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Mit dem Erfolgsfaktor Frau dem Fachkräf temangel entgegen


SHE works - epaper ⋅ Ausgabe 3/2021 vom 12.07.2021

… das ist die Mission des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Münsterland

Wir sprechen von Diversität und Chancengleichheit, zeitgleich blicken wir auf Fachkräftemangel und Berufe, die noch immer männerdominiert sind. Die Schere zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft auch im Jahr 2021 weit auseinander, weil Rollenbilder und Klischees die Berufswelt prägen. Das Finden, Gewinnen und Binden qualifizierter Fachkräfte ist und bleibt eine große Herausforderung für Unternehmen dieser Zeit. Die Frage nach Lösungen ist gerade bei kleinen Betrieben groß. Ein Perspektivwechsel ist dabei ein wichtiger Schritt.

Wer in weibliche Fachkräfte investiert, investiert in die Zukunft

Ein Blick auf die Entwicklung des Fachkräfteengpasses zeigt, dass das bestehende Defizit allein im Münsterland bis zum Jahr 2030 auf 76.000 steigen wird (Fachkräftereport 2019). Unternehmen und Betriebe werden gefordert, ihren Blick bei ...

Artikelbild für den Artikel "Mit dem Erfolgsfaktor Frau dem Fachkräf temangel entgegen" aus der Ausgabe 3/2021 von SHE works. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: SHE works, Ausgabe 3/2021

Sandra Kru?mpel ist Schornsteinfegergesellin.
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... der Personalgewinnung zu weiten. Große Chancen bieten den Unternehmen weibliche Fach- und Führungskräfte, da sie durch neue Blickwinkel und Perspektiven den Innovationsgeist vorantreiben sowie die Dynamik und Kultur in einem Team positiv beeinflussen können. Um die Wirtschaft im Münsterland weiterhin leistungsstark zu halten und die Region als attraktiven Berufsstandort zu präsentieren, unterstützt das Kompetenzzentrum Frau & Beruf kleine und mittlere Unternehmen der Region bei der Etablierung einer familien- und frauenbewussten Personalpolitik. Gute Beispiele zeigen, Vorbilder präsentieren und Rollenbilder verändern – das ist ein wesentlicher Ansatz der Arbeit.

NACHGEFRAGT BEI PROJEKTLEITERIN CLAUDIA VON DIEPENBROICK-GRÜTER

Wer steht hinter dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland?

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland wird von der Handwerkskammer Münster getragen und von dem Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik als Kooperationspartner unterstützt. Unser Fokus liegt jedoch nicht nur auf den Branchen des Handwerks, aus diesem Grund arbeiten wir auch eng mit regionalen Netzwerken sowie den Wirtschaftsförderungen unserer Kreise zusammen. Als eines von 16 Kompetenzzentren in NRW werden wir vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW sowie aus dem EFRE- Fonds der EU gefördert.

Wie setzen Sie ihr Ziel um, frauen- und familienbewusste Personalpolitik zu fördern?

Unsere Arbeit gliedert sich in vier Meilensteine:

1. Unternehmen wandeln,

2. Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf fördern,

3. MINT4Mädchen: Rollenbilder verändern und Klischees überwinden und

4. der Talentpool Akademikerinnen.

Wir bieten Personalverantwortlichen aus kleinen und mittleren Unternehmen unserer Region zum Beispiel kostenfreie Online-Seminare zu unterschiedlichen Themen an, um ihnen explizit Lösungen für ihre Personalarbeit aufzuzeigen. Ein wichtiges Thema der letzten Monate war unter anderem die Darstellung als attraktiver Arbeitgebender. Wir möchten den Unternehmen helfen, dass sie ihre Leistungen und Maßnahmen nach außen präsentieren und damit sichtbar werden. Angebote wie Social Media Workshops, Grundlagen im Employer Branding und die Kommunikation der Arbeitgebermarke gehören dazu. Daneben wollen wir den Unternehmen, die den Erfolgsfaktor Frau bereits nutzen, ein Podium bieten, ihre gelungenen positiven Beispiele zu zeigen. In diesem Zusammenhang porträtieren wir Frauen mit unterschiedlichsten beruflichen Lebenswegen oder begleiten weibliche Auszubildende in ihrem Arbeitsalltag.

Julia Wedderkopf hat Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Strategische Kommunikation“ studiert. Im Projekt „Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland“ ist sie für die Projektkommunikation zuständig und verbindet dort ihre Interessen: Employer Branding, Social Media und die Förderung von Frauen. Die Kommunikation und präsente Darstellung als attraktiver Arbeitgebender in den sozialen Netzwerken ist aus ihrer Sicht auch für kleine Betriebe ein Must-have in Zeiten des Fachkräftemangels. Sich hier bewusst gegen Geschlechterklischees und Rollenbilder zu positionieren, positive Unternehmensbeispiele zu präsentieren und eine vielfältige Ansprache der Zielgruppen zu wählen, kann zu einem wichtigen Vorteil bei der Gewinnung von (weiblichen) Fachkräften werden. In Rahmen ihrer Arbeit beim Kompetenzzentrum gibt sie mit ihrem Team Betrieben Hilfestellungen, wie man das Thema aus inhaltlicher und praktischer Perspektive angeht.