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Messi, Haaland, Havertz! Die schönsten Lose aller Zeiten


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Sport Bild - epaper ⋅ Ausgabe 45/2022 vom 09.11.2022

FUSSBALL

Artikelbild für den Artikel "Messi, Haaland, Havertz! Die schönsten Lose aller Zeiten" aus der Ausgabe 45/2022 von Sport Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Sport Bild, Ausgabe 45/2022

— Von Robert Schreier

Im Rückspiel kann Pep Guardiola (51) endlich ein Versprechen einlösen! Nachdem der City-Trainer im Februar 2021 mit 2:0 in Gladbach gewonnen hatte, lobte er den damaligen Borussia-Coach Marco Rose (46) als „unglaublich guten Trainer“ und lud ihn auf eine Flasche Wein in Manchester ein. Doch das Rückspiel fand wegen Corona in Budapest statt, und Pep durfte den Tropfen nicht mit ins Flugzeug nehmen. Die Verabredung steht also.

Wahrscheinlich hat Guardiola dann schon seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag bei City verlängert. Zuletzt kündigte der Katalane Gespräche für die WM-Pause an. Aus England heißt es, die Zeichen stehen auf Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit.

Dass City in der Liga knapp hinter Spitzenreiter Arsenal liegt und in der Champions League locker durch die Gruppe ging, liegt auch an Erling Haaland (22), der in 16 Spielen beider Wettbewerbe 23 ...

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... Treffer erzielte. Auch der Norweger kennt Rose ganz genau. In Salzburg ließ der Coach den anfangs verletzten Haaland zwar noch viel auf der Bank sitzen, in Dortmund erzielte er unter Rose in 30 Pflichtspielen 29 Tore.

Übrigens: Im Gegensatz zu Rose (zweimal 0:2 mit Gladbach gegen City) weiß RB, wie die Blues zu schlagen sind. Vor einem Jahr gewannen die Leipziger in der Champions-League-Gruppe 2:1 zu Hause. Bei City ging die Partie allerdings mit 3:6 verloren.

Von Heiko Niedderer

Immer wieder PSG! Gegner Paris Saint-Germain ruft in München eine Menge frischer Erinnerungen hervor: überragend schöne, aber auch frustrierende! 2020 siegten die Bayern im Final des Corona-Champions-League-Turniers in Lissabon mit 1:0 gegen PSG, holten sich unter Hansi Flick (57) den Henkelpott nach dem goldenen Final-Tor von Kingsley Coman (26).

Nur gut ein halbes Jahr später sah man sich im Viertelfinale wieder, da wurde es bitter für Bayern: In München gab es ein 2:3 im Hinspiel, im Rückspiel reichte ein 1:0-Sieg nicht – damals galt noch die Auswärtstor-Regel. Bayern verballerte etliche Chancen, schied aber ohne den verletzten Superstar Robert Lewandowski aus.

Im Vergleich zu damals hat Paris noch einen Megastar dazubekommen: Neben Neymar (30) und Kylian Mbappé (23) stürmt jetzt auch noch Lionel Messi (35) für den französischen Hauptstadtklub. Der argentinische Super-Dribbler wechselte nach langem Theater mit Ex-Klub Barça im Sommer 2021 nach Paris. Nach durchwachsener erster Saison trifft er mittler- weil e auch wieder wie zu seinen besten Zeiten (sieben Tore in zwölf Liga-Spielen). Messis Bilanz gegen Bayern: zwei Siege, ein Unentschieden, drei Niederlagen. In sechs Spielen aber vier Tore und zwei Vorlagen!

Neben den drei Superstars warten bei PSG auch zwei alte Bekannte: Renato Sanches (25), 2016 von Benfica Lissabon als Wunderkind zu den Bayern gewechselt, aber dort gefloppt, glänzt mittlerweile in Paris. Juan Bernat (29), von 2014 bis 2018 bei Bayern, kickt ebenfalls bei PSG.

