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Montag, 1. Juli 2019


MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 01.06.2019

Namenstag: Theoderich von St.-Thierry (Dietrich, † 533)


Morgengebet

Herr, öffne meine Lippen. Damit mein Mund dein Lob verkünde. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

Hymnus

Er weckt mich alle Morgen; er weckt mir selbst das Ohr. Gott hält sich nicht verborgen, führt mir den Tag empor, dass ich mit seinem Worte begrüß das neue Licht. Schon an der Dämmerung Pforte ist er mir nah und spricht. Er spricht wie an dem Tage, da er die Welt erschuf. Da schweigen Angst und Klage; nichts gilt mehr als sein Ruf! Das Wort der ...

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... ewigen Treue, die Gott uns Menschen schwört, erfahre ich aufs Neue, so wie ein Jünger hört. Er will, dass ich mich füge. Ich gehe nicht zurück.

Hab nur in ihm Genüge, in seinem Wort mein Glück. Ich werde nicht zuschanden, wenn ich nur ihn vernehm: Gott löst mich aus den Banden! Gott macht mich ihm genehm! Er ist mir täglich nahe und spricht mich selbst gerecht. Was ich von ihm empfahe, gibt sonst kein Herr dem Knecht. Wie wohl hat’s hier der Sklave – der Herr hält sich bereit, dass er ihn aus dem Schlafe zu seinem Dienst geleit! Er will mich früh umhüllen mit seinem Wort und Licht, verheißen und erfüllen, damit mir nichts gebricht; will vollen Lohn mir zahlen, fragt nicht, ob ich versag: Sein Wort will helle strahlen, wie dunkel auch der Tag!Jochen Klepper (1903–1942), Morgenlied – EG 452

Psalm 5Verse 2–10.12–13 Höre meine Worte, Herr, * achte auf mein Seufzen! Vernimm mein lautes Schreien, mein König und mein Gott, * denn ich flehe zu dir. Herr, am Morgen hörst du mein Rufen, / am Morgen rüst ich das Opfer zu, * halte Ausschau nach dir.

Denn du bist kein Gott, dem das Unrecht gefällt; * der Frevler darf nicht bei dir weilen. Wer sich brüstet, besteht nicht vor deinen Augen; * denn dein Hass trifft alle, die Böses tun. Du lässt die Lügner zugrunde gehn, * Mörder und Betrüger sind dem Herrn ein Gräuel. Ich aber darf dein Haus betreten * dank deiner großen Güte, ich werfe mich nieder in Ehrfurcht * vor deinem heiligen Tempel. Leite mich, Herr, in deiner Gerechtigkeit, / meinen Feinden zum Trotz; * ebne deinen Weg vor mir! Aus ihrem Mund kommt kein wahres Wort, * ihr Inneres ist voll Verderben. Ihre Kehle ist ein offenes Grab, * aalglatt ist ihre Zunge.

Doch alle sollen sich freuen, die auf dich vertrauen, * und sollen immerfort jubeln. Beschütze alle, die deinen Namen lieben, * damit sie dich rühmen. Denn du, Herr, segnest den Gerechten. * Wie mit einem Schild deckst du ihn mit deiner Gnade. Ehre sei dem Vater …Heiliger Gott, wir können es kaum glauben, dass wir dir nahen dürfen, so wenig sind wir mit uns im Reinen, wenn wir uns am Maßstab deiner Güte messen. Bewege uns immer neu zur Umkehr, denn du empfängst uns mit offenen Armen.LesungDtn 4, 29b–31

Du wirst den Herrn, deinen Gott, finden, wenn du dich mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele um ihn bemühst.

Wenn du in Not bist, werden alle diese Worte dich finden. In späteren Tagen wirst du zum Herrn, deinem Gott, zurückkehren und auf seine Stimme hören. Denn der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott. Er lässt dich nicht fallen und gibt dich nicht dem Verderben preis und vergisst nicht den Bund mit den Vätern, den er ihnen beschworen hat.

