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Mit den Zwergen im Garten


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Weck LandJournal - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 03.05.2022
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Bildquelle: Weck LandJournal, Ausgabe 3/2022

Kleine Gießhilfe auf dem Hochbeet

Sobald ein Kind anfängt, seine Umgebung selbst zu erkunden, ist nichts mehr sicher vor seiner Neugier und Entdeckerfreude. Mit der richtigen Ausrüstung, passend zur Jahreszeit und zur Wetterlage, können schon Krabbelkinder den Garten und die Natur entdecken. In der Erde wühlen, in Pfützen patschen, mit Stöckchen spielen, im Laub rascheln ... Unter Aufsicht eines Erwachsenen hat auchder kleine Gartenzwerg schon Spaß im Garten und lernt Gerüche, Farben und Materialien kennen, die die Natur zu bieten hat. Alle Sinne werden angesprochen und gefordert. Ab einem Alter von 2 – 3 Jahren können die Kinder schon im Garten mithelfen. Natürlich unter Aufsicht der großen Gärtner, die hier auch als Vorbild fungieren und vormachen, wie Beete vorbereitet, Pflanzen herangezogen, gesetzt und gepflegt werden, Obst und Gemüse geerntet und der Garten am Ende der Gartensaison winterfest gemacht wird. Kinder ahmen ...

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... spielerisch nach, was die Großen ihnen vormachen.

Liebe zur Natur von Anfang an

Ganz nebenbei gibt es im Garten so viel zu beobachten: Vögel, die in der Hecke ihre Nester bauen und ihren Nachwuchs ausbrüten, Käfer und Schnecken, die auf den Pflanzen herumkrabbeln und kriechen, Regenwürmer, die welkes Laub in ihre Gänge ziehen, vielleicht auch eine Pflanze, die von Blattläusen belagert ist, oder ein Grashüpfer, der in großen Sätzen durch den Garten springt. Kinder sind unvoreingenommen und neugierig und wenn die großen Gärtner nicht gleich„igitt!“ rufen, können sich Gartenzwerge sogar mit einer Spinne anfreunden. Dass alle Tiere im Garten ihren Platz haben und Nützlinge und Schädlinge gleichermaßen ihre Daseinsberechtigung haben, können schon kleine Kinder lernen. Im Übrigen sollte auf Pflanzenschutz-und Unkrautvernichtungsmittel in einem Garten, in dem Kinder unterwegs sind, selbstverständlich verzichtet werden.

Größere Gartenzwerge helfen gerne beim Gießen und Unkrautjäten und – wenn man sie lässt – bestimmt auch beim Absammeln von Schnecken. Gärtnern mit Kindern ist übrigens nicht

Seit 1840 gibt es die von Friedrich Fröbel (1782 – 1852) entwickelten und auch heute noch so genannten Kindergärten. Der bedeutende Reformpädagoge sah in den Kindern eine Ähnlichkeit zu Pflanzen. Auch sie wollen gehegt und ihren Bedürfnissen entsprechend gepflegt werden, damit sie ihre Talente und Fähigkeiten entfalten können. Deshalb nannte er die von ihm konzipierte Einrichtung für Kinder auch „Kindergarten“. Hier sollten Kinder die Natur kennen-und sich selbst als Teil der Natur begreifen lernen.

Das Gärtnern war im Kindergarten-Konzept als wichtiger Bestandteil vorgesehen. Kinder sollten Beete pflegen und Feldfrüchte wie Roggen, Hirse oder Weizen, Blumen und Gemüse beim Wachstum begleiten. Kinder für die Natur zu begeistern ist auch heutzutage wieder ein angesagtes Thema.

Denn nur was man aus eigener Anschauung kennt, kann man auch schützen und bewahren. Zudem wird der Schutz der Natur eine wichtige Aufgabe für die Zukunft der Menschheit sein.

nur im eigenen Garten möglich. Auch auf Balkon und Terrasse kann mit Kindern prima gegärtnert werden. Sogar auf der Fensterbank ist säen, pflegen und ernten möglich. Vielleicht finden Sie ja auch in der freien Natur ein Plätzchen, wo regelmäßig geschaut wird, was wächst und gedeiht, und wo die Auswirkung der Jahreszeiten auf die Natur beobachtet werden kann.

Das Zwergen-Beet

Ein eigenes kleines Beet pflegen zu dürfen ist das Größte für die Gartenzwerge.

