Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 4 Min.

Meldungen


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 3/2012 vom 24.02.2012

Keine GEZ-Gebühr für Arbeits-PC

Freiberufler, die zu Hause arbeiten, müssen für den PC, den sie für ihre Arbeit nutzen, keine Rundfunkgebühren mehr zahlen. Das entschied nun das Bundesverwaltungsgericht (6 C 15.10, 45.10, 20.11). Bisher musste für jeden gewerblich genutzten PC in der privaten Wohnung zusätzlich 5,76 Euro gezahlt werden. Einen Musterbrief der Verbraucherzentrale NRW hilft, die freiberufliche Nutzung anzuzeigen und mögliche Rückerstattungsansprüche prüfen zu lassen: www.vz-nrw.de/mediabig/173871A.pdf

Stuttgart verleiht Elektroräder

Stuttgart setzt auf E-Räder. In Kooperation mit der ...

Weiterlesen
Artikel 0,38€
epaper-Einzelheft 4,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von ÖKO-TEST Magazin. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 3/2012 von Leserbriefe: Schreiben Sie uns. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Leserbriefe: Schreiben Sie uns
Titelbild der Ausgabe 3/2012 von Nachwirkungen: Was unsere Tests bewirkt haben: Reaktionen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Nachwirkungen: Was unsere Tests bewirkt haben: Reaktionen
Titelbild der Ausgabe 3/2012 von Neue Produkte im Test: Tops und Flops. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Neue Produkte im Test: Tops und Flops
Titelbild der Ausgabe 3/2012 von Rohstoffsuche am Meeresgrund: Am Tiefpunkt. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Rohstoffsuche am Meeresgrund: Am Tiefpunkt
Titelbild der Ausgabe 3/2012 von TEST Frischhaltefolie: Alles klar!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
TEST Frischhaltefolie: Alles klar!
Titelbild der Ausgabe 3/2012 von Vegetarische Welt in Zahlen: Fleischlos glücklich. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Vegetarische Welt in Zahlen: Fleischlos glücklich
Vorheriger Artikel
Elektromotorroller: Lautlos durch die City
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel TEST Fertigparkett: Paar Probleme
aus dieser Ausgabe

... Deutschen Bahn stehen demnächst 100 Fahrräder an 44 Standorten bereit. An den Stationen werden die Räder auch wieder aufgeladen, gesponsort wird das vom Energieversorger EnBW. Die Räder können ganz einfach per Telefon ausgeliehen werden, pro Minute zahlt man 12 Cent. Wer einen Grundpreis von 36 Euro im Jahr zahlt, fährt die erste halbe Stunde kostenlos, Bahnkarteninhaber zahlen 27 Euro.

Gutschein für Gebrauchtes

Beim Onlineversender Amazon kann man nun gebrauchte Bücher, PC-und Video-Spiele sowie Konsolen-Zubehör gegen Einkaufsgutscheine einlösen. Vorausgesetzt, sie sind noch gut in Schuss. Auf www.amazon.de/trade-in kann man checken, welche Produkte zu welchem Preis eingetauscht werden können. Damit kann, muss man aber nicht immer ein Geschäft machen.

Schwindeln für mehr Luxus

Der eine will im Flugzeug ein Upgrade in die Businessklasse und täuscht körperliche Beschwerden vor. Der andere zieht die „Flitterwochenkarte“ in der Hoffnung, ein schöneres Zimmer zu ergattern. Fast jeder zehnte befragte Mann gab in einer Umfrage des Reiseportals www.lastminute.de an, für mehr Luxus schon einmal geschwindelt zu haben – aber nur jede 20. Frau. Geklappt hat’s demzufolge in drei Viertel der Fälle.

E-Book oder Buch?

Foto: amazon.de

Foto: Gino Santa Maria/Fotolia.com

Tut man der Umwelt einen Gefallen, wenn man vom gedruckten Buch auf ein E-Book umsteigt? Das Freiburger Öko-Institut hat’s untersucht. Ökologisch im Vorteil sind dabei E-Book-Reader mit eInk-Displays wie der Kindle, sie verbrauchen weniger Energie als die Modelle mit LCD-Farbdisplay – zu diesen Modellen zählt etwa das iPad. Über 99 Prozent des Energieverbrauchs und der Treibhausemissionen entstehen bei der Herstellung der E-Books. Bei Büchern ist es vor allem die Papierherstellung, die auf Kosten der Umwelt geht. Ergebnis der Öko-Institut-Studie: Wer sein E-Book drei Jahre im Einsatz hat und damit jährlich zehn gedruckte Bücher einspart, ist ökologisch gesehen im Vorteil.

E-Postbrief ist nicht so sicher wie ein Brief

Foto: Dark Vectorangel/Fotolia.com

Die Deutsche Post darf den neuen E-Postbrief nicht damit bewerben, er sei „so sicher und verbindlich wie der Brief“. Diese Aussage sei irreführend, entschieden die Richter des Landgerichts Bonn (Az. 14 O 17/11). Denn sobald eine sogenannte Schriftformerfordernis gilt, etwa bei Kündigung von Wohnung oder Job, reicht der E-Postbrief nicht aus, da ihm die eigenhändige Unterschrift fehlt.