Benedictus – Lobgesang des Zacharias

Benedictus, Magnificat und Nunc dimittis finden Sie auf einem heraustrennbaren Gebetsblatt am Anfang des Heftes. Die dazugehörigen Antiphonen werden jeweils vor und nach diesen Gesängen aus dem Evangelium gebetet. Antiphon zum Benedictus: Gepriesen sei der Herr, unser Gott.

Bitten

Gott, du Schöpfer der Sonne, A: dich preist unser jubelndes Lied. Du lässt die Sonnenstrahlen zur Erde dringen; – erleuchte uns, dass wir den Nebel vertreiben. Du lässt die Pflanzen gedeihen; – wärme uns, dass wir dir entgegenwachsen. Du lässt die Vögel den Tag begrüßen; – erfreue uns, dass wir Freude schenken.

Vaterunser Oration

Unser Herr Jesus Christus hat gesagt: „Nicht Gesunde brauchen den Arzt, sondern Kranke. Nicht Gerechte zu rufen bin ich gekommen, sondern die Sünder.“ Darum beten wir: Barmherziger Gott. Zu Unrecht halten wir uns oft für gut und glauben, gerecht vor dir zu sein. Wecke uns aus unserer falschen Sicherheit, befreie uns von unserer Selbstgerechtigkeit und heile uns durch Jesus Christus, den Arzt der Kranken, den Heiland der Sünder, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

Texte zur Eucharistiefeier

Tagesgebet

Ewiger Gott. Die Tage zerrinnen uns zwischen den Händen. Unser Leben schwindet dahin. Du aber bleibst. Gestern und heute und morgen bist du derselbe. Von Ewigkeit her kennst du uns. Unsere Zukunft liegt in deiner Hand. Mach uns bereit für alles, was du mit uns tun wirst. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Lesung aus dem Buch GenesisGen 18, 16–33

Als die Männer, die Abraham bei den Eichen von Mamre erschienen waren, sich von ihrem Platz erhoben, schauten sie gegen Sodom. Abraham wollte mitgehen, um sie zu verabschieden. Da sagte sich der Herr: Soll ich Abraham verheimlichen, was ich vorhabe? Abraham soll doch zu einem großen, mächtigen Volk werden, durch ihn sollen alle Völker der Erde Segen erlangen. Denn ich habe ihn dazu auserwählt, dass er seinen Söhnen und seinem Haus nach ihm aufträgt, den Weg des Herrn einzuhalten und zu tun, was gut und recht ist, damit der Herr seine Zusagen an Abraham erfüllen kann. Der Herr sprach also: Das Klagegeschrei über Sodom und Gomorra, ja, das ist laut geworden, und ihre Sünde, ja, die ist schwer. Ich will hinabgehen und sehen, ob ihr Tun wirklich dem Klagegeschrei entspricht, das zu mir gedrungen ist. Ich will es wissen.

Die Männer wandten sich von dort ab und gingen auf Sodom zu. Abraham aber stand noch immer vor dem Herrn. Abraham trat näher und sagte: Willst du auch den Gerechten mit den Ruchlosen wegraffen? Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte in der Stadt: Willst du auch sie wegraffen und nicht doch dem Ort vergeben wegen der fünfzig Gerechten dort? Das kannst du doch nicht tun, die Gerechten zusammen mit den Ruchlosen umbringen. Dann ginge es ja dem Gerechten genauso wie dem Ruchlosen. Das kannst du doch nicht tun. Sollte sich der Richter über die ganze Erde nicht an das Recht halten?

