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Menschen, Pferde, Sensationen


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St.GEORG - epaper ⋅ Ausgabe 100/2022 vom 19.09.2022

BUNDESCHAMPIONAT 2022

Escamillos erste Schärpenträgerin

EGAL, WELCHE DISZIPLIN man eigentlich bevorzugt, von der dreijährigen Bundeschampionesse Eivissa (= Katalanisch für Ibiza) sprach jeder. 10,0 im Trab, 10,0 im Galopp, dazu ein Auftreten wie eine Königin – so ein Pferd hat man in Warendorf lange nicht gesehen. Das kommt nicht von ungefähr. Sie stammt aus dem ersten Jahrgang des Escolar-Sohns Escamillo, von dem die FN bereits 23 gekörte Hengste, darunter Körchampions und Prämienträger, verzeichnet. Eivissas Großmutter Seraphina v. Sir Donnerhall brachte schon mal einen Bundeschampion: Revenant, der sich am gleichen Wochenende, an dem Eivissa zum Titel trabte, auf Gut Ising das Ticket fürs Louisdor-Preis Finale sicherte. Eivissa selbst ist ein Flaschenkind. Ihre Mutter, Wolke v.

Wolkentanz, entwickelte an einem der heißesten Tage des Jahres eine schwere Kolik. Züchterin Katharina Hadeler brachte ...

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Etwas ganz Besonderes: Eivissa unter Jessica Lynn Thomas, Escamillos erste Bundeschampionesse. Wahrscheinlich nicht die letzte ?
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... Mutter und Kind sofort in die Klinik. Doch die Ärzte sahen keine Chance, Wolke durchzubringen. Sie musste erlöst werden. Eivissa kehrte allein zurück in den heimatlichen Stall, Katharina Hadeler hat sie mit Fläschchen, Eimer und „allem, was einem Fohlen guttun könnte“ durchgebracht. Tagsüber ging sie mit ihren Freunden auf die Weide, nachts kam sie in die Box, aber Katharina Hadeler verbrachte viel Zeit mit ihr und hatte dabei vierbeinige Unterstützung von einer Ponystute, die beim Aufpassen half. Mit ca. fünf Monaten ging das Stütchen dann zu Arndt Schwierking und wurde in Barver groß. Dreijährig entdeckte Bernadette Brune sie dort und fackelte nicht lange. Sie gab sie zu Jessica Lynn Thomas in Ausbildung, die sie auch in Warendorf vorstellte. Nach dem Bundeschampionat fuhr Eivissa erstmal in die Ferien bei Bernadette Brune. Der Plan ist aber, dass sie danach erst einmal zurück zu Jessica Lynn Thomas geht.

Zahlen, bitte!

Zack war mit 6 Nachkommen, 5 davon von Secret abstammend, dominierender Vererber der Reitpferde- Finals. 5 Nachfahren schickte Florestan, 3 über Fürst Heinrich, 2 über Fidertanz. Das Jazz-Blut ist über Don Juan de Hus präsent, zweimal über Don Royal und einmal über Don Martillo. Ansonsten: kein D- Blut mehr in den Vaterlinien der Jüngsten! In Sachen Zuchtgebiete dominierten Westfalen und Oldenburg (je 7), dicht gefolgt von Hannover (6) und DSP (5).

Brunes Bundeschampionat

EINE DER PERSONEN, die beim diesjährigen Bundeschampionat 2022 am meisten Spaß hatten, dürfte Bernadette Brune sein. Denn noch ehe Eivissa das Reitpferdeviereck rockte, schwebte ihr ganz frisch erworbener Secret-Sohn San to Alati (Z.: ZG Klose), amtierender Hannoveraner Champion, zum Sieg bei den vierjährigen Hengsten. Das Publikum machte im Finale per Akklamation klar, wem sein Herz gehört. Dass die Richter in der Vorrunde My Milano v. Millennium mit Lukas Fischer im Sattel auf Rang eins gesetzt hatten, hatte für Unmut am Vierecksrand gesorgt. Im Finale schoss sich My Milano allerdings durch wiederholten Ungehorsam selbst ins Aus bzw. auf Rang drei (zusammen mit Rocketeer v. Rock Forever unter Melanie Geßmann). San to Alati, der zwar von Mareike Mimberg vorgestellt, aber von der derzeit an einem Beinbruch laborierenden Steffi Wolf ausgebildet worden war, siegte mit 9,3. Platz zwei ging an den ebenfalls von Secret abstammenden Hannoveraner Segantini (Z.: Dr. Christine Feichtinger) mit Jessica Lynn Thomas.

