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Mit Mut zum Erfolg


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Auto Zeitung - epaper ⋅ Ausgabe 20/2022 vom 14.09.2022

Nissan Juke Hybrid

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Bildquelle: Auto Zeitung, Ausgabe 20/2022

Das in Kontrastfarbe abgesetzte Dach kostet Aufpreis ? Serie bei N-Design

Ein weißes Stück Papier. Eine Menge Ideen. Kein eng geschnürtes Korsett von Vorgaben. Damit ließ sich vor mehr als zwölf Jahren im Londoner Nissan-Kreativ-Hub gut arbeiten. Bei Nissan war man damals euphorisiert vom Erfolg des noch jungen Qashqai. Freies Denken abseits des Mainstreams kreierte eine neue Fahrzeugklasse. Mit dieser vom Erfolg angereicherten Energie wagten sich die Designer und Entwickler mit dem Juke noch einen Schritt weiter. Freigeist Matthew Weaver war damals Senior Exterior Designer und erinnert sich: „Ich saß einmal im Zug und sah einen jungen Mann, der eine flache Mütze mit diamantbesetztem Totenkopf, ein helles T-Shirt, Nadelstreifenjacke und Turnschuhe trug. Eine ungewöhnliche Mischung, doch ich dachte: Wenn die Menschen sich nicht anpassen müssen, warum sollten das dann Autos tun? Anders sein ist gut, man fälltauf. Genau das wollten wir mit dem Juke ...

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... erreichen.“ Ziel erreicht, lässt sich nach zwölf Produktionsjahren sagen. Der Juke sticht aus der Masse hervor. Man mag ihn oder man mag ihn nicht. Ihn zu ignorieren, fällt schwer. Und genau mit diesem Konzept ist er erfolgreich. Nissan verkaufte bisher rund 1,7 Millionen Juke – 82.200 Stück allein in Deutschland. Grund genug, dass wir uns den aktuellen Juke mit Hybrid-Antrieb genauer ansehen um herauszufiltern, welche Konfiguration ihn noch attraktiver macht.

In der City bewegt sich der Juke Hybrid dank guter Rekuperation gern rein elektrisch

Drei Ausstattungslinien stehen beim Juke Hybrid zur Wahl

Der Juke mit modernem Hybrid-Antrieb startet in der N-Connecta Ausstattung. Die beiden Basis-Ausstattungen Visia und Acenta bleiben den 1.0 DIG-T Modellen vorbehalten. Der Aufpreis für den stark elektrifizierten City-Partner beschränkt sich in der N-Connecta Ausstattung gegenüber dem 29 PS schwächeren Dreizylinder-Turbobenziner mit Doppelkupplungsgetriebe auf 3400 Euro. Was man für den Aufpreis erhält? Zum einen eine aerodynamisch aufgewertete Karosseriestruktur. Dazu wurde das Kühlergitter verkleinert, zusätzliche Blenden passen den Luftstrom an den Kühlbedarf an. Der Heck- und die kleinen Spoiler vor den Vorderrädern wurden optimiert, eine neue Abdeckung an der Hinterachse glättet den Luftstrom zusätzlich. Allein diese Detailverbesserungen sorgen für eine Reduzierung des CO 2-Ausstoßesum 2,0 g/km.

Sitzkomfort

Der kompakte City-Crossoververfügt über angenehm groß dimensionierte Sitze mit integrierter Kopfstützen. Der Fahrersitz ist in allen möglichen Ausstattungen selbstverständlich serienmäßig höheneinstellbar, der Beifahrersitz nicht. Hier muss bei der serienmäßigen N-Connecta-Ausstattung entweder das Winter-Paket für 490 Euro geordert werden, oder man wählt gleich eine der beiden Top-Ausstattungslinien Tekna oder N-Design. Auch die hochwertigen Bezüge gibt es nur für die oberen Ausstattungslinien. Trotz seiner kompakten Abmessungen und der stark abfallenden Dachlinie bietet der Japaner im Fond ein akzeptables Raumangebot.

Variabilität

Praktisch und geräumig präsentiert sich der Laderaum hinter dem stark abfallenden Heck des Juke. Die Ladekapazität fällt mit einem Volumen von 354 bis 1237 Litern im Vergleich zu dem des herkömmlichen Verbrenners, der 422 bis 1305 Liter fasst, ein wenig kleiner aus – der Akku für den Hybrid-Antrieb beansprucht etwas Raum.

