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Messe-Neuheiten: IAA 2019: VIEL SUV und Elektro


SUV Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 08.10.2019

Nicht wenige Hersteller schwänzten die IAA 2019, trotzdem gab es in Frankfurt zahlreiche neue SUV zu bestaunen. Der Fokus lag in diesem Jahr ganz klar auf den alternativen Antrieben: Kaum ein Autobauer traute sich ohne E-Modell auf die Messe.


Artikelbild für den Artikel "Messe-Neuheiten: IAA 2019: VIEL SUV und Elektro" aus der Ausgabe 5/2019 von SUV Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: SUV Magazin, Ausgabe 5/2019

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... losgehen. Genaue technische Infos fehlen leider noch gänzlich, BMW verrät nur, dass das Wasserstoff-Fahrzeug über eine große Reichweite verfügen und in weniger als vier Minuten wieder vollgetankt sein soll.

Info: bmw.de

BMW überrascht mit dem i Hydrogen Next.


Auch der geliftete X6 war auf der IAA zu sehen.


BMW X6: Linientreu

Vor zwölf Jahren gab es einen Aufschrei, als BMW auf der IAA den ersten X6 präsentierte. Ein SUV mit einer coupéhaften Form? Aus der Empörung wurde Begeisterung: Der X6 fährt nun bereits in der dritten Generation vor und ist aus dem Alltagsbild nicht mehr wegzudenken. Die neue Karosserie ist auf 4,94 Länge und 2,00 Meter Breite gewachsen, auch der Radstand wurde verlängert und misst nun 2,98 Meter. Das merkt man freilich auch im Innenraum. Zum Marktstart wird es zwei Benziner 40i und M50i sowie zwei Diesel 30d und M50d mit 265 bis 530 PS geben. Preislich beginnt die Neuauflage bei 75500 Euro.

Info: bmw.de

Sicherheit steht bei Mercedes-Benz ganz oben auf der Tagesordnung.


Mercedes-Benz ESF 2019: Der Sicherheit verschrieben

Daimler zeigte auf der IAA das Sicherheitsfahrzeug ESF 2019. Auf dem Mercedes-Benz GLE basierend bietet es eine Vorausschau auf mögliche Sicherheitstechniken der Zukunft. So haben sich die Schwaben unter anderem mit dem Insassen schutz beim automatisierten Fahren beschäftigt, Pedale und Lenkrad werden eingefahren und bergen beim Crash weniger Verletzungsrisiko. Mittels Kamera- und Sensor systemen kommuniziert der Benz in alle Richtungen und warnt bei Gefahr andere Verkehrsteilnehmer. Insgesamt über ein Dutzend Innovationen hat Mercedes im ESF 2019 versammelt.

Info: mercedes-benz.de

Mercedes-Benz GLE: Emissionsfrei durch die Stadt

Auch bei Mercedes spielt Elektro eine wichtige Rolle. Der zur IAA mitgebrachte Plug-in-Hybrid GLE 350e soll über 100 Kilometer stromern können. Nicht nur in der Stadt kann man so problemlos emissionsfrei unterwegs sein. Damit der extragroße 31,2-kWh-Akku Platz im GLE findet, musste der Heckbereich umgearbeitet werden, sogar die Hinterachse mussten die Entwickler modifizieren. Praktisch: Dank eines schnellen CCSLadeanschlusses soll die Batterie in 30 Minuten wieder auf 100 Prozent gebracht sein. Stromern kann der GLE 350e übrigens bis 160 km/h, erst dann übernimmt der Verbrenner wieder den Antrieb.

Info: mercedes-benz.de

Der GLE 350e hat eine elektrische Reichweite bis zu 100 Kilometer.


Oben das Original, unten die Lego-Ausgabe.


Land Rover Defender: Lang ersehnt

Mit Spannung haben alle auf den neuen Land Rover Defender gewartet, auf der IAA wurde er jetzt endlich der Öffentlichkeit präsentiert. An seiner neuen Optik scheiden sich allerdings die Geister: Für die einen ist er der würdige Nachfolger für den Gelände-Klassiker, den anderen ist er deutlich zu nah am Discovery. Zum Marktstart im Frühjahr 2020 wird es ihn nur in der siebensitzigen Version 110 mit rund drei Meter Radstand und einer Gesamtlänge von fünf Metern geben. Der kürzere 90er mit drei Türen kommt erst später.

Witzig: Lego hat die Neuauflage genutzt, um einen eigenen Defender auf die Steinchen zu stellen. Der Lego-Technic-Bausatz besteht aus 2573 Einzelteilen und kommt mit zahlreichen realen Funktionen wie einer Seilwinde.

Info: landrover.de / lego.de

Porsche hatte den 440 PS starken Macan Turbo im Schlepptau.


Porsche Macan Turbo: Top-Modell

Nachdem bereits die schwächeren Macan-Modelle geliftet wurden, war es an der Zeit, auch den Porsche Macan Turbo überarbeitet zu präsentieren. Der 2,9-Liter-Biturbo-Motor leistet jetzt 440 PS (wie bisher mit Performance-Paket), das maximale Drehmoment bleibt bei 550 Newtonmeter. In Sachen Beschleunigung legt der Porsche nochmal zu: Mit optionalem Sport Chrono-Paket sprintet der Zuffenhausener in 4,3 Sekunden auf Landstraßentempo, seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 270 km/h.

