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MIT 50 GEHT’S IHR FABELHAFT! … UND WAS BRAD DAMIT ZU TUN HAT


Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 25/2019 vom 13.06.2019

Von ihr könnten wir uns alle ein Scheibchen abschneiden: Jennifer Aniston ist bei sich angekommen, strahlt Glück und Zufriedenheit aus. Wie macht sie das bloß? Wir haben da einen konkreten Verdacht …


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Bildquelle: Grazia, Ausgabe 25/2019

Spaß am Set: Jennifer mit Luke Evans (links) und Adam Sandler, ihrem besten Freund, beim Dreh von „Murder Mystery“ in Italien


Jennifer gibt’s nur mit guten Freundinnen: Hier albert sie bei der Party zu ihrem 50. Geburtstag mit Kate Hudson (links) und Gwyneth Paltrow (Mitte) herum. Cheers!


SINGLE, 50, KEINE KINDER – KLINGT FÜR MANCHE NACH TOTALVERSAGEN. Dabei zeigen jüngste Forschungsergebnisse: Kinderlose, ...

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SINGLE, 50, KEINE KINDER – KLINGT FÜR MANCHE NACH TOTALVERSAGEN. Dabei zeigen jüngste Forschungsergebnisse: Kinderlose, unverheiratete Frauen sind die glücklichste Bevölkerungsgruppe – von wegen einsam und verbittert. Eine, die zeigt, wie’s aussehen kann, ist Jennifer Aniston. Gerade 50 geworden. Und so zufrieden wie nie. „America’s Sweetheart“ bekam jahrelang vor allem eins von der Öffentlichkeit: Mitleid, und zwar eine Runde nach der anderen. Die Ärmste, hieß es gern mal, immer laufen ihr die Kerle weg, Karriere statt Kinder, Singlefrust.

Die Wahrheit ist: Jennifer Aniston geht es prächtig. Jedenfalls wirkt sie total mit sich im Reinen, grinste uns dieses Jahr bereits von einigen Titelblättern so verzückt an, als hätte sie eine Überdosis Glückskekse verdrückt. Und noch mal: obwohl sie KEINE Kinder hat und Single ist – oder vielleicht gerade deshalb? Wird sie in Interviews auf das Thema angesprochen, regt sie sich meistens (ein bisschen) auf, und dann redet sie Klartext: „Wir leben in einer Gesellschaft, die Frauen zu verstehen gibt: In diesem Alter solltest du verheiratet sein, in jenem Kinder bekommen … Aber das sind Märchen. Wir müssen uns endlich von diesem Modell verabschieden.“ Dazu gehöre vor allem, Ehe und Familie als Belege für weiblichen „Erfolg“ dorthin zu verbannen, wo sie ihrer Meinung nach hingehören: in die Mottenkiste. „Warum wollen immer alle ein Happy End? Warum nicht einfach ein glückliches Leben? Glück ist ein Prozess. Außerdem: Was uns wirklich glücklich macht, ist nicht mehr zwingend dieses Ideal von Ehe und Familie, wie es in den 50er-Jahren noch galt.“ Zu heiraten habe nie oberste Priorität für sie gehabt, sagt sie. Als Scheidungskind fehlte ihr einerseits der positive Zugang zum Thema Ehe, andererseits sehnte sie sich nach einem sicheren Zuhause, einem ruhigen Hafen. Und der beinhaltet für Jen nicht zwingend einen (Ehe-)Partner. Schaut man sich ihr direktes Umfeld an, wird deutlich, warum sie mit der aktuellen Situation alles andere als unzufrieden ist: Seit über 30 Jahren ist sie fest in einen liebevollen, stabilen Freundeskreis eingebunden, der hauptsächlich aus Frauen besteht – und dessen Herzstück sie ist. „Mein Haus ist so was wie unser Clubhaus. Und ich habe immer Essen vorrätig!“, lacht Jennifer. „Wir witzeln ständig darüber, dass wir uns gegenseitig großgezogen haben – wir waren einander Mütter, Schwestern, Kinder.“ Da wundert es nicht, dass Jennifer, die mit Brad Pitt und später mit Justin Theroux verheiratet war, als Single keine Leere verspürt und sich den Schuh der „armen Verlassenen, die keinen halten kann“, nicht anzieht. „Als meine Ehen auseinandergingen, war das eine Entscheidung, die wir gemeinsam trafen, weil wir glücklich sein wollten. Denn Glück war in der jeweiligen Konstellation einfach nicht mehr möglich.“ Jen ist keine, die aus Angst vorm Alleinsein mit einem Mann zusammenbleiben würde: „Wenn man alles versucht hat, und es funktioniert trotzdem nicht mehr, ist eine Trennung okay. Das hat nichts mit Versagen zu tun. Es gibt so viele Klischees, die dringend aus unseren Köpfen verschwinden müssen!“