Zum anderen ist der elektrifizierte Antrieb eine echte Bereicherung im Juke. Er stellt dem für diesen Antrieb neu entwickelten 1,6-Liter-Vierzylinder mit Riemen-Starter-Generator und zusätzlicher E-Maschine gleich zwei weitere elek- trische Antriebsquellen zur Seite, die dem Antriebskonsortium nicht nur ein spritziges Ansprechverhalten, sondern auch ein effizientes Systemzusammenspiel ermöglichen – bis hin zu einem über kurze Distanz auch rein elektrische Fahrvergnügen. Die notwendige Energie organisiert sich der Antrieb durch eine intelligente Rekuperation und speichert sie für die verschiedenen Einsatzzwecke in einem 1,2 kWh großen Akku.

Deutlich effizienter als die Modelle mit klassischem Verbrenner

Insbesondere im urbanen Umfeld macht der Juke Hybrid eine gute Figur. Das intelligente 4AMT-Multi-Mode-Automatikgetriebe (siehe Kasten Seite 76) sortiert die vier Gänge für den Verbrenner und die zwei Gänge für die E-Maschine immer situationsgerecht. Vor allem in der Stadt im ständigen Stop & go-Betrieb sorgen das intensive Rekuperieren und die Möglichkeit, rein elektrisch dahinzustromern, für niedrige Verbräuche um die vier Liter auf 100 km. Mit seinem WLTP-Verbrauch (kombiniert) von 5,1 bis 5,0 Litern pro 100 km spart er gegenüber dem klassischen Verbrenner mit Doppelkupplung etwa einen Liter Kraftstoff.

Welche der drei möglichen Ausstattungslinien passt am besten zum Urbanen-Teilzeitstromer? Bereits die beim Juke-Hybrid serienmäßige N-Connecta-Ausstattung lässt eigentlich keine Wünsche mehr offen. Sie baut auf den beiden unteren Ausstattungen – die es nur für den 1,0 DIG-T gibt – auf. Daher sind wichtige Features wie das Nissan Connect Infotainment System schon serienmäßig mit an Bord. Damit kann man bereits über das eigene Smartphone via Apple CarPlay oder Android Auto auf dem acht Zoll großen Touchscreen navigieren oder Musik streamen. Die zusätzlichen Nissan Connect Services umfassen zudem das In-Car-Internet, den hilfreichen Google Assistant und die Premium Services Nissan Connect (kostenfrei für drei Jahre) sowie einen weiteren USB-Anschluss im Fond.

Der Juke fand bisher rund 1,7 Millionen Kunden – 82.200 in Deutschland

Schon als N-Connecta ist der Juke umfangreich ausgestattet

Mit der N-Connecta-Ausstattung zieht auch gleich ein feines Ambiente in den Juke ein. Der Dachhimmel und die A-Säulen sind in Schwarz gehalten, Lenkrad und Schaltkauf mit griffigem Leder bespannt. Die synthetischen Teilledersitze runden neben der Armlehne auf dem Mitteltunnel – samt Staufach darunter – und der Klimaautomatik das Innenraum-Upgrade ab. Das Häkchen im Juke-Konfigurator für die N-Connecta Ausstattung ist also auch für die 1.0 DIG-T-Versionen eine Empfehlung. >

Sicherheitsausstattung

Der Juke hat in seiner Klasse bei der Sicherheitsausstattung Maßstäbe gesetzt. Das Nissan-Safety-Shield für 360 Grad Sicherheit und die Pro-Pilot-Technik bieten ein umfangreiches Angebot an Assistenzsystemen, wie man es sonst nur in höheren Klassen findet. Beim Tekna gehört das komplette Angebot standardmäßig zur Ausstattung. Für die N-Connecta- und die N-Design-Versionen kostet das empfehlenswerte Technologie-Paket, das alle verfügbaren Assistenzsysteme bündelt, 1190 Euro Aufpreis. Dann sorgen der autonome Stau-Assistent mit Stop-&-go-Funktion, der autonome Lenkassistent für selbstständiges Spurhalten, der adaptive Geschwindigkeits- und Abstands-Assistent sowie der in engen Parklücken hilfreiche Around-View-Monitor des Pro-Pilot-Systems für spürbare Entlastung. Das Safety-Shield ergänzt die Funktionen um eine intelligente Bewegungserkennung, Querverkehrswarner, Müdigkeitserkennung und einen aktiven Totwinkelassistenten.

