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Mit Stil und Charme


KÜCHENPLANER - epaper ⋅ Ausgabe 6/2018 vom 18.06.2018

Viel Lob für die küchenwohntrends: Das neuartige Messekonzept im historischen Ambiente kam sehr gut an. Im Mittelpunkt stand die Verschmelzung der Wohnwelten. Von den 2851 gezählten Besuchern kamen die meisten aus der Branche.


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Bildquelle: KÜCHENPLANER, Ausgabe 6/2018

Das Location-Ensemble Zenith, Kohlebunker und Kesselhaus in München Freimann war Schauplatz der Küchen- und Einrichtungsmesse küchenwohntrends. Mehr als 150 namhafte Marken zeigten Ideen und Produkte.


Im stimmungs- und stilvollen Location-Ensemble des ehemaligen Münchner Eisenbahnwerks Zenith, Kohlebunker und Kesselhaus inszenierte Messeveranstalter trendfairs die Welt des modernen ...

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... Einrichtens auf neue Weise. Michael Rambach, Gründer und Gesellschafter der trendfairs GmbH, zeigt sich vor allem stolz auf das komplett neuartige Konzept „Lebensraum“ im Kohlebunker: „Wir zeigen hier ein Zusammenspiel der Marken. Unsere Architekten haben sieben Wohnwelten innerhalb dieser eindrucksvollen Halle gestaltet. Für Besucher und Aussteller ergeben sich so ganz neue Möglichkeiten und Blickwinkel. Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Aussteller in uns und heute natürlich auch, dass der ‚Lebensraum‘ so großen Anklang findet“.

In den historischen Industriehallen – jede für sich ein architektonisches Highlight – präsentierten sich mehr als 150 Marken aus der Welt der Küche und des Wohnens. Bewusst verschmelzend ging es auf der Sonderausstellungsfläche „Lebensraum“ im Kohlebunker zu. Der Verzicht auf typische Messestände in Kesselhaus und Kohlebunker förderte zudem die direkte Kommunikation und zeigte damit eine zukunftsweisende Möglichkeit auf, wie Messe auch gestaltet sein kann.

Durchgehend gut besucht waren auch die Podiumsgespräche, bei denen es um aktuelle Themen rund ums Wohnen ging sowie um die Küche der Zukunft. Und das aus vielfältigen Perspektiven.

Hohe Verweildauer

Eine nicht-repräsentative Befragung ausgewählter Aussteller ergab, dass neben der gelungenen Gestaltung auch die Qualität der Gespräche mit den Besuchern hoch gewesen sei. Mit entsprechender Verweildauer an den offen konzipierten Ständen. Angesichts des sommerlich warmen Frühlingswetters fiel der Besucheranspruch allerdings in den letzten Nachmittagsstunden ab.

Überwiegend Fachbesucher

Von den 2851 gezählten Besuchern kamen die meisten aus der Einrichtungsbranche. Geöffnet war die Veranstaltung auch für Endverbraucher. Das Verhältnis lag laut Messegesellschaft bei 386 Konsumenten und 2465 Fachbesuchern, darunter vorwiegend Küchenstudios und in gleichem Maße Möbelhandel, Architekten und Innenarchitekten. Diese seien aus ganz Deutschland und Österreich angereist, was die Messe „langfristig als überregionale Leitmesse positioniert“, wie Michael Rambach selbstbewusst erklärt. Schon jetzt kündigte er an, dass die Messe in München in zwei Jahren mit identischem Konzept wieder stattfinden wird.www.kuechenwohntrends.de

Vollauf zufrieden mit der Premiere: Michael Rambach, Gründer und Gesellschafter der trendfairs GmbH.


„Wie für uns gemacht.“ Stengel fühlte sich mit seinen „SSC“-Modulen für Küche (neu auch mit Theken-Element), Speisen und Arbeiten im loftartigen Industrieambiente rundum wohl. www.stengel-steelconcept.de


Mit der Insolvenz und der Betriebsstillegung im vergangenen Jahr schien die Traditionsmarke allmilmö komplett vom Markt verschwunden zu sein. Inzwischen hat sich die Nachfolgegesellschaft formiert – und zeigt wieder Messepräsenz. www.allmilmoe.de


Auch zeyko ist wieder da. Die Mitarbeiter der traditionellen Fachhandelsmarke waren begehrte Gesprächspartner. Zum 1. September 2017 hatte sich das Unternehmen unter neuer Führung neu aufgestellt.
www.zeyko


