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Meldungen


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 10/2012 vom 28.09.2012

Achtung, Schnüffelmail

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Foto: masterzphotofo/Fotolia.com

E-Mail-Tracking-Programme wie Readnotify oder Didtheyreadit sorgen dafür, dass der Empfänger einer E-Mail ohne es zu wissen Auskunft darüber gibt, wann, wo, wie lange und wie oft die Mail gelesen wurde. „Readnotify ist ein Spionagetool, ganz klar“, sagt Peter Schaar, Bundesbeauftragter für Datenschutz, „solch ein Dienst ist nach deutschem und europäischem Datenschutzrecht unzulässig.“ In Frankreich hat die Datenschutzkommission diese Programme bereits verboten. Macht sich also strafbar, wer solche Dienst nutzt? „Nutzer müssen damit rechnen, strafrechtlich belangt zu werden“, sagt der Frankfurter Rechtsanwalt und Datenschutzbeauftragte Bernhard Veeck.

Anruf nur mit Ansage

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Foto: kaarsten/Fotolia.com

Anbieter von Call-by-Call-Verbindungen sind seit August verpflichtet, zu Beginn des Telefonats den anfallenden Minutenpreis anzusagen. Auch über Tarifwechsel während eines Anrufs muss informiert werden. Fehlt die Ansage, so muss man für den Anruf nicht zahlen. Wenn’s passiert ist: So schnell wie möglich den Verstoß bei der Bundesnetzagentur melden. Auf der Homepage findet man entsprechende Formulare (www.bundesnetzagentur.de → Rufnummernmissbrauch).

Routenplaner für Radfahrer

Google Maps zeigt jetzt auch in Europa Fahrradwege an – bisher gab es diese Funktion nur in den USA. So funktioniert’s: Stadt eingeben, rechts auf den Button „Verkehr“ gehen und „Mit dem Fahrrad“ anklicken. So kann man sich einfach Routen zusammenstellen. Die Berechnung von Routen funktioniert zurzeit nur in Österreich und der Schweiz. Einen Teil des deutschen Straßennetzes hat übrigens der ADFC beigesteuert.

Telekom-Kunde wider Willen

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Foto: Deutsche Telekom AG

Die Telekom ist kreativ, wenn’s an die Gewinnung neuer Kunden geht. Bisweilen zu kreativ, wie zwei Gerichtsurteile zeigen, die der Bundesverband der Verbraucherzentralen erstritten hat. Im ersten Fall wurde ein Kunde, der eigentlich nur wegen Fragen zu einer Rechnung in den Telekom-Shop gekommen war, dort zu seinen Vorlieben in den Bereichen Musik, Film und Sport befragt – und bekam kurz darauf die Auftragsbestätigung für ein Abo des Tarifpakets „Entertainment Comfort“ zugeschickt. Eine „unzumutbare Belästigung“, entschieden die Richter des Oberlandesgerichts Köln (Az. 6 U 199/11). Fall zwei: Ein Kunde lehnte das Angebot aus dem Callcenter der Telekom zwar ab, dennoch trudelte kurz danach ein Begrüßungsschreiben mit der Betreffzeile „Ihr Wechsel zur Telekom“ ein. Auch das ist nicht rechtens, erklärten die Richter des Landgerichts Köln (Az. 11 O 7/12).

Für Onliner

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Foto: jandesign/Fotolia.com

Immer wieder knacken Hacker die Server von Internetdiensten und Unternehmen. Wer sich fragt, ob die Passwörter zur eigenen E-Mail-Adresse bereits geknackt wurden, kann einmal auf den Seiten des Onlinediensteswww.pwnedlist.com nachsehen. Hier kann man checken, ob man besser das Passwort zur eigenen E-Mail-Adresse ändern sollte.

Recht auf verbindliche Reisezeiten

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Reiseveranstalter dürfen die Flugzeiten, die in der Buchungsbestätigung angegeben sind, nicht einfach ändern. Hinweise wie „die aktuellen Flugzeiten entnehmen Sie bitte Ihren Flugtickets“ oder ein Verweis auf „unverbindliche Flugzeiten“ gelten nicht, wie drei Urteile zeigen, die der Bundesverband der Verbraucherzentralen erstritten hat (Landgericht Hannover, Az. 18 O 79/11, Landgericht Düsseldorf Az. 12 O 223/11 und 224/11). Laut Gesetz müssen Reiseveranstalter ihren Kunden unmittelbar nach Vertragsabschluss die voraussichtlichen Flugzeiten nennen.

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