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Mit diesen 12 Tipps klappt’s tatsächlich: Schnupfen?: Diesen Winter nicht!


Bild der Frau - Schlank und fit - epaper ⋅ Ausgabe 6/2018 vom 30.11.2018

Um das Immunsystem zu stärken, ist es nie zu spät. Wie uns das jetzt noch gelingt – und wir dabei auch fiese Rhino-Viren ausschalten –, verrät uns der britische Erkältungs-Papst Prof. Ron Eccles


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Fotos: i-stockphoto (5), Fotolia

An jedem beliebigen Wintertag – und noch bis in den März hinein – schniefen rund 400 000 Deutsche. Wenn man das hochrechnet, bedeutet das: In 75 Lebensjahren haben wir 210 Erkältungen, die insgesamt drei Jahre dauern. „Erkältungsviren sind wahre Überlebenskünstler. Ihnen aus dem Weg zu gehen ist für ein soziales Wesen wie den Menschen nahezu unmöglich“, sagt Prof. Ron Eccles, ...

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... langjähriger Direktor des „Common Cold Centre“ an der Universität Cardiff in Wales (Großbritannien). Weltweit weiß wohl niemand mehr über grippale Infekte als er. „Um eine Ansteckung zu verhindern, wäre ein Sicherheitsabstand zum Erkrankten von mindestens zwei Metern nötig – in Bus, U-Bahn, Büro oder Supermarkt schlichtweg unmöglich.“ Was hilft? Ein starkes Immunsystem – und diese Tipps.

1 Pudelmützen schützen

Ab jetzt draußen dicken Schal vors Gesicht, Pudelmütze auf den Kopf. Denn sind Nase und Kopf ungeschützt, kühlt das lokale Immunsystem aus. Weiße Blutkörperchen bewegen sich langsamer, Flimmerhärchen arbeiten bedächtiger. „Bei normalen rund 37 Grad aber vermehren sich Erkältungsviren in ihrer ersten und wichtigsten Brutstätte, der Nase, gleich null“, erklärt Prof. Eccles.

2 Finger weg vom Gesicht

Viren überleben bis zu 48 Stunden auf Telefon, Türklinke, Haltestange im Bus. Wenn wir sie anfassen und anschließend Augen, Nase oder Mund berühren, wandern die Keime zu den Nasenschleimhäuten. Prof. Eccles: „Dort zwingen sie die gesunden Zellen, Tausende Virenkopien herzustellen. Das löst eine Abwehrreaktion des Immunsystems aus – und wir spüren dadurch die typischen Symptome einer Erkältung.“

3 Eberrauten-Kur

1 bis 2 TL Eberrauten-Teeblätter (Apotheke) mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen, 5 bis 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Acht Wochen jeden Tag 3 bis 5 Tassen. Verdoppelt die Zahl der Abwehrzellen.

4 Auf Vitamin D3 setzen

Ein starkes Immunsystem braucht reichlich Vitamin D3, das der Körper in den Wintermonaten durch die fehlende Sonneneinstrahlung oft nicht ausreichend bildet. „Dann kann auch eine Ernährung, die reich an Vitamin D3 ist (z. B. mit Thunfisch, Lachs, Eiern oder Milchprodukten), den Bedarf nicht decken. Ich selbst nehme jeden Abend 1000 I. E. des Sonnenvitamins“, sagt Eccles.

5 Öfter mal gurgeln

Mit Kochsalzlösung (1 TL Kochsalz auf 1 Glas Wasser) viermal täglich 3–5 Minuten gurgeln. Ausspucken. Auch gut: Gurgellösung aus 15 Tropfen Propolis-Tinktur (Apotheke, Reformhaus) und 1 Glas Wasser. Schwemmt Viren aus Hals und Rachen.

6 Schön schwitzen

Trainingsanzug anziehen, Wollmütze aufsetzen. Füße in eine Wanne mit 40 Grad heißem Wasser stellen, Wärmflasche in den Rücken. 1 l warmen Lindenblütentee mit 2 TL Honig trinken. Nach 15 Minuten ins Bett kuscheln. Die Rundum-Wärme stimuliert Abwehrzellen.

7 3-Wochen-Kur mit Echinacea

2 EL Purpur-Sonnenhut (Apotheke) mit 250 ml siedendem Wasser übergießen. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen. Drei Wochen täglich 3 Tassen. Stimuliert die Abwehr.

8 Moderater Sport

Bereits 30 Minuten zügiges Gehen, Schwimmen oder Radeln steigert die Zahl von Immunzellen um bis zu 15 %. „Vor allem die natürlichen Killerzellen sind danach aktiver als bei untrainierten Menschen“, so der Schnupfen-Forscher. Am besten wirkt Intervalltraining: 5 Minuten stramm gehen, dann 1 Minute gemütlich schlendern, dabei tief ein- und ausatmen.

9 Scharfes Essen

Schnupfen-Erreger hassen alles, was würzig ist oder kräftig schmeckt. Das kann ein Chicken Tikka (Foto) sein, aber auch ein Thai-Curry, eine deftige Hühnerbrühe, Gewürze wie Pfeffer oder Paprika. Das alles fördert die Speichelproduktion, schwemmt Viren aus den Schleimhäuten.

10 Vitalstoff-Speicher auffüllen

Für eine optimale Zinkversorgung von 7 mg pro Tag sorgen rund 150 g Rindfleisch, Käse, 200 g Hülsenfrüchte, 100 g Kürbiskerne oder Leinsaat. Das mobilisiert die Fresszellen (Makrophagen). Wichtig fürs Immunsystem ist auch Selen. Bereits 3 bis 5 Paranüsse täglich liefern ausreichend davon.

11 Gute Nacht!

Ein gesunder Schlaf von rund acht Stunden ist laut Eccles einer der wichtigsten Eckpfeiler eines optimalen Immunsystems. Er rät: „Ein Antihistaminikum der ersten Generation kurz vorm Schlafengehen kann da empfehlenswert sein.“ Wirkstoffe wie z. B. Oxomemazin machen müde und schläfrig, ohne dass es am nächsten Morgen zum Hangover kommt.

12 Fleißig Hände waschen

Vor dem Essen ist es ja selbstverständlich. „Aber da sollten wir unbedingt noch eine Schippe drauflegen“, rät Prof. Eccles. Daher so oft es geht, Hände mit Seife 20 bis 30 Sekunden gründlich waschen, auch zwischen den Fingern. Gut abspülen, abtrocknen.