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Monaco: Sie spricht über die Schatten der Ve rgangenh eit !


Sieben Tage - epaper ⋅ Ausgabe 46/2020 vom 07.11.2020

Prinzessin Caroline

Artikelbild für den Artikel "Monaco: Sie spricht über die Schatten der Ve rgangenh eit !" aus der Ausgabe 46/2020 von Sieben Tage. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Sieben Tage, Ausgabe 46/2020

@Fleißige Studentin: Auf einer Parkbank in Paris lernt die Prinzessin 1975 für die berühmte Universität Sorbonne


@Gracia liebte ihre Tochter sehr. Aber was die französische Sprache betrifft, konnte sie ihr keine gute Lehrerin sein


@Währen Fürst Rainier und Caroline ein Programmheft lesen, schaut die Fürstin weg


@Perfektes Familien-Idyll: Wenn ihre Eltern nicht repräsentieren mussten, waren sie nur für ihre Kinder Albert, Caroline ...

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@Caroline blickt mit gemischten Gefühlen auf ihre Schulund Universitätszeit zurück


@Im Grimaldi-Palast werden Caroline und ihre beiden Geschwister von Gouvernanten erzogen - nicht von ihren Eltern


@Die Prinzessin im Kreise ihrer eigenen, erwachsenen Kinder mit deren Partnern beim Rosenball


Sie wurde mit dem goldenen Löffel im Mund geboren, musste sich seit dem Tag ihrer Geburt keine Sorgen um ihre Zukunft machen. Prinzessin Caroline (63), die als erstgeborenes Kind von Fürst Rainier († 81) und Fürstin Gracia († 52) zur Welt kam, schien die Welt offen zu stehen. Doch jetzt spricht sie in einem Interview mit der Zeitschrift „Madame Figaro“ zum ersten Mal über die Schatten ihrer Vergangenheit.

Von ihren Lehrern gab es kein Lob

Zwar wuchs die Prinzessin äußerst behütet auf, doch in der Schule spürte sie, dass ihre Herkunft nicht nur Vorteile hat. Die Prinzessin erinnert sich: „Ich habe die Schule geliebt und war eine sehr gute Schülerin. Aber wegen des schlechten Französisch meiner Mutter erhielt ich relativ wenig Lob für die Präsentation meiner Notizbücher, was mich ein wenig ärgerte.“ Fürstin Gracia und Fürst Rainier hatten ihre Erziehung einem englischen Kindermädchen und einer französischen Gouvernante überlassen. Die Fürstin habe ihr bei Hausaufgaben in französischer Sprache nicht gut helfen können. Deshalb brauchte Caroline für manche Dinge etwas länger. Doch sie ging weiter zum Unterricht, besuchte später auch die Universität. Aber auch hier blieben bissige Kommentare nicht aus: „Ich erinnere mich auch an einen Universitätsprofessor, der mir mit unerhörter Grausamkeit sagte: ,Sie nehmen einem verdienten Studenten den Platz weg.‘“ Doch solche Bemerkungen stachelten den Ehrgeiz der Prinzessin nur noch an, auch in der Konkurrenz zu ihren männlichen Kommilitonen. „Ich wollte immer Hindernissen trotzen“, sagt Caroline. „Ich hatte immer das Gefühl, im Wettbewerb mit den Jungen zu stehen: Ich wollte es besser machen als sie, in der Schule oder bei sportlichen Leistungen. Das war vielleicht keine gute Idee, aber diese Sache mit dem Wettbewerb hat mich lange verfolgt. Mit 20 war ich so.“

Carolines Kinder Charlotte (34), Pierre (33), Andrea (36) und Alexandra (21) wuchsen in einer viel freieren Zeit auf. Sie durften schnell das „normale“ Leben kennenlernen. Zu ihnen sagte Caroline immer: „Ich zeige euch Euch die Türen - öffnen müsst ihr sie aber selbst.“


Fotos: action press, dana press, Getty Images, Palais Princier de Monaco (1)/Jacques Witt (1), picture alliance (2)