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MIT MUSKELKRAFT VORAUS


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Lust auf Natur - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 08.04.2022

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Bildquelle: Lust auf Natur, Ausgabe 5/2022

EIN TIEF IST EIN FLIESSGEWÄSSER, DESSEN GEWÄSSERSOHLE MEIST UNTE R DEM MITT LEREN MEE RESSPIEGEL LIEGT.

Im äußersten Nordwesten Deutschlands gibt es eine Reihe kleinerer Kurbelfähren, sogenannte Pünten, mit denen vornehmlich ein „Tief“ trockenen Fußes überwunden werden kann. Die Pünten sehen aus wie stählerne Flöße mit Geländer, sind etwa vier mal vier Meter groß und per Handkurbel selbsttätig zu bedienen. Für Wanderer und Radtouristen ist das Übersetzen mit einer solchen Fähre immer ein nostalgisches, oft lustiges, vor allem aber umweltfreundliches Abenteuer. Einen Fährmann gibt es auf den schwimmenden Plattformen nicht. Stattdessen müssen die Passagiere mithilfe eines Schwungrads und eigener Muskelkraft die Pünte ans Ufer bringen. Dort befindet sich eine weitere Kurbelscheibe, die über eine Kette mit dem anderen Ufer verbunden ist.

Die beiden Tiefquerungen am beliebten „Drei-Meere-Weg“ in ...

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... Südbrookmerland wurden nach dem Vorbild der Pünten am Fährweg in der Norder Gemeinde Neuwesteel sowie am „Holtlander Ehetief“ angelegt. Die Norder Pünte, die über das „Norder Tief“ führt, ist für Radwanderer eine beliebte Abkürzung auf ihrem Weg an die Küste nach Norddeich.

Die Kurbelfähre am „Ehetief“ inmitten einer weiten typischen Fehnlandschaft galt einst als natürliche Grenze zwischen Holtland und Filsum. Jetzt kann der Entwässerungsgraben mittels Pünte problemlos überwunden werden. Warum das Gewässer so heißt und ob sich vielleicht beim gemeinsamen Kurbeln über das „Ehetief“ ein Ehetief überwinden lässt, ist nicht überliefert …

Zurück zum „Drei-Meere-Weg“. Der traumhafte, gut ausgeschilderte Rad-und Wanderweg führt, wie der Name schon sagt, an drei Meeren vorbei: dem Loppersumer Meer, dem Kleinen Meer (Hieve) und dem Großen Meer, einem Niedermoorsee am Rande der ostfriesischen Geest. Er liegt zwischen Aurich und Emden und ist mit einer freien Wasserfläche von etwa 289 Hektar der größte Binnensee in Ostfriesland und der viertgrößte See in Niedersachsen. Hierzu sollte man wissen, dass auf der ostfriesischen Halbinsel die Seen „Meer“ heißen und das Meer „See“. Man wandert oder radelt durch eine abwechslungsreiche Landschaft zwischen Feuchtwiesen, Feldern und Gewässern. An zwei Stellen, unweit des Kleinen Meeres (Hieve) sowie an der Nordostseite des Großes Meeres, in der Bedekaspeler Marsch, muss man das Marscher Tief, ein etwa 15 Meter breites Gewässer, das das Große Meer mit dem Kleinen Meer verbindet, mit einer Pünte überqueren. Für Feriengäste eine zusätzliche Attraktion und ein besonderes Naturerlebnis. Beiderseits des Tiefs befinden sich Anlegestellen, die so gebaut wurden, dass die ruhende Pünte nicht über die Uferlinie hinaus ins Gewässer hineinragt. Sollte die Fähre gerade auf der „falschen“ Seite liegen – auch kein Problem: Ein weiteres Rad am Ufer dient dazu, die Pünte – oft unter den Anfeuerungsrufen der zahlreichen Passagiere – auf die richtige Seite zu holen und zwar langsam, gaaaanz langsam.

Die Pünte nahe des historischen Warfendorfs Loquard in der Krummhörn ist eher ein Geheimtipp. Sie liegt ziemlich versteckt abseits der Landstraße nach Rysum und bringt in der Hauptsaison von Ostern bis Oktober vor allem Radtouristen schnell und umweltfreundlich über das Knockster Tief, ein teils natürliches, teils künstlich entstandenes Gewässer, das wiederum im Großen Meer mündet. Man radelt etwa vier Kilometer durch ein idyllisches, landwirtschaftlich geprägtes Gebiet, um dann nach Emden-Wybelsum überzusetzen.