Mensch, Morricone!

PLÖTZLICH SIND sie da, die Morricones. Gleich neun Nachkommen hatte der inzwischen S***-siegreiche Siegerhengst der Oldenburger Körung 2014 beim Bundeschampionat der fünfjährigen Dressurpferde am Start, drei schafften es ins Finale (davon zwei aus Müttern, die auf Jazz zurückgehen), einer gewann Silber: der Westfale Macchiato (Z.: Norbert van Laak) mit Greta Heemsoth. Außerdem stellte Morricone mit der Hannoveraner Stute Macadamja die überragende Championesse der vierjährigen Reitpferde (Z.: Heinrich Gießelmann).

Premiere für Dos Amigos

DEN BUNDESCHAMPIONATEN wieder zu mehr Ansehen zu verhelfen, dazu sollten auch neue Prüfungen beitragen, im Dressurviereck mit dem Bundeschampionat der Siebenjährigen. Qualifiziert waren automatisch Finalisten des Bundeschampionats bzw. Teilnehmer an der WM junge Dressurpferde des Vorjahres. Alle anderen hatten bis zum 7. August die Chance, entweder zweimal mindestens 70 Prozent in einer M**-Dressur oder einmal mindestens 68 Prozent in einer S*-Dressur bzw. vergleichbare Leistungen im Ausland zu erreichen. Leichtes Spiel für Dos Amigos und seine Besitzerin Leonie Richter, die den Oldenburger Wallach v. Dimaggio schon seit vierjährig ausbildet. In zwei Nürnberger Burg-Pokal Qualifikationen (also S**-Dressur) kam das Paar schon auf über 70 Prozent. In Warendorf war Dos Amigos (Z.: Constanze Fürste) dann das einzige Pferd, das in der internationalen FEI-Aufgabe für siebenjährige Dressurpferde die 80 Prozent-Marke knacken konnte. 8,6 bzw. 86 Prozent vergaben die Richter für die Qualität des Wallachs aus einer Sir Donnerhall I-Mutter, mit 75,807 Prozent erzielte Dos Amigos außerdem die höchste technische Bewertung. Gesamt 80,948 Prozent, Premieren-Titel Bundeschampion der siebenjährigen Dressurpferde. Und, bleibt der Champion bei ihr? Leonie Richter, nun selbst mal Besitzerin, statt „nur“ Bereiterin für ihren Chef, den Pferdehändler Andreas Helgstrand, für den sie Vogue (der übrigens nächstes Jahr in Deckeinsatz gehen soll, wenn die Spermaqualität es dann hergibt) zum Titel bei den dreijährigen Hengsten ritt, antwortete offen: „Eigentlich war der Plan, dass er schon erstmal noch bei uns bleibt. Aber es konnte ja auch keiner damit planen, dass er Bundeschampion wird ...“

Erfolg made in Jugoslawien

ALLES BEGANN im Jahr 1969, als der Großvater von Melanie Schierholz Ponystute Julija aus Jugoslawien importierte. Sein Sohn, Melanies Onkel, wollte reiten. Julija sollte der Anfang einer Erfolgsgeschichte sein, denn sie bekam ein Fohlen, „Jessica”. Diese Ponystute ritt Melanie Schierholz zunächst selbst, auch auf Turnier, zu Erfolgen bis Klasse L gegen Großpferde. Aber Schierholz entwickelte noch eine andere Passion: „Mein Hobby war es, aus dieser ganz normalen Ponystute, eher ein Wald- und Wiesenpony, immer bessere Ponys zu züchten.” Angekommen im Jahr 2022 kann man feststellen: hat geklappt! Drei Ponys aus der Zucht von Schierholz, zu erkennen am Präfix „Melli’s”, qualifizierten sich für die Bundeschampionate. Im Finale der fünfjährigen Dressurponys trumpfte Melli’s Glückskeks (B.: Melanie Petermeier) unter Carolina Miesner groß auf. Mit 8,9 wurde der Golden West-Sohn Bundeschampion der fünfjährigen Dressurponys, Melli’s Darmani wurde unter Antonia Busch-Kuffner Vierter. Beide Ponys sind Urururenkelsöhne von Julija.