Hier haben sie Verantwortung für „ihre“

Pflanzen und können erfahren, wie sich ihr Tun auf diese Pflanzen auswirkt. Mit Unterstützung der großen Gärtner können Erfolgserlebnisse entstehen, wenn die betreuten Pflanzen wachsen, blühen und vielleicht Früchte tragen, die geerntet werden können. Lassen Sie wenn möglich das Kind selbst auswählen, was es in seinem Beet gerne anpflanzen möchte. Nebenbei sollten Kinder, sobald das altersgemäß möglich ist, lernen, dass nicht alles, was heranwächst, auch essbar ist und eventuell nur im „Zwergen-Beet“ gepflückt und genascht werden darf.

Kleine Kinder werden im Garten selbstverständlich beaufsichtigt. Bedenken Sie, dass zum Beispiel rohe Bohnen und Nachtschattengewächse wie Tomaten,

Paprika, Aubergine und Kartoffeln in Pflanzenteilen giftig sind. Auch die unreifen Früchte enthalten Giftstoffe. Von der Kartoffel sind nur die gekochten Knollen genießbar. Sollen im Zwergen-Beet zum Beispiel Cocktailtomaten wachsen, müssen kleine Kinder bei der Ernte beaufsichtigt werden, damit möglichst wenig oder besser keine grünen Früchte im Mund landen. Größere Kinder können schon gut damit vertraut gemacht werden, nur reife rote Früchte zu ernten.

Was im Beet wachsen kann

Kinder sollen auf jeden Fall ein Erfolgserlebnis haben, wenn sie im Garten tätig sind. Deshalb fällt die Wahl auf Pflanzen, die nicht allzu heikel in der Pflege sind.

Pflanzen, die bunte Blüten bilden, gut duften oder ein spezielles Aroma haben, Kräuterpflanzen, die das Mittagessen oder das Vesperbrot würzen, Beerenpflanzen, die Naschfrüchte bilden, oder Gemüsepflanzen, die roh oder gekocht verzehrt werden können, sind für den Zwergengarten geeignet.

• Radieschen werden direkt ins Beet ausgesät und lassen sich gut beim Wachsen beobachten. Die Kulturdauer ist nicht allzu lange und die Knollen können direkt nach der Ernte verzehrt werden.

Auch die jungen Blätter der Radieschen sind essbar.

• Möhren lassen sich ebenfalls direkt ins Beet säen. Sie schmecken roh, gekocht oder gedünstet. Bunte Sorten von cremeweiß über gelb, orange und rot bis dunkelviolett machen Spaß bei der Ernte und beim Verzehr.

• Cocktailtomaten können schon früh im Topf vorgezogen und Ende Mai ausgepflanzt werden. Toll ist für Kinder zu beobachten, wie die Pflanze wächst, Blüten und Früchte gebildet werden und sich die Tomaten langsam rot färben. Bis zur Ernte müssen die Kleinen sich etwas in Geduld üben.

• Paprika gibt es in vielen Sorten mit unterschiedlichen Fruchtgrößen und -farben. Auch hier kann schon früh im Haus mit der Aussaat begonnen werden.

• Erbsen schmecken süß und Zuckerschoten können mit der zarten Schale verspeist werden. Hier können die Kleinen auch helfen, eine Rankhilfe für die Erbsenpflanzen zu bauen. Spannend zu beobachten ist, wie die Pflanzen daran emporranken.

• Zucchini und Kürbis brauchen etwas mehr Platz. Die imposanten Pflanzen bringen Kinder zum Staunen. Wie aus einer gelben Blüte im Herbst ein riesiger Kürbis entstehen kann, ist wirklich beeindruckend. Zucchini können im Sommer fast täglich geerntet werden.

• Minigurken oder Snackgurken wachsen an Stäben nach oben oder hängen auch als Ampelpflanzen aus einem Topf oder vom Hochbeet herunter. Die kleinen Früchte können direkt vernascht werden. Aufregend für Kinder ist es, die Gürkchen im Blättergewirr zu entdecken.

• Pflücksalat kann ins Beet gesät und über längere Zeit beerntet werden. Frisch gepflückte Blätter dürfen auch gleich in den Mund wandern.

Für Kinder geeignete Obstarten

Natürlich lieben Kinder auch Baumobst.

Beim Aufsammeln der Äpfel und Birnen vom Boden helfen sie gerne. Die Ernte vom Baum muss bei größeren Bäumen aber meist den Großen überlassen werden. Zum Selbsternten eignet sich besser Beerenobst.

• Erdbeeren sind die Attraktion für Kinder. Neben den großfrüchtigen Sorten sind auch die kleinen süßen Wald-oder

Monatserdbeeren sehr gut fürs Kinderbeet geeignet. Hier wachsen immer wieder Früchtchen nach und es kann fortlaufend geerntet und genascht werden.

