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MOMENT-AUFNAHMEN


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Metal Hammer - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 09.02.2022

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Bildquelle: Metal Hammer, Ausgabe 3/2022

Slash, Album Nummer vier markiert bereits über zehn gemeinsame Jahre für dich, Myles und die Conspirators. Hättest du damals, als ihr euer Band-Debüt APOCALYP- TIC LOVE (2012) gemacht habt, gedacht, dass diese Konstellation so lange anhalten würde?

Ganz ehrlich, einer der Gründe, die diese Band zusammenhalten, ist die Tatsache, dass wir einfach niemals so weit in die Zukunft schauen. Wir leben stets im Moment – und das führen wir einfach immer weiter fort. Ich habe bis vor Kurzem auch gar nicht darüber nachgedacht und war dann tatsächlich etwas geschockt, dass wir schon so lange zusammen sind. (schmunzelt)

Mit dem Abschluss eurer ersten gemeinsamen Dekade kommen auch ein paar Neuerungen daher, die über den ersten rein numerischen Albumtitel hinaus gehen. LIVING THE DREAM erschien noch auf deinem eigenen Label Snakepit Records. 4 ist nun das erste Album, welches ...

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... auf Gibson Records erscheint. Du hast eine lange und innige Verbindung mit jener Gitarrenmarke. Was erhoffst du dir von Gibson als Plattenfirma?

Sie haben mich gefragt, ob ich nicht der erste Künstler sein möchte, der bei ihrem neuen Platten-Label unter Vertrag ist. Ich musste kurz in mich gehen, weil das Angebot einfach zu gut war, um wahr zu sein. Nach ein paar Minuten habe ich dann realisiert, dass das einfach eine tolle Chance ist. Ich habe mich sehr auf die Zusammenarbeit gefreut, und bislang war es auch die absolut richtige Entscheidung. Seit Velvet Revolver war ich mit meinen Solosachen auf mich allein gestellt, habe meine eigene Plattenfirma und hätte nie bei einem großem Majorlabel unterschrie- ben. Bei Gibson verhält sich die Sache ein wenig anders. Die Firma ist ursprünglich ein musikbasiertes Unternehmen mit dem Herz am richtigen Fleck. Ich kenne all die Verantwortlichen und vertraue ihnen. Cesar (Gueikian, Präsident der Marke – Anm.d.A.) hat Gibson vor ein paar Jahren erfolgreich übernommen und ich weiß, dass er ein smarter Geschäftsmann ist. Insofern war es einfach die perfekte Liaison.

Die zweite große Veränderung, die 4 mit sich bringt, ist ein Produzentenwechsel. Was hat euch dazu veranlasst, nachdem Michael Baskette eure letzten beiden Platten produktionsseitig betreut hat?

„ICH WAR TATSÄCHLICH ETWAS GESCHOCKT, DASS WIR SCHON SO LANGE ZUSAMMEN SIND.“

SLASH

Der größte Beweggrund war, dass Mike, wir nennen ihn „Elvis“, also dass Elvis sowohl das letzte Alter Bridge- Album als auch Myles’ neueste Soloplatte produziert hat. Wir mussten also zwingend jemand anderen als Produzent finden, damit Myles’ Gesang nicht auf allen drei Veröffentlichungen exakt gleich klingt. Also haben wir uns auf die Suche nach einem neuen Produzenten gemacht, der etwas taugen könnte. Ich hatte dafür eigens eine Liste mit zeitgenössischen Rock’n’Roll-Produzenten angefertigt. Es war eine sehr kurze Liste. Vier Namen standen darauf, glaube ich. Einer davon war Dave Cobb. Ich hatte mir seine bisherige Diskografie angeschaut und er ist definitiv der einzige Typ, welcher der Country Musik in den letzten sechs Jahren produktionstechnisch gerecht geworden ist. Außerdem produziert er diese Band namens Rival Sons, die ich sehr liebe. Das beides hat für mich ausgereicht, um ihn mal anzurufen. Wir hatten dann eine Unterhaltung, aus der hervorging, dass wir beide richtig Bock darauf hätten, das Album live aufzunehmen. Eine Rock’n’Roll-Platte im Stil der Sachen, die Glyn Johns (unter anderem Co- Tontechniker bei den The Rolling Stones-Alben STICKY FINGERS und EXILE ON MAIN ST. sowie Produzent von THE WHO BY NUMBERS oder OOH LA von The Faces – Anm.d.A.) umgesetzt hat. Damit hatten wir den Nagel auf den Kopf getroffen, denn ich wartete schon seit Jahren darauf, endlich einmal live im Studio einzuspielen. Dave hat zudem noch dieses prima Studio, also haben wir uns in den Tourbus geschwungen und sind zu ihm nach Nashville gefahren.

