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Mit Geheimzutaten aus aller Welt: Meine fitte Fernweh-Küche


Bild der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 33/2019 vom 09.08.2019

Einen Urlaub kann ich Ihnen leider nicht schenken, liebe Leserinnen. Aber diese Gerichte sorgen das ganze Jahr über für sonnige Stimmung: Rezept-Ideen aus Spanien, Thailand und dem Orient


DOC FLECK

Artikelbild für den Artikel "Mit Geheimzutaten aus aller Welt: Meine fitte Fernweh-Küche" aus der Ausgabe 33/2019 von Bild der Frau. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bild der Frau, Ausgabe 33/2019

Liebe Leserinnen und Leser, auf Reisen bin ich immer auch auf der Suche nach neuen Rezepten. Wer über den Tellerrand schaut, kann so viele tolle neue Fit-Zutaten entdecken. Diese leckeren Souvenirs sollten Sie mal probieren.

FRANKREICH: Starker Mix fürs Immunsystem

Dass ich total auf Ratatouille stehe, habe ich Ihnen ja schon verraten. Das liegt daran, dass hier so viel Gutes zusammenkommt: Buntes Gemüse versorgt ...

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... uns mit immunstarken Vitaminen, Knoblauch ist Balsam für die Arterien, Kräuter stoppen Entzündungen und Olivenöl (am besten „natives extra vergine“) reguliert unter anderem den Blutdruck. Und Sie dürfen sich – ganz stilecht französisch – auch ruhig mal ein Gläschen Rotwein dazu gönnen.

In Maßen tut der nämlich dem Herzen gut.

SPANIEN: Wenig Kohlenhydrate

Wer gern auf Kohlenhydrate verzichtet, dem empfehle ich ein spanisches Omelett. Das ist im Handumdrehen zubereitet und lässt sich immer wieder neu abwandeln. Eier können übrigens noch mehr als Proteine liefern: Vor allem im Dotter steckt jede Menge Lecithin, das unsere Hirnleistung steigert.

ORIENT: Würzige Alleskönner

Ein bisschen weiter reisen wir, um die volle Gesund-Power der Gewürze zu nutzen. Die sorgen in der orientalischen Küche nicht nur für spannende Aromen, sondern auch für tolle Gesund-Effekte. Kreuzkümmel, Garam Masala, Raz el-Hanout oder Sumach etwa punkten mit ätherischen Ölen, die die Verdauung pushen, antibakteriell und schleimlösend wirken. Schauen Sie sich mal in Ihrem Supermarkt oder sogar beim Discounter um: Da kriegt man inzwischen schon die meisten der würzigen Fitmacher. Dazu am besten noch ein bisschen Granatapfel – das Orient-Beauty-Food! Seine Pflanzen-und Gerbstoffe wirken wie natürliches Anti-Aging.

ASIEN: Schluss mit schlapp

Jetzt machen wir noch einen Ausflug nach Asien. Besonders angetan haben es mir die thailändische und vietnamesische Küche – die Heimat scharfer Currys. Ihr Hauptbestandteil Kokosmilch ist eine kleine Geheimwaffe gegen Schlappheit. Denn ihre besonderen Fettsäuren versorgen uns ruck, zuck mit Energie. Ich habe auch immer eine Packung Currypaste im Haus. Die punktet mit schmerzstillendem Chili und antibakteriell wirkendem Zitronengras. Kleiner Küchen-Tipp: Die Paste immer ein wenig andünsten, damit sie ihr tolles Aroma entfalten kann.

Liebe Leserinnen und Leser, auf geht’s: Suchen Sie sich Ihr Lieblingsrezept aus und schlemmen Sie sich einfach mal ganz weit weg. Guten Appetit!

Doc Fleck auf facebook: www.facebook.com/DrAnneFleck

Fotos:Ulrike SChacht, Stockfood (3), Fotolia

Puten-Curry mit Mango und Zuckerschoten

Zutaten (für 4 Personen) • 1 Zwiebel • ca. 3 cm Ingwer • 1 kleine Zucchini • 400 g Putenbrustfilet • 2 EL Sesamöl • 1 EL rote Currypaste • 1 TL Currypulver • 1 Dose Kokosmilch (400 ml) • abgeriebene Schale und Saft von 1 Bio-Limette • Salz • Pfeffer • 200 g Zuckerschoten • 1 Mango • 1 rote Chilischote • 100 g Mungobohnensprossen • nach Belieben Kräuter zum Garnieren (z. B. Thai-Basilikum und Koriander)

1Zwiebel in Würfel schneiden. Ingwer reiben. Zucchini längs in Scheiben schneiden. Putenbrustfilet grob in Würfel schneiden.