Info: porsche.de

Für die Kleinen: Hyundai zeigts den Kindern

Hyundai zog kurzerhand die Fahrlehrer und Elektrofahrzeuge aus dem Legoland ab und brachte sie mit zur IAA. Schließlich sollten auch die Kleinen etwas vom Familienausflug haben. Hier konnten alle Kinder von 3 bis 13 Jahren ihre ersten Fahrversuche unternehmen. Dabei lernten sie die Vorfahrtsregeln, das Halten an der roten Ampel und am Stoppschild. Am Ende winkte dann sogar noch der erste eigene „Führerschein“. Auch unser Redakteur Bastian Hambalgo konnte nicht widerstehen, den Parcours in einem der kleinen Elektrofahrzeuge der Hyundai-Legoland-Fahrschule selbst auszuprobieren. Zwar musste er sich ein wenig in das enge Gefährt zwängen, kam aber am Ende sicher und erheitert ans Ziel. Die Fahrzeuge sind übrigens nur mit einem Gaspedal (One-Pedal-Drive) ausgestattet. So kann man schon die Kunden von morgen für die E-Mobilität gewinnen.

Info: hyundai.de / lego.de

Hyundai und Lego brachten den Kindern das Fahren bei.


Futuristisch und elektrisch: Mit dem AI:Trail will Audi ins Gelände.


Audi AI:Trail: Voll elektrisch durchs Gelände

Audi brachte seine Studie AI:Trail Concept mit zur IAA. Dieser Ausblick auf die Zukunft des Geländewagens wirkte ziemlich futuristisch. Der 4,15 Meter lange AI:Trail verfügt über eine Bodenfreiheit von 34 Zentimetern, steht auf wuchtigen 22-Zöl lern mit Stollenreifen und die Passagiere sitzen in einer Glaskanzel. Der Antrieb: natürlich rein elektrisch. Vier radnahe Motoren bescheren der Studie eine Systemleistung von 435 PS. Als Reichweite geben die Ingolstädter 500 Kilometer auf der Straße, 250 Kilometer im Gelände an, ehe der AI:Trail wieder an die Steckdose muss. Scheinwerfer sucht man hier vergebens: Vorausfliegende Drohnen bringen Licht ins Dunkel.

Info: audi.de

Ford hat den Explorer elektrifiziert.


Ford Explorer PHEV: Das gab‘s noch nicht

Ford brachte etwas Großes mit auf die IAA. Den neuen Ford Explorer gab es bisher gar nicht offiziell in Deutschland und erst recht nicht als Plug-in-Hybrid. Das 5,04 Meter lange SUV ist ein wahrer Familienheld, bis zu sieben Personen finden hier Platz. Unter der Motorhaube steckt ein Dreiliter-Sechszylinder mit 350 PS und ein zusätzlicher 100-PS-EAntrieb. Rund 40 Kilometer soll man im Explorer stromern können. Der Verbrauch beträgt laut Ford 2,9 Liter auf 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß 66 Gramm. Auch der Innenraum kann sich sehen lassen: Tasten und Knöpfe sind auf ein Minimum reduziert und überall gibt es reichlich Ablageflächen für zusätzliches Kleingepäck. Zu Preisen ab 74000 Euro ist der Ford Explorer erhältlich.

Info: ford.de

Ford Kuga & Puma: Zwei weitere SUV

Neben dem großen Explorer hatte Ford auch noch die kleinen SUV-Geschwister Kuga und Puma im Schlepptau – beide sind ebenfalls elektrifiziert. Der kleine Puma setzt auf Fiesta-Technik und ist im Innenraum, obwohl nur 4,19 Meter lang, recht geräumig. Im Kofferraum birgt er eine Kunststoffbox mit Wasserablauf. Den Puma wird es außer mit normalen Verbrennern auch mit Mild-Hybrid geben, wahlweise mit 125 PS oder 155 PS.

Auch der rund 40 Zentimeter längere Kuga wird einen Stromanschluss besitzen. Der 225 PS starke Plug-in-Hybrid fährt immer mit Frontantrieb vor, als Basis dient ein 2,5-Liter-Otto. Ab 39300 Euro wird der Teilzeit-Stromer zu haben sein, die Mild-Hybrid-Versionen starten bei 34300 Euro.

Info: ford.de

Nicht nur anschauen, auch selbst erfahren.


Für die Großen Ein kleiner Test gefällig?

Auf der IAA konnte man sich nicht nur über die neusten Trends der Automobilindustrie informieren. Einige Hersteller boten auf der Außenfläche sogar Probefahrten auf einem eigens angelegten Offroad-Parcours an. So hatte man die Möglichkeit, die neuesten Modelle gleich selbst zu testen.

Ausblick: Die Zahl der Aussteller war dieses Jahr deutlich geschrumpft, die Besucherzahlen sind ohnehin rückläufig. Ob es die IAA in zwei Jahren in dieser Form noch geben wird, bleibt abzuwarten.

Info: iaa.de


FOTOS: Gebhardt/Hambalgo