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Meldungen


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 8/2014 vom 25.07.2014

Individuelles für drunter

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Foto: MikeyGen73/iStock/Thinkstock

Der Beruf der Wäscheschneiderin ist in Deutschland seit zehn Jahren ausgestorben. Wer also ganz individuelle Unterwäsche möchte, die perfekt passt, muss selbst zu Nadel und Faden greifen. In der Dessous Akademie in Ginsheim-Gustavsburg lernt frau, wie man BHs, Slips oder Bademode schneidert. Die Idee zu den Nähkursen hatte die niederländische Designerin Madeleine van der Werve. Ihr Angebot richtet sich unter anderem an korpulente, sehr schlanke oder große Frauen, die im normalen Wäscheladen selten das Passende finden. Der Einstiegskurs „Slip nähen“ kostet 50 Euro. www.dessous-akademie.de

Wachs statt Plastik

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Foto: dionisvero/iStock/Thinkstock

Um Mikroplastikkügelchen in Kosmetika zu ersetzen, setzen Forscher auf Bio-Wachse wie Bienen-, Beeren- und Sonnenblumenwachs. Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik hat gerade ein Verfahren dafür auf den Markt gebracht. Unter hohem Druck und bei Temperaturen von 100 Grad entsteht ein feines Pulver, Größe und Form der Partikel kann man frei wählen. Die Wachse sind nach Auskunft des Fraunhofer-Instituts im Wasser innerhalb von sechs bis zwölf Monaten abbaubar. Kunststoffe brauchen mehr als 100 Jahre.

Nachgezählt 38 %

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Foto: ConstantinosZ/Shutterstock

an Kosten lassen sich beim Anbau von Bio-Baumwolle gegenüber der Verwendung gentechnisch veränderter Pflanzen einsparen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL). Vier Jahre lang wurden in Indien Felder bestellt und ökologische Anbausysteme mit konventionellen verglichen. Die Kosten waren deutlich geringer, weil keine teuren Dünger und synthetischen Pestizide zugekauft werden mussten. Leider sind immer noch 80 Prozent der weltweit angebauten, konventionellen Baumwolle gentechnisch verändert.

Karmin: Tierisch roter Farbstoff

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Foto: imago/blickwinkel

Egal ob Lippenstift, Puder oder Rouge – in vielen Kosmetikprodukten steckt Karmin, ein roter Farbstoff, der aus Cochenilleschildläusen gewonnen wird. Der begehrte Farbstoff wird dabei aus den Eiern der Weibchen extrahiert. Eigentlich gilt Karmin als natürlicher und relativ gut verträglicher Farbstoff. Er ist auch in Naturkosmetik erlaubt. Nichts zu suchen hat er jedoch in veganer Kosmetik. Auf der INCI-Liste erkennt man echtes Karmin an Bezeichnungen wie Carmine, E 120, Cl 75470, Karminsäure oder Natural Red 4. Steht Cochenillerot A, Ponceau 4R oder E 124 auf der Liste, dann handelt es sich um einen synthetischen Farbstoff – der Alternative für vegane Kosmetik. Lebensmittel, die mit diesem Azo-Farbstoff gefärbt sind, müssen den Warnhinweis „Kann die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen“ tragen.

In Kürze

Schlanke wirken schneller alt
Ein Trost für alle, die ein paar Pfündchen mehr wiegen: Sie wirken oft jünger als sehr schlanke Altersgenossen. Wer nach dem 30. Lebensjahr viel abnimmt, ist besonders betroffen. Dann verliert auch das Gesicht an Volumen, die Konturen sinken ein und man bekommt schneller Falten. So wirkt das ganze Gesicht sofort älter.

Erster Blauer Engel für Sohlen
Reno und Tacco haben als erste Unternehmen das Umweltzeichen für Einlagen aus Leder erhalten, meldet das Umweltbundesamt. Das Siegel untersagt Kinderarbeit und kritische Schadstoffe. Teilweise ist ÖKO-TEST allerdings strenger, etwa bei Formaldehyd und zinnorganischen Verbindungen. Beides ist beim Blauen Engel eigentlich verboten. Der Nachweis, den die Hersteller erbringen müssen, lässt aber noch gewisse Mengen zu, die ÖKO-TEST abwertet.

Einkauf fairer Kleidung
Wer beim Kleiderkauf faire und ökologische Aspekte berücksichtigen möchte, sollte auf empfehlenswerte Siegel wie GOTS, Fairtrade oder Fair Wear achten. Doch nicht immer hat man alle Informationen im Laden parat. Dann hilft eine Übersicht von Femnet e. V., einer gemeinnützigen Frauenrechtsorganisation. Die Übersicht kann unter www.femnet-ev.de heruntergeladen werden.

Allergierisiko geprüft
Einen Wirkstoff aus Weizenproteinen hat das wissenschaftliche Beratergremium der EU aktuell auf sein Allergierisiko hin beurteilt. „Hydrolysed Wheat Protein“, wie es auf den Inhaltsstofflisten von Kosmetika heißt, ist demnach in den meisten Pflegeprodukten sicher, die Gefahr einer Sensibilisierung sei gering. Dies gilt nach Angaben der Wissenschaftler aber nicht für Seifen und Flüssigseifen. Die Kombination der typischen Inhaltsstoffe von Seifen mit dem Hydrolysed Wheat Protein könne zu einer Sensibilisierung führen.

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