Weniger technisch, dafür großformatige Lifestyle-Fotos mit Menschen. berbel präsentierte sich auf der küchen wohn trends anders als bislang gewohnt. Bedeutend emotionaler. Für die aktuellen Hauben wurde ein wohnlich anmutendes Umfeld geschaffen. Im Mittelpunkt stand besonders die Muldenlüftung „Downline“. Für die technischen Themen stand vor der Messehalle der berbel-Truck bereit. www.berbel.de


Hochwertige Marken aus der Welt der Küche und des Wohnens machten beim Lebensraum-Konzept gemeinsame Sache. Die offene und freie Darstellung kam sehr gut an.


Im Lebensraum-Ambiente ausgestellt: das modulare Küchen-Wohn-Konzept +VENOVO von Poggenpohl, eine Neuheit von der Eurocucina. www.poggenpohl.de


Wenn schon Cocktails, dann mit Niveau: Sachsenküchen hatte den Weltmeister im Cocktailmixen verpflichtet: Ercan Cicek. Unterstützt wurde er von Claudia Pinsenschaum (Foto rechts).


berbel-Kochfelder können rahmenlos aufgesetzt und flächenbündig montiert werden. Und jetzt zusätzlich auch mit Rahmen. Es gibt sie in Schwarzmetall (Foto) und Edelstahl.


Zwei Küchen genügten, denn für Andreas Schmidt, Vertriebsund Marketingleiter von Sachsenküchen (Foto), stand die Kommunikation mit bestehenden und neuen Kunden klar im Vordergrund auf der küchenwohntrends. Aktuell freut sich der Hersteller über einen guten Geschäftsverlauf. 2017 konnte erstmals die 40-Millionen-Euro-Umsatzmarke überschritten werden. www.sachsenkuechen.de


Das Abfall-Sammel system „Freestyle“ passt in Auszüge jeder Art ab 30 cm Breite. Angeboten wird es von Sagemüller & Rohrer. Geschäftsführer Manfred Stau bach präsentiert hier das entscheidende Bauteil dafür: Das Basis modul aus Edelstahl wird einfach in den Auszug gestellt und mit vier Schrauben fixiert. Geklebt werden kann es auch. Welche Eimer in das Modul gestellt werden, lässt sich flexibel im Baukastensystem entscheiden.
www.sagero.de


Kritsch, ungläubig, interessiert: Die Reaktionen auf den Kabel jau aus dem Miele-Dialoggarer, zubereitet im Eisblock, sind recht unterschiedlich. Nach der Kostprobe sind alle erstaunt und meist begeistert.
www.miele.de


Immer gut besucht: Live-Cooking bei Miele.


Naturstein, Quarzkompositstein, Ceramic, Dekton und Lapitec – das hat Templer Arbeitsplatten aus Workerszell im Angebot. Diese beeindruckende Textiloptik gehört dazu.


Sie wollen doch nur spielen: Das Messe-Team von Küchen-Treff war schon fünfeinhalb Wochen vor der WM im Fußballfieber (Thema der aktuellen Kampagne Online und Print). In lockerer und heiterer Atmosphäre stand der Austausch mit den Messebesuchern im Fokus. Foto von links: Daniel Borgstedt, Hartmut Greszik, Marko Klokow und Jens Lehnemann.
www.kuechentreff.de


„Holz trifft Edelstahl“ heißt der Slogan von Formitable. Das gilt auch für die Teppanyaki-Tische. Die Messegäste waren eingeladen, sich zu setzen. Und dem Show-Koch bei der Arbeit zuzuschauen. Anschließend wurde verzehrt.www.formitable.de


Die Rangecooker von Falcon passten wie die berühmte Faust aufs Auge zum Industrieflair der küchenwohntrends. Stilecht wurden die Geräte auf Euro-Paletten präsentiert. Anbieter coolGiants hatte zahlreiche Messeangebote und einige Neuheiten dabei.www.coolgiants.de


Smeg zeigte im Kohlebunker ein breites Sortiment. Dazu zählten auch die geradlinig gestalteten Einbaugeräte der Produktlinie „Dolce Stil Novo“ mit Kupfer-Applikationen.www.smeg.de


Schüller beteiligte sich am offen konzipierten Lebensraum-Konzept mit einem schüller.C-Modell sowie mit der aktuellen Küche der next125-Kampagne (Foto). In der hellen, lichtdurchfluteten Ausstellungshalle wirkte der Kontrast des Lärche-Furniers zu den tiefschwarzen Fenix-Oberflächen besonders edel.www.next125.de