DER BEGRIFF „PÜNTE “ KOMMT VERMUTLICH AUS DEM LATE INISCHEN UND IST ABGELEITET VON PONS ODER PONTIS, DIE BRÜCKE.

FÄHRMANN HOL ÖVER

Ein ganz anderes Kaliber ist die historische Pünte in Wiltshausen im südlichen Ostfriesland. Wiltshausen liegt vor den Toren der Kreisstadt Leer am Zusammenfluss von Leda und Jümme. Die „Deutsche Fehnroute“, ein bekannter und sehr beliebter Radwanderweg, führt hier vorbei. Wer auf der Fehnroute unterwegs ist, muss zwangsläufig mit der Pünte über die Jümme. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine kleine Kurbelpünte, sondern um einen handbetriebenen, an einem Seil geführten „Fährpram“, der richtigerweise „Jümmefähre“ genannt wird. Sie ist die älteste noch in Betrieb befindliche Pünte Nordeuropas, und ihre Bauform ist immer noch die gleiche wie damals.

Obwohl etwa 40 Kilometer von der Nordsee entfernt, sind die Flüsse Leda und Jümme gezeitenabhängig. Zweimal täglich wechseln die Fließrichtung des Wassers und die Höhe des Wasserstands. Wenn sich also die Fährmänner in die Stahltrosse der Pünte hängen und sich die 22 Tonnen schwere Fähre allein durch ihre Muskelkraft in Bewegung setzt, schiebt die Tide kräftig mit. Von ihr ist es abhängig, ob und wann die Pünte fahren kann. Hoch-und Niedrigwasser und die zunehmend extremen Strömungsverhältnisse müssen die Männer stets im Blick behalten, um ein gefahrloses Übersetzen zu gewährleisten. Heißt: Die Gezeiten bestimmen den Fahrplan – und das schon seit 460 Jahren.

Seit zehn Jahren ist Fährmann Oliver Grensemann hier der Boss. Vom 1. Mai bis Anfang Oktober schippert der gelernte Schiffskaufmann mehrmals täglich den stählernen Koloss, der 1947 von der Papenburger Meyer Werft neu gebaut wurde, über die Jümme. Den Tidekalender hat er im Kopf. Er weiß, wann seine Pünte den Fluss queren kann und wann nicht. Seine Handynummer ist Radtouristen bekannt oder kann im Internet gefunden werden. Wer die nur knapp fünf Minuten dauernde und je nach Wasserstand zwischen 80 und 100 Metern variierende Überfahrt nutzen möchte, tut gut daran, vorher nachzufragen, wann’s wieder losgeht. So ersparen sich Fußgänger, Rad-und Motorradfahrer und bis zu drei Autos pro Überfahrt einen kilometerlangen Umweg von Wiltshausen, einer Ortschaft im Leeraner Stadtteil Loga, bis ins gegenüberliegende Amdorf in der Samtgemeinde Jümme.

Einige Passagiere sind heute schon rechtzeitig gekommen, um gleich mit der ersten Pünte „’rüber zu machen“. Aufgrund der Tide geht es erst um 11:45 Uhr los. Die Urlauber sind tiefenentspannt. Sie genießen den Aufenthalt in der traditionsreichen Gaststätte „Zur Jümmefähre“ und schlürfen einen kleinen Espresso oder warten neugierig am Fähranleger in Wiltshausen. Ihr Blick geht nach Amdorf auf der anderen Seite des Flusses, wo die Pünte noch fest vertäut ist.

11:30 Uhr: Am gegenüberliegenden Ufer tut sich etwas. Die Fährleute Oliver Grensemann und Kevin Boekhoff machen die Pünte startklar. Je nach Wasserstand stellen die Männer die Fähre in die Strömung, sodass die stählerne Dame an einem Drahtseil von dem einen Ufer zum anderen schwingt. Sie hängen sich in die Seile und „holen över“. Die wartenden Gäste am Anleger in Wiltshausen staunen: „Na, eine Schönheit ist das aber nicht“, witzelt ein Radwanderer, als sich die platte Stahlkonstruktion behäbig in Bewegung setzt: keine Aufbauten, dafür derbe Holzplanken, Eisenrohre als Reling und anstelle eines Motors gibt es 110 Meter Stahlseile und Klemmhölzer. Die Fährleute müssen kräftig zupacken: Mithilfe eines Klemmholzes greifen sie das starke Seil und stemmen sich mit aller Kraft auf die Planken. Wenige Minuten später haben sie ihre Pünte sicher ans Wiltshausener Ufer gezogen. Die Passagiere gehen an Bord. Die meisten sind mit dem Fahrrad unterwegs.