Geld spielt bei PSG traditionell keine Rolle dank der Unterstützung der Katari-Scheichs, die sich den Klub seit gut zehn Jahren als Spielzeug leisten. In der Liga holte Paris seitdem bis auf 2017 und 2021 die Meisterschaft. Aber der ganz große Traum hat sich bisher nicht erfüllt: Mit aller Macht will PSG den Champions-League-Titel, scheiterte aber immer wieder: letztes Jahr bereits im Achtelfinale an Real Madrid, davor im Halbfinale an Manchester City. 2020 besiegte Paris im Halbfinale Leipzig mit Julian Nagelsmann, schaffte es erstmals ins Finale. Aber dann kam Bayern ...

— Von Lukas Dombrowski

Gut für die Eintracht, dass es bis zum Achtelfinale noch drei Monate sind. Denn in der aktuellen Form ist Italien-Tabellenführer SSC Neapel furchteinflößend.

In der Liga holte das Team von Trainer Luciano Spalletti (63) elf Siege aus den 13 Spielen bis zur Auslosung, dazu zwei Remis, und ist mit sechs Punkten Vorsprung Tabellenführer. Die 32 Tore in den 13 Spielen sind Liga-Bestwert. Dazu walzte Napoli durch die Gruppenphase der Champions League, erzielte gegen Liverpool, Ajax und die Glasgow Rangers 20 Treffer – die meisten aller Champions-League-Teilnehmer. Eintracht schoss im Vergleich nur sieben Tore, kein Achtelfinalist weniger.

Prunkstück der Italiener ist der Sturm. Gleich sechs Angreifer haben diese Saison mindestens drei Tore geschossen. Darunter der Ex-Wolfsburger Victor Osimhen (23), der seit seinem Wechsel zu Napoli im Schnitt in jedem zweiten Spiel trifft. Oder Europas wohl größte Entdeckung der Hinrunde, der Georgier Khvicha Kvaratskhelia (21), kurz „Kvara“, der in der Champions League zwei Tore machte und drei auflegte. In Anlehnung an Napoli-Legende Diego Maradona († 60) wird er schon „Kvaradona“ genannt. Zur Super-Offensive gehören zudem Hirving Lozano (27), der bei der WM 2018 Mexikos Siegtor gegen Deutschland schoss, Matteo Politano (29), Giovanni Simeone (27), Sohn von Atlético-Trainer Diego Simeone (52), und Giacomo Raspadori (22). Allein Napolis Stürmer sind mit zusammen 201 Mio. Euro Marktwert fast so viel Wert wie Eintrachts gesamter Kader (227,5 Mio. Euro).

— Von Lukas Dombrowski

Geht es nach Chelseas Eigentümer Todd Boehly (49), wird das Achtelfinal-Rückspiel die letzte Partie sein, in der Jude Bellingham (19) als Gast an der Stamford Bridge spielt.

Denn in diesem Duell, das erste zwischen beiden Klubs überhaupt, spielt das England-Juwel auch bei den Londonern vor. Chelsea ist einer von vier Klubs, die am konkretesten um einen Bellingham-Transfer im Sommer werben (SPORT BILD berichtete). Boehly steht dafür sogar schon im Kontakt mit Bellinghams Vater Mark und Berater Mark Bennett.

Um Bellingham auch von Chelsea zu überzeugen, müsste der Edel-Kader (846,5 Mio. Marktwert) endlich auch funktionieren. In der Liga ist Chelsea nur Siebter und seit drei Spielen sieglos. Das 0:1 am Wochenende zu Hause gegen Stadtrivale Arsenal war nicht das erste Frust-Ergebnis der Saison. Gegen Mittelfeld-Klub Brighton verlor Chelsea zuletzt 1:4 – in der Champions League gab es am ersten Gruppenspieltag sogar ein peinliches 0:1 bei Dinamo Zagreb. Danach hatte Besitzer Boehly Trainer Thomas Tuchel (49) entlassen, für ihn Graham Potter (47) aus Brighton geholt. Problem: Die insgesamt 282 Mio. Euro an Transferausgaben – u. a. Wesley Fofana (21/80 Mio.) von Leicester und Raheem Sterling (27/56 Mio.) von Manchester City – machte Chelsea für Tuchels Wünsche locker, nicht für Potters.

