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Meldungen


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2017 vom 29.12.2016

In Kürze

Belasteter Modeschmuck
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt vor Schwermetallen in Modeschmuck. In 32 von 262 Proben habe man Blei-, in 26 Proben Cadmiumwerte oberhalb der erlaubten Höchstmenge nachgewiesen. „Blei kann unter anderem das Nervensystem schädigen und zu Unfruchtbarkeit führen. Cadmium kann Nieren und Knochen schädigen“, so das BVL.

Parfüm im Intimbereich
Die dänische Verbraucherorganisation Taenk Kemi hat Tampons und Damenbinden auf Parfüm untersucht. Eine Nutzerin hatte bei Facebook berichtet, nach der versehentlichen Verwendung parfümierter Einlagen unter Allergiesymptomen gelitten zu haben. Die Überprüfung zeigte jedoch, dass auf dem dänischen Markt nur wenige und kaum belastete Produkte erhältlich sind. ÖKO-TEST rät von parfümierten Produkten für den Intimbereich seit Langem ab.

Unilever kauft US-Firma
Der niederländische Lebensmittel- und Kosmetikriese Unilever hat die US-Firma Seventh Generation gekauft, die Körperpflegeund Haushaltsprodukte herstellt. Seventh Generation vermarktet seine Produkte als biologisch abbaubar, nachhaltig und umweltverträglich. Unilever wolle damit der gestiegenen Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und ethischen Produkten begegnen, so Nitin Paranjpe von Unilever.

Schadenersatz vom Friseur
Eine Friseurin ist vom Amtsgericht Rheine (Az. 14 C 391/14) zur Zahlung von 1.000 Euro Schmerzensgeld an eine Kundin verurteilt worden. Sie hatte deren lange, dunkel gefärbte Haare aufhellen wollen. Durch die Oxidationswirkung wurden diese so schwer angesengt, dass sie stark gekürzt werden mussten. Als ausgebildete Fachkraft hätte sie wegen der Vorschädigung der Haare von der Aufhellung abraten müssen.

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Foto: Yeko Photo Studio/Shutterstock

Wimperntusche als Keimschleuder?
Wer nicht täglich tuscht, benutzt unter Umständen jahrelang denselben Mascarastift. Manche Experten warnen allerdings vor Verkeimung, wenn Wimperntusche länger als auf der Verpackung angegeben verwendet wird: Forscher der London Metropolitan University fanden in einem Mascara, der vier Monate über dem Haltbarkeitsdatum lag, unter anderem große Mengen an Darmkeimen. Prof. Dr. Gerd Geerling, Leiter der Klinik für Augenheilkunde am Uniklinikum Düsseldorf, hält das Risiko einer Infektion zwar für überschaubar, aber nicht unmöglich: „Bakterielle Augenerkrankungen sind häufig kontaktlinsenbedingt. Die Anzahl der Berichte zu Kontaminationen in Mascara ist vergleichsweise gering“, betont er. Ausgeschlossen sei es aber nicht.
Mit diesen Tipps können Sie das Risiko zumindest minimieren:
■ Benutzen Sie Ihren Mascara nur selbst und verschließen Sie ihn danach direkt wieder.
■ Ist die Wimperntusche trocken und krümelig, entsorgen Sie das Produkt besser.
■ Verwenden Sie die Tusche nicht mehr nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums. Ist ein Tiegel mit einem M und einer Zahl abgebildet, zeigt dies die Anzahl der Monate an, die Sie den Mascara nach Anbruch gefahrlos verwenden können. Vermerken Sie, wann Sie ihn geöffnet haben.

Nachgezählt

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Foto: Africa Studio/Shutterstock

45 MillionenEuro ist der Wert der gefälschten Kosmetika, die der europäische Zoll im Jahr 2015 konfisziert hat. Die Zahlen hat der VKE Kosmetikverband veröffentlicht. Mehr als 65 Prozent der Produkte stammen aus China.

Für Sie untersucht

TEST Lavera Re-Energizing Sleeping Cream
(mj) Im Schlaf sollen Körper und Geist sich von den Strapazen des Wachseins erholen. Wer regelmäßig zu wenig schläft, dem sieht man es meist an. Um die Gesichtshaut nachts bei der Regeneration zu unterstützen, hat fast jeder Kosmetikhersteller Nachtcreme im Sortiment. So auch Laverana mit der Lavera Re-Energizing Sleeping Cream. Sie ist Natruezertifiziert und soll dafür sorgen, dass das Gesicht am Morgen frisch und erholt erstrahlt. Wir können zwar nicht überprüfen, ob das weiche Kissen, die Person neben Ihnen oder Ihre Nachtcreme den größten Einfluss auf Ihr morgendliches Strahlen hat, aber wir können die Inhaltsstoffe der Creme unter die Lupe nehmen. Und die sind nicht zu beanstanden. Einzig den unnötigen Müll verursachenden Umkarton werten wir ab – aber ohne Einfluss auf das Gesamturteil. Für Allergiker außerdem wichtig: Die Creme enthält die Duftstoffe Citral, Cumarin und Geraniol, die in seltenen Fällen Allergien auslösen. Günstig ist die Creme allerdings nicht – für 50 Milliliter haben wir 9,95 Euro bezahlt.

Gesamturteil „sehr gut“

Mehr zu den untersuchten Parametern und Testmethoden finden Sie unterwww.oekotest.de → Suchen → „M1701“ eingeben.

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