Zuchtstatistik: Das F dominiert

Das F-Blut von Florestan I war in den 52 Pferde-starken Finals der drei Jahrgänge Dressurpferde am häufigsten vertreten (16). Davon gehen zwölf Vertreter auf Fürst Heinrich zurück und vier auf Fidertanz. Fidertanz-Sohn Franziskus stellte mit Final Dream den Champion bei den Fünfjährigen. Bei sieben Pferden heißt der Linienbegründer Krack C (besonders präsent über Vivaldi mit fünf Nachkommen), danach folgten Gribaldi (davon viermal Millennium, einmal Totilas), Donnerhall (zweimal über Bonhomme-Hengst DeLorean präsent) und Brentano II (drei Pferde v. Bon Coeur, darunter Bundeschampion und Vize- Championesse bei den Sechsjährigen, zwei v. Belantis I) mit jeweils fünf Nachkommen.

Es dominierte der Hannoveraner Zuchtverband (22), gefolgt von Oldenburgern (17), westfälischen Reitpferden (6) und Deutschen Sportpferden (6) sowie einem Vertreter des Rheinischen Pferdestammbuchs.

SPRINGEN

Abgesahnt

EIN GELDSPEICHER muss in Dagobertshausen wahrscheinlich noch nicht gebaut werden, aber die Großverdiener dieses Bundeschampionats waren ganz klar Sophie Hinners und ihr Freund und Trainingspartner Richard Vogel. Von neun möglichen Medaillen auf dem Springplatz holten sie sechs, darunter den Titel bei den Fünf- (Sophie Hinners mit Kalifa, Holst. v. Million Dollar, Z.: Natalie Kock) und alle drei Medaillen bei den Sechsjährigen (Gold: Dax, Holst. v. Dinken, Z.: Dirk Georg Jessen/Richard Vogel, Silber: Cornet XL, Hann. v. Cornet Obolensky/Sophie Hinners, Bronze: Viva Las Vegas W, Holst. v. Vagabond de la Pomme, Z.: Matthias Wittke/Sophie Hinners). Dazu sicherte sich Vogel auch noch die Premiere des mit 25.000 Euro dotierten Großen Preises, zu dem alle ehemaligen Bundeschampionatseilnehmer ab acht Jahren eingeladen waren.

Der Altmeister und sein Junior

DER EINZIGE, der beim Bundeschampionatswochenende die Dagobertshausener kurzfristig aufhalten konnte, war Schwedens Altmeister Rolf-Göran Bengtsson – natürlich im Sattel eines Holsteiners! Mit Caillan, einem Sohn seines großen Casall aus der Zucht von Gerd Ohlsen, gewann er das Bundeschampionat der siebenjährigen Springpferde 2022. Dahinter dann wieder das Duo Vogel/ Hinners. Richard Vogel ritt den Mylord Carthago-Sohn Munin (Z.: Michael Eitel) auf den Silberrang – mit nur einer zehntel Sekunde Vorsprung vor Sophie Hinners im Sattel der dritten Holsteiner Medaillenträgerin in dieser Prüfung, Honey Bunny v. Livello (Z.: Otto Boje Schoof ).

Zahlen, bitte!

Wer ist der Jahrtausendvererber im Springsport? Cor de la Bryère! Vor allem über Cornet Obolensky (14), Contender (11), Chacco-Blue (10) und Casall (8) stellte der Franzose das Gros der Pferde in den drei Springpferde- Finals. Ebenfalls prominent vertreten: Diamant de Semillys Gene (12), zum Großteil über Diarado.

Es dominierten die OS-Pferde (27), von denen die meisten vom Gestüt Lewitz stammten. Mit 26 Pferden waren die Holsteiner vertreten – die zudem noch alle drei Sieger stellten. Es folgten: Westfalen (25), Hannover (23) und dann mit großem Abstand DSP (6), Rheinland (3) und Mecklenburg (1).

Statistik im Busch

Diarado und Casall waren die Hauptlieferanten talentierter Buschpferde (je 4). Auf Capitol gingen 3 zurück (zwei über Casino Grande), dazu je 2 auf Donnerhall, Furioso II und den Trakehner Heros Kostolany und seinen polnischen Kollegen Adorator. Was die Zuchtgebiete angeht, dominierte Hannover mit 9 Pferden, gefolgt von Holstein (7), den Trakehnern und OL/OS mit je 5.

