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Mit Speed


ColorFoto - epaper ⋅ Ausgabe 12/2018 vom 14.11.2018

Sigma Art Zoom: Bekannt ist die Art-Serie in erster Linie für ihre Top-Festbrennweiten. Nun erweitert Sigma sie Schritt für Schritt um Vario-Objektive mit moderatem Zoombereich.


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Bildquelle: ColorFoto, Ausgabe 12/2018

Sigma 2/24-35 mm DG HSM (A)

Knapp 900 Euro kostet das Sigma 2/24-35 DG HSM Art und ist damit nicht nur lichtstark, sondern für ein Zoom der Art-Serie auch vergleichsweise günstig. Bei offener Blende bleibt die Bildmitte an beiden Canons jedoch unter unseren Erwartungen. Das gilt für Auflösung und Kontrast besonders bei 29 mm und 35 mm. Hier bringt Blende 4 statt 2 ein Plus von 200 bis 300 LP. Bei 24 mm messen wir mittig bereits ...

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... offen höhere Werte: So beträgt abgeblendet das Plus bei 24 mm nur circa 100 LP – ebenfalls an beiden Kameras. Blende 5,6 senkt die Werte für die Bildmitte bei 24 mm und 29 mm moderat ab. Lediglich im Fall der KB-Kamera und 29 mm sind es unschöne 150 Linienpaare. Bei 35 mm ändert Abblenden an der Bildqualität in der Bildmitte fast nichts.

Gemessen an Canon SLR, 50 MP, KB

Fotos: Hersteller, Image Engineering

An der KB-Kamera ist fast durchgängig mit einem sichtbaren, aber meist noch vertretbarem Randabfall zu kalkulieren. Blende 4 lässt bei 29 mm und 35 mm den Randabfall sogar steigen. Blende 5,6 bringt bei 29 mm ein Top-Ergebnis für die Ränder.
Am APS-C-Sensor steigen schrittweise mit Blende 4 und Blende 5,6 Kontrast und Auflösung an den Rändern. Nur bei 35 mm gibt es bei Blende 4 einen Einbruch. Am KB-Sensor beträgt die Vignettierung durchgängig offen gut 2 Blenden, hinzu kommt bei 24 mm eine sichtbare Verzeichnung. Sehr gut gefällt der richtig schnelle Autofokus.
Unter dem Strich erhält das Sigma zwei Empfehlungen – es ist gut aber kein Überflieger.

Gemessen an Canon SLR, 24 MP, APS-C

Sigma 2/24-35 mm DG HSM (A)

Sigma baut mit dem 2/24-35 mm DG HSM Art seine Zoomreihe aus – für angesichts der Lichtstärke günstige knapp 900 Euro. Am Nikon-KB-Sensor ist die Bildmitte bei 24 mm ok aber nicht top, bei 29 mm und 35 mm fehlt es an Kontrast und 200 Linienpaaren Auflösung. Mit Blende 4 ist in der Bildmitte durchgängig alles gut, doch Blende 5,6 senkt bei 24 und 35 mm die Werte bereits wieder. Zugleich steigert Blende 4 jedoch den Randabfall bei 29 und 35 mm. Im Fall der mittleren Brennweite von 29 mm sinken die Werte sogar kräftig ab, und auch Blende 5,6 ist am Rand nur für 24 mm eine Empfehlung. In der 24-mm-Stellung kommt eine kräftige Verzeichnung hinzu. Angesichts dieses sehr durchwachsenen Ergebnisses entfällt die Empfehlung für den KB-Sensor.

Gemessen an Nikon SLR, 36 MP, KB

Mit dem APS-C-Sensor kommt das Sigma besser zurecht. Die offene Blende sollten Sie aber erneut nur bei 24 mm einsetzen. Bei 29 mm beispielsweise führt Blende 4 in der Bildmitte zu einem Plus von 270 Linienpaaren. Für die Bildmitte ist Blende 4 durchgängig die beste Wahl, bei Blende 5,6 sinkt die Bildqualität bereits wieder. Die Ränder profitieren ebenfalls von Blende 4, da das Gesamtniveau steigt, trotz teils stärkerem Randabfall.
Die Ränder legen zudem bei Blende 5,6 noch einmal zu. Wenn es also auf das gesamte Bildfeld ankommt, kann die Wahl von Blende 5,6 richtig sein, trotz der Verluste in der Bildmitte. Am APS-C-Sensor fällt der extrem schnelle Autofokus positiv auf – empfohlen.

Gemessen an Nikon SLR, 24 MP, APS-C

Sigma 2,8/24-70 mm DG OS HSM (A)

Mit dem 2,8/24-70 mm DG OS HSM Art bringt Sigma das erste lichtstarke 3x-Zoom der Art-Serie. 1230 Euro inklusive Bildstabilisator sind ein fairer Preis. Am Canon KB-Sensor schneidet die Bildmitte bei offener Blende jedoch nur bei 41 mm ok ab. Am langen und kurzen Ende sollten es 100 LP mehr sein für ein Ok. Doch auch abgeblendet kommt das Sigma mit keiner Brennweite auf einen Topwert – circa 100 LP mehr hätten wir durchgängig bei einer Art-Optik erwartet. Der Randabfall fällt bei offener Blende über alle Brennweiten zu hoch aus. Abgeblendet messen wir meist deutlich bessere Werte. Nur am Tele-Ende bei 70 mm bleiben die Ränder auch bei Blende 5,6 auf einem niedrigen Kontrast. Die Verzeichnung bei 24 mm ist kräftig, das AF-Tempo ok, aber die Ergebnisse bei 24 mm und 70 mm können nicht überzeugen – keine Empfehlung.