UNTERWEGS IM „OSTFRIESISCHEN MESOPOTAMIEN“

Die Samtgemeinde Jümme liegt im Osten des Landkreises Leer. Das 83 Quadratkilometer große, dünn besiedelte urwüchsige „Zweistromland“ ist ein flaches, von geschwungenen Flussverläufen und sogenannten Hammerichen, großräumigen Wiesen und Weiden durchzogenes Paradies für Naturfreunde, Wassersportler, Angler und Radwanderer. Die 19 Kilometer lange Jümme ist durch das abfließende Schmelzwasser der letzten Eiszeit entstanden und ein Nebenfluss der Leda, aber deutlich wasserreicher. Kurvenreich schlängeln sich die beiden durch die grüne Landschaft, bevor sie etwa 15 Kilometer Leda-abwärts gemeinsam in die Ems fließen. Aufgrund der besonderen Lage an den beiden Flüssen hat der Heimatforscher und Geograf Dodo Wildvang (1873–1940) das „Zweistromland“ in den 1920er-Jahren einmal liebevoll das „Ostfriesisches Mesopotamien“ genannt – in Anlehnung an die vorderasiatische Kulturlandschaft mit den großen Flüssen Euphrat und Tigris. Bekannt wurde dieses wunderbare Fleckchen Erde aber nicht zuletzt durch die Wiltshausener Pünte.

DIE JÜMMEFÄHRE WURDE 1562 ERSTMALS URKUNDLICH ERWÄHNT.

„Was? Schon wieder an Land? Das ging ja schnell.“ Die Rampe senkt sich. Noch ein Klönsnack mit dem 1. Fährmann und weiter geht’s. Was für die Reisenden ein kurzes Vergnügen war, ist für die Fährleute ein Knochenjob. Durchatmen. Entsprechend der Fließrichtung des Wassers muss nun das Führungsseil auf verschiedene Rollen an Bord umgelegt werden. Die Gäste können ihre Tour auf der Amdorfer Seite fortsetzen. Ob sie wissen, dass von hier nur eine einzige schmale Brücke über die Leda in Richtung Leer führt? Schon mit dem

Rad ist die Fahrt über die 65 Jahre alte Fachwerkbogenbrücke eine enge Kiste. Mit dem Auto ist das Präzisionsarbeit. Übrigens: Die Ledabrücke Amdorf ist die kleinste Autobrücke Deutschlands und ebenso wie die älteste Pünte ein Besuchermagnet (siehe Infokasten). Ostfriesland und seine Superlativen …

EIN DENKMAL AUF DEM WASSER

Die Jümmefähre ist ein schwimmendes Denkmal. Nach Recherchen des Püntenvereins, genauer: des „Vereins zur Förderung der Erhaltung der historischen Pünte in Wiltshausen als Denkmal auf dem Wasser e. V.“ wurde sie 1562 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Man bezieht sich dabei auf ein Fährhaus am Deichweg bei Wiltshausen, der im 16. Jahrhundert zu einem wichtigen Handels-und Reiseweg zwischen dem Bischofssitz Münster in Westfalen und der Hafenstadt Emden gehörte. Als es in Ostfriesland aufgrund des moorigen Bodens noch keine Brücken gab, war die Treidelpünte ein wichtiges Verbindungsglied zwischen dem Land diesseits und jenseits von Jümme und Leda und der Garant dafür, dass die Reise nicht am Fluss endete. Vor allem Pferdefuhrwerke, Post-und Reisekutschen, Menschen mit Fahrrädern oder Handkarren, Handelsreisende und Soldaten nutzten sie, um von Wiltshausen nach Amdorf und umgekehrt zu gelangen. Betreiber der Fähre, die seit 20 Jahren unter Denkmalschutz steht, war zunächst die Bezirksregierung in Aurich; 1913 verkaufte sie „Fährgerechtigkeit“ an den Landkreis Leer. Immer wieder drohte der Pünte das Aus. Auch 1975, als der Landkreis den Betrieb aus Kostengründen einstellte. Die Bürger protestierten, drängten weitsichtig auf den Erhalt ihres Kulturgutes und die Wiederaufnahme des Fährbetriebs. Ein Verein wurde gegründet und entwickelte sich rasch zu einer der größten Bürgerinitiativen Ostfrieslands. Bis heute ist es den engagierten Ostfriesinnen und Ostfriesen gelungen, den Fährbetrieb in den Sommermonaten aufrechtzuerhalten, der sich fortan zu einem touristischen Highlight entwickelte. Unverzichtbar im Zweistromland zwischen Leda und Jümme.

