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Mit weniger kraft mehr erreichen


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Mein Pferd - epaper ⋅ Ausgabe 60/2022 vom 06.05.2022

RICHTIG TREIBEN

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Bildquelle: Mein Pferd, Ausgabe 60/2022

Gefühl und ein gutes Verständnis von den Bewegungsabläufen helfen dem Reiter, das Pferd mit feinen Hilfen vorwärts zu treiben und den Bewegungsfluss zu erhalten

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Erinnern Sie sich noch an Ihre ersten Reitstunden? Bestimmt kommen Ihnen die folgenden Situationen irgendwie bekannt vor: Während die Reitlehrerin eine Schülerin mit „Treiben, treiben“ anfeuert, gibt sich diese im Sattel alle Mühe, dass ihr Pferd vorwärts geht.

Doch jeder Einsatz von Muskelkraft, jedes Drücken und Klopfen mit dem Schenkel verspricht keinen wirklichen Erfolg. Relativ unbeeindruckt von den Anstrengungen des Reiters dreht der Vierbeiner seine Runden in einem gemütlichen Tempo. Das Pferd soll durch Treiben vorwärts gehen und durch die Zügel gebremst werden – so wird Reiten Anfängern häufig vermittelt. Kein Wunder, dass hier gedrückt und gezogen wird und viele Schulpferde regelrecht abstumpfen. So mancher Reitschüler hat durch den ganzen Körpereinsatz nach der ...

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... Reitstunde das Gefühl, einen Marathon gelaufen zu sein. Das vorher noch so gemütliche Pferd lässt sich bei einer anderen Reiterin hingegen nicht lange bitten und geht auf einmal in einem frischen Tempo vorwärts. Dabei scheint es so, als würde die Reiterin gar nicht viel machen – und schon gar keine große Kraft aufwenden müssen.

Bloß nicht berühren!

Eine andere Reiterin macht die Erfahrung, auf einem „heißen Ofen“ zu sitzen. Beim Abteilungsreiten klebt die Nase ihres Pferdes regelrecht am Schweif des Artgenossen davor. Den Schenkel hat sie sicherheitshalber weit vom Bauch des Pferdes gestreckt. „Ja nicht berühren!“ ist die Devise, denn sonst könnte der Vierbeiner ja womöglich noch schneller werden. Doch damit wird es schwieriger, beispielsweise eine Galopphilfe zu geben. Irgendwie manövrieren sich Pferd und Reiterin in die dritte Gangart. Meist über einen schnellen Trab. Dann korrigiert die Reitlehrerin den Sitz der Schülerin und fordert sie auf, das Bein doch in die richtige Position zu bringen. Die Verwirrung ist groß. Denn warum soll ein Pferd, das sowieso schon eher flott unterwegs ist, noch mit dem Schenkel in Berührung kommen und so vorwärts getrieben werden? Klar, diese Situationen und Gedankengänge sind vereinfacht dargestellt, aber vielen Reitern wird nicht wirklich beigebracht, was treibende Hilfen sind und wie Treiben richtig geht.

Das wirkt sich natürlich auf die Kommunikation mit dem Pferd aus und behindert eine feine Hilfengebung. Haben Sie selbst schon einmal darüber nachgedacht, was Sie genau machen, wenn Sie treiben? Woher kommt der Impuls? Eher aus dem Becken, dem Knie oder dem gesamten Bein? Was machen Sie dabei mit Ihrem Gesäß beziehungsweise Ihrem Becken?

Kein Kraftakt

„Der richtige Sitz des Reiters ist eine wichtige Voraussetzung, um die treibenden Hilfen fein und gleichzeitig wirkungsvoll einsetzen zu können“, sagt Marlies Fischer-Zillinger. „Sie müssen in der Lage sein, unabhängige Schenkel-und Zügelhilfen zu geben, ohne dadurch Ihren Sitz zu stören.“

Besonders wichtig sei das Zusammenspiel der einzelnen Impulse beim Treiben. Das Verhältnis zwischen einer feinen Hilfe und einer deutlichen Anweisung an das Pferd sollte ausgewogen sein und ohne übermäßige Krafteinwirkung geschehen. „Beim Treiben können Sie mit weniger Kraft mehr erreichen“, betont unsere Expertin. Mit zu viel Kraft verlieren Sie Ihre eigene Durchlässigkeit und blockieren gleichzeitig den Bewegungsablauf beziehungsweise -fluss Ihres Pferdes. Daher ist Treiben nur mit einer gewissen Lockerheit möglich. Nur so sind Sie in der Lage, den Takt Ihres Pferdes zu spüren und sich mit dem Pferd zu bewegen.

