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Mit Hilfe des eigenen Körpers: SO BESIEGTE ICH DEN: BRUSTKREBS


IN - Leute, Lifestyle, Leben - epaper ⋅ Ausgabe 28/2018 vom 05.07.2018

Sie hatte mit ihrem Leben abgeschlossen. Doch dann rettet eine radikale Therapie dieser Amerikanerin das Leben


Artikelbild für den Artikel "Mit Hilfe des eigenen Körpers: SO BESIEGTE ICH DEN: BRUSTKREBS" aus der Ausgabe 28/2018 von IN - Leute, Lifestyle, Leben. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: IN - Leute, Lifestyle, Leben, Ausgabe 28/2018

„Es fühlt sich wunderbar an“, freut sich die 52-jährige Judy. „Ich bin endlich krebsfrei“


Schon kurz nach Beginn der Behandlungen konnte sie sich wieder körperlich verausgaben


Eigentlich bereitete ich mich nur noch aufs Sterben vor“, erinnert sich Judy Perkins (52) heute. Vor zwei Jahren wird bei der Ingenieurin aus dem US-Bundesstaat Florida fortgeschrittener Brustkrebs diagnostiziert. Metastasen wuchern bereits in ihrer Leber und zahlreichen ...

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Eigentlich bereitete ich mich nur noch aufs Sterben vor“, erinnert sich Judy Perkins (52) heute. Vor zwei Jahren wird bei der Ingenieurin aus dem US-Bundesstaat Florida fortgeschrittener Brustkrebs diagnostiziert. Metastasen wuchern bereits in ihrer Leber und zahlreichen weiteren Stellen ihres Körpers.Auch nach mehrfacher Chemotherapie können ihr die Ärzte nur eine Hiobsbotschaft überbringen: Ihr bleiben noch drei Jahre zu leben. Doch dann geschieht ein echtes Wunder! „Meine Situation hat sich zum Ende total verschlechtert“, erzählt die 52-Jährige. „Einer der Tumore drückte so stark auf einen Nerv, dass ich permanent Schmerzen hatte.“ Als sie dann ausgesucht wird, an einer radikalen, neuen Therapiemaßnahme teilzunehmen, hatte sich Judy eigentlich schon längst aufgegeben, wie sie selbst gesteht: „Ich wollte nicht mehr kämpfen.“ Doch dieser schicksalhafte Schritt sollte sich lohnen: Denn die sogenannte T-Zellen-Immuntherapie wird der Amerikanerin das Leben retten.Nach gerade einmal 42 Behandlungstagen ist sie vollends vom Krebs befreit. „Es war eine beispiellose Reaktion in solch einem fortgeschritten Stadium des Brustkrebs‘“, staunt Laszlo Radvanyi, der Direktor eines Krebsforschungsinstituts in Ontario, Kanada.„Es steht uns nun eine wahre medizinische Revolution bevor.“ Bei dieser Form der Immuntherapie wird dem betreffenden Patienten ein kleines Stück Krebsgewebe entnommen, um die darin enthaltenen körpereigenen Immunzellen herauszufiltern. Diese bekämpfen die Tumorzellen, sind allerdings häufig weder zahlreich noch stark genug, um eine Heilung herbeizuführen. Im Labor soll sich das ändern. Denn die Mediziner züchten diese Zellen dort in milliardenfacher Ausführung nach, um sie dann – mit vereinten Kräften – auf den Krebs loszulassen. Im Fall von Judy Perkins waren es insgesamt 80 Milliarden dieser Zellen, die außerdem von Pembrolizumab, einem Medikament zur Stärkung des Immunsystems, unterstützt wurden.„Wir müssen uns klar sein, dass es ein experimenteller Therapieansatz ist“ , stellt Simon Vincent, Leiter des Londoner Brustkrebsforschungszentrums Breast Cancer Now, klar. „Trotzdem sind wir von diesem Ergebnis total begeistert, auch wenn wir noch einen langen Weg vor uns haben, bis diese Immuntherapie eine Standardbehandlung wird.“ Doch diese Wartezeit könnte sich jetzt enorm verkürzen. Immerhin ist Judy Perkins nun wohl das beste Beispiel dafür, dass es sich wirklich lohnt, die Entwicklung dieser T-Zellen-Immuntherapie voranzutreiben.„Ich bin so glücklich“, freut sich die 52-Jährige. „Seit zwei Jahren bin ich jetzt komplett krebsfrei.“ Vor der Therapie hatte sie eine Liste mit Dingen erstellt, die sie noch vor ihrem Ableben erleben wollte. „Ich wollte unbedingt den Grand Canyon sehen“, erklärt sie. Heute kann sie das ganz befreit tun – ohne Angst haben zu müssen, dass es womöglich das letzte Mal sein könnte.„Jetzt lebe ich endlich wieder ein ganz normales Leben.“

42 Tage dauerte die Therapie. Dann war der Krebs verschwunden


HEILUNG VON INNEN

Bei der sogenannten T-Zellen-Immuntherapie entnehmen Ärzte Tumor-Gewebe, um Immunzellen – die sich im Inneren gebildet haben, um den Krebs zu bekämpfen – herauszufiltern und milliardenfach im Labor nachzuzüchten. Diese Zellen werden dann wieder in den Körper des Patienten injiziert und können den Krebs erfolgreich zerstören


FOTOS: GETTY IMAGES, ARCHIV