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Michael Jordan Auf dem Boden der Tatsachen


Basket - epaper ⋅ Ausgabe 11/2019 vom 09.10.2019

Es gibt nicht genug Superlative, um die Bedeutung von Michael Jordan für den Basketballsport zu beschreiben. Er ist ein Jahrhundertsportler – mit einer Strahlkraft, die weit über den Court hinausgeht. Eben jene Strahlkraft verblasst aber momentan in seiner Funktion als Teambesitzer der Charlotte Hornets, mit denen „His Airness“ auf dem ernüchternden Boden der Tatsachen gelandet ist!


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Bildquelle: Basket, Ausgabe 11/2019

Jordan raucht, wie es sich für einen Mann mit seinem Kontostand gehört, gerne Zigarren.


Eine Beschreibung von Michael Jordans sportlicher Karriere bedarf eigentlich keiner Worte mehr. Sein Name wird, ähnlich eines antiken ...

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... Helden, die Jahrhunderte überdauern. Noch Generationen nach uns werden sich an seine ruhmreichen Tage im Trikot der Chicago Bulls erinnern. Das Jumpman-Logo, das Wings-Poster, seine legendären Sneaker, die Meisterstücke auf der größten Basketballbühne der Welt – alles Symbole und Erinnerungen an einen der wohl größten Sportler unserer Zeit.

Nun sind es also doch wieder einige Worte der Anerkennung geworden. Worte, die der wahren Bedeutung von „His Airness“ aber nicht gerecht werden. Jordan ist „larger than life“, etwas Größeres, etwas Überirdisches. Wie es sich mit Menschen dieses Formats verhält, so faszinieren sie nicht nur während ihrer aktiven Karriere, wir sehen auch nach dem letzten Korb noch bewundernd zu ihnen hinauf – nach dort oben, wo sie über uns schweben, im Olymp der ganz Großen. In manchen Fällen offenbart sich dann etwas, was in der Vergangenheit undenkbar gewesen wäre: Es zeigt sich eine Fehlbarkeit, eine Menschlichkeit, die man diesen Legenden nie zugetraut hätte.

Biografische Verbundenheit

In Michael Jordans Fall zeigt sich das in seiner Rolle als Teambesitzer der Charlotte Hornets. Hier zeigt sich, dass nicht alles, was Jordan anfasst, direkt zu Gold wird. Mehr noch: Nach nun fast einer Dekade als Majority Owner muss man eine fast frevelhafte Frage stellen: Hat Michael Jordan als Teambesitzer versagt? Lauscht man der amerikanischen Presse, dann ist die Antwort eindeutig. „Ich war als Spieler sein größter Fan“, sagt Sportmoderator Skip Bayless von FS1, „doch Jordan hat sich zu einem der schlechtesten Besitzer im US-Sport entwickelt. Und ich sehe kein Licht am Ende des Tunnels.“ Der populäre Sportjournalist Bill Simmons reiht sich in die Kritik mit ein. „Charlotte ist ein schlecht geführtes Team und verfügt über den vielleicht traurigsten Roster der Liga. Es ist vielleicht an der Zeit für Jordan, das Team zu verkaufen“, so der Gründer der Website „The Ringer“.