Treiben sollte kein Kraftakt sein. „Wenn Sie durch zu viel Krafteinsatz an Beweglichkeit und Feingefühl verlieren, sich dabei aus dem Sattel heben und starr werden, haben Sie genau das Gegenteil erreicht“, gibt Marlies Fischer-Zillinger zu bedenken. Klopft ein Reiter im Stuhlsitz mit festem Becken die Unterschenkel ans Pferd, bremst er sein Pferd. Ständiger Druck sorgt zudem für einen verspannten Sitz.

Bewegungsfreude und Impulse

Geht ein Pferd nicht vorwärts, ist es wichtig, nach der Ursache zu suchen. Gründe können neben einer falschen Einwirkung oder einem starren Sitz auch gesundheitliche Probleme, ein falsch sitzender Sattel oder ein unpassendes Gebiss sein. Bitten Sie einen Trainer um Hilfe, und ziehen Sie gegebenenfalls den Tierarzt, den Sattler oder einen Osteopathen hinzu. Eine Bewaffnung mit Sporen und Gerte sollte nicht der erste und vorschnelle Lösungsversuch sein. Fragen Sie sich, wie Sie zu der Bewegungsfreude Ihres Pferdes stehen. Vielleicht haben Sie es in seinem Vorwärtsdrang verunsichert und immer wieder gemaßregelt. Oder Sie treiben mit einem mangelnden Durchsetzungsvermögen. Denn Pferde spüren deutlich, ob Vorwärtsimpulse ernst gemeint sind oder ins Leere führen. „Das Bein begrenzt das Pferd, rahmt es ein und führt es“, sagt Marlies Fischer-Zillinger. „Nur wenn es mit dem Becken locker verbunden ist, kann es sinnvoll und feinfühlig eingesetzt werden.“

Die fließenden Pferdebewegungen geben den richtigen Augenblick vor, in dem das Bein vorwärtstreibend eingesetzt werden kann. So pendelt der Brustkorb des Pferdes im Schritt nach links und rechts und bewegt sich wechselseitig zum Unterschenkel des Reiters hin. Das Bein schwingt mit dem pendelnden Brustkorb des Pferdes mit, und es bleibt in dieser mitschwingenden Anlehnung, solange der Vierbeiner vorwärts geht.

Es wird nur aktiv unterstützend eingesetzt, wenn das Pferd ungewollt langsamer wird.

„ Treiben ist nur mit einer gewissen Lockerheit möglich“

Eine elastische Verbindung

„Mit dem Becken und dem Bein unterstützt der Reiter den Vortritt der Hinterhand“, erklärt Marlies Fischer-Zillinger. „Ein durchlässiger und weich anliegender Unterschenkel fördert den Bewegungsfluss und gibt den Impuls von vorne nach hinten weiter.“ Hingegen stört ein dominanter oder starrer Unterschenkel den Bewegungsfluss von hinten. Genauso wie der Reiter sich verspannt, führt das auch beim Pferd zu einem erhöhten Muskeltonus beziehungsweise zu Verspannungen. Damit der Fluss der Bewegung nach vorne weiterlaufen kann, muss die Reiterhand den Schub sozusagen von hinten nach vorne fließen lassen. „Dazu muss die Reiterhand mit dem Zügel nach vorne nachgeben und eine elastische Verbindung zum Pferdemaul erhalten“, so unsere Expertin.

Die richtige Reihenfolge

Becken – Bein – Zügeleinwirkung.

Diese Reihenfolge der Hilfengebung sollten Sie einhalten und immer wieder überprüfen:

Mit dem Becken sprechen Sie am deutlichsten mit Ihrem Pferd. Der treibende Auftrag wird durch einen Impuls aus dem Becken und dem Unterschenkel an das Pferd gegeben.

Dabei ist der Einsatz des Unterschenkels nur sinnvoll, wenn der korrekte Sitz erhalten bleibt.

Mit der Hand muss eine elastische Verbindung zum Pferdemaul bestehen bleiben.

Ihre Zügelhilfen sollten immer möglichst fein und hauptsächlich vom Nachgeben nach vorne geprägt sein.