Cleveres Zubehör für Unterbau becken von Sedia: Silikonabtropffläche „Aquafilo“. Damit gehören auf der Natursteinarbeitsplatte wandernde Gläser der Vergangenheit an. Hitzebeständig sind die Matten auch.www.sedia-kuechentechnik.de


Im Verbund mit hansgrohe (Spülen und Armaturen) und ritter (Einbau-Kleingeräte): Beckermann setzte auf das Marmor-Design-Konzept „Paradiso XTreme“, kürzlich ausgezeichnet mit dem Verbraucherpreis „ KüchenInnovation des Jahres“.
www.beckermann.de


„Wir sind Partner des Fachhandels.“ Diese Messebotschaft war für V-ZUG aus der Schweiz besonders wichtig. Premiere in München feierte das erste Side-By-Side-Gerät des Unternehmens (Foto). Separat genutzt passt der rechte Kühl-Gefrier-Teil auch in die 178er-Nische. Das Gerät ist ab Juni erhältlich. Ebenso wie ein neuer Unterbau-Weinkühler mit Touch-to-open sowie die neue Vollflächeninduktion „FullFlex“ (siehe auch Eurocucina-Berichterstattung).


Schlank und platzsparend: AEG-Kochfelder im „ SLIMFIT Design“ sind in jede Arbeitsplattentiefe montierbar. Wird unter der Fläche eine Schublade genutzt, genügen 12 mm, bei paralleler Installation eines AEG-Backofens 28 mm. Die Luftführung erfolgt komplett von hinten. Auf den sonst geforderten Entlüftungsspalt unterhalb der Arbeitsplatte könne deshalb verzichtet werden, so der Hersteller.www.aeg.de


Mit viel praktischem Zubehör: die kürzlich neu eingeführte Keramikspüle „Architectura 60 XR“ von Villeroy & Boch. Parallel wurde die ebenfalls im vergangenen Herbst neu vorgestellte „Siluet“ prominent platziert. www.villeroy-boch.com


Auch bei nobilia hatte man sich Gedanken gemacht, was aus der aktuellen Kollektion am stimmigsten zum Industriehallen-Ambiente der küchenwohntrends passen könnte. Die Wahl fiel unter anderem auf die Front-Programme „StoneArt“ und „Metal Concept“.www.nobilia.de


Licht schafft Stimmung: Um die Messehallen mit ihren Stahlträgern, Abluftrohren und blanken Betonwänden in Szene zu setzen, hatte Messeveranstalter trendfairs eigens einen Licht-Designer engagiert.


Die Etagenspüle „Etagon“ bietet Blanco nun auch in Silgranit PuraDur samt Armaturenbank an. Bislang gab es das Modell ausschließlich in Edelstahl.
www.blanco-germany.com/de


Keramik in verschiedenen Stärken und Oberflächen – die hat Arbeitsplatten-Anbieter Ludwig Schneider aus Markneukirchen im Angebot. Bernd Glawe, Betriebsleitung Arbeitsplatten, demonstrierte mit Schraubendreher und Mini-Bunsenbrenner die besondere Robustheit des Materials.www.L-Schneider-AG.de


Badkeramik für Küchenspezialisten. Das ist bei system ceram seit vergangenem Herbst ein ganz aktuelles Thema mit zunehmendem Erfolg. Hier abgebildet ist das Modell „Patera“.www.systemceram.de


Innovida, Anbieter der fettfilterfreien Dunstabzüge mit ecojet- system, tritt seit der küchenwohntrends als Vollsortimenter auf. Es gibt Backöfen, Herd-Sets, autarke Kochfelder sowie Kühlgeräte und Geschirrspüler für den Einbau. Neu ist auch die Muldenlüftung i-Downdraft (siehe folgende Rubrik Dunstabzugshauben).www.invvitec.de


Das Licht am Sockel, unter der Arbeits platte, in der Küchennische unter dem Hängeschrank bzw. im Regal lässt sich einheitlich über eine Fernbedienung in Stärke und Farbe steuern. Die Technik dafür firmiert bei Naber unter dem Label „Lumica“ und wurde nun in einer eigenständigen Unterlage zusammengefasst – damit für Planer alles schneller auffindbar ist. Im Hauptkatalog war es schon vorher enthalten.
www.naber.de


Fotos: Biermann