VORSICHT ENGE KISTE

Wer mit der Jümmefähre nach Amdorf übergesetzt hat und etwa 1,5 Kilometer weiter Richtung Süden fährt, erreicht die Amdorfer Brücke. Auch sie ist eine Sehenswürdigkeit, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Im hohen Bogen führt sie über die Leda und ist mit einer Fahrbreite von gerade mal 1,80 Meter die schmalste Autobrücke Deutschlands. Die Auffahrten sind ziemlich steil, eine Ampel regelt den Verkehr. Die 50 Meter lange Fachwerkbogenbrücke ist Bestandteil der „Deutschen Fehnroute“, einem beliebten Radwanderweg. Sie wird daher vor allem von Fahrradtouristen stark frequentiert. 1956, als der Autoverkehr noch in den Kinderschuhen steckte, wurde sie gebaut und ersetzte eine seit 1886 bestehende Fährverbindung. Bei der spannenden Überquerung ist Augenmaß erforderlich; die Brückengeländer sind gerade mal zwei Meter auseinander. Viel Platz bleibt da nicht. Immer schön langsam geradeaus fahren ist die Devise. Für Wohnmobile oder SUVs ist hier Ende Gelände. Für Radwanderer aber ist die Brücke ein touristisches Highlight im südlichen Ostfriesland und ein lohnendes Ziel, das ihnen viele Kilometer Umweg zum Beispiel auf dem Weg von und nach Leer erspart.

Traditionell am 1. Mai dieses Jahres wird die Jümmefähre ihren Betrieb wieder aufnehmen. Und wenn Corona es zulässt, soll dies auch wieder mit einem plattdeutschen Gottesdienst und einem anschließenden großen Volksfest gefeiert werden – ein fröhliches Event für Gäste und Einheimische, das in den beiden letzten Jahren buchstäblich ins Wasser der Jümme gefallen war. Wie der Start der diesjährigen Saison 2022 aussehen wird – wer weiß das schon. Die Pünte aber wird sicher wieder fahren – beziehungsweise per Muskelkraft gezogen werden – und der Ruf „Fährmann hol över!“ über den Fluss schallen.

Susanne Höh

INFORMATIONEN ZU DEN AUSGEWÄHLTEN PÜNTEN-REGIONEN

Südbrookmerland Touristik GmbH www.grossesmeer.de Tourismus-Service Norden-Norddeich www.norden.de Touristik GmbH Krummhörn-Greetsiel www.greesiel.de Samtgemeinde Jümme www.juemme.de

Infos zur Jümmefähre Wiltshausen: „Verein zur Förderung der Erhaltung der historischen Pünte in Wiltshausen als Denkmal auf dem Wasser e. V.“ www.puentenverein.de

Fährzeiten: Von Mai bis Anfang Oktober pendelt die Pünte immer von Mittwoch bis Sonntag über die Jümme, montags und dienstags ist Ruhetag

Gut zu wissen: Die Pünte überquert ein Tidegewässer! Wegen Hoch-oder Niedrigwasser kann es zu Einschränkungen oder Pausen im Fährbetrieb kommen. Die Einsatzbereitschaft der Jümmefähre kann beim Fährmann telefonisch erfragt werden. Tel.: 0151 62 42 71 71.

Preise: Fußgänger: 1,00 €, Fahrradfahrer: 2,00 €, Motorradfahrer: 4,00 €, Autos inkl. Fahrer 5,00 €