Sie müssen die Einwirkungen mit Becken, Bein und Zügel unabhängig voneinander einsetzen können. Die Hilfen fein zu dosieren ist ein Lernprozess, der Übung braucht.

ÜBUNG 1

Den Unterschied spüren

Auf einem Holzpferd können Sie die Zusammenhänge der treibenden Hilfen besser verstehen. Dazu brauchen Sie ein Ballkissen und Gummibänder oder Ähnliches als Zügelersatz. Nun geht es darum, die Unterschiede zwischen einer richtigen und falschen Einwirkung wahrzunehmen.

Schritt 1: Setzen Sie sich mit dem Gesäß mittig auf ein Ballkissen. Legen Sie beide Beine an Ihr Holzpferd und versuchen Sie, es durch übertriebenen Einsatz Ihres Körpers zum „Schrittgehen“ zu veranlassen. Dazu pressen Sie Ihre Unterschenkel mit einem deutlichen Impuls an das Holzpferd.

Schritt 2: Nehmen Sie wahr, was passiert. Spüren Sie, wie Sie sitzen und wie Ihr Becken nach vorne katapultiert wird. Es sieht von außen betrachtet so aus, als würden Sie Ihr Pferd mit dem Gesäß regelrecht nach vorne stoßen.

Schritt 3: Ein Helfer gibt Ihnen nun die Gummibänder oder einen ähnlichen Zügelersatz. Nehmen Sie diese in die Hände. Geben Sie wieder die Impulse mit den Unterschenkeln. Ihr Helfer soll Ihnen dann mitteilen, ob Sie dabei an den Zügeln gezogen haben. Bei solch einer Krafteinwirkung auf das Pferd bleibt die Hand in der Regel nicht unbeteiligt. Starre Finger oder Ellbogen spürt der Vierbeiner deutlich im Maul. Manchen Reitern ist es hingegen nicht bewusst, wie sehr sie mit der Hand beim Treiben einwirken.

Schritt 4: Probieren Sie so lange aus, mit den Schenkeln auf beiden Seiten gleichmäßig einzuwirken, bis Sie dabei im Becken völlig ruhig sitzen bleiben können. Ihr Körper soll dabei weich und durchlässig sein.

Schritt 5: Nun probieren Sie das Gleiche mit der einseitigen Einwirkung. Geben Sie keine Dauerimpulse, sondern kurze, knappe Anweisungen.

ÜBUNG 2

Führzügel ist klasse

Bewegungen und Bewegungsabläufe in Ruhe wahrzunehmen ist ein wichtiger Schritt hin zu einer feinen Hilfengebung und einem unabhängigen Sitz. Dafür ist es gut, wenn Sie mal die Kontrolle abgeben und sich von einer Hilfsperson auf Ihrem Pferd führen lassen. Sie lernen auf diese Weise, Beine und Becken fein zusammen einzusetzen. Bleiben Sie zunächst auf geraden Linien (ganze Bahn), denn hier sind die Pferdebewegungen gleichmäßiger als auf gebogenen Linien.

• Sie sitzen locker im Sattel und versuchen den Bewegungen Ihres Pferdes mit Ihrem Becken und den Unterschenkeln zu folgen. Dabei liegt Ihr Unterschenkel weich am Pferdebauch an.

• Es kann hilfreich sein, wenn Sie ein paar Mal tief durchatmen oder mal kurz die Augen schließen, um sich auf die Situation einzulassen.

• Da sich der Rumpf des Pferdes im Schritt rhythmisch von links nach rechts bewegt, gibt es einen Moment, in dem Ihr Vierbeiner die treibende Hilfe gefühlt an Ihrem Unterschenkel abholt. Nehmen Sie wahr, wie sich der Rumpf wechselseitig an Ihren linken beziehungsweise rechten Unterschenkel schmiegt.

• Treiben hat nichts mit Kraft zu tun, sondern mit Gefühl. Das merken Sie, wenn Ihr Unterschenkel dem Brustkorb Ihres Pferdes folgt und dessen Schwung zur anderen Seite unterstützt.

• Blockieren Sie nun Ihr Becken für ein paar Schritte – merken Sie, wie die wechselseitige Einwirkung mit dem Unterschenkel dadurch blockiert ist?

ÜBUNG 3

Bauchtanz und Wasserkrug

Mit einem Gymnastikball und einem Ballkissen können Sie die Galopphilfe verstehen und verbessern, ohne dabei zu verspannen.

