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Mein guter Rat: Was Fernbus-Reisende jetzt wissen sollten


Bildwoche - epaper ⋅ Ausgabe 20/2019 vom 09.05.2019

Der Bus wird immer beliebter, aber wird er auch besser?


Artikelbild für den Artikel "Mein guter Rat: Was Fernbus-Reisende jetzt wissen sollten" aus der Ausgabe 20/2019 von Bildwoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bildwoche, Ausgabe 20/2019

BEQUEMER REISEN
Schlafen, lesen, Filme gucken – so lässt es sich gut in den Urlaub fahren


Wussten Sie schon, dass…?

… Marktführer Flixbus bald Konkurrenz bekommt?
Momentan dominieren die grünen Busse mit über 90 Prozent den deutschen Fernbus-Markt. Nun will der französische Mitfahrdienst BlaBlaCar bei uns ebenfalls Fahrzeuge ins Rennen schicken – die Vorbereitungen laufen.

… bereits ein elektrischer Fernbus bei uns unterwegs ist?
Flixbus setzt seit Oktober auf der Strecke zwischen Frankfurt Flughafen ...

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… bereits ein elektrischer Fernbus bei uns unterwegs ist?
Flixbus setzt seit Oktober auf der Strecke zwischen Frankfurt Flughafen und Mannheim (ca. 115 km einfach) den ersten E-Bus ein. Mit einer Ladung kann er bis zu 320 Kilometer fahren.

… immer mehr Deutsche mit dem Fernbus in den Urlaub fahren?
Denn die Busse sind nicht nur in Deutschland unterwegs. Spanien, Italien, Frankreich & Co stehen bei Anbietern auch auf dem Fahrplan.

Von Hamburg nach München für 23 Euro? Fernbusse machen es möglich! Kein Wunder, dass diese mittlerweile für viele Deutsche eine preisgünstige und bequeme Reise-Alternative zu Bahn, Flugzeug oder Auto sind. Doch welche Rechte haben Fahrgäste, wenn ihr Bus liegenbleibt oder gar nicht erst losfährt? Hier ein Überblick:

Pro Fahrgast und Kilometer macht ein Anbieter im Schnitt 10,7 Cent Umsatz

Gibt’s Entschädigung bei später Ankunft?

► Man muss unterscheiden: Ist ein Bus schon unpünktlich abgefahren? Oder ist er rechtzeitig gestartet und trotzdem zu spät angekommen? „Bei letzterem gibt es – anders als bei der Bahn oder Fluggesellschaften – kein Geld zurück“, erklärt Heinz Klewe von der SÖP, der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e.V. Das bedeutet: Wenn Fernbusse im Stau stehen, trifft die Unternehmen keine Schuld. Anders sieht es aus, wenn Busse zu spät losfahren. „Verspätet sich die Abfahrt um mehr als 90 Minuten, hat der Fahrgast Anspruch auf angemessene Hilfeleistungen wie z.B. Snacks und Getränke oder sogar eine Hotelübernachtung“, weiß Experte Klewe. „Allerdings gilt diese Regel nur bei längeren Fahrten, wenn diese fahrplanmäßig mindestens drei Stunden dauern.“ Sollten Unwetter oder Schneechaos eine sichere Fahrt behindern, kann der Anbieter nichts daran ändern – und die Fahrgast-Rechte sind hinfällig.

GROSSES ANGEBOT
Mittlerweile halten Fernbusse in fast jeder großen Stadt


Tour annulliert heißt Geld zurück

Tour annulliert heißt Geld zurück

► Ist für einen Anbieter absehbar, dass eine Tour gestrichen wird, sich die Abfahrt um mehr als 120 Minuten verzögert oder der Bus überbucht ist, muss er seine Kunden unverzüglich vor die Wahl stellen: Wollen sie die Fahrt später noch antreten, eine andere Route nehmen, eine alternative Beförderung wählen, oder soll ihnen der Fahrpreis zurückerstattet werden? „Versäumt das Unternehmen es, diese Möglichkeiten anzubieten, steht dem Fahrgast eine Entschädigung zu: Dann gibt es zur Rückerstattung sogar noch die Hälfte des Fahrpreises obendrauf“, erläutert Heinz Klewe.

Flixbus ist in 29 Ländern aktiv

Weltweit fuhren 201845 Mio. Passagiere mit dem Marktführer Flixbus

Unfälle oder Schäden: Der Anbieter haftet

► Springt ein Bus nicht an, muss das Unternehmen einen Ersatzbus organisieren. Wird bei einem Unfall ein Fahrgast verletzt oder Gepäck beschädigt, erhält man eine Entschädigung. „Diese berechnet sich gemäß den nationalen Rechtsvorschriften. Die Zahlung beträgt aber höchstens 220.000 Euro pro Fahrgast und 1.200 Euro je Gepäckstück“, sagt der Experte von der SÖP. Wenn allerdings ein Rollstuhl zu Bruch geht, dann bekommt der Besitzer entweder einen neuen oder ihm werden die Reparaturkosten bezahlt. Übrigens: Busreisende haben drei Monate Zeit, ihre Ansprüche geltend zu machen.


Fotos: AdobeStock, picture alliance