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Mitten im Leben Ein Wunder!: Ich überlebte 7 Tage verletzt in der Wildnis


Bildwoche - epaper ⋅ Ausgabe 29/2019 vom 11.07.2019
Artikelbild für den Artikel "Mitten im Leben Ein Wunder!: Ich überlebte 7 Tage verletzt in der Wildnis" aus der Ausgabe 29/2019 von Bildwoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bildwoche, Ausgabe 29/2019

Angela (23) stürzte mit ihrem Auto über eine Klippe70 Meter in die Tiefe

TOTALSCHADEN Aus diesem Wrack konnte sich die schwerverletzte Amerikanerin befreien


DANKESCHÖN
Angela mit ihrer Retterin Chelsea Moor. Für dieses Erinnerungs-Foto kehrten die beiden Frauen an den Unglücksort zurück


Es ist jetzt fast auf den Tag genau vier Jahre her, und doch erinnert sich Angela Hernandez aus dem amerikanischen Portland an das Unglück, als wäre es erst gestern gewesen. „Es war der 6. Juli 2015, als ich auf ...

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... dem Weg zu meiner Schwester in Los Angeles (Kalifornien) war“, erzählt sie. Sie genoss die Fahrt auf der malerischen Küstenstraße, freute sich auf die Verwandten. Doch plötzlich tauchte ein Tier auf der Straße auf. Instinktiv wollte Angela ausweichen, um das kleine Geschöpf nicht zu verletzen. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihren SUV, der Wagen stürzte 70 Meter in die Tiefe – in den Pazifik! „Plötzlich wurde alles um mich herum schwarz“, erzählt sie, und man merkt ihr den Schrecken auch heute noch an. „Ich hatte am ganzen Körper Schmerzen, jeder Knochen tat wahnsinnig weh, und ich hatte Todesangst. Denn das Wasser im Wageninneren stieg höher und höher.“ Irgendwie schaffte es Angela, sich aus ihrem Sicherheitsgurt zu befreien, das Fahrerfenster ihres Autos einzuschlagen und loszuschwimmen. Wie ihr das gelang, war für die Ärzte später ein Wunder. Denn Angelas Verletzungen waren nicht ungefährlich: Eine Hirnblutung, gebrochene Rippen, gebrochene Schlüsselbeine, ein Lungenkollaps und geplatzte Blutgefäße. Aber all das hielt die heute 23-Jährige nicht davon ab, mit letzter Kraft und einem unbändigen Überlebenswillen bis zur Küste zu schwimmen. Erst hier brach sie vor Erschöpfung und Schmerzen zusammen. Nach einem kurzen Schlaf rappelte sie sich auf, lief entlang der Küste. Erst Stunden, dann Tage. Immer wieder versuchte sie, den steilen Hang hochzuklettern. Ohne Erfolg. Zu den Schmerzen und der Verzweiflung kam dann noch ein quälender Durst. Angela wusste, wenn sie nicht bald etwas zu trinken bekommen würde … Nein, diesen Gedanken te sie nicht zu Ende denken. Mit letzter Kraft setzte sie ihren Weg fort. So lange, bis sie es endlich tropfen hörte – eine Quelle! Hier konnte Angela nicht nur ihren Durst löschen, sondern auch wieder Hoffnung schöpfen. „Ich klammerte mich ganz fest an den Gedanken: Wenn mein Schicksal mich bis hierher gebracht hat, schaffe ich auch den Rest.“ Angela sollte Recht behalten. Am siebten Tag ihrer Suche wurde sie tatsächlich entdeckt: Das Ehepaar Chelsea (34) und Chad Moore (31) aus dem kalifornischen Morro Bay war auf der Suche nach einem einsamen Strand, als es die verzweifelten Hilferufe einer jungen Frau hörte – und Angela fand. Per Hubschrauber wurde das Unfallopfer schließlich ins nächste Krankenhaus gebracht. Dort versprach sie ihren beiden Rettern: „Ihr seid einfach wunderbar. Wenn ich einmal Kinder bekomme, werde ich sie nach euch benennen.“ Und Chelsea strahlt: „Wir sind glücklich, dass wir Angela gefunden haben, dass sie das überlebt hat. Für uns ist das ein kleines Wunder.“


Das Wasser im Auto stieg höher und höher


An einer Quelle schöpfte sie Hoffnung


ERSCHÖPFT, ABER GLÜCKLICH
„Ich habe so wunderbare Menschen getroffen, das hilft mir bei der Heilung“, war Angela sicher


Fotos: Facebook/Angela Hernandez