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Meldungen


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 5/2010 vom 30.04.2010

Krankenhäuser | Gepfefferte Telefonkosten

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Foto: irisblende.de

Regelmäßige Telefonate mit Angehörigen sind für Krankenhauspatienten wichtig. Doch die Kosten können immens sein – und zwar nicht nur für die Patienten, die zumeist teure Telefonkarten kaufen und dann auch noch jeden Tag eine Grundgebühr zahlen müssen. Teuer wird’s auch für die Angehörigen, die in der Klinik anrufen. Der Grund: In vielen Krankenhäusern laufen die Patiententelefone über teure 0180-5-Nummern. Ein Anruf kostet dann 14 Cent pro Minute, selbst wenn der Anrufer aus dem gleichen Ort anruft oder einen Flatratetarif hat. ...

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... Vom Handy kostet der Anruf in der Regel noch mehr, aus dem Ausland sind die 0180-5-Nummern teils gar nicht zu erreichen. Patienten und Besucher sollten daher genau ab klären, wie viel anrufen und angerufen werden kosten, und der Klinikleitung gegebenenfalls ihren Unmut über hohe Telefonkosten mitteilen. Einzelne Kliniken haben massiver Kritik schon nachgegeben und sind wieder auf den normalen Telefontarif umgestiegen. Klären Sie zudem ab, ob in der Klinik Handys benutzt werden dürfen. Gegen die Benutzung sollte auf einer gewöhnlichen Krankenstation nichts sprechen.

Surftipp | Wachkoma

Fällt nach einer schweren Hirnschädigung, beispielsweise durch einen Unfall, die Funktion der Großhirnrinde aus, während das Stammhirn noch intakt ist und somit die Vitalfunktionen erhalten bleiben, spricht man von einem Wachkoma. Informationen dazu sowie Tipps für Angehörige bietet www.schaedel-hirnpatienten.de. Der Selbsthilfe-Bundesverband kämpft für eine bessere Versorgung von Schädel-Hirn-Patienten.

Diabetes | Unterschiedliche Ergebnisse verwirren

Foto: irisblende.de

Für Diabetiker gehört die regelmäßige Kontrolle ihrer Blutzuckerwerte zur Tagesroutine. Derzeit existieren jedoch zwei unterschiedliche Eichmethoden, die im Mittel um elf Prozent differierende Messergebnisse liefern: Während beispielsweise ein auf Plasma kalibriertes Gerät einen Wert von 100 mg/dL anzeigt, weist ein auf Vollblut kalibriertes Gerät nur 90 mg/dL aus. Grundsätzlich liegen die Plasmawerte höher als die Vollblutwerte. Dies kann zu Problemen führen, wenn Diabetiker mit verschiedenen Geräten messen oder wenn Ärzte mit ihren Patienten Zielwerte für den Blutzucker absprechen. Im Zweifelsfall weiß die Service-Hotline des Herstellers, nach welcher Methode das jeweilige Gerät misst.

Hodenkrebs | Schon früh regelmäßig selbst abtasten

Foto: creatas

Bei jungen Männern ist Hodenkrebs mit etwa 4.750 Neuerkrankungen pro Jahr die häufi gste Krebsart. Doch die Heilungschancen gelten beim rechtzeitigen Erkennen der Krankheit als exzellent, so die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU). Da es eine gesetzliche Früherkennung nicht gibt, ist eine Selbstuntersuchung umso wichtiger. Dabei werden die Hoden regelmäßig alle vier Wochen nach Verhärtungen und Vergrößerungen abgetastet. Wichtig sei auch, dass Eltern ihre Söhne schon frühzeitig zu dieser Untersuchung anhalten. Ab einem Alter von etwa 14 Jahren sei eine Selbstuntersuchung vernünftig. Als Risikofaktor gilt ein Hodenhochstand im Kindesalter.

Allergiker | Kein Extrazuschuss für Brücken und Kronen

Wer Kronen, Brücken oder anderen Zahnersatz benötigt, ist als Allergiker gleich doppelt schlecht dran. Denn erstens zahlt die Krankenkasse ohnehin nur einen festen Satz, der lediglich 50 bis 65 Prozent der nötigen Kosten abdeckt. Zweitens legen die Kassen bei der Berechnung der nötigen Kosten nur die Standardversorgung zugrunde. Ist man wegen seiner Allergie auf besondere Metalllegierungen oder eine Vollkeramik angewiesen, muss man die Mehrkosten selbst tragen.

Buchtipp | Was kostet das Kranksein?

Um Arztrechnungen verstehen und kontrollieren zu können, leistet das Handbuch von Andreas Schnitzler, das sich primär als Ratgeber für Privatpatienten versteht, gute Dienste.
Andreas Schnitzler,Was kostet das Kranksein?, Walhalla, Regensburg 2010, 608 Seiten, 24,90 Euro.