Der hat bisher noch kein System gefunden, wechselt ständig zwischen Dreierund Viererkette und wirbelt auch die Anordnung der Stürmer oft durcheinander. Spieler wie England-Star Mason Mount (23) oder Deutschlands WM-Hoffnung Kai Havertz (23) haben bisher keine feste Rolle.

Das gilt auch für den Ex-Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang (33). Vor vier Jahren streikte er sich vom BVB zu Arsenal, trifft jetzt erstmals auf die alten Kollegen. Für den Gabuner, der im Sommer vom FC Barcelona kam, hat sich der Transfer bei bisher erst drei Toren noch nicht richtig ausgezahlt. Auch der andere Ex-Dortmunder, Christian Pulisic (24), ist kein Leistungsträger. Er stand erst in vier von 19 Spielen in der Startelf.

Schlechtes Vorzeichen: Von den letzten zehn Europapokal-Spielen gegen englische Teams hat der BVB nicht eins gewonnen, acht sogar verloren.

Die Freude über das Los in der Europa League war groß bei Union Berlins Manager Oliver Ruhnert (50): „Das klingt für uns nach Europapokal-Glanz. Ajax als amtierender niederländischer Meister ist ein ambitionierter und hochkarätiger Gegner, der die Ehrendivision seit vieleJahren europäisch vertritt. Die Favoritenrolle ist hier natürlich ganz klar verteilt, aber wir freuen uns riesig auf diese beiden Partien und werden unsere Chance suchen.“

Aktuell ist Ajax hinter PSV Eindhoven Zweiter. In der Champions-League-Vorrundengruppe A wurden die Niederländer hinter dem SSC Neapel und Liverpool Dritter und verpassten den Einzug ins Achtelfinale. Einer der Stars ist Offensivmann Dusan Tadic (33). Der serbische Nationalspieler sorgte diese Serie auch außerhalb des Platzes für Schlagzeilen, als er im vorigen Sommer Opfer eines Raubüberfalls geworden war. Er wurde vor seinem Haus von zwei Männern überfallen, die Motorradhelme trugen.

— Von Axel Hesse

Kevin Volland (30) kehrt in die BayArena zurück. Das war der erste Gedanke vieler Leverkusener während der Auslosung der Europa-League-Zwischenrunde. Bayer bekam AS Monaco, den Tabellenfünften der französischen Liga.

„Besonders freuen wir uns auf die Begegnung mit Kevin Volland. Alleine dadurch hat dieses Duell eine besondere Geschichte“, sagt Leverkusens Sportchef Simon Rolfes (40), der den Stürmer 2020 für elf Millionen Euro verkauft hatte. Mit Torwart Alexander Nübel (26), der bis zum Saisonende vom FC Bayern geliehen ist, und Linksverteidiger Ismail Jakobs (23), der 2021 für 6,5 Millionen Euro vom 1. FC Köln an die Cote d’Azur gewechselt war, stehen zwei weitere Deutsche im Kader der Franzosen. Der Schweizer Breel Embolo (25), der von 2016 bis 2022 für Schalke und Gladbach in der Bundesliga gespielt hat, gehört ebenfalls zur Mannschaft aus dem Mittelmeer-Paradies der Milliardäre.

Sportlich läuft der Klub weiterhin seinen Ansprüchen und dem Ziel Champions League hinterher. Der Rückstand auf Tabellenführer PSG beträgt elf Punkte. Das liegt auch daran, dass der Klub regelmäßig seine Besten verkaufen muss, weil die den nächsten Karriereschritt anstreben.

In diesem Sommer ging Mittelfeld-Star Aurélien Tchouaméni (22) für 80 Millionen Euro Ablöse zu Real Madrid. Der aktuelle Top-Star der Mannschaft ist Benoît Badiashile (21). Der Innenverteidiger kommt aus der eigenen Jugend und gilt als nächster Abflug-Kandidat. Sein Vertrag läuft 2024 aus, deshalb ist ein Wechsel im Sommer wahrscheinlich. Ablöse: rund 50 Millionen Euro.

Bayer-Manager Rolfes: „Ich erwarte zwei Spiele auf Augenhöhe. Das ist eine offensivstarke, sehr gut besetzte Mannschaft.“