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Meine Gesundheit: Es muss nicht immer etwas Exotisches sein: 10 x Superfood für Frauen 40+


Lea - epaper ⋅ Ausgabe 48/2018 vom 21.11.2018
Artikelbild für den Artikel "Meine Gesundheit: Es muss nicht immer etwas Exotisches sein: 10 x Superfood für Frauen 40+" aus der Ausgabe 48/2018 von Lea. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Lea, Ausgabe 48/2018

Mit 40 hat unser Körper ganz andere Bedürfnisse als mit 20. Er braucht mehr Vitamine und Mineralien, damit er gesund bleibt. Außerdem müssen wir zunehmend auf den Cholesterinspiegel achten, den Zuckerhaushalt und den Harnsäurespiegel. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Nahrungsmitteln bleibt alles im grünen Bereich. Und: Teure Beeren oder Samen aus fernen Ländern müssen es nicht sein, heimische Superfoods haben es auch in sich.

Spinat

Der grüne Kraftspender enthält zwar weniger Eisen als lange gedacht, aber dafür B-Vitamine, Vitamin C und viel Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A. Das Blattgemüse ...

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... versorgt den Körper außerdem mit den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Magnesium. Das schützt vor Arthrose und senkt den Blutdruck. Antioxidantien beugen Krebs vor.

Hirse

Im Gegensatz zu anderen Getreidearten enthält Hirse Silizium – besser bekannt als Kieselsäure – gut für Haut und Haare. Außerdem liefern die kleinen Körner die Vitamine B, C und E. Besonders Vitamin E brauchen wir als Radikalfänger, es steckt nur in wenigen Lebensmitteln. Außerdem bietet Hirse jede Menge Eisen, Phosphor und Magnesium. Das Getreide muss gekocht werden, um die enthaltene Blausäure zu neutralisieren.

Dunkle Schokolade

Unser liebster Seelentröster wirkt entzündungshemmend und ist gut für die grauen Zellen – allerdings erst ab einem Kakaoanteil von 70 Prozent. Dann jedoch kurbelt er sogar das Immunsystem an, hat eine amerikanische Studie ergeben. Die Flavanole im Kakao machen die Blutgefäße elastischer und wirken leicht blutdrucksenkend. Er enthält Magnesium, Eisen, Kalzium, Beta- Karotin, die Vitamine E, B1 und B2. Allerdings hat Schokolade stolze 500 Kalorien pro 100 Gramm… Die Forscher empfehlen deshalb nicht mehr als 20 Gramm am Tag.

Aubergine

Für die einen schmecken sie nach nichts, die anderen können gar nicht genug von Ihnen bekommen. Fakt ist: Mit nur 17 Kalorien pro 100 Gramm sind Auberginen echte Figurfreunde. Vor allem in der Schale stecken zudem B-Vitamine und Vitamin C. Außerdem enthält das mediterrane Gewächs Kalium. Man darf sie aber auf keinen Fall roh essen, da sie das giftige Alkaloid Solanin enthalten.

Ingwer

In der asiatischen Knolle stecken Eisen, Vitamine, Kalzium, Kalium und ätherische Öle. Wichtig sind die Gingerole – sie machen den Ingwer scharf und wirken ähnlich wie Aspirin. Außerdem hemmen diese Scharfstoffe Entzündungen, sind hilfreich bei Arthrose oder Rheuma. Ingwer hilft auch gegen Übelkeit, bei Regelschmerzen und Kopfweh. Man kann ein Stückchen der geschälten Knolle kauen oder für einen Tee in heißem Wasser zehn Minuten ziehen lassen.

Brokkoli

Der kleine Bruder des Blumenkohls ist ein absolutes Superfood: Studien haben gezeigt, dass die Inhaltsstoffe Krebs vorbeugen und einen Tumor verkleinern können. Außerdem enthält Brokkoli viel Vitamin A und C, Eisen und Kalium.

Oliven

Die spanische „Gesellschaft für grundlegende und angewandte Ernährungswissenschaft“ empfiehlt, jeden Tag sieben Oliven zu essen. Schwarze enthalten mehr der gesunden Inhaltsstoffe als grüne – sie hatten ganz einfach mehr Zeit, am Baum zu reifen. Und das macht sie so wirksam: einfach ungesättigte Fettsäuren, Antioxidantien, Phosphat, Eisen, Natrium, Magnesium, Zink und Kalzium.

Haferflocken

Die unscheinbaren Haferflocken ein Superfood? Klar! Sie machen lange satt, senken den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, Beta Glucan schützt die Darmschleimhaut. Experten empfehlen 50 Gramm am Tag. Man muss sie nicht im Müsli löffeln – man kann sie auch in Kuchen oder Soßen verarbeiten.

Blaubeeren

Die Heidelbeere steht ganz oben auf der Liste der antioxidativen Früchte: Sie enthält viele Flavonoide und Phenolsäuren, die das Krebs-Risiko senken und Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen.

Sanddorn

Die „Zitrone des Nordens“ wächst gern auf sandigem Boden und hat zehnmal so viel Vitamin C wie die Zitrusfrucht. Die orangefarbenen Beeren sind aktive Virenhemmer und schützen das Herz. Schon drei Löffel Sanddornsaft decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C. Gerade im Winter ideal.

Der beste Obstsalat der Welt

Dieser Mix geht superschnell und ist supergesund. Die Menge reicht für vier Portionen

Sie brauchen: 1 Banane, 1 Apfel, 1 Scheibe Ananas, 1 Orange, 1 Grapefruit, 5 Physalis, 1 Mango, 1 Kiwi, Granatapfelkerne, 6 Walnüsse. Die Zutaten schälen, wenn nötig, die Kerne entfernen und das Obst würfeln. Die Stücke dann mit 2 EL Granatapfelkernen und den Walnüssen mischen. Wer noch ein bisschen Süße braucht: Etwas Ahornsirup oder flüssigen Honig darüber gießen. Wahlweise kann man statt der Walnusskerne auch Haselnüsse nehmen.

3 Fragen an die Expertin

Dr. Tanja Werner ist Ernährungswissenschaftlerin aus München. Sie erklärt, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist, um eine Übersäuerung zu vermeiden und fit zu bleiben

1 Wie wird man morgens munter?
Um den Körper auf Touren zu bringen, muss man gut frühstücken: Zwei Scheiben Vollkornbrot mit Frischkäse und Paprika und Obst zum Beispiel. Damit kommt der Stoffwechsel in Fahrt.

2 Wieso werden wir tagsüber schlapp?
Damit wir leistungsfähig sind, muss der Stoffwechsel funktionieren, ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist wichtig. Wir essen zu viele Säurebildner wie Wurst, Fleisch und Milchprodukte und schaffen den Ausgleich durch Basisches wie Obst, Gemüse und Salat nicht.

3 Wie kann man da die Kurve kriegen?
Eine Studie der Charité Berlin zeigt, dass durch die vierwöchige Einnahme eines Basenpräparates – in diesem Fall war das Basica Direkt – dem Körper mehr Basen zur Verfügung stehen, um Säure zu neutralisieren. Durch die Einnahme des Direktgranulats wurde auch der Kohlenhydrat- Stoffwechsel verbessert.


Fotos: AdobeStock, Fotolia, iStock (8), privat