Lockern Sie zuerst Ihren Körper und setzen Sie sich dann auf den Gymnastikball. Das Ballkissen schieben Sie unter Ihr Gesäß. Geben Sie eine Galopphilfe und achten Sie dabei darauf, dass Sie den Impuls fein vom Becken aus nach unten und vorne geben. Auch bei dieser Übung bleibt Ihr Körper durchlässig. Wie bei einer Bauchtänzerin kommt die Bewegung aus dem Becken. Ihr Brustkorb bleibt ruhig und aufgerichtet. Stellen Sie sich vor, Sie würden einen Wasserkrug auf dem Kopf tragen, der nicht ins Wanken geraten soll.

• Lockern Sie Ihr Becken wieder und beginnen Sie, aktiv an den treibenden Hilfen mitzuwirken. Lassen Sie den Schwung mit dem Becken nach vorne ein paar Mal deutlicher werden. Ihre Bewegungen werden dabei nicht hektischer.

• Stellen Sie sich vor, Sie geben jemandem die Hand. Dann machen Sie das mit einem gewissen Druck, aber ohne die Hand zu quetschen. Sie passen den Druck gewissermaßen auch an Ihr Gegenüber an.

• Arbeiten Sie im Wechsel aktiv an den treibenden Hilfen mit und lassen Sie sich dann wieder ein paar Schritte von Ihrem Pferd passiv bewegen.

• Sie lernen, die Pferdebewegung passiv zu erspüren und so den passenden Moment zu finden, um den treibenden Impuls vom Unterschenkel aktiv einzusetzen.

ÜBUNG 4

Stangen

Im leichten Sitz über Stangen können Sie das Nachgeben mit der Hand nach vorne ganz bewusst üben. Sie können dabei nicht vorwärts treiben und gleichzeitig rückwärts am Zügel einwirken.

Legen Sie sich ein paar Stangen passend für Ihr Pferd an die lange Seite. Gehen Sie vorher in den leichten Sitz und achten Sie auf ein gleichbleibendes Tempo. Um Ihrem Pferd ausreichend Bewegungsfreiheit nach vorne zu ermöglichen, geht Ihre Hand über den Stangen nach vorne unten. Sie lernen, unabhängig von der Hand vorwärts zu treiben.

Becken

Ihr Becken spielt auch bei Übergängen eine wichtige Rolle. Sie werden hauptsächlich vom Becken eingeleitet. Dabei verankert es sich sozusagen beim Durchparieren hinten unten im Sattel, ohne dass dabei der Körper verspannt. Beim Beschleunigen hingegen begleiten Sie die Bewegungen Ihres Pferdes von dort nach vorn unten (roter Punkt).

Sitzbeinknochen

Richtig: Sie begleiten Ihr Pferd im Schritt mit Ihren Sitzbeinknochen und unterstützen die natürliche Bewegung abwechselnd rechts und links.

Falsch: Sie setzen zu viel Kraft ein und versuchen, Ihr Pferd mit Ihrem Körper anzuschieben. Durch diesen hohen Krafteinsatz wird allerdings das Becken fest.Meist geraten Sie zudem in eine Rücklage und werden gleichzeitig starr am Zügel.

Beine

Spüren Sie die Bewegungen Ihres Pferdes im Schritt an Ihrem Bein: Wenn Ihr Pferd das hintere Bein rechts belastet, schiebt es gleichzeitig seinen Brustkorb auf dieser Seite zu Ihrem Unterschenkel hin. Ebenso ist es auf der linken Seite. Sie können also bei jedem Schritt einen Wechsel spüren.

UNSERE EXPERTIN

MARLIES FISCHER-ZILLINGER

ist Therapeutin für Konzentrative Bewegungstherapie, Physio-und Atemtherapeutin. Die Fachbuch-Autorin hat sich intensiv mit dem Thema Bewegungsschulung im Reitsport auseinandergesetzt und ein Schulungskonzept für Reiter entwickelt.

info@spass-am-reitenlernen.de

BUCHTIPP

In dem Buch „Der korrekte Sitz des Reiters“ stellen Marlies Fischer-Zillinger und Claudia Weissauer ihre selbst entwickelte Methode zur Sitzschulung vor. Dabei gehen sie Fehlern und Problemen gezielt auf den Grund und stellen neben Gymnastikübungen auch Übungen zur Bewegungsschulung vor.

Müller Rüschlikon, 224 Seiten, 24,90 Euro, ISBN: 9783275020683