Dabei hatte Jordan zu Beginn in Charlotte vor allem eines geschürt – große Hoffnungen. 2006 erwarb „MJ“ eine Minderheitsbeteiligung bei den Charlotte Bobcats, einer jungen Franchise aus North Carolina, die nach ihren erfolgreichen Anfängen zu Beginn der 1990er-Jahre – damals noch unter dem Teamnamen „Hornets“ – nun händeringend nach einer neuen Identität suchte. Wer hätte sie besser liefern können als der wohl bekannteste Sohn des „Tar Heel States“, Michael Jordan höchstpersönlich? Jordan wuchs in Wilmington auf, wurde hier zum gefeierten High-School-Star und gewann mit der University of North Carolina die NCAA-Meisterschaft. Bereits vor seiner Weltkarriere hatte er sich in seiner Heimat unsterblich gemacht – und ist es heute noch. „Dieser Staat war immer sein Zuhause“, erklärt Hornets-Präsident Fred Whitfield, ein guter Freund Jordans seit den Achtzigern. „Es hat eine besondere Bedeutung für die Menschen, dass ihm das Team gehört. Für sie war er immer ihr Junge, der in die Welt hinauszog und großen Ruhm erntete.“ Diese Nostalgie verdrängte anfangs noch die meisten Bedenken, die es bezüglich Michael Jordans Managerqualitäten gegeben hatte. Sein erster Auftritt in der Führungsriege einer NBA-Franchise verlief nämlich wenig vielversprechend. Für die Washington Wizards fungierte er zu Beginn des Milleniums als Teilhaber und „President of Basketball Operations“. Traurige Berühmtheit erlangten diese Tage hauptsächlich dadurch, dass Jordan erst Kwame Brown zum Top-Pick des 2000er NBA-Drafts machte, nur um später selbst wieder die Sneaker für ein drittes Comeback zu schnüren. Nach dem endgültigen Ende seiner Karriere 2003 feuerte Wizards-Besitzer Abe Polin Jordan schließlich aus dem Front Office und ließ den sechsfachen NBA-Champion verbittert zurück. „Ich habe mich betrogen gefühlt“, so Jordan damals. „Hätte ich gewusst, dass ich gefeuert werde, dann hätte ich nie wieder angefangen zu spielen.“ Bei den Charlotte Bobcats sollte alles anders werden.

Auch bei diesem Team erhielt Jordan auf sein Drängen hin – und wie auch schon in Washington – volle Entscheidungsgewalt im sportlichen Bereich. Er glaubte, der im NBA-Keller dahindümpelnden Franchise schnell auf die Beine helfen zu können. 2006 draftete er Adam Morrison mit dem dritten Pick im NBA-Draft, doch der Gonzaga-Star entwickelte sich zu einem absoluten „Bust“ und blieb nur zwei Jahre in Charlotte. Auch andere Verpflichtungen, wie beispielsweise jene von Brandan Wright für Jason Richardson, oder die Picks von D.J. Augustin und Gerald Henderson verfehlten ihren Zweck, genauso wie eine Reihe von zweitklassigen Free-Agent-Verpflichtungen. Erschwerend kam die Weltwirtschaftskrise 2008 hinzu.

Die Franchise fuhr in ihrem kleinen Markt regelmäßig Verluste ein, verlor laut Fred Whitfield „bis zu 30 Millionen Dollar pro Jahr“. Der damalige Besitzer Robert L.

Johnson bot die Bobcats daraufhin zum Verkauf an und fand in Michael Jordan einen dankbaren Abnehmer.

Wie es stets in seiner vom unbändigen Ehrgeiz getriebenen Natur lag, wollte Jordan nie einfach nur Teilhaber eines NBA-Teams sein, er wollte alle Zügel in der Hand haben. Er lechzte geradezu nach dem Vorsitz einer Franchise – und 2010 war es soweit. Als erster Ex-Spieler in der Liga-Geschichte wurde er für 275 Millionen Dollar zum Haupteigentümer einer Profimann- schaft. „Es war immer mein großes Ziel, nach meiner Spielerkarriere eine NBA-Franchise zu besitzen“, sagte Jordan anschließend. „Die Chance, in meinem Heimatstaat ein Gewinnerteam aufzubauen, ist etwas ganz Besonderes.“ So sehr die ganze Geschichte auch nach einem Märchen klingen mochte, die großen Herausforderungen und schwierigen Umstände in Charlotte blieben allgegenwärtig. Darüber konnte auch die erste Playoff-Teilnahme der Bobcats im Übernahmejahr nicht hinwegtäuschen.

Seit 2014 hört Jordans Franchise wieder auf den Namen „Hornets“, wie bereits von 1988 bis 2002.


Der beste Basketballer aller Zeiten fiebert bei jedem Heimspiel seiner Hornets mit.