Connectivity

Als moderner, urbaner Partner verfügt der neue Juke Hybrid über ein vollständiges Angebot an Konnektivitätsfunktionen und ist zudem bereits serienmäßig sehr gut vernetzt. Schon die N-Connecta-Ausstattung bietet die Smartphone-Integration über Apple CarPlay und Android Auto. Auf das integrierte und aufpreispflichtige Tom-Tom-Navigationssystem kann daher verzichtet werden, da über die Apps bereits via Google-Maps eine Navigationsfunktion über den großen 8,0-Zoll-Touchscreen genutzt werden kann. Auch die Premium-Services wie Nissan-Connect, die einen WLAN-Hotspot oder den Google-Assistant beinhalten, sind bereits in der Basisausstattung des Juke Hybrid nutzbar. Die digitalen Services ermöglichen zudem die Kommunikation mit dem Juke per Remote-Funktionen. So kann man aus dem Büro oder vom Sofa unter anderem den Ölstand kontrollieren, die Türen verriegeln oder Navigationsziele per App direkt ans Fahrzeug schicken.

Multimedia

Gute Unterhaltung bietet der elektrifizierte Juke Hybrid zwar schon beim Fahren, aber gegen ein gut klingendes Soundsystem ist natürlich nichts einzuwenden. Daher offeriert Nissan für seinen City-Crossover ein Bose-Soundsystem mit zwei Hochtönern in der A-Säule und vier Breitband-Lautsprechern in den vorderen sowie hinteren Türen. Highlight des Systems sind die Bose-Ultra-Nearfield-Lautsprecher, die optisch sehr ansprechend in die Kopfstützen von Fahrer und Beifahrer integriert sind und im Zusammenspiel mit dem digitalen Verstärker sowie der Bose-Sound-Stage-Control ein sehr ausgewogenes Klangerlebnis arrangieren. Das System gibt es allerdings nur für die zwei höheren Ausstattungsvarianten für 600 Euro Aufpreis. Die Serienausstattung verfügt selbstverständlich über ein DAB-Audiosystem mit vier Lautsprechern, Bluetooth-Schnittstelle inklusive Audiostreaming sowie USB-Anschlüsse vorn und hinten und einen AUX-Eingang.

Antrieb

Der Juke Hybrid bereichert das bisherige Juke-Portfolio um eine sehr effiziente Antriebskonfiguration. Das Antriebssystem umfasst einen Nissan-Verbrennungsmotor, der speziell für den Einsatz in einem Hybrid-Fahrzeug entwickelt wurde. Auch der E-Motor wird von Nissan geliefert. Allianzpartner Renault steuert einen Starter-Generator, einen Wechselrichter, die wassergekühlte 1,2-kWh-Hybrid-Batterie sowie das innovative Getriebe bei. Es wechselt zwischen vier „Verbrenner“-Gängen und zwei elektrischen Gängen. Der Juke startet stets im Elektro-Modus. Die beiden E-Aggregate synchronisieren den Gangwechsel, was eine sanfte und reaktionsschnelle Beschleunigung garantiert. Das Getriebe nutzt die Antriebskraft optimal aus – unabhängig davon, ob das Fahrzeug rein elektrisch (bis 55 km/h) unterwegs ist oder vom Benziner bzw. im Zusammenspiel beider Motoren angetrieben wird. Das intuitiv bedienbare E-Pedal entlastet den Fahrer insbesondere im Stadtverkehr, in dem zugleich die Regeneration der Hybrid-Batterie maximiert wird.

Für 3200 Euro Aufpreis kommt man in den Genuss der edlen Tekna-Version. Die Liste der damit verbundenen Extras ist lang. Dabei wird auch der Komfort dank anschmiegsamer, synthetischer Ledersitze inklusive Sitzheizung, beheizbarer Frontscheibe, schicker Ambientebeleuchtung und höheneinstellbarem Beifahrersitz erheblich besser.

Vollständige Sicherheitsausstattung nur beim Tekna Standard

Zudem unterstützen die Sicherheitsfeatures, wie der Pro Pilot Assist für den Hybrid mit 4AMT-Getriebe den täglichen Umgang mit dem City-Crossover. Darin enthalten sind der intelligente autonome Stau-Assistent samt Stop & go-Funktion, der intelligente autonome Lenk-Assistent für selbstständiges Spurhalten sowie der adaptive Geschwindigkeits- und Abstands-Assistent. Dabei belässt es Nissan bei der Tekna-Ausstattung aber nicht: Auch eine Müdigkeitserkennung, Around-View-Monitor für 360 Grad Rundumsicht, das Nissan Safety Shield für Rundum-Sicherheit mit Bewegungserkennung, Querverkehrswarner oder der aktive Totwinkel-Assistenten sind ebenfalls Standard. Und als optische Abrundung füllen große 19-Zoll-Räder die Radkästen nahezu komplett aus.