Warum sollte Jennifer nach etwas streben, das andere wollen, sie selbst aber eher unglücklich macht? Außerdem scheint die Eiszeit zwischen ihr und ihrem Ex Brad Pitt vorbei zu sein, jedenfalls wenn man Gerüchten aus Hollywood glauben will. Erstes Indiz war Pitts viel beachteter Besuch auf Jennifers Geburtstagsparty im Februar, anschließend sollen sie sich in den Paramount Studios getroffen haben, um gemeinsame Filmprojekte zu besprechen. Brad ist Single, Jen ist Single – und es ist in den 14 Jahren seit ihrer Scheidung so viel Wasser unter den Brücken hindurchgeflossen, dass sie wieder wie Erwachsene miteinander umgehen können, nämlich vernünftig. Während ihrer Ehe schwärmten beide davon, im anderen einen Seelenverwandten gefunden zu haben. Lässt dieses Gefühl jemals nach? Und falls ja, könnte man es nicht wiederbeleben? Jennifer war nie eine, die ihr Wohlbefinden ausschließlich aus Beziehungen zog. Das hat sie oft betont. Eine Beziehung zu Brad Pitt, mit der weder sie noch er einander oder der Welt etwas beweisen müssen, wäre das nicht ideal?

Bei all dem, was andauernd über Jens brachliegendes Liebesleben und ihren Herzschmerz geschrieben wird, vergisst man fast, dass sie immer noch eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen Hollywoods ist – und Produzentin obendrein. Auch dieses Jahr ist sie bestens im Geschäft: Im Juni wird ihr Film „Murder Mystery“ auf Netflix veröffentlicht, mit Reese Witherspoon dreht und produziert sie für Amazon Prime die Comedyserie „The Morning Show“. Demnächst wird sie an der Seite von Komikerin Tig Notaro im Kinofilm „First Ladies“ die erste (lesbische) US-Präsidentin spielen.

Stürzt sich da etwa eine überehrgeizige Karrierefrau vor lauter Beziehungsfrust in die Arbeit? Auch das ist ein Klischee, dem Jennifer so gar nicht entspricht. Sie liebt ihren Job, kompensieren muss sie damit aber nichts, erst recht kein eventuelles Loch im Herzen. „Ich denke, die Liebe kommt zu einem, einfach so. Und wenn sie dann kommt, ist sie mir sehr willkommen! Ich jedenfalls habe noch nicht die Schnauze voll davon.“ Und vielleicht heißt sie ja Brad Pitt …

Wir merken: Jennifer macht sich selbst keinen Druck – und damit alles goldrichtig. An „den Einen“ hat sie nie geglaubt. Dementsprechend rät sie: „Macht euch nicht so viel Stress. Versucht, nicht so viel auf die Meinung anderer zu geben. Und fangt lieber mit einer Therapie an!“ Jen selbst macht das seit Jahren, die Selbstreflexion hat sie gelehrt, sich bedingungslos anzunehmen – und dankbar zu sein für das, was sie hat. Und was sie ist. Bei einem Fotoshooting ließ sie sich zuletzt oberkörperfrei ablichten: „Ich empfand es als völlig normal. Sich in seiner Haut wohlzufühlen, egal, wie alt man ist, ist superwichtig.“ Gelassenheit und Selbstliebe, so lautet heute ihr Motto. „Wartet ab, bis ihr 50 seid. Es wird großartig!“ Hach, Jen, dir nehmen wir das ab! Und viel Glück mit Brad …

Höchste Zeit, dass Brad und Jen wieder anbandeln, finden Sie nicht?


Pech gehabt , Jungs! Sowohl Brad als auch Justin Theroux schwärmen nach wie vor von ihrer Ex. Mit beiden ist Jen befreundet – und mit Brad womöglich sog ar wieder ein bisschen mehr …


Seit über 25 Jahren unzertrennlich: Jen und Courteney Cox. Sie ist die Patentante von Courteneys Tochter Coco


TEXT: MIRJA JOCHUM; FOTOS: DDP IMAGES (2), GETTY IMAGES, INSTAGRAM@KATEHUDSON, @THEREALLUKEEVANS, PICTURE ALLIANCE (2)