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Menopause – kein Grund für schlechte Stimmung!


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Funk Uhr - epaper ⋅ Ausgabe 41/2021 vom 08.10.2021

Gesundheit

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Sich fallen lassen und einfach relaxen! Wer den Wechseljahren mit dieser positiven Haltung begegnet, kann nur profitieren. In Ihrem Körper ist gerade so viel im Wandel. Warum also verkrampfen oder sich voller Sorge um mögliche Folgen das Leben schwer machen?

Ich glaube einfach, dass man in der Menopause in einen anderen Lebensabschnitt übergeht. Ich denke zudem, wenn man es positiv nimmt, hat es auch was Befreiendes.

Schauspielerin Andrea Sawatzki (58)

Die eine trifft es früher, die andere später. Manche Frau hat jahrelang heftige Beschwerden – bei anderen zieht alles fast spurlos vorüber. Die Wechseljahre erlebt jede Frau anders. Von daher gibt es auch nicht den einen Ratschlag, der jede Betroffene gleich gut durch diese besondere Lebensphase bringt. Erhebungen zeigen jedoch: Bei acht von zehn Frauen treten durch die hormonelle Umstellung Begleiterscheinungen auf. Und was jede Frau dabei im Hinterkopf haben sollte: Egal welche Symptome einem gerade zu schaffen machen – es gibt gute Mittel und Wege, sie in den Griff zu ...

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Aber was findet eigentlich statt, wenn der Körper in die Menopause geht? Irgendwann zwischen dem 40. und 60. Lebens-jahr nimmt die Konzentration der weiblichen Sexualhormone rapide ab (siehe Grafik), denn die Eierstöcke stellen deren Produktion allmählich ein. Die Menopause ist erreicht, wenn die letzte Regelblutung im Leben einer Frau stattgefunden hat. Schon Jahre vorher und auch noch danach – man spricht bei dieser Zeitspanne von den Wechseljahren oder dem Klimakterium – kann sich diese hormonelle Umstellung in Form von verschiedensten Nebenwirkungen bemerkbar machen. Zu Beginn der Wechseljahre sind zunächst Schwankungen des Hormonspiegels der Auslöser der Beschwerden, im späteren Verlauf ist dann der Östrogenmangel das Problem. Das klingt beunruhigend? Ist es aber nicht. Alles ist ein natürlicher Prozess und Teil des weiblichen Lebenszyklus wie auch die Pubertät. Also kein Grund zur Sorge – statt unter den Wechseljahren zu leiden, hilft es vielmehr, sie als Chance zu begreifen und einige Dinge im Leben zu verändern. Diese Haltung kann auch bei Stimmungsschwankungen sehr hilfreich sein, die viele Frauen rund um die Menopause haben. Achtsamkeitstrainining oder Yoga (siehe rechts) sind dann eine gute Unterstützung, um das innere Gleichgewicht wiederherzustellen.

Plötzliche Flut von Wärme: Die Wallungen im Zaum halten

Die Wechseljahre sind aber nicht nur seelisch anstrengend. Ein typisches körperliches Leiden, das sie mit sich bringen, sind die berühmten Hitzewallungen, meist verbunden mit heftigen Schweißausbrüchen.Linderung verspricht dann beispielsweise Salbeitee oder auch Salbei-Frischpf lanzensaft, denn die ätherischen Salbei-Extrakte hemmen die Schweißproduktion. Um die „heißen Phasen“ abzumildern, ist es zudem ratsam, Kleidung aus naturbelassenen Materialien wie Baumwolle, Wolle, Seide oder Leinen zu tragen, denn sie sind atmungsaktiv und verhindern Hitzestau.Oder Sie kleiden sich nach dem Zwiebelsystem, damit Sie im Bedarfsfall die ein oder andere Schicht ablegen können.

Bauchaufruhr & Schlafchaos: Kleine Hilfen, großer Effekt

Ein Symptom, das eher mit einer Schwangerschaft in Verbindung gebracht wird, ist Übelkeit, meist am Morgen. Doch auch während der Wechseljahre kann sie auftreten, denn Ursache des schlechten Bauchgefühls sind in beiden Fällen Unregelmäßigkeiten im Hormonhaushalt. Die Forschung nimmt an, dass in den Wechseljahren vor allem der Abfall des Sexualhormons Progesteron eine Rolle spielt. Ist davon zu wenig vorhanden, kann das eine unmittelbare Wirkung auf das Verdauungssystem haben, in Form von Blähungen, Sodbrennen oder eben Übelkeit. Betroffene sollten Magen und Darm dann entlasten, weniger fette und scharfe Speise essen, auf Kohlensäure verzichten und auch nur kleine Portionen verzehren.

Zum Erbrechen kommt es bei wechseljahresbedingter Übelkeit in der Regel nicht, es kann aber hilfreich sein, Arzneimittel gegen Übelkeit einzunehmen. Wenn die Wechseljahre langsam anklopfen, lohnt es sich übrigens grundsätzlich, auf die Ernährung zu achten und sich die ein oder andere Köstlichkeit zu verkneifen. In dieser Lebensphase sammeln sich nämlich schnell Extrakilos an – selbst bei Frauen, die bisher nie Gewichtsprobleme hatten. Schuld ist auch hier wieder die hormonelle Talfahrt, die einen verlangsamten Stoffwechsel zur Folge hat. Um das Gewicht zu halten, müsste Berechnungen zufolge eine Frau im Alter von 50 täglich etwa 400 Kalorien weniger zu sich nehmen als noch mit 30 Jahren. Ein weiteres Klimakteriumsproblem: Schlafstörungen. Auch hier kann die Natur weiterhelfen. Ob als Tee, Kräuterkissen oder Pf lanzenpräparat: Lavendel, Melisse, Passionsblume und Hopfen fördern das Ein- und Durchschlafen. Und ist der Körper erst mal wieder ausreichend erholt, hebt sich die Stimmung