United Touch S – Überf lieger

2017 GEWANN ein westfälischer Enkel des Untouchable Silber beim Bundeschampionat der fünfjährigen Springpferde: United Touch S v. Untouched, gezogen von Julius-Peter Sinnack aus der Touch of Class v. Lux, die zum Beispiel auch die Holsteiner Zypria S (Willem Greve/NED) und Deauville S v. Diamant de Semilly (Laura Kraut/USA) brachte. Jener United Touch S sprang damals unter Hendrik Dowe so hoch, dass so mancher sich fragte, ob das mit rechten Dingen zugeht. Jetzt, fünf Jahre später, demonstrierte United Touch S unter Richard Vogel im ersten Großen Preis von Warendorf für achtjährige und ältere ehemalige Bundeschampionatsteilnehmer, dass „hoch“ einfach in seiner Natur liegt, die er augenscheinlich auch vererbt. Gleich fünf seiner Kinder sprangen im Finale der fünfjährigen Springpferde.

VIELSEITIGKEIT

Kopf an Kopf

SPANNEND WAR DIE Entscheidung der sechsjährigen Buschpferde. Als Führender ging der gekörte Holsteiner Duplexx v. Diarado (Z.: Hans-Peter Petersen) mit Jan Matthias ins Gelände. Doch bei dem Beau war die Luft raus. Wertnote 8,0, mit Zeitfehlern 7,5. Dafür lief Sara Algotsson-Ostholts Dinathia v. Diacontinus (Z.: Werner Kaiser) zu ganz großer Form auf und sprang zu einer 9,3. Davon wurden allerdings 0,2 Punkte wegen Zeitüberschreitung abgezogen, so dass am Ende die 9,1 stand – das gleiche Ergebnis wie bei Titelverteidigerin Lillet v. Livello (Z.: Morena Petersen) unter Andreas Dibowski. Doch dank der besseren Dressur- und Springleistungen galoppierte am Ende Hannovers Dinathia an der Spitze.

Des Professors weiße Freude

BUNDESCHAMPION der fünfjährigen Vielseitigkeitspferde wurde der gewaltig galoppierende Holsteiner Cascoblanco unter Pia Münker aus der Erfolgszucht der Familie Johannsen in Tornesch. Die Traumnote im Gelände: 9,7. Er gehört dem Gestüt Fohlenhof von Prof. Bernd Heicke und ist ein Sohn von dessen Lieblingshengst Cascadello. Nicht nur der Champion machte den Mäzenen vom Gestüt Fohlenhof Freude, sondern auch die selbst gezogene Westfalen-Stute Hanami. Ebenfalls Schimmel und auch von Pia Münker geritten, wurde sie Sechste. Sie ist eine von nur zwei Nachkommen des Hambacher v. H-Ekwador, der auch auf dem Fohlenhof steht. Hanami führt über Vater und Mutter-Seite Heraldik xx und so war sie auch unterwegs im Warendorfer Cross (9,0).

Kleiner Profi

NA, WER FLITZTE denn da mit dem elastischen und munteren Quatmans Boy B zur Bronzemedaille bei den fünfjährigen Vielseitigkeitsponys? Anna Katharina Thomasmeyer, die jüngste Teilnehmerin der Bundeschampionate 2022. Sie ist nur doppelt so alt wie ihr Pony, also zehn, meisterte die Aufgaben aber wie eine Große. Kein Wunder, warten doch daheim in Bissendorf bei Osnabrück täglich sechs Ponys und Pferde auf Anna, die Mitglied des Perspektivkaders Children in Weser-Ems ist (Dressur). Gemeinsam mit ihrer Mutter Katrin, von der Anna das Reiten in die Wiege gelegt bekommen hat, versorgt und reitet sie die Pferde daheim auf dem Bauernhof der Familie Thomasmeyer. Neben Mutter Katrin hat Anna noch vier weitere Trainer, u. a. Wilfried Wahlers, 74 Jahre alt und früher Ausbilder von z. B. Heiner Engemann. Dressur hätte Anna in Warendorf auch reiten können, hatte sie dort doch noch den fünfjährigen Hengst Hesselteichs Movie Maker für die Dressurponys qualifizieren können. Doch dessen Besitzerin qualifizierte Movie Maker auch fürs Springen und ritt ihn dort selbst.