Gemessen an Canon SLR, 50 MP, KB

Am Canon APS-C-Sensor schneidet das Sigma 2,8/24-70 mm DG OS HSM besser, aber nicht gut ab. Bei 24 mm und Blende 5,6 erhalten Sie ein sauberes Ergebnis bis zum Rand, offen fehlt es aber bereits in der Bildmitte an Kontrast. Bei 41 mm ist die offene Blende besser nutzbar und Blende 5,6 führt zu einem richtig guten Messerergebnis des Art-Zooms.
In der 70-mm-Stellung kann dann aber wieder weder Blende 2,8 noch 5,6 überzeugen. Der Kontrast ist durchgängig zu niedrig und der Randabfall zu hoch. Damit reicht es ebenfalls hier nicht für eine Empfehlung, daran kann auch der schnelle Autofokus nichts ändern.

Gemessen an Canon SLR, 24 MP, APS-C

Sigma 2,8/24-70 mm DG OS HSM (A)

1230 Euro kostet das neue Sigma 2,8/24- 70 mm DG OS HSM Art mit Bildstabilisator. Am Nikon KB-Sensor erreicht die Bildmitte abgeblendet richtig gute aber keine absoluten Top-Werte. Offen sind die Auflösungswerte in der Bildmitte bei 24 mm gut, bei 70 mm bleiben sie aber fast 200 LP unter den Möglichkeiten der Kamera. Auch der Kontrast erreicht durchgängig erst abgeblendet das von uns erwartete Niveau eines Art-Objektivs. Bei offener Blende zeigt die 24-mm-Stellung einen starken Randabfall, bei 41 mm und 70 mm ist er immer noch deutlich. Abgeblendet stimmen die Werte für die kürzeren Brennweiten dann, doch bei 70 mm ist der Randabfall auch abgeblendet zu hoch. Bei 24 mm ist die Verzeichnung erneut stark. Keine Empfehlung.

Gemessen an Nikon SLR, 36 MP, KB

Etwas besser sind die Resultate am APS-CSensor. Bei 24 mm und Blende 2,8 sollte der Kontrast durchgängig höher sein, doch bei Blende 5,6 ist der Randabfall sehr gering und die Leistung insgesamt gut.
In der mittleren Zoom-Stellung messen wir ein sehr ähnliches Ergebnis mit einem bereits offen aber auch abgeblendet noch geringerem Randabfall. Im Tele sollten offen Kontrast und Auflösung bereits in der Bildmitte besser sein. Daran ändert auch der geringe Randabfall nichts.
Abgeblendet passen die Werte, der Randabfall steigt allerdings und erreicht nicht mehr das Niveau von 41 mm. Erneut glänzt das Art mit einem sehr schnellen AF. Trotz einiger Schwächen können wir diese Paarung empfehlen.

Gemessen an Nikon SLR, 24 MP, APS-C

Olympus M.Zuiko 3,5/30 mm ED Macro

Gemessen an Olympus spiegellos, 16 MP, MFT: Nur 126 g wiegt das 270 Euro teure 3,5/30 mm ED Macro. Damit ist es zwar nicht besonders lichtstark, doch die Leistung stimmt bereits offen über das ganze Bildfeld. Abblenden reduziert in erster Linie die Vignettierung und verbessert die Ecken. So kann Blende 3,5 als Standardblende dienen – empfohlen.

Panasonic Lumix G 2,8/30 mm Macro OIS Asph

Gemessen an Panasonic spiegellos, 20 MP, MFT: Etwas schwerer und mit 290 Euro auch teurer fällt Panasonics Pendant zum Olympus 3,5/30 aus. Das 2,8/30 Macro OIS ist dafür etwas lichtstärker und punktet mit einem Bildstabilisator. Seine Messwerte sind trotz anderer Kameras sehr ähnlich. Nur der Randabfall ist stärker – ebenfalls empfohlen.

Fujifilm Fujinon XF 2,8/14 mm R

Gemessen an Fuji spiegellos, 24 MP, APS-C: Das lichtstarke Super-WW ist mit 930 Euro eine kleine Investition – aber eine gute. Es überzeugt mittig bereits offen mit hoher Bildqualität und mit maßvollem Randabfall. Der sinkt abgeblendet mit Zeichnung nun bis in die Ecken, die Werte in der Bildmitte sind unverändert. Für ein 14er könnte es etwas schneller scharfstellen – empfohlen.

Sony FE 1,4/24 mm GM

Gemessen an Sony spiegellos, 43 MP, KB: 1600 Euro kostet das 1,4/24er und liefert bei Blende 2,8 Topwerte in der Bildmitte bei sehr maßvollem Randabfall und Zeichnung bis in die Ecken. Die Werte für die Bildmitte sinken bei Blende 5,6 leicht, doch zugleich sinkt der Randabfall weiter. Offen fallen alle Werte etwas niedriger aus, aber gut sind sie auch. In Summe: Top-Leistung und empfohlen.