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MONTAG, 11. OKTOBER 2021


MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 10/2021 vom 01.09.2021

Angelo Guiseppe Roncalli wurde 1881 in Sotto il Monte bei Bergamo geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen mit 12 Geschwistern auf. Durch die Förderung des Gemeindepfarrers kam der begabte Junge ins Priesterseminar. Seine theologischen Studien absolvierte er in Rom. Nach seiner Priesterweihe 1904 und einer Zeit als Sekretär seines Heimatbischofs lehrte Angelo Guiseppe Roncalli am Priesterseminar in Bergamo. 1915 wurde er zum Militärdienst eingezogen und 1916 verwundet; bis 1919 war er Sanitätssoldat und Militärseelsorger.

1921 wurde er in die vatikanische Kongregation für die Evangelisierung der Völker berufen, 1922 in den Generalat des Päpstlichen Werkes der Glaubensverbreitung. Nach Stationen als Apostolischer Visitator 1925 und als Apostolischer Delegat 1934 wurde er 1944 Apostolischer Nuntius für Paris. 1953 erhob ihn der Papst zum Kardinal und ernannte ihn zum Patriarchen von Venedig. Am ...

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... 28. Oktober 1958 wurde er zum Papst gewählt. Seine Menschenfreundlichkeit öffnete ihm die Herzen. Im Januar 1959 kündete Papst Johannes XXIII. ein Ökumenisches Konzil an, das am 11. Oktober 1962 im Vatikan feierlich eröffnet und mit großer Aufmerksamkeit von der Weltöffentlichkeit begleitet wurde. Roncallis Mut zu historischen Veränderungen, seine bahnbrechenden Schritte hin zur Ökumene und zum „Aggiornamento“, zum Heutigwerden der Kirche, waren beispielhaft wie seine persönliche Bescheidenheit: An seinem Krönungstag stellte sich Papst Johannes mit Bezug auf seinen Taufnamen der Weltöffentlichkeit mit den Worten vor: „Ich bin Josef, euer Bruder.“ (Gen 54, 4) Er starb am 3. Juni 1963. Durch Papst Franziskus wurde er am 27. April 2014 heiliggesprochen.

Schrifttexte: Lesung: Ez 34, 11–16; Evangelium: Joh 21, 1.15–17

Namenstag: hl. Ethelburg von Barking (Benediktinerin, † 664) · hl. Jodokus (Jobst, Jost, Einsiedler, † um 669) · hl. Bruno von Köln (Bischof, † 965) · sel. Jakob Griesinger von Ulm (Dominikaner, Glasmaler, † 1491)

Ökumenischer Gedenktag: Huldrych Zwingli (Zürcher Reformator, 1484–1531)

Morgengebet

Herr, öffne meine Lippen. Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Hymnus

Du bist erhaben über die ganze Schöpfung. Wie kann ich dich loben?

Wie können Worte dich rühmen?

Wie kann ein Verstand dich begreifen?

Du allein bist unaussprechlich. Und doch ist alles, was sprechen kann, das Werk deiner Schöpfung.

Du allein bist unerkennbar. Und doch ist alles, was erkannt werden kann, das Werk deiner Schöpfung.

Alle Geschöpfe lobpreisen dich mit lauter Stimme, jene, welche sprechen können, und jene, welche nicht sprechen können.

Alle Geschöpfe rühmen dich, jene, welche denken können, und jene, welche nicht denken können.

Ja, vor dir vereinen sich alle Wünsche sowie die Leiden aller Menschen.

Alle Geschöpfe beten zu dir, jedes Wesen, das deine Zeichen zu erkennen vermag, stimmt ein Loblied an.

Gregor von Nazianz (um 329–390) Übertragung aus: Rüdiger von Voss/Ellen und Gerhard Ringshausen (Hg.),

Kleines Stundenbuch für wache Zeitgenossen, Freiburg 1998, 128, © bei den Herausgebern

Psalm 119

Verse 129–136 Pe

Deine Vorschriften sind der Bewunderung wert; * darum bewahrt sie mein Herz.

Die Erklärung deiner Worte bringt Erleuchtung, * den Unerfahrenen schenkt sie Einsicht.