Motoren, Technik, Kosten

Nissan Juke1.6 Hybrid4-Zyl., 4-Vent., Turbo; 1598 cm 3, 105 kW/143 PS bei 5000 /min, 148 Nm bei 3600 /min, E-Maschine 36 kW/49 PS, Riemen-Starter-Generator, 15 kW/20 PS, automatisiertes Getriebe (4 Verbrennergänge; 2-EV-Gänge), Vorderradantrieb, Leergewicht/Zuladung 1287/448 kg, L/B/H 4210/1800 (1983)*/1595 mm, Radstand 2636 mm, Kofferraum: 354 – 1237 l, Anhängelastgebremst /ungebremst 750/500 kg,0–100 km/h in 10,1 s, 166 km/h,5,0 l S/100 km, 114 g CO 2/km,Euro 6d

N-Connecta 31.090 €

Tekna 34.290 €

N-Design 34.490 €

Alle Daten Werksangaben; * Breite mit Außenspiegeln

Zumindest die Nissan-Safety-Shields-Extras sind für Kunden bei der N-Connecta-Ausstattung und auch für die auf Style ausgerichtete, teure N-Design-Version (3400 Aufpreis im Vergleich zu N-Connecta und weitere 200 Euro gegenüber Tekna) nur als zusätzliches Paket für 790 Euro erhältlich. Auf die großen Räder oder die edlen Sitze müssen Kunden der N-Connecta-Ausstattung gänzlich verzichten, wie auch auf die Möglichkeit, das den beiden Top-Ausstattungen vorbehaltene Bose-Soundsystem (600 Euro) zu genießen.

Sehr hochwertiges Ambiente mit der N-Design-Ausstattung

Kommen wir zur teuren N-Design-Ausstattungslinie. Was hat sie im Vergleich mehr zu bieten, wenn bereits das Nissan Safety Shield extra geordert werden muss? Sie setzt auf Life-Style. Das spiegelt sich schon im nur bei ihr serienmäßigen Metallic-Lack wider. Auch das in Kontrastfarbe abgesetzte Dach gehört hier zum Standardprogramm. Zudem kosten die hochwertigeren Premium-Metallic- oder Perleffekt-Lackierungen nur 250 statt 850 Euro, wiebei den beiden anderen Ausstattungen. Auch im Innenraum trägt der Hybrid im N-Design etwas mehr frisches Make-up auf. Im Vergleich zum bereits edlen Ambiente im Tekna legt sich mit der teuersten Linie und dem Innenraum Paket Chic (Serie) eine Leder-Alcantara-Bespannung über Armaturenträger, Mittelkonsole und Sitze in Schwarz oder in einem Mix aus Schwarz und Greyish White oder Schwarz und Orange. Daneben stehen wahlweise ohne weitere Aufpreise das Lifestyle-Paket in Greyish White mit einer Stoff-Kunstlederkombination und die Active-Variante mit schwarzen Ledersitzen sowie orangefarbenen Akzenten ohne Extrakosten zur Wahl.

„Der Nissan Juke ist ein rollendes Statement. Die Herausforderung für uns bestand darin, ein Design zu finden, das funktional, aber auch ansprechend ist. Alles am Juke ist auffällig und anders, erfüllt aber auch seinen Zweck“, erinnert sich Matthew Weaver. Und das gilt auch heute noch. Der neue Juke Hybrid passt mit seinem effizienten Antrieb auch zwölf Jahre nach dem weißen Blatt Papier so gut in die heutige Zeit wie nie zuvor.

FAZIT

Michael Godde

Der Juke Hybrid ergänzt die City-Crossover-Baureihe des japanischen Automobilkonzerns um eine ausgesprochen effiziente und schon in der Basis konsequent ausgestattete Variante. Dank der zahlreichen Features, die – wie die schicken 19-Zöller oder die hochwertigere Innenausstattung bis hin zum optionalen Bose-Soundsystem – für die N-Connecta-Version nicht erhältlich sind, empfehlen wir die Tekna-Ausstattung. Dann hüllt sich der Innenraum nicht nur in ein schickeres Ambiente, auch die komplette Nissan-Safety-Shield-Sicherheitsausstattung ist dann ebenso serienmäßig mit an Bord wie die Sitzheizung, der höheneinstellbare Beifahrersitz und die beheizbare Frontscheibe. Der Aufpreis der Tekna-Ausstattung relativiert sich so recht schnell. Die N-Design-Ausstattung kostet noch einmal 200 Euro mehr und setzt noch mehr auf ein hochwertiges Ambiente. Allerdings muss auch bei ihr eine vollständige Sicherheitsausstattung extra bezahlt werden und kann daher nicht uneingeschränkt empfohlen werden.