2Vom Öl 1 EL in einem Topf erhitzen. Putenwürfel darin unter Wenden rundherum anbraten, herausnehmen und beiseitestellen.

3Übrigen 1 EL Öl im Bratfett erhitzen. Zwiebel darin andünsten. Ingwer, Currypaste und Currypulver zugeben, alles kurz andünsten. Mit Kokosmilch ablöschen und alles gründlich verrühren. Mit Limettenschale, -saft, Salz und Pfeffer würzen.

4Pute und Zuckerschoten in die Soße geben und alles 6–7 Minuten köcheln lassen. Zucchinischeiben in den letzten ca. 3 Minuten mitköcheln.

5Mangofruchtfleisch in der Zwischenzeit in Spalten schneiden. Chilischote in Ringe schneiden. Curry abschmecken. Mungobohnensprossen und Mango unterheben, kurz erwärmen. Curry mit Chilischoten bestreut und nach Belieben mit Kräutern garniert servieren.

Zubereitung: ca. 40 Min. Pro Portion: ca. 475 kcal, 31 g F, 23 g KH, 31 g E.

Wer es nicht ganz so scharf mag, nimmt hier einfach die mildere gelbe Currypaste.

Orientalischer Möhrensalat mit Granatapfel

Zutaten (für 4 Personen)

• 800 g kleine Möhren • 4 EL Öl • 40 g geröstete Erdnusskerne • 3 EL Haferflocken • 2 EL Sesam • 50 g Kürbiskerne • 250 g Labneh (arabisches Sauermilchprodukt, ersatzweise Frischkäse) • 3 Messerspitzen Sumachpulver (z. B. aus dem türkischen Supermarkt) • 3 Stiele Minze • 4 EL Granatapfelkerne • 2 EL Zitronensaft • Olivenöl zum Beträufeln • Bio-Orangenzesten zum Garnieren

1Möhren schälen, je nach Größe längs ganz lassen, vierteln oder halbieren. Mit Öl mischen. Auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 180 °C, Umluft: 160 °C, Gas: Stufe 2) 20–30 Minuten backen.

2Erdnüsse inzwischen grob hacken. Mit Haferflocken, Sesam und Kürbiskernen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Labneh mit Sumach würzen. Minzblättchen abzupfen.

3Möhren anrichten, Erdnussmischung und Granatapfelkerne darauf verteilen. Etwas Labneh in kleinen Stücken darauf anrichten, mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln, mit Minze garnieren. Rest Labneh mit Orangenzesten garnieren und dazu reichen.

Zubereitung: ca. 40 Min. Pro Portion: ca. 540 kcal, 44 g F, 20 g KH, 18 g E.

Pilz-Frittata mit karamellisierten Zwiebeln

Zutaten (für 4 Personen)

• 200 g braune Champignons • 160 g Käse (z. B. Mozzarella oder Feta) • 12 Eier • Salz • Pfeffer • 2 EL Butter • 400 g Kirschtomaten (nach Belieben an der Rispe) • 1 EL Öl • 3 rote Zwiebeln • 1 EL Kokosblütenzucker • 5 EL Apfelsaft

1Champignons in kleine Würfel schneiden. Käse ebenfalls in Würfel schneiden. Eier verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen.

2Ein Kuchenblech mit hohem Rand (ca. 20 x 20 cm) mit Backpapier auslegen. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und Pilze darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Pilze und Feta in der Form verteilen und mit der Eiermasse übergießen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 180 °C, Umluft: 160 °C, Gas: Stufe 2) ca. 35 Minuten garen, bis die Eier komplett gestockt sind (Stäbchenprobe).

3Ca. 20 Minuten vor Ende der Garzeit Tomaten mit Öl bestreichen und auf die Frittata setzen.

4Zwiebeln in der Zwischenzeit in feine Ringe schneiden. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin unter Rühren anbraten. Mit Kokosblütenzucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen. Mit Saft ablöschen und unter Rühren ca. 10 Minuten köcheln. Salzen und pfeffern. Frittata in Dreiecke schneiden, mit Zwiebeln und Kirschtomaten anrichten.

Zubereitung: ca. 35 Min. Pro Portion: ca. 450 kcal, 32 g F, 8 g KH, 33 g E.

FLECKxikon

Was ist Labneh?

Ein Sauermilchprodukt aus der Orient-Küche. Es wird traditionell mit etwas Olivenöl, Gewürzen und Pitabrot zum Dippen als Vorspeise gereicht, ist aber auch super für Salate. Ich verwende Labneh (hier zum Beispiel in meinem Möhrensalat), weil er viele darmstärkende Probiotika enthält. Sie können als Ersatz aber auch Frischkäse oder griechischen Joghurt nehmen.