Dave Cobb ist berühmt für seinen Live-Aufnahmenansatz. Gab es demnach keine bis lediglich minimale Overdubs auf diesem Album?

Wir haben ein paar Harmonien und andere Kleinigkeiten gedoppelt, und ich habe zusätzlich noch einen Sechssaiterbass und eine elektrische Sitar eingespielt. Aber der Rest ist eine echte Momentaufnahme.

Der Sound des Albums ist in der Tat hervorragend. Schön direkt und unmittelbar...

Das dachte ich damals auch, als wir es aufgenommen haben. Danach habe ich es mir für gute acht Monate nicht mehr zu Gemüte geführt. Bis gestern. Da habe ich mir während einer Autofahrt erneut fünf Songs der Platte gegeben. Es klingt echt richtig gut. Ich bin zufrieden. Und ich liebe diese Dringlichkeit, die dieses rohe Liveband-Gefühl mit sich bringt.

Waren entsprechend auch deine Soli weitaus mehr improvisiert als auf vorherigen Alben?

Ziemlich improvisiert, ja. Es gibt nur ein paar Soli auf dem Album, für die ich ansatzweise so etwas wie eine Struktur hatte. Der große Rest war wirklich aus dem Handgelenk geschüttelt.

Wirst du nach dieser Erfahrung jemals wieder zu einer Studioproduktion nach dem Baukastenprinzip zurückkehren?

Es ist für mich immer schwer zu sagen, was als Nächstes passieren wird. Wir haben schon einen Haufen neues Material für die nächste Platte, weil ich aufgrund der Pandemie so viel geschrieben habe. Ich freue mich schon jetzt darauf, diese Sachen umzusetzen. Insofern würde ich das nächste Album ähnlich angehen. Vielleicht mit ein bisschen mehr Nachbearbeitung als dieses Mal, nur für eine größere Klangbühne. Aber im Grunde genommen würde ich die Basis, die Gitarren und Soli und all das, gerne wieder auf diese Weise aufnehmen.

Ihr habt sogar ein bisschen von dem Kontrollraumgequatsche dringelassen. Das verstärkt den Eindruck, dass man während der Entstehung im Studio mit dabei ist, umso mehr...

Ich wollte sowas immer schon mal machen. Für mich war dieses Kopfhörertragen im Studio immer ein großes Problem. Ich habe nie verstanden, warum ich nicht einfach so in der Kabine neben dem Schlagzeug meinen Kram live einspielen und dabei einfach meine eigenen Ohren und die Akustik der Kabine nutzen kann. Je weiter wir uns von den Achtzigern in die Neunziger und dann in das neue Jahrtausend bewegt haben, umso mehr habe ich mich von dieser Wunschvorstellung schließlich entfernt gesehen. Aktuell wollen die meisten Produzenten nicht mal, dass die Band bei der Aufnahme live spielt. Sie wollen das Schlagzeug und alles andere zusammenstückeln. Das ist die zeitgenössische Arbeitsweise. Entsprechend war es sehr befreiend und erfrischend, mich als Band mit Monitoren vor unseren Füßen und einer kleinen Verstärker-Backline im Rücken wie in einem kleinen Club einzuspielen. Es war für mich wichtig und genau der richtige Zeitpunkt, das so zu machen. Einfach, weil ich es fast verlernt habe, aktuelle Alben zu genießen. All die neuen Sachen, die rauskamen und als – in Anführungszeichen Rock’n’Roll geführt wurden, gefielen mir überhaupt nicht mehr, weil sie komplett die Eier verloren haben. Es war mir jedenfalls eine Genugtuung und ein Spaß, es anders anzugehen und zu realisieren, dass das Gegenteil möglich ist.

„ICH SAH MICH IMMER WEITER DAVON ENTFERNT, AKTUELLE ALBEN ZU GENIESSEN.“

SLASH

Nachträglich betrachtet ist es fast schon etwas lustig, dass ihr ausgerechnet in einer Zeit, in der alle aufgrund der Pandemie auf maximalen Abstand bedacht sind und gewollt oder gezwungenermaßen räumlich getrennt voneinander arbeiten, erstmalig den Aufnahmeansatz gewählt habt, alle zusammen in einem Raum zu spielen...