„Es war mein großes Ziel, nach meiner Karriere als Spieler ein NBA-Team zu besitzen.“


Der Geschäftsmann Jordan

Nun also mit der gesamten Entscheidungsgewalt ausgestattet, legte Jordan mit Nachdruck Hand an – vor allem auch neben dem Court. Er begann, die Frühgeschichte des NBA-Basketballs in Charlotte zu zelebrieren und benannte das Team 2014 in Hornets um. Mit einer aggressiven Marketing-Kampagne positionierte der seit jeher erfolgreiche Geschäftsmann sein Team am Markt und steigerte mithilfe von etlichen Kampagnen das lokale Interesse. Immer wieder beschwor er die Nähe des Teams zur Bevölkerung und schuf Symbiosen zwischen Profisport und Gemeinde. Die Time Warner Cable Arena, heute Spectrum Center, unterzog er, in Kooperation mit der Stadt, einer umfassenden Renovierung. Das neue Stadion machte es möglich, dass 2019 das All-Star-Game erstmals in der Queen City gastierte. Finanziell haben sich die Hornets unter Jordans Führung zu einer soliden Franchise entwickelt. Basketball bedeutet in Charlotte wieder etwas.

Mission Accomplished, möchte man meinen. Wäre da nicht die andere Seite der Medaille – jene, die für einen NBA-Teambesitzer von ganz entscheidender Bedeutung ist. Denn so gewinnbringend eine Franchise auch als Business agiert, der sportliche Erfolg spielt letztlich eine tragende Rolle. Das weiß auch Michael Jordan: „Mich treibt als Besitzer vor allem eines an und das ist das Ziel, meinen Titel Nummer sieben zu gewinnen.“ Doch heute, rund neun Jahre nachdem er die Franchise kaufte, ist Jordan wohl weiter von diesem Ziel entfernt als je zuvor.



„Mich treibt vor allem eines an, meinen Titel Nummer sieben zu gewinnen.“


Im September 2019 verkaufte Jordan einen Teil seiner Franchise-Anteile.


Dabei ist es nicht so, als hätte er nicht alle Hebel in Bewegung gesetzt. Fünf verschiedene Coaches hat er seit 2010 verpflichtet, acht Lottery-Picks in den Händen gehalten und mehrmals versucht, den nach Qualität lechzenden Kader umzukrempeln. Unterm Strich schafften es die Bobcats bzw. Hornets nur drei Mal in die Playoffs und schieden gleich wieder in der ersten Runde aus. Sie konnten kein einziges Mal die Southeast Division gewinnen und ihre beste Platzierung in der Eastern Conference war der sechste Rang 2016. Den Tiefpunkt durchlief Jordan wohl in der Saison 2011/2012, als das damalige Outfit der Bobcats die, durch den Lockout verkürzte, Spielzeit mit sieben Siegen und 59 Niederlagen abschloss. Die Siegesbilanz von 10,6 Prozent war die schlechteste in der Liga-Geschichte.

Ein Mann, ein Mythos!

Auch wenn Jordan solche Ergebnisse als „extrem frustrierend“ bezeichnet und ohne Wohlwollen auf die vergangenen Jahre blickt, so bemüht er sich trotzdem, stetig einen positiven Draht zu seinen Coaches und Spielern zu halten. Viele stellen sich die Arbeit unter dem notorisch ehrgeizigen und oft als schwierig geltenden „Hall Of Famer“ als nervenaufreibend vor. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein. „Jeder kennt die Geschichten aus seiner Zeit als Spieler, das hat mich anfangs schon ein bisschen nervös gemacht“, erklärt Hornets-Youngster Miles Bridges über seinen Boss. „Du erwartest enormen Druck, doch nachdem ich ihn kennenlernen konnte, würde ich ihn als den coolsten Owner überhaupt bezeichnen.“ Ähnlich geht es Headcoach James Borrego, der seit letztem Sommer die Geschicke der Hornets leitet. „Es herrscht eine große Transparenz und stetige Kommunikation“, so der ehemalige Assistenzcoach der San Antonio Spurs. „Er hört zu, er führt uns an und er schenkt uns sein Vertrauen. Für mich ist das der optimale Leader – und sein Vertrauen zu spüren, hilft uns ungemein.“.