• Himbeeren schmecken himmlisch!

Wählen Sie fürs Zwergenbeet eine dornenlose Sorte, damit auch kleine Kinder gefahrlos ernten können. Herbsthimbeeren tragen über einen langen Zeitraum und eignen sich gut als Naschfrüchte.

• Johannisbeeren müssen ganz reif und rot sein, damit sie gut schmecken, aber das merken die Kleinen schnell selbst. Lange rote Beeren-Trauben laden dann zum Pflücken ein.

• Stachelbeeren gibt es auch in Sorten ohne Stacheln. So können Kinder gefahrlos die köstlichen Beeren ernten.

Kräuter für die Zwergenküche

Kräuter gehören unbedingt ins Zwergenbeet. Auch hier sollten solche Arten ausgewählt werden, die vom Kind auch gerne gegessen werden. Kräuter

Tatkräftige Hilfe bei der Quittenernte

Kinder helfen sicher gerne beim Gestalten einer Vogelscheuche für den Garten

haben den Vorteil, dass sie meist rasch wachsen und immer wieder beerntet werden können. Beim Pflücken von Kräutern mit der Hand können die unterschiedlichen Oberflächen von Pflanzenteilen erfühlt werden. Behaarte, raue, glatte oder gerippte Blätter, jede Pflanzenart fühlt sich anders an. Auch wird der Geruch der Kräuter beim Pflücken und Reiben besonders wahrgenommen.

• Schnittlauch kann beim Wachsen beobachtet werden. Die Blatthalme schmecken pur oder aufs Butterbrot gestreut.

Sie eignen sich übrigens auch als Trinkhalme, wenn der Beigeschmack akzeptiert wird. Auch die Blüten vom Schnittlauch sind essbar und sehen toll auf dem Teller aus.

• Petersilie, glatt oder kraus, lässt sich ebenfalls direkt vom Beet pflücken und verspeisen. Selbst gezogene und geerntete Petersilie schmeckt übers Essen gestreut besonders gut!

• Kresse kann man auch auf dem Fensterbrett anbauen, man braucht nicht einmal Erde dazu. Kresse keimt auf einem feuchten Vlies und die Kinder können wunderbar beobachten, wie aus einem Samenkorn eine Pflänzchen sprießt.

• Teekräuter wie Minze, Melisse oder Zitronenverbene werden im Sommer zum erfrischenden Aromatisieren von Trinkwasser genutzt. Kinder können auch Büschel aus den Trieben zusammenbinden und zum Trocknen aufhängen. Diese werden an kühleren Tagen oder im Winter für einen Tee verwendet oder in Kräutersäckchen verarbeitet.

• Basilikum, Thymian und Rosmarin haben ein kräftiges Aroma. Oft macht es den Kindern auch einfach nur Spaß, an den Blättern zu reiben und den Duft zu erleben. Klein geschnitten schmecken die mediterranen Kräuter gut auf der Pizza oder zu Nudeln mit Tomatensoße.

Bunte Farben im Zwergenbeet

Sommerblumen in bunten Farben bringen Kinderaugen zum Leuchten. Die bunten Blüten lassen sich in ihrer Vielfalt bestaunen. Kinder pflücken gerne kleine Blumensträuße oder binden mithilfe der Großen einen Blütenkranz. Auf den Blüten tummeln sich auch zahlreiche Insekten, mit denen die Kinder auf diese Weise Bekanntschaft schließen können. Dass manche dieser Tierchen stechen, wenn sie sich bedroht fühlen, die meisten aber harmlos sind, können die erfahrenen Gärtner hier vermitteln. Viele Blüten sind essbar und können zur Dekoration von Broten, Kuchen, Desserts und vielen sonstigen Speisen verwendet werden.

Bedenken Sie jedoch, dass es auch unter den Blütenstauden Giftpflanzen wie Rittersporn oder Eisenhut gibt. Vermeiden Sie solche Pflanzen besser, wenn sich Kinder im Garten aufhalten.

• Duftveilchen und Hornveilchen blühen schon früh. Während das Duftveilchen in blau-violetten Tönen, seltener in weiß daherkommt, findet man Hornveilchen in vielen bunten Farben. So kann ein Salat oder Vesperbrot zum Augenschmaus werden.

• Gänseblümchen findet man überall da, wo das Gras kurz gehalten wird. Die essbaren Blüten sprießen manchmal sogar im Winter, wenn es mild genug ist. Ein Honig oder eine Kindersalbe lassen sich aus Gänseblümchen herstellen.

