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Montag, 20. Dezember 2021


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MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 12/2021 vom 01.11.2021

Morgengebet

Herr, öffne meine Lippen. Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Hymnus

Hört, eine helle Stimme ruft und dringt durch Nacht und Finsternis: Wacht auf und lasset Traum und Schlaf – am Himmel leuchtet Christus auf.

Dies ist der Hoffnung lichte Zeit; der Morgen kommt, der Tag bricht an: Ein neuer Stern geht strahlend auf, vor dessen Schein das Dunkel flieht.

Vom Himmel wird als Lamm gesandt, der alle Sünde auf sich nimmt. Wir blicken gläubig zu ihm auf und bitten ihn um sein Verzeihn.

Dass, wenn im Licht er wiederkommt, sein Glanz die Welt mit Schrecken schlägt, er nicht die Sünde strafend rächt, uns liebend vielmehr bei sich birgt.

Ruhm, Ehre, Macht und Herrlichkeit sei Gott dem Vater und dem Sohn, dem Geiste, der uns Beistand ist, durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.

Nach: Vox clara ecce intonat; spätestens 10. Jahrhundert GL 621 – andere Melodie: GL 230 · GL 1975 ...

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... 116 · KG 309 · EG 3

Psalm 73

Verse 23–27a.28

Ich bleibe immer bei dir, * du hältst mich an meiner Rechten.

Du leitest mich nach deinem Ratschluss * und nimmst mich am Ende auf in Herrlichkeit.

Was habe ich im Himmel außer dir? * Neben dir erfreut mich nichts auf der Erde.

Auch wenn mein Leib und mein Herz verschmachten, / Gott ist der Fels meines Herzens * und mein Anteil auf ewig.

Ja, wer dir fern ist, geht zugrunde; * Ich aber – Gott nahe zu sein, ist mein Glück.

Ich setze auf Gott, den Herrn, mein Vertrauen. * Ich will all deine Taten verkünden.

Ehre sei dem Vater ...

Bei dir bleiben heißt leben. Du unsere Hoffnung, Gott: dir nahe zu sein, ist unser Glück.

Lesung

Jes 4, 2

An jenem Tag wird der Spross des Herrn für alle Israeliten, die entronnen sind, eine Zierde und Ehre sein; die Früchte des Landes sind ihr Stolz und Ruhm.

Benedictus – Lobgesang des Zacharias

Antiphon zum Benedictus: Der Engel Gabriel wurde zu Maria, der Jungfrau, gesandt, die mit Josef verlobt war.

Bitten

Unruhe und Unsicherheit lauern überall. Bitten wir den Gott des Friedens:

A: Du unser Schöpfer, mach uns stark.

– Dass wir Zorn und Aggression in schöpferische Bahnen lenken lernen.

– Dass wir schweigen, wo leeres Gerede die Wirklichkeit verdeckt, und den Mut zur Wahrheit finden, wo Lügen die Atmosphäre vergiften.

– Dass wir mit Geduld und Beharrlichkeit helfen, für Konflikte tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Vaterunser

Oration

Vater im Himmel, du hast die selige, ohne Sünde empfangene Jungfrau Maria dazu erwählt, dein ewiges Wort aufzunehmen. Du hast sie zur Wohnstatt Gottes gemacht und mit dem Licht des Heiligen Geistes erfüllt. Gib uns die Gnade, gleich deiner demütigen Magd stets deinem Willen zu gehorchen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

Texte zur Eucharistiefeier

Aus der Wurzel Jesse wächst ein Zweig hervor. Die Welt erstrahlt im Licht des Herrn, und alle Menschen erfahren Gottes Heil.

Vgl. Jes 11, 1; 40, 5; Lk 3, 6

Tagesgebet

(Oration des Morgengebetes)

Lesung aus dem Buch Jesaja

Jes 7, 10–14

In jenen Tagen sprach der Herr zu Ahas – dem König von Juda; er sagte: Erbitte dir vom Herrn, deinem Gott, ein Zeichen, sei es von unten, aus der Unterwelt, oder von oben, aus der Höhe. Ahas antwortete: Ich will um nichts bitten und den Herrn nicht auf die Probe stellen.

Da sagte Jesaja: Hört her, ihr vom Haus David! Genügt es euch nicht, Menschen zu belästigen? Müsst ihr auch noch meinen Gott belästigen? Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel – Gott mit uns – geben.

Impuls zur Lesung

Mitten in der Geschichte setzt Gott einen Neuanfang für die Geschichte – durch ein Kind. Das verheißt der Prophet Jesaja seinem König Ahas, dem das Gottvertrauen fehlt. Die Christenheit erkannte hierin einen Hinweis auf die Geburt Jesu: Das Kind, das in Maria heranwächst, ist nicht einfach die Fortsetzung der menschlichen Geschichte, die in Schuld verstrickt ist, es kommt ganz und gar aus Gott und bleibt ganz mit ihm geeint. Aber dieser Mensch wird sich durch uns, seine Mitmenschen, mit unserer Schuldgeschichte berühren und betreffen lassen, so tief, dass er durch und für unsere Schuld sterben wird. Auf diese Weise bringt sich Gott mit den Menschen in Verbindung, überwindet die Sünde, die Trennung, rettet von Schuld. Dies sagen die Namen des verheißenen Kindes: Immanuel, Jesus – Gott mit uns, Gott rettet.

Antwortpsalm

Ps 24, 1–6

Kehrvers: Der Herr wird kommen, er ist der König der Herrlichkeit.

Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt, * der Erdkreis und seine Bewohner.

Denn er hat ihn auf Meere gegründet, * ihn über Strömen befestigt. – Kehrvers

Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn, * wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?

Der reine Hände hat und ein lauteres Herz, * der nicht betrügt und keinen Meineid schwört. – Kehrvers

Er wird Segen empfangen vom Herrn * und Heil von Gott, seinem Helfer.

Das sind die Menschen, die nach ihm fragen, * die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs. – Kehrvers

Kehrvers vgl. Verse 7c.10b, ferner GL 263 · KG 315, 7 (VI. Ton) oder GL 1975 122, 1 · KG 319 (VIII. Ton)

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja.

Du Schlüssel Davids, du öffnest die Tore des ewigen Reiches: Komm und schließe den Kerker der Finsternis auf!

Halleluja.

Aus dem hl. Evangelium nach Lukas

Lk 1, 26–38

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.

Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.

Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.

Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

Innehalten am Abend

Abendgebet

O Gott, komm mir zu Hilfe.

Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Wenn wir nicht in Liebe glühen, werden andere um uns herum an Kälte sterben.

François Mauriac (französischer Schriftsteller, 1885–1970)

• Wer bedarf derzeit besonders der Wärme in meinem Umfeld?

• Wo erfahre ich selbst das Geschenk des liebevollen Umfangenseins?

Confiteor (Seite 16) – oder – Erbarme dich (Seite 25)

Hymnus

O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf. Reiß ab vom Himmel Tor und Tür, reiß ab, wo Schloss und Riegel für.

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all ihr Hoffnung stellt?

O komm, ach komm vom höchsten Saal, komm, tröst uns hier im Jammertal.

Friedrich Spee 1622 GL 231 · GL 1975 105 · KG 302 · EG 7, Strophen 1 und 4

Psalm 136

Verse 1.10–26

Danket dem Herrn, denn er ist gütig, * denn seine Huld währt ewig!

Der die Erstgeburt der Ägypter schlug, * denn seine Huld währt ewig,

und Israel herausführte aus ihrer Mitte, * denn seine Huld währt ewig,

mit starker Hand und erhobenem Arm, * denn seine Huld währt ewig,

der das Schilfmeer zerschnitt in zwei Teile, * denn seine Huld währt ewig,

und Israel hindurchführte zwischen den Wassern, * denn seine Huld währt ewig,

und den Pharao ins Meer stürzte samt seinem Heer, * denn seine Huld währt ewig.

Der sein Volk durch die Wüste führte, * denn seine Huld währt ewig,

der große Könige schlug, * denn seine Huld währt ewig,

und mächtige Könige tötete, * denn seine Huld währt ewig,

Sihon, den König der Amoriter, * denn seine Huld währt ewig,

und Og, den König von Baschan, * denn seine Huld währt ewig,

und der ihr Land zum Erbe gab, * denn seine Huld währt ewig,

der es Israel gab, seinem Knecht, * denn seine Huld währt ewig.

Der an uns dachte in unsrer Erniedrigung, * denn seine Huld währt ewig,

und uns den Feinden entriss, * denn seine Huld währt ewig,

der allen Geschöpfen Nahrung gibt, * denn seine Huld währt ewig.

Danket dem Gott des Himmels, * denn seine Huld währt ewig.

Ehre sei dem Vater ...

Befreiender Gott, wunderbar hast du an deinem Volk gehandelt. Lass deine Spuren auch in unserer Gegenwart aufleuchten und stärke in uns die Hoffnung auf die unvergängliche Zukunft, die du uns schenken willst.

Lesung

vgl. 1 Kor 1, 7b–9

Wir warten auf die Offenbarung Jesu Christi, unseres Herrn. Er wird uns festigen bis ans Ende, sodass wir schuldlos dastehen am Tag Jesu, unseres Herrn. Treu ist Gott, durch den wir berufen worden sind zur Gemeinschaft mit seinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus.

Magnificat – Lobgesang Mariens

Antiphon zum Magnificat: O Schlüssel Davids, Zepter des Hauses Israel – du öffnest, und niemand kann schließen, du schließt, und keine Macht vermag zu öffnen: O komm und öffne den Kerker der Finsternis und die Fessel des Todes!

Fürbitten

Heute vor 50 Jahren wurde die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen gegründet, die sich weltweit für Menschen in Krisenregionen einsetzt. Lasst uns zu Jesus Christus beten, der uns seinen Frieden bringt:

A: Tu der Völker Türen auf.

– Hilf uns Europäern, zu gemeinsamer Handlungsfähigkeit zu finden, damit wir unseren Aufgaben in der Welt nachkommen können.

– Wecke in den Industrieländern die Verantwortung für die armen Regionen der Erde.

– Bleib allen nahe, die sich als medizinisches Personal für andere einsetzen.

– Stärke alle Menschen guten Willens, dass sie gemeinsam die Wurzeln von Terror und Kriegen beseitigen.

– Lass die Angehörigen der Weltreligionen einander durch lebendigen Austausch geistlich bereichern.

Vaterunser

Oration

Vater im Himmel, du hast die selige, ohne Sünde empfangene Jungfrau Maria dazu erwählt, dein ewiges Wort aufzunehmen. Du hast sie zur Wohnstatt Gottes gemacht und mit dem Licht des Heiligen Geistes erfüllt. Gib uns die Gnade, gleich deiner demütigen Magd stets deinem Willen zu gehorchen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende gewähre uns der allmächtige Herr.

Alma Redemptoris Mater (Seite 379)