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Mein guter Rat: Das sind die 7 gefährlichsten Autobahnen in Deutschland


Bildwoche - epaper ⋅ Ausgabe 24/2019 vom 06.06.2019

Ausgerechnet zur Ferienzeit: Unfallschwerpunkte durch Sandstürme, Waldbrände und Geisterfahrer


Artikelbild für den Artikel "Mein guter Rat: Das sind die 7 gefährlichsten Autobahnen in Deutschland" aus der Ausgabe 24/2019 von Bildwoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bildwoche, Ausgabe 24/2019

A9: BEDROHUNG VON UNTEN Weil die Autobahn großteils aus Beton besteht, ist sie anfällig für Blow-ups, d. h. bei großer Hitze kann die Fahrbahndecke aufplatzen. Auch die Waldbrandgefahr ist hier nicht zu unterschätzen


Bald beginnen in den ersten Bundesländern die Ferien. Und man muss davon ausgehen, dass sich auf den Autobahnen wieder kilometerlange Staus bilden werden. Schuld daran sind neben Baustellen auch die vielen Unfälle, die wiederum durch Raser, Unaufmerksamkeit oder die Hitze verursacht werden. Einige ...

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... Autobahnen sind davon besonders betroffen – die Gefahr fährt sozusagen mit.

A2 Sie gilt als die riskanteste Fernstraße

■ Auf der Hauptverkehrsader, die vom Ruhrgebiet bis nach Brandenburg verläuft, herrscht extrem viel Verkehr, oft reihen sich Lastwagen kilometerlang aneinander. Hier kracht es im Durchschnitt täglich drei bis vier Mal – kein Wunder, dass die A2 auch Todesstrecke genannt wird.
■ Weil die Autobahn so gut ausgebaut ist, es kaum Gefälle oder scharfe Kurven gibt, lässt die Aufmerksamkeit schnell nach, außerdem verleitet die Strecke zum Rasen. Und so mancher Brummi-Fahrer vertreibt sich die Monotonie, indem er während der Fahrt Filme auf dem Laptop schaut. Ist dann auch noch der Notbrems-Assistent ausgeschaltet und fehlt der Sicherheitsabstand zum Vordermann, ist ein Crash schnell programmiert.Tipp: Genügend Abstand zum Vordermann halten, aufmerksam sein, bei der Fahrt in den Urlaub genügend Pausen einplanen.

MONOTONIE SORGT FÜR CRASHS Je besser eine Autobahn ausgebaut ist, desto mehr Lkw-Unfälle passieren


A1 Brückensanierung

Viele marode Brücken werden nach und nach saniert. Daher gibt es in der Regel auf den Autobahnen nur zwei statt drei Fahrbahnen, die außerdem verengt sind.Tipp: Zu breite Autos (Maße im Fahrzeugschein sind ohne Außenspiegel) dürfen auf der linken Spur nicht fahren.

A6 Extrem überlastet

■ Die A6 ist die Hauptroute Europas, wenn es von West nach Ost geht. Gekoppelt mit dem Anschluss am Autobahnkreuz Walldorf an die A5, der Hauptroute von Nord nach Süd, wird sie hier zu einem Nadelöhr. Viel Verkehr und die Zusammenführung von drei auf zwei Spuren macht sie anfällig für Unfälle.Tipp: Bei Stau nicht von der Autobahn abfahren. Denn Bundes- und Landesstraßen sind von der plötzlichen Verkehrsflut überlastet, es kommt erst recht zu Staus.

A19Sandstürme wegen langer Trockenheit

■ Viele werden sich noch an die Massenkarambolage im Jahr 2011 mit acht Toten und mehr als 130 Verletzten wegen eines Sandsturmes erinnern. Diese Gefahr besteht nach Ansicht von Umweltschützern weiterhin: Die Qualität der Böden in Mecklenburg-Vorpommern sei immer noch schlecht, so der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND).Tipp: Sobald Sie feststellen, dass die Sicht beeinträchtigt ist, Geschwindigkeit drosseln und noch vorausschauender fahren.

A8 Erhöhte Unfallgefahr wegen Berg- und Talfahrt

■ Sie ist eine der Haupttransitstrecken in Europa, daher gibt es oft Lkw-Schlangen. In Kombination mit vielen Bergund Talfahrten ist kein stetiger Verkehrsfluss möglich. Die Folge: viele Unfälle, vor allem zwischen Karlsruhe und München. Auch jede Menge Baustellen erfordern von den Fahrern erhöhte Aufmerksamkeit.Tipp: Die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten vor der Baustelle beachten, zum Vordermann einen Abstand von zwei bis vier Wagenlängen einhalten und ständiges Wechseln der Spur vermeiden. Wer in den Urlaub fährt, sollte laut ADAC nicht den Mittwoch oder Donnerstag als Reisetag wählen und Zeiten von 7 bis 9 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr meiden.

A255: Viele Geisterfahrer

■ Trauriger Spitzenreiter ist das kurze Stück Autobahn in Hamburg, das die Norderelbbrücken mit der A1 verbindet. Vor allem auf Zubringern und Verbindungsstrecken droht die Gefahr. Tipp: Auf der Standspur anhalten, Warnblinker anschalten oder auf einen Parkplatz fahren.

GESTEIGERTES RISIKO IM SOMMER Ungenügend Abstand und unangepasste Geschwindigkeit sind die häufigsten Ursachen für schwere Unfälle – vor allem in der Ferienzeit


Fotos: AdobeStock (3), picture alliance (2)