Daran hatte ich gar nicht gedacht. (lacht) Wir haben natürlich, wie alle anderen auch, alles befolgt und die Füße so lange stillgehalten, bis sich die richtige Möglichkeit ergab, das durchzuziehen. Dies ist die erste Platte, für die ich jemals tatsächlich vorher Demos gemacht habe.

Einfach aus dem Grund, weil wir für unsere üblichen Vorproduktions-Jamsessions nicht zusammenkommen konnten. Also habe ich Demos gemacht. Ich habe das Schlagzeug mit den Fingern auf dem Keyboard eingespielt. Schließlich kam Todd (Kerns – Anm.d.A.) aus Vegas rüber, und wir konnten ein paar Bässe drauflegen. Myles habe ich wie immer Bänder zugeschickt. Als sich die Lage entspannte, hatten wir für die Vorproduktion ein kurzes Zeitfenster von zwei Wochen. Dann haben wir uns nach Nashville aufgemacht. Obwohl wir dort alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen und Vorkehrungen getroffen haben und mit den Aufnahmen gerade so gut wie fertig waren, wurde Myles positiv getestet. Todd folgte ihm, dann ich – es war wie mit Dominosteinen. Zum Glück war das Meiste im Kasten. Nach der Quarantäne haben wir noch die Backgrounds vollendet. Nein, wir haben sogar währenddessen gearbeitet. Die Backings wurden im Pool-Haus unserer Unterkunft eingesungen. Und nach der Quarantäne haben wir uns ans Abmischen gemacht. Händisch. Wir saßen alle im Kontrollraum, und jeder hat seinen eigenen Fader bedient. So etwas habe ich seit 1987 nicht mehr gemacht!

Hat sich die Pandemie auch in den Texten niedergeschlagen?

In einem Song auf jeden Fall. ‘The River Is Rising’ ist sozialpolitisch inspiriert. Es geht darin um die Pandemie und die Teilung der Gesellschaft, welche diese hervorgebracht hat. Den Song hätte es ohne die Pandemie in dieser Form nicht gegeben.

Ein äußerer Faktor, der vermutlich einen Einfluss auf das Album hatte, ist, dass ihr im historischen RCA Studio A aufgenommen habt, welches ursprünglich von Chet Atkins (dem als „Mister Guitar“ bekannten Miterfinder des sogenannten Nashville-Sounds) miterbaut und -gegründet wurde. Hat dies in Form von räumlicher Musikgeschichte auf das Album abgefärbt?

Die Aura des Studios wollte ich auch noch erwähnt haben, die ist in der Tat unglaublich. All die ikonischen Musiker, die dort über die Jahre hinweg gespielt haben und auf Fotos an den Wänden verewigt sind: Von Chet Atkins über Dolly Parton, Waylon Jennings bis hin zu Willie Nelson und Johnny Cash. Das hat einen ganz bestimmten Vibe. Ich habe dort viel über diesen famosen Pedal-Steel-Gitarristen Lloyd Green erfahren, den ich sehr schätze. Und dann hat auch noch, ach wie heißt er noch gleich, sein Büro im Obergeschoss. Ich komme gerade nicht drauf bei all den Namen, die mir durch den Kopf schießen. Das Studio und der Aufnahmeraum sind jedenfalls eine Wucht. Trotz seiner Größe klingt er nicht superdirekt, sondern etwas gedämpfter, der Sound streut dort nicht so stark. Das ist der Grund dafür, warum wir dort in der Lage waren, zusammen live zu spielen, was in einem anderen Studio wohl nicht möglich gewesen wäre.

Hatte Nashville als Country-Heimat ebenfalls einen Einfluss auf die Songs? ‘Actions Speak Louder Than Words’ hat einen Southern Rock- Touch – zumindest in den Strophen...

Der Song wurde in Südamerika geschrieben. Soviel dazu. Ich denke, dieser Nashville-Vibe hat sich nicht in unser Spiel eingeschlichen. Die Gitarren klingen nun nicht plötzlich nach Twang. Nashville und seine Stimmen waren vielmehr in unserem musikalischen Bewusstsein präsent.