Da sprach der Herr: Wenn ich in Sodom, in der Stadt, fünfzig Gerechte finde, werde ich ihretwegen dem ganzen Ort vergeben. Abraham antwortete und sprach: Ich habe es nun einmal unternommen, mit meinem Herrn zu reden, obwohl ich Staub und Asche bin. Vielleicht fehlen an den fünfzig Gerechten fünf. Wirst du wegen der fünf die ganze Stadt vernichten? Nein, sagte er, ich werde sie nicht vernichten, wenn ich dort fünfundvierzig finde. Abraham fuhr fort, zu ihm zu reden: Vielleicht finden sich dort nur vierzig. Da sprach er: Ich werde es der vierzig wegen nicht tun.

Und weiter sagte Abraham: Mein Herr zürne nicht, wenn ich weiterrede. Vielleicht finden sich dort nur dreißig. Er entgegnete: Ich werde es nicht tun, wenn ich dort dreißig finde. Darauf sagte Abraham: Ich habe es nun einmal unternommen, mit meinem Herrn zu reden. Vielleicht finden sich dort nur zwanzig. Er antwortete: Ich werde sie um der zwanzig willen nicht vernichten. Und nochmals sagte Abraham: Mein Herr zürne nicht, wenn ich nur noch einmal das Wort ergreife. Vielleicht finden sich dort nur zehn. Und wiederum sprach er: Ich werde sie um der zehn willen nicht vernichten. Nachdem der Herr das Gespräch mit Abraham beendet hatte, ging er weg, und Abraham kehrte heim.

AntwortpsalmPs 103, 1–4.8–11 Kehrvers: Gnädig und barmherzig ist der Herr. Lobe den Herrn, meine Seele, * und alles in mir seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, * und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.– Kehrvers Der dir all deine Schuld vergibt * und all deine Gebrechen heilt, der dein Leben vor dem Untergang rettet * und dich mit Huld und Erbarmen krönt.– Kehrvers Der Herr ist barmherzig und gnädig, * langmütig und reich an Güte.

Er wird nicht immer zürnen, * nicht ewig im Groll verharren.– Kehrvers Er handelt an uns nicht nach unsern Sünden * und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld. Denn so hoch der Himmel über der Erde ist * so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.– Kehrvers Kehrvers vgl. Vers 8a, ferner GL 517 · GL 1975 527, 5 · KG 613 (IV. Ton)Ruf vor dem Evangeliumvgl. Ps 95, 7d.8a Halleluja. Halleluja.

Wenn ihr heute seine Stimme hört, verhärtet nicht euer Herz! Halleluja.

Aus dem hl. Evangelium nach MatthäusMt 8, 18–22

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die um ihn waren, befahl er, ans andere Ufer zu fahren. Da kam ein Schriftgelehrter zu ihm und sagte: Meister, ich will dir folgen, wohin du auch gehst.

Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.

Ein anderer aber, einer seiner Jünger, sagte zu ihm: Herr, lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben! Jesus erwiderte: Folge mir nach; lass die Toten ihre Toten begraben!

Impuls zum Evangelium

Allen in Israel soll das nahe Gottesreich verkündet werden, nicht morgen und nicht übermorgen, sondern gerade jetzt. Alle sollen ja die Chance haben, umzukehren, sich vorzubereiten: auf Gott, den nahen, den nahenden Gott. Es ist Zeit, es ist Jetzt-Zeit. Um der Menschen willen ist Jesus dem Ewigen, der hier und heute zur Welt kommen will, radikal treu. Um Gottes willen ist er den Menschen für immer treu. Solche Treue brauchen auch die Menschen, die mit ihm gehen. Es ist nicht leicht, sich zu lösen von der immer brennenden Sorge um sich selbst. Es ist auch nicht leicht, frei zu werden von Erwartungen anderer und von eigenen Idealen. Es ist nicht leicht, aber, so sagt es Jesus hier, es ist Zeit.

Abendgebet

O Gott, komm mir zu Hilfe. Herr, eile, mir zu helfen. Ehre sei dem Vater …Halleluja.Die vollständige Fassung der Eröffnungen von Morgen- und Abendgebet finden Sie mit Noten auf Seite 378.