Weit öffne ich meinen Mund und lechze nach deinen Geboten; * denn nach ihnen hab ich Verlangen.

Wende dich mir zu, sei mir gnädig, * wie es denen gebührt, die deinen Namen lieben.

Festige meine Schritte, wie du es verheißen hast. * Lass kein Unrecht über mich herrschen!

Erlöse mich aus der Gewalt der Menschen; * dann will ich deine Befehle halten.

Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht * und lehre mich deine Gesetze!

Tränenbäche strömen aus meinen Augen, * weil man dein Gesetz nicht befolgt.

Ehre sei dem Vater ...

Gerechter gütiger Gott, wir sehnen uns nach deinen Geboten. Wende dich uns zu und sende uns dein Wort, dass es bei uns bleibt und uns auf deinen Wegen führt.

Lesung

Jes 43, 1

Jetzt aber – so spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich geformt hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich losgekauft, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir.

Benedictus – Lobgesang des Zacharias

Antiphon zum Benedictus: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels. Er hat uns besucht und befreit.

Bitten

Im Geist seines Sohnes hat Gott seinen Segen auf uns gelegt, und wir dürfen ihn weitergeben. Darum lasst uns beten:

A: Mach uns zu Boten deiner Güte. – Dass wir uns vor niemandem verschließen, der uns braucht.

– Dass wir unseren Blick mehr auf das Verbindende als auf das Trennende richten.

– Dass wir uns in allem auf deinen Beistand verlassen.

Vaterunser

Oration

Gott, du hast den Menschen die Erde anvertraut, sie zu hüten und zu bebauen, und lässt die Sonne über ihnen aufgehen, damit sie ihnen leuchte. Gib, dass unser Tagewerk gelinge, zu deiner Ehre und zum Wohl unseres Nächsten. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

Texte zur Eucharistiefeier

Tagesgebet

Gott des Lebens. Durch die Auferstehung deines Sohnes wissen wir: Der Tod ist überwunden, der Weg zu dir steht offen, unser Leben ist unvergänglich. Hilf uns, in dieser Gewissheit unser Leben anzunehmen und daraus zu machen, was du von uns erwartest. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Einführung zur Bahnlesung aus dem Römerbrief

Den Brief an die wachsende römische Gemeinde hat Paulus am Wendepunkt seines missionarischen Wirkens verfasst. Seine Arbeit im Osten des Reiches sieht der Apostel als beendet an und will nun im Westen, speziell in Spanien, die Verkündigung fortsetzen. Zuvor will er nach Jerusalem reisen, um Spenden zu übergeben. Damit soll materielle Not der Urgemeinde gelindert, aber auch deren heilsgeschichtlicher Vorrang anerkannt werden. Vor allem möchte Paulus jedoch so das gefährdete Band zwischen Juden- und Heidenchristen festigen. Vermutlich schrieb Paulus den Römerbrief in Korinth im Frühjahr 56 n. Chr., Überbringerin war die Diakonin Phoebe. Paulus stellt sich im Römerbrief mit seiner Theologie ausführlich vor, da er den wenigsten römischen Christen persönlich bekannt war und ihre Unterstützung für die geplante Spanienmission und in seinem Jerusalemer Anliegen benötigte. Die mehrheitlich aus dem Osten des Reiches stammenden römischen Christen waren in der Abfassungszeit des Briefes in selbstständigen Hausgemeinden organisiert, viele Gemeindeaufgaben wurden von Frauen wahrgenommen. Im Römerbrief müht sich Paulus, mit der römischen Gemeinde zu einem Einverständnis zu gelangen und seine Theologie als sachgemäße Auslegung des christlichen Glaubens darzulegen: Allein im heilbringenden Evangelium offenbart sich die Gerechtigkeit Gottes all denen, die an Jesus Christus glauben, seien es Juden oder Griechen. Allein im Christusgeschehen offenbarte sich die von Gott ausgehende und im Glauben zugeeignete Gerechtigkeit, die allein aus Gnade den Menschen rechtfertigt. In Röm 9–11 ringt Paulus darum, die unbedingte Treue Gottes zu seinem Volk Israel zu erweisen. Die Erwählung Israels, die Verheißungen an die Väter und die Bundesschlüsse haben Bestand! Wenn Gott nicht bei seinen großen Zusagen und Verheißungen bleibt, wie könnte dann glaubhaft das Evangelium verkündet werden?