Energielabel für Fernseher

Foto: Grundig Intermedia GmbH

Wer vergibt es? Die Kennzeichnung ist seit Ende 2011 verpflichtend. Die Hersteller ermitteln den Verbrauch selbst. Es gibt keinerlei Kontrollen durch die Behörden.
Was bedeutet es? Wie auch bei den bekannten Labeln auf Haushaltsgeräten signalisieren farbige Balken die Energieeffizienzklasse – grün gekennzeichnet sind besonders effiziente Geräte. Effizient heißt allerdings, dass Fernseher mit besonders großem Bildschirm auch mehr verbrauchen dürfen, ohne herabgestuft zu werden. Unter den Balken wird angegeben, wie viel Strom das Gerät verbraucht, wenn es ein Jahr lang täglich vier Stunden angeschaltet ist. Allerdings geht dieser Verbrauch davon aus, dass der Stand-by-Knopf nach dem Fernsehen ausgeschaltet wird. Ob das Gerät über einen solchen Standby-Knopf verfügt oder nicht, ist ebenfalls auf dem Label angegeben. Im Gegensatz zu den Labeln für Waschmaschine und Co. gibt es bei Fernsehern noch keine Zusatzklassen A+ bis A+++, diese werden erst ab 2014 eingeführt. Bewertung: Die Berechnung der Effizienzklasse ist für Verbraucher schwer nachzuvollziehen. Zusatzfunktionen wie HD-Recorder oder integrierte Receiver werden einbezogen, andere wiederum nicht. Wer ein energiesparendes Gerät kaufen will, sollte deshalb nicht auf die Energieeffizienzklasse achten, sondern auf den tatsächlichen Verbrauch – so lassen sich die Geräte am besten vergleichen.

ZDF-Fernsehtipp: Jurassic-Park im Regenwald

Foto: IZW/Ben Jastran

Mit nur einem Meter dreißig Schulterhöhe ist das Sabah-Nashorn das kleinste Nashorn der Welt. Es lebt in den Flachlandregenwäldern des malaiischen Bundesstaates Sabah auf der Insel Borneo. Doch sein Lebensraum ist bedroht, denn immer mehr Regenwald fällt Palmölplantagen zum Opfer. Die Einzelgänger werden von ihren Artgenossen getrennt und können sich nicht mehr fortpflanzen. Höchstens fünfzig Sabah-Nashörner sollen noch in freier Wildbahn leben. Mitarbeiter des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung wollen die Tiere vor dem Aussterben bewahren. Tief im Regenwald Borneos haben sie zwei der letzten Tiere gefangen und wollen für Nachwuchs sorgen, mit modernster Reproduktionstechnik. Das ist nicht ungefährlich – für Mensch und Tier. Sollten die Versuche scheitern, dann will man die Tiere klonen. „Jurassic Park“ im Regenwald – die letzte Chance für die Dickhäuter. Andreas Ewels, ZDF-Redaktion Umwelt

Sendetermine im März: planet e. sendet am 11.3. um 13.30 Uhr „Störfall Deutschland“, am 25.3. um 13.30 Uhr „Jurassic-Park im Regenwald“.

Handynutzung und Krebs: Weiterhin Skepsis angesagt

Foto: ccvision.de

Erst im Mai 2011 hat die Internationale Krebsagentur IARC der WHO Handystrahlung als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Nun kommt eine Studie der Dänischen Krebsgesellschaft zu dem Ergebnis, dass es für Handytelefonierer kein erhöhtes Risiko gibt, an einem Hirntumor zu erkranken. Die Studie basiert auf einer enormen Datenbasis: alle Dänen über 30 Jahre, die seit 1982 einen Handyvertrag abgeschlossen haben. In Dänemark verfügt jeder Bürger über eine Identifikationsnummer, über die die Daten miteinander verküpft wurden. Manko: Von einem Handyvertrag kann man nicht auf die tatsächliche Nutzung schließen. Firmenhandys konnten in der Studie nicht berücksichtigt werden. So folgern auch die Autoren der Studie: Ein leichtes bis mittleres Risiko könne bei extremen Vieltelefonierern oder Menschen, die bereits seit mehr als 15 Jahren mit dem Handy telefonieren, nicht ausgeschlossen werden.

Buchtipp: 62 Dinge, die du mit Elektroschrott machen kannst

Randy Sarafan zeigt auf mehr als 250 Seiten, was man so alles aus altem Elektroschrott machen kann. Zum Beispiel: ein Magnetkritzelblock aus einem alten Handy, eine magnetische Pinwand aus einer ausgemusterten Tastatur oder eine Flachbildschirm-Ameisenfarm. Gut beschrieben, schön illustriert. Randy Sarafan, 62 Dinge, die Du mit einem kaputten Computer und anderem Elektroschrott machen kannst, Eichbornverlag, 16,95 Euro.

Irreführende Flatrate-Werbung

„Luxus-Highspeed-Surfen mit bis zu 25 Mbit/s!“ – die Telekom bewarb ihr Paket Call & Surf Comfort VDSL vollmundig, eine wichtige Info gab’s aber nur im Kleingedruckten: Wer im Monat 100 Gigabyte Datenvolumen überschreitet, bei dem wird der Zugang auf sechs Megabyte verlangsamt. Diese Werbung ist irreführend, ein Hinweis auf eine gedrosselte Internetgeschwindigkeit nur in der Leistungsbeschreibung ist nicht ausreichend (Landgericht Bonn, 1 O 448/10).

EU erhöht Elektroschrottquoten

Foto: Okea/Fotolia.com

EU-weit soll mehr Elektroschrott gesammelt und recycelt werden. Die frisch vom EU-Parlament verabschiedete Richtlinie sieht vor, dass die Sammelquote bis 2016 auf 45 Prozent der verkauften Neugeräte steigt, ab 2019 auf 65 Prozent. Ab 2014 sind Händler verpflichtet, Geräte, die kleiner sind als 25 Zentimeter, zurückzunehmen – Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von über 400 Quadratmetern auch dann, wenn man kein neues kauft.