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Meldungen


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 5/2014 vom 25.04.2014

Zusammenhang zwischen Gicht und Fruchtzucker

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Foto: fineshine/iStock/©Thinkstock

Der stark gestiegene Verbrauch von Fructose wird mit einer Zunahme von Gicht in Verbindung gebracht. Die Häufigkeit dieser entzündlichen Gelenkerkrankung hat sich seit den 1970er-Jahren verdreifacht, ohne dass der Konsum von Fleisch und Alkohol – Lebensmittel, die bei Gicht vermieden werden sollten – in gleicher Relation zugenommen hat. Industriell zugesetzter Fruchtzucker findet sich in Softdrinks, Sportriegeln und Multivitaminsäften. Aus diesen Quellen wird inzwischen mehr Fructose aufgenommen als aus der täglichen Obstportion. Nach dem Verzehr eines fructosehaltigen Getränks steigt die Harnsäurekonzentration im Blut innerhalb weniger Minuten an. Zudem hemmt Fructose ähnlich wie Alkohol die Harnsäureausscheidung via Urin. Erhöhte Harnsäurespiegel steigern die Wahrscheinlichkeit von Gichtattacken und Nierensteinbildung.

Zahnarztkosten gegenchecken

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Foto: Zurijeta/iStock/©Thinkstock

Eine Zahnbehandlung kann teuer werden. Daher lohnt es sich, die veranschlagten Kosten zu überprüfen. Erste Möglichkeit: Bei einem weiteren Zahnarzt eine zweite Meinung einholen. Des Weiteren bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland Hilfe an. Deren bundesweites Beratungstelefon ist unter 08 00/ 0 11 77 22 erreichbar, unter www. unabhaengige-patientenberatung.de kann die Anfrage nach Registrieren und Anmelden online gestellt werden. Einen Kostenplancheck offeriert die Kassenzahnärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe unter www.erstezahnarztmeinung. de. Hier können die Angaben aus dem Heil- und Kostenplan in ein entsprechendes Onlineformular übertragen werden.

Birken dürfen bleiben

Die Gesundheit des Einzelnen muss gegenüber dem Gedanken eines vernünftigen Gemeinwohls zurückstecken. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße (Az. 4 K 923/12.NW) den Antrag eines Ehepaares abgelehnt, 30 Birken am Rand ihrer Straße – dem Birkenweg (!) – zu fällen. Die beiden Birkenpollenallergiker begründeten ihr Anliegen auch damit, ihr Grundstück zur Pollenflugzeit kaum noch nutzen zu können. Die Gemeinde lehnte dies ab, ersetzte aber immerhin kranke Bäume durch andere Sorten.

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Mitgezählt 52.113

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Menschen starben im Jahr 2011 an einem akuten Herzinfarkt – 1980 waren es noch 92.801 Menschen. Diese Zahlen nennt der Deutsche Herzbericht 2013. „Verbesserungen in der Vorbeugung, Diagnostik und Therapie haben wahrscheinlich zum Rückgang der Infarktsterblichkeit geführt“, erklärt Professor Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

In Kürze

Männer mit Brustkrebs
Selten, aber nicht weniger schwerwiegend: Jedes Jahr erkranken bis zu 600 Männer in Deutschland an Brustkrebs. Zu den Risikopatienten zählen Männer mit einer angeborenen genetischen Störung (Klinefelter-Syndrom) und Männer, in deren Familien auch Frauen öfter von Brustkrebs betroffen sind, sagt Professor Sabine Kliesch, Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Urologie. Erstes Symptom ist wie bei Frauen meist ein tastbarer Knoten oder eine Verhärtung in der Brust.

Traditionelle pflanzliche Arzneimittel nicht auf GKV-Kosten
Traditionelle pflanzliche Arzneimittel sollen zukünftig ebenso wie traditionell angewendete Arzneimittel („zur Stärkung oder Kräftigung“ oder „... zur Besserung des Befindens“ etc.) nicht mehr zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden dürfen. Das will der Gemeinsame Bundesausschuss klarstellen.

Früherkennung Darmkrebs
Welche Untersuchungen zur Darmkrebs-Früherkennung gibt es? Welche davon bietet den zuverlässigsten Schutz? Was übernehmen die Kassen und wer hat Anspruch darauf? Antworten auf diese Fragen liefert das Infoblatt „Wissenswertes zur Darmkrebsfrüherkennung“ des Deutschen Krebsforschungszentrums. Es ist im Internet abrufbar unter www. krebsinformationsdienst.de

Keine Empfehlung für Vitamine
Multivitaminpräparate sollten gesunden Menschen nicht empfohlen werden, um damit Herz-Kreislaul-urkrankungen und Krebs vorzubeugen, rät die US-Preventive Services Task Force (USPSTF). Die vorhandenen Daten reichten nicht aus, um Nutzen und Schaden gegeneinander abzuwägen. Die USPSTF setzt sich aus unabhängigen Experten der Präventions- und evidenzbasierten Medizin zusammen.

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