Lesung aus dem Römerbrief

Röm 1, 1–7

Paulus, Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, auserwählt, das Evangelium Gottes zu verkündigen, das er durch seine Propheten im Voraus verheißen hat in den heiligen Schriften: das Evangelium von seinem Sohn, der dem Fleisch nach geboren ist als Nachkomme Davids, der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten, das Evangelium von Jesus Christus, unserem Herrn.

Durch ihn haben wir Gnade und Apostelamt empfangen, um in seinem Namen alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen; zu ihnen gehört auch ihr, die ihr von Jesus Christus berufen seid.

An alle in Rom, die von Gott geliebt sind, die berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

Antwortpsalm

Ps 98, 1–4

Kehrvers: Der Herr hat sein Heil enthüllt vor den Augen der Völker.

Singet dem Herrn ein neues Lied; * denn er hat wunderbare Taten vollbracht.

Er hat mit seiner Rechten geholfen * und mit seinem heiligen Arm. – Kehrvers

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht * und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.

Er dachte an seine Huld * und an seine Treue zum Hause Israel. – Kehrvers

Alle Enden der Erde * sahen das Heil unsres Gottes.

Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde, * freut euch, jubelt und singt! – Kehrvers

Kehrvers vgl. Vers 2, ferner GL 55, 1 oder GL 1975 149, 1 · KG 363 (VIII. Ton)

Ruf vor dem Evangelium

vgl. Ps 95, 7d.8a Halleluja. Halleluja.

Wenn ihr heute seine Stimme hört, verhärtet nicht euer Herz!

Halleluja.

Aus dem hl. Evangelium nach Lukas

Lk 11, 29–32

In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona.

Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein.

Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.

Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.

Impuls zum Evangelium

Eine Umwertung aller Werte: Anders als erwartet, wird im Endgericht nicht die Gruppe mit Erwählungsgarantie Maßstab für die Völker sein – ausgerechnet von den Leuten aus der notorisch sündigen Großstadt Ninive wird sie in den Schatten gestellt. Doch es kommt noch schlimmer. Eine fremde Frau wird vor Gericht auftreten und die einheimischen Männer beschämen. Denn anders als viele, die Jesu Botschaft gegenüber taub bleiben, haben die heidnischen Niniviten dem Gottesmann Jona gut zugehört und im letzten Moment die Notbremse gezogen, und Sabas Herrscherin hat aus eigenem Antrieb den weisen König Salomo aufgesucht, seine Größe anerkannt und von ganzem Herzen einen Gott gelobt, der nicht der ihre war.

Lukas schreibt auch für uns! Sind nicht auch wir durch religiöse Tradition und Information gut präpariert? Doch wie sieht es wirklich aus? Bewegt uns die geistliche Neugier einer Königin von Saba? Fangen wir neu an wie die Einwohner von Ninive, damit auch unsere Begegnung mit dem König Funken schlägt!

Abendgebet

O Gott, komm mir zu Hilfe. Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Innehalten am Abend

Das Bewusstsein meiner Unzulänglichkeit erhält mich in der Einfachheit und erspart es mir, lächerlich zu werden.

Papst Johannes XXIII. (Heiliger des Tages)

• Wo nehme ich die Haltung moralischer Überlegenheit oder moralischen Rigorismus wahr?

• Was bewirkt eine solche Haltung?

Confiteor (Seite 17) – oder – Erbarme dich (Seite 52)

Hymnus

Os justi meditabitur sapientiam: et lingua ejus loquetur judicium. Lex Dei ejus in corde ipsius: et non supplantabuntur gressus ejus. Alleluia.

Der Mund des Gerechten bewegt Worte der Weisheit, und seine Zunge redet, was recht ist.

Er hat die Weisung seines Gottes im Herzen,seine Schritte wanken nicht. Halleluja.