Innehalten am Abend

Die schönste Sonne ist ein fröhliches Gesicht.

• Wessen fröhliches Gesicht hat mir den Tag heute hell gemacht?
• Welche Strahlen sende ich aus?

Confiteor– oder – Erbarme dich(Seite 30)

Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe – ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken – durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Engel und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

Hymnus

Mein Vater, ich überlasse mich dir; mach mit mir, was dir gefällt. Was du auch mit mir tun magst, ich danke dir. Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an. Wenn nur dein Wille sich an mir erfüllt und an allen deinen Geschöpfen, so ersehne ich weiter nichts, mein Gott. In deine Hände lege ich meine Seele. Ich gebe sie dir, mein Gott, mit der ganzen Liebe meines Herzens, weil ich dich liebe und weil diese Liebe mich treibt, mich dir hinzugeben, mich in deine Hände zu legen, ohne Maß, mit einem grenzenlosen Vertrauen. Denn du bist mein Vater.

Psalm 19

Die Weisung des Herrn ist vollkommen, * sie erquickt den Menschen. Das Gesetz des Herrn ist verlässlich, * den Unwissenden macht es weise. Die Befehle des Herrn sind richtig, * sie erfreuen das Herz; das Gebot des Herrn ist lauter, * es erleuchtet die Augen. Die Furcht des Herrn ist rein, * sie besteht für immer. Die Urteile des Herrn sind wahr, * gerecht sind sie alle.

Sie sind kostbarer als Gold, als Feingold in Menge. * Sie sind süßer als Honig, als Honig aus Waben. Auch dein Knecht lässt sich von ihnen warnen; * wer sie beachtet, hat reichen Lohn. Wer bemerkt seine eigenen Fehler? * Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewusst ist! Behüte deinen Knecht auch vor vermessenen Menschen; * sie sollen nicht über mich herrschen. Dann bin ich ohne Makel * und rein von schwerer Schuld.

Die Worte meines Mundes mögen dir gefallen; / was ich im Herzen erwäge, stehe dir vor Augen, * Herr, mein Fels und mein Erlöser. Ehre sei dem Vater …Deine Wegweisungen zu erkennen, guter Gott, öffnet den Zugang zu einem erfüllten Leben. Lass uns diese kostbaren Momente wahrnehmen, erleuchte unsere Augen.

Lesung

Wir hören nicht auf, inständig für euch zu beten, dass ihr in aller Weisheit und Einsicht, die der Geist schenkt, den Willen des Herrn ganz erkennt. Denn ihr sollt ein Leben führen, das des Herrn würdig ist und in allem sein Gefallen findet. Ihr sollt Frucht bringen in jeder Art von guten Werken und wachsen in der Erkenntnis Gottes. Er gebe euch in der Macht seiner Herrlichkeit viel Kraft, damit ihr in allem Geduld und Ausdauer habt.

Magnificat – Lobgesang Mariens

Antiphon zum Magnificat: Meine Seele preist die Größe des Herrn; denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.

Fürbitten(Gebetsanliegen des Papstes) Wir bitten um Integrität der Justiz: – dass jene, die in der Justiz tätig sind, rechtschaffen arbeiten, damit das Unrecht dieser Welt nicht das letzte Wort hat.Näheres zu diesem Gebetsanliegen erfahren Sie auf www.magnificat.de/aktuelles.

Vaterunser Oration

Dich, großer Gott, preise unser Lobgesang. Um unseres Heiles willen hast du auf die Niedrigkeit der Jungfrau Maria geschaut und sie erhöht. Erhöhe auch uns und schenke uns die Fülle der Erlösung. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Bei d e n Orationen, die mit „Darum bitten wir durch Jesus Christus“ enden, soll die oben angegebene abschließende Formel gebetet werden.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende gewähre uns der allmächtige Herr.