‘Fill My World’ basiert auf einem Riff, welches dem Motiv von ‘Sweet Child O’ Mine’ nicht ganz unähnlich ist. Es klingt fast ein wenig wie dessen Country-Rock-Cousin...

Witzigerweise ist das in seiner instrumentalen Form während der Pandemie in meinem Studio entstanden. Ich war zu jener Zeit wegen all der Einschränkungen des regulären Lebens aufgrund von COVID in einer ziemlich miesen Stimmung, und alles setzte mir zu. Das Riff entstand daraus und ich hätte es fast nicht weiterverfolgt, bis ich es Myles geschickt hatte und er eine großartige Gesangslinie dazu ersonnen hat.

Inhaltlich ist der Song dezent irreführend. Er handelt von Myles’ Hund...

Ja, ich dachte zunächst auch, er sänge von einer Person. Ich dachte, es ginge um Verluste, die wir alle wegen COVID erleiden. So, wie die Musik entstanden ist, war das für mich total naheliegend. Nachdem wir den Song aufgenommen hatten, erzählte er mir, dass das Lied davon handle, wenn er auf Achse geht und seinen Hund zu Hause zurücklassen muss... Steve Cropper! Jetzt weiß ich es wieder! Er hat sein Büro direkt über dem Studio in Nashville. Ich habe ihn leider nie getroffen, während wir dort waren. Aber Steve Cropper (Gitarrist der Stax- Hausband Booker T. & The M.G.’s – Anm.d.A.) war ein großer Einfluss für mich und ich war völlig davon fasziniert, dass er sich im selben Gebäude befand wie ich.

Du spielst in ‘Spirit Love’ eine elektrische Sitar. Ist das ein Knicks vor Led Zeppelins ‘Ten Years Gone’?

Ich wusste gar nicht, dass darin eine elektrische Sitar vorkommt. Ich liebe den Song. Musikalisch ist er aber ganz anders, ‘Spirit Love’ hat orientalische Akkordwechsel. Jedenfalls war das Demo noch rein mit Gitarren gespielt. Erst bei der Vorproduktion kam mir die Idee, dass sich eine Sitar gut darin machen würde. Ich besitze schon seit den Neunzigern eine elektrische Sitar, hatte aber nie eine Gelegenheit, sie einzusetzen. Im Studio habe ich sie später über meinen Marshall gespielt, und das klang sehr cool. Vor allem auch nicht klischeehaft. Ich versuche schließlich nicht, wie die Beatles zu klingen oder Ähnliches.

Der letzte Song, ‘Fall Back To The Earth’, ist ziemlich episch mit einem Riff, das von Klassik und Filmmusik zugleich inspiriert scheint. Wie kam eszustande?

Das Intro-Riff kam mir, auch wenn das jetzt etwas kitschig klingen mag, während ich den majestätischen Nachthimmel im Kruger-Nationalpark (Wildschutzgebiet in Südafrika – Anm.d.A.) betrachtet habe. Wir waren vor der „Living The Dream“-Tour dort auf Safari mit den Conspirators. Dave Cobb hat mir dabei geholfen, das richtige Arrangement, welches mir dafür vorschwebte, zu finden.

Es ist auf jeden Fall ein perfekter Abschluss der Platte...

Ja, der Song musste definitiv ans Ende. Danach konnte nichts anderes mehr kommen.

2022 hingegen befindet sich noch ziemlich am Anfang. Was steht für dieses Jahr noch auf deiner Agenda?

Unsere US-Tournee im Februar steht momentan noch. Danach wollen wir mit Guns N’ Roses all die ausgefallenen Shows der 2020er-Tour spielen, unter anderem in Südamerika und Australien. Das heißt, wenn alles planmäßig läuft, aber das weiß man derzeit ja nie. Laut Plan steht mit den Conspirators Anfang 2023 eine Europa- oder Welt-Tournee an.

Ende Februar erscheint mit der HARD SKOOL-EP seit Äonen auch das erste neue Material dieser anderen kleinen Band, in der du spielst. Plant ihr, mit Guns N’ Roses noch weitere Songs wieder aufzugreifen oder sogar neuen Kram aufzunehmen?

Es wird ein Haufen Sachen rauskommen. Das ist jetzt das Erste. Wann genau wir uns dann mit Guns an neues Material machen werden, wird man noch sehen. Wahrscheinlich werden wir uns nach der nächsten Live-Runde darauf fokussieren.

FRANK THIESSIES