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Meldungen


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 10/2011 vom 30.09.2011

L’Oréal erfolgreich

EU-Richter haben entschieden, dass Onlinemarktplätze wie Ebay die Verpflichtung haben, Markenrechtsverstöße durch gewerbliche Verkäufer zu verhindern, indem sie etwa Angebote entfernen oder den Zugang dazu sperren. Der Konzern L’Oréal war in England gegen Ebay vorgegangen, weil User im Netz über die Suchmaschine Google durch gekaufte Schlüsselwörter und über Anzeigen auf Ebay-Angebote gelangen konnten. Bei diesen wurden etwa gefälschte Markenware, nicht zum Verkauf bestimmte Kosmetikproben oder Ware aus Drittstaaten wie den USA angeboten.

Versteckte Preiserhöhungen

… deckt die Verbraucherzentrale Hamburg unter vzhh.de → Ernährung → versteckte Preiserhöhungen auf. 2011 fielen bereits folgende Kosmetik- und Hygieneartikel auf: Die Alverde Feuchtigkeits-Haarkur Aloe Vera Hibiskus von Dm verteuerte sich um 50 Prozent, weil die Packungsgröße von 150 Milliliter auf 100 ml mit dem gleichen Preis verkleinert wurde. Logona verkleinerte den Inhalt der Vitamincreme Bio-Karotte um 20 Prozent ohne Preisanpassung. Und Procter & Gamble reduzierte die Anzahl der Alway-inden teilweise von 14 auf 12 und von 16 auf 14 Stück, senkte allerdings nicht gleichzeitig den Preis.

Naturkosmetikparfümerie

Die Hamburger Drogeriemarktkette Budnikowski, nach Schlecker, Rossmann, Dm und dem Müller Drogeriemarkt die größte Drogeriemarktkette hierzulande, setzt in Hamburg mit einem Aliqua-Shop und drei Shop-i-hops in Budni-Filialen auf Naturkosmetik. Neben der Eigenmarke Aliqua gibt es dort Kosmetika von Dr. Hauschka, Lavera und Logona, allerdings auch viele kleinere zertifizierte Bio-Marken. Auf das Natrue- und Ecocert-Label sowie das BDIH-Siegel, die für echte Naturkosmetik stehen, sollte man beim Einkauf bei Aliqua dennoch achten, denn es sind auch Produkte ohne Naturkosmetikzertifizierung im Angebot.

Körper lässt sich nicht schlank cremen

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Foto: Photo Alto

Die amerikanischen Federal Trade Commission (FTC) hat dem Kosmetikriesen Beiersdorf untersagt, fur Nivea My Silhouette! weiterhin mit der Behauptung zu werben, es konnte einen Gewichtsverlust herbeifuhren. Zudem muss Beiersdorf 900.000 US-Dollar zahlen. Beiersdorf hatte die Creme in einer TV-Kampagne mit Werbeaussagen vermarktet, in denen bei regelma.iger Anwendung eine Verbesserung der Figur versprochen wurde, sodass die Lieblingsjeans wieder passe. Wenn Beiersdorf Werbeaussagen zu Gewichtsverlust durch Kosmetika in Werbung verwende, musse der Effekt anhand zweier randomisierter placebokontrollierter Doppelblindstudien belegt werden, so die FTC. Ubrigens: Auch in Deutschland wurde die Nivea My Silhouette! von Beiersdorf bis Ende 2009 als Figurpflegegel mit „Bio-Slim-Complex“ angepriesen. To slim ist englisch und hei.t abspecken.

Noch weniger Dioxan in Kosmetika machbar?

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Foto: OlgaLis/Fotolia.com

Der krebsverdachtige Stoff Dioxan ist ein Nebenprodukt der Herstellung von PEG/PEG-Derivaten und in Kosmetika lediglich als technischer Restgehalt von zehn Milligramm pro Kilogramm (mg/kg) erlaubt. Aktuelle Ergebnisse der amtlichen Uberwachung in Karlsruhe zeigen jedoch, dass der tolerierte Gehalt deutlich abgesenkt werden konnte, da viele Duschmittel, Schaumbader und Shampoos lediglich Dioxingehalte von 1 bis 2 mg/kg aufwiesen.

Kosmetika nicht mehr unter den Top 5

Häufigste Produktkategorien auf der Warnliste Rapex, Angaben in Prozent

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Im Schnellwarnsystem Rapex wurden Kosmetika von Baby- und Kleinkinderartikeln in der Top-5-Liste der Meldungen überholt. Welche Kosmetika waren 2010 am auff älligsten? In Haarfarben steckten verbotene Farben, in Haarglättungsmittel zu viel krebsverdächtiges Formaldehyd und in hautaufhellenden Cremes verbotene Bleichmittel. In Nagellack und Lippenstiften fanden die Behörden u. a. giftige Schwermetalle.

Quelle: Europaische Kommission, 2011 Grafik: OKO-TEST

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