• Kapuzinerkresse liefert zahlreiche Blüten in leuchtenden gelben, orangen oder roten Tönen. Die Blüten schmecken pikant und leicht scharf.

• Sonnenblumen gibt es in vielen verschiedenen Sorten, auch niedrig und verzweigt wachsende, die von Kindern bequem gepflückt werden können.

• Die Blüten von Lippenblütlern wie Lavendel, Thymian, Rosmarin, Minze oder Oregano sind zwar klein, aber in großer Zahl vorhanden. Hier kann bedenkenlos gepflückt werden.

• Ringelblumen mit ihren sonnengelben bis leuchtend orangefarbenen Blüten machen gute Laune. Sie sind nicht nur essbar, sondern lassen sich auch zu einer Salbe verarbeiten, die bei kleinen Wunden, blauen Flecken und Hautausschlägen helfen soll.

• Klee kann als Gründünger im Beet eingesät werden. Die nektarreichen, süßen Blüten lassen sich abzupfen und übers Essen streuen.

Mit der Begeisterung von Kindern im Garten lernen oft auch die Erwachsenen die Natur noch einmal neu kennen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.

Ihre Annemarie Groß

Annemarie Groß ist unsere Fachfrau für den Garten. Die Gartenbau- Ingenieurin kennt sich bestens im Obst-und Gemüseanbau aus. Aus Liebe zur Natur, zu Kräutern und Wildpflanzen hat sie zusätzlich eine Ausbildung zur Wildkräuter-und Heilpflanzenpädagogin gemacht.

Mit Kindern das ganze Jahr gärtnern

• Januar Entdecken von Samenständen an Stauden und Gräsern, Vögel beobachten und Futterhäuschen pflegen, Saatgut fürs neue Gartenjahr aussuchen.

• Februar Erste Schneeglöckchen entdecken, Paprika und Chili im Haus aussäen, eine Kräuterschnecke aufbauen.

• März Beete vorbereiten, frühe Gemüse wie Radieschen oder Spinat aussäen, Steckzwiebeln stecken, spät reifende Gemüse wie Tomaten oder Kürbis im Haus aussäen, Pflanzenreste entfernen, Kompost verteilen, Tiere beobachten.

• April Pflanzen zum Abhärten nach draußen stellen, gießen bei Trockenheit, einen Pflanzsack mit Saatkartoffeln befüllen.

• Mai Nach den Eisheiligen auch empfindliche Gewächse ins Freie setzen, Samen von Bohnen, Kürbis,

Zucchini stecken, eine Blumenwiese anlegen, Knollen von Dahlien und Gladiolen pflanzen.

• Juni Erntezeit für Beeren, Holunderblüten zu Sirup oder Küchlein verarbeiten, Radieschen ernten und noch mal aussäen, Rasenschnitt um die Sträucher verteilen.

• Juli Erntezeit für reifes Gemüse und Beeren, Kirschen vom Baum,

Frühkartoffeln und vieles mehr.

Gartenkräuter entfalten jetzt ihr volles Aroma. Zeit für Limonaden. Die Gießkannen stehen jetzt immer bereit.

• August Jetzt werden Erdbeeren gepflanzt, Herbstsalate ausgepflanzt,

Spinat, Feldsalat, Mangold und Radieschen können noch gesät werden.

Gründüngung wird auf frei gewordene Beete gesät, die Tomatenernte steht an, die Blumenwiese lädt zum Pflücken ein.

• September Äpfel, Birnen und Nüsse werden reif. Zeit zum Aufsammeln.

Tomaten, Paprika, Kartoffeln, Rote Bete, Bohnen ..., es gibt noch einiges zu ernten.

• Oktober Kürbiszeit! Endlich dürfen die Riesen geerntet werden, vielleicht wird auch gleich ein Kürbisgeist geschnitzt. Letzte Früchte und Nüsse werden geerntet, Blumenzwiebeln gesteckt, Obstgehölze können gepflanzt werden. Laubhaufen für Igel und Futterhäuschen für Vögel werden hergerichtet.

• November Laub wird auf den Beeten verteilt, Stauden und Zwiebelpflanzen noch gesetzt, Dahlien und Gladiolen wieder ausgegraben, Wintergemüse muss bei Kälte mit Vlies abgedeckt werden.

• Dezember Rosenkohl, Spinat, Grünkohl und Feldsalat können bei milder Witterung noch geerntet werden. Am 4. Dezember, dem Barbaratag, werden Zweige von früh blühenden Gehölzen geschnitten und ins Warme gestellt. Sie blühen dann schon an Weihnachten. Im Haus können jetzt Keimsprossen und Kresse ausgesät werden.