Psalm 37, 30–31, Text zur Motette von Anton Bruckner

Psalm 86

Wende dein Ohr mir zu, erhöre mich, Herr! * Denn ich bin arm und gebeugt.

Beschütze mich, denn ich bin dir ergeben! * Hilf deinem Knecht, der dir vertraut!

Du bist mein Gott. Sei mir gnädig, o Herr! * Den ganzen Tag rufe ich zu dir.

Herr, erfreue deinen Knecht; * denn ich erhebe meine Seele zu dir.

Herr, du bist gütig und bereit zu verzeihen, * für alle, die zu dir rufen, reich an Gnade.

Herr, vernimm mein Beten, * achte auf mein lautes Flehen!

Am Tag meiner Not rufe ich zu dir; * denn du wirst mich erhören.

Herr, unter den Göttern ist keiner wie du, * und nichts gleicht den Werken, die du geschaffen hast.

Alle Völker kommen und beten dich an, * sie geben, Herr, deinem Namen die Ehre.

Denn du bist groß und tust Wunder; * du allein bist Gott.

Weise mir, Herr, deinen Weg; * ich will ihn gehen in Treue zu dir.

Richte mein Herz darauf hin, * allein deinen Namen zu fürchten!

Ich will dir danken, Herr, mein Gott, aus ganzem Herzen, * will deinen Namen ehren immer und ewig.

Du hast mich den Tiefen des Totenreichs entrissen. * Denn groß ist über mir deine Huld.

Gott, freche Menschen haben sich gegen mich erhoben, / die Rotte der Gewalttäter trachtet mir nach dem Leben; * doch dich haben sie nicht vor Augen.

Du aber, Herr, bist ein barmherziger und gnädiger Gott, * du bist langmütig, reich an Huld und Treue.

Wende dich mir zu und sei mir gnädig, / gib deinem Knecht wieder Kraft * und hilf dem Sohn deiner Magd!

Tu ein Zeichen und schenke mir Glück! / Alle, die mich hassen, sollen es sehen und sich schämen, * weil du, Herr, mich gerettet und getröstet hast.

Ehre sei dem Vater ...

Wir danken dir, Ewiger, für deine Güte. Du rufst uns, du erhältst uns am Leben. Lass unser Loblied Fleisch annehmen in Taten der Liebe und des Erbarmens.

Lesung

Kol 3, 16

Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch. Belehrt und ermahnt einander in aller Weisheit! Singt Gott in eurem Herzen Psalmen, Hymnen und Lieder, wie sie der Geist eingibt, denn ihr seid in Gottes Gnade.

Nunc dimittis – Lobgesang des Simeon

Antiphon zum Nunc dimittis: Sei unser Heil, o Herr, wenn wir wachen, und unser Schutz, wenn wir schlafen; damit wir wachen mit Christus und ruhen in seinem Frieden.

Fürbitten

Am 125. Todestag des fest im Glauben verwurzelten Komponisten Anton Bruckner bitten wir:

V: Du Gott des Lebens, A: lass uns dich loben.

– Dass wir im Singen der Psalmen in Geist, Seele und Leib von deinem Segen durchdrungen werden.

– Dass die Vielfalt geistlicher Musik unser gottesdienstliches und kulturelles Leben bereichert.

– Dass die Kirchenmusiker und alle, die sich musikalisch einbringen, ihren Dienst mit Freude erfüllen.

– Dass die Musiker, die durch die Pandemie ihre Auftrittsmöglichkeiten eingebüßt haben, gute Wege finden, ihren Lebensunterhalt zu sichern.

– Dass unser Lobgesang mit all seinen Unsicherheiten und Missklängen sich mit dem der Engel verbindet und etwas von deiner Wirklichkeit spürbar werden lässt.

Vaterunser

Oration

Herr, schenke uns eine ruhige Nacht und erholsamen Schlaf. Was wir heute durch Wort und Werk an Gutem ausgesät haben, das lass Wurzel schlagen und wachsen und heranreifen für die ewige Ernte. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende gewähre uns der allmächtige Herr.

Salve Regina (Seite 379)