Auch wenn Jordan sicherlich ein gutes Verhältnis zu seiner Mannschaft pflegt, die Tatsache, dass sich seine Angestellten nicht kritisch über sein Tun äußern, sollte niemanden verwundern. Die wichtigste Einordnung kommt daher wohl von Tony Parker. Der ehemalige Spurs-All-Star und viermalige NBA-Champion ließ in der letzten Saison seine Karriere in Charlotte ausklingen und brachte auf den Punkt, was wirklich zählt: „So gut alles neben dem Court läuft, am Ende vom Tag musst du rausgehen und Spiele gewinnen.“ Dafür bedarf es auch eines schlagkräftigen Kaders – und genau diesen konnte Jordan bislang nicht liefern. Sein Auge für Talent ließ nicht nur im Draft zu wünschen übrig (siehe Kasten), auch in der Free Agency griff er regelmäßig daneben. Während er einerseits nicht gewillt, viel Geld für neue Kräfte auszugeben, verschwendet er andererseits Millionen, zum Beispiel in fragwürdigen Deals mit Al Jefferson, Tyrus Thomas oder Lance Stephenson. Die Schaffung einer langfristigen Siegermentalität blieb wenig überraschend aus. Nach mehreren Jahren des Missmanagements stellt sich neben der Frage nach Jordans Bewertung vor allem die nach seiner Vision. Gibt es einen echten Plan? Die just vergangene Offseason lässt daran zweifeln. Dabei holte sich Jordan mit dem ehemaligen Lakers-Manager Mitch Kupchack letztes Jahr bereits prominente Unterstützung ins Front Office. Die jungen Hornets kämpften 2018/2019 auch lange Zeit um die Playoffs und das Team hatte eine gesunde Mischung aus Jung und Alt gefunden. All Star Kemba Walker nahm die Rolle des Franchise Players willentlich an und die Fans blickten erwartungsvoll in die Zukunft.

„MJ“ ist sich nicht zu schade, in der Community mitanzupacken.


Diese Hoffnungen wurden allerdings – wie schon die ursprünglichen bei Jordans Übernahme – enttäuscht. Die Hornets, offensichtlich nicht gewillt Walker einen Max-Deal oder gar Super-Max-Deal zu bezahlen, tauschten ihren Superstar lieber gegen Terry Rozier. Der Guard mit einer Wurfquote von 38 Prozent ist nun nicht nur Option „Nummer Eins“ in Charlotte, sondern auch gleichzeitig zweitteuerste „Hornisse“ mit fast 20 Millionen Dollar Jahresgehalt. Jordan verlor dazu auch den zweiten Top-Scorer Jeremy Lamb nach Indiana. Damit ist der Hornets-Kader eigentlich wieder auf Null gestellt – es wimmelt zwar vor jungen Spielern, doch wahre Top-Talente sind eher Mangelware.

Jordan und den Fans der Charlotte Hornets droht wohl wieder einmal eine Übergangssaison – wie schon so oft unter der Führung des namhaften Teambesitzers. Kürzlich verkaufte Jordan zwar einen beträchtlichen Part seiner Anteile, die Entscheidungsgewalt liegt aber weiter bei ihm als Mehrheitseigner.

Bedenkt man, dass sich der Wert der Franchise vor allem wegen der lukrativen Fernsehdeals der NBA in der vergangenen Dekade fast vervierfacht hat, ist der Verkauf wohl primär ein Business-Move. Mit diesen hatte Jordan nie Probleme. Doch was die sportlichen Führungsqualitäten angeht, da bleibt wohl die Erinnerung an seine Fehlbarkeit. Eine Fehlbarkeit, die bei einem Jahrhundertsportler wie ihm eigentlich nicht ins Bild passt – in das Bild des Übernatürlichen, der Legende, des unsterblichen Helden.

Da sind sie doch wieder, die Worte der Anerkennung. Diese wird es zum Glück immer geben, selbst wenn die Mission „Titel Nummer Sieben“ scheitert…

JORDANS ERSTRUNDEN-PICKS in Washington und Charlotte

Michael Jordan konnte als Funktionär noch nicht denselben „goldenen Touch“ beweisen, wie er es als aktiver Spieler im Trikot der Chicago Bulls über zwei Jahrzehnte hinweg tat. Hier ist eine Aufstellung aller Erstrunden-Draft-Picks unter seiner Aufsicht – eine Liste, die bisher erst einen All Star (Kemba Walker) hervorbrachte:
Washington Wizards (mit Jordan als General Manager/ Minority Owner)
Jahr Spieler Draft-Position
2001 Kwame Brown 1
Charlotte Bobcats/Hornets (mit Jordan als Minority Owner/ ab 2010 Majority Owner)


Fotocredit: Getty Images