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Morddrohungen! Polizei musste Rummenigge schützen


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Sport Bild - epaper ⋅ Ausgabe 43/2022 vom 26.10.2022

SERIE

60 Jahre Bundesliga Unglaubliche Geschichten

TEIL 17

Artikelbild für den Artikel "Morddrohungen! Polizei musste Rummenigge schützen" aus der Ausgabe 43/2022 von Sport Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Sport Bild, Ausgabe 43/2022

Von 1984 bis 1987 stürmte Karl-Heinz Rummenigge (l.) für Inter Mailand, erzielte 24 Tore in 64 Ligaspielen. In der Serie A hatte er oft mit Verletzungen zu kämpfen, ein Titelgewinn blieb ihm verwehrt

Und plötzlich war die Polizei da. Im Streifenwagen standen sie vor seiner Tür. Tag und Nacht. Karl-Heinz Rummenigge, damals 28 Jahre alt, 1980 und 1981 Europas Fußballer des Jahres, klopfte an die Scheibe und fragte, was denn nun los sei. „Bei uns ist eine Morddrohung eingegangen, für den Fall, dass Sie den Transfer zu Inter Mailand vollziehen. Leider müssen wir das ernst nehmen. Wir sind für ihren Schutz abkommandiert“, sagten die Beamten.

Der Transfer von Bayern zu Inter war gerade in der Schwebe. Viele Termine standen an. Rummenigge: „Ich habe beim Restaurant Käfer, und wo immer ich zu Vertragsgesprächen hinmusste, für die Polizisten mitgebucht.“ Zu seinen Schutzengeln sagte er. „Ihr könnt euch bitte an den Nebentisch setzen. Ich übernehme die Rechnung.“

Zehn Tage später war der Spuk vorbei. Am 13. März 1984 gab der FC Bayern bekannt, dass ...

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... Rummenigge zum Saisonende ins damalige Fußball-Wunderland, in die stärkste Liga der Welt, nach Mailand wechselt. Der damalige Manager Uli Hoeneß (70) spricht bis heute von einem Meilenstein in der Vereins-Geschichte. Der heute so wohlhabende Klub war damals hoch verschuldet, am Abgrund taumelnd.

„Bayern hatte bei einem Umsatz von 12,5 Millionen Mark 7,5 Millionen an Verbindlichkeiten. Aus heutiger Sicht wäre das nicht so dramatisch, damals allerdings war es in der Relation zum Umsatz wahnsinnig viel Geld. Meine Ablöse von 11,5 Millionen Mark war die zweitgrößte nach der von Diego Maradona beim Wechsel von Barcelona nach Neapel“, erklärt Rummenigge. Bayern war auf einen Schlag schuldenfrei, konnte investieren. Hoeneß sprach von einer „Win-Win-Win-Situation.“

Von drei Gewinnern. Von Inter, das den Spieler unbedingt haben wollte, von Rummenigge, der sich einen Traum erfüllte, und vom FC Bayern, der sich plötzlich Lothar Matthäus aus Mönchengladbach, Roland Wohlfarth aus Duisburg, Norbert Eder aus Nürnberg und Publikumsliebling Wiggerl Kögl vom Lokalrivalen 1860 leisten konnte. Ein Jahr vorher hatte man noch die letzten Groschen zusammengekratzt und Schulden gemacht, um für 1,8 Millionen Mark den Weltklassespieler Søren Lerby von Ajax Amsterdam zu kaufen.

„Als ich zum Abschied die Mannschaft eingeladen habe, saß Udo Lattek neben mir. ‚Ich habe aus Gründen des Respekts noch nie einem, der bei mir gespielt hat, das DU angeboten‘ sagte der Trainer. ‚Du bist der erste‘“, erzählt Rummenigge.

Er Bratwürsten ein. „Wir hatten mit 200 Leuten gerechnet. Es kamen Tausende, die Säbener Straße musste abgesperrt werden. Ich habe, stundenlang mitgezapft. Wenn man sich so emotional und harmonisch verabschieden darf, darf man zufrieden sein.“

Bis die Polizei zu seinem Schutz eingreifen musste, war es der reinste Wechsel-Krimi. Europa raufte sich um Rummenigge. 1979 sandte von Real Madrid das Bayern-Hotel, nachdem er im Halbfinale des Bernabéu-Cups (Reals nier) gegen die Gastgeber die beiden Tore zum 2:1 geschossen, auch beim 2:0 im Finale gegen Ajax Amsterdam getroffen hatte. Rummenigge reagierte ausweichend: „Ich bin müde vom Spiel, Sie können gerne mit Uli Hoeneß sprechen ...“

„De rUli“ – O-Ton Rummenigge, wehrt.“ Der dribbelnde Außenstürmer und Torjäger sprach bisher nie öffentlich über seine Angebote – bis jetzt.

„Ich hatte seit der Europameisterschaft 1980(Deutschlangien2:1;d.Red.)jedes Jahr ein bis drei Angebote aus Italien oder finanziell beste kam vom FC Barcelona. Es hat mich gereizt,siegte im Finale gegen Bel-weil war. mich angerufen, sagte: ‚Wir holen dich! Ich schicke unseren Vizepräsidenten Joan Gaspart vorbei.‘“ Ausgerechnet Lattek, der den 18-Jährigen 1974 noch „Rummelfliege“ getauft hatte, flog nun auf die „Fliege“.

„Barça hatte gerade den Transfer von Diego Maradona bekannt gegeben“, erzählt Rummenigge. „Da nur zwei Ausländer pro Verein zugelassen waren, musstest du schon zu den Top Ten in Europa zählen. Und ganz ehrlich, mit Maradona zusammenzuspielen, das hätte mich natürlich gereizt. Doch der Uli hat gnadenlos zugemacht. ‚Du bist der wichtigste Spieler im Verein. Fußballer des Jahres. Wir können irgendwann darüber sprechen. Doch jetzt ist das kein Thema.‘“

Irgendwann war dann ein halbes Jahr später. „1982 nach der WM ist der Entschluss in mir Schritt vollziehen möchte. Da ich damals kein Pharisäer war, genauso wenig wie heute, wollte ich nicht nur eine neue Erfahrung machen. Ich konnte in Italien oder Spanien drei-, vier-, fünfmal so viel verdienen. Ich bin also nicht nur nach Italien gewechselt, um eine neue Sprache zu lernen, die ich glücklicherweise relativ gut gelernt habe. Das mit der Sprache hat man um vom wahren Grund abzulenken.“

„ICH KONNTE IN ITALIEN ODER SPANIEN DREI-,VIER-,FÜNFMAL SO VIEL VERDIENEN“

Karl-Heinz Rummenigge

Der AC Florenz, Juventus Turin u nd später Inter Mailand standen Schlange. Bei Florenz holte sich der erfahrene Manager Italo Allodi, früher u. a. Juventus und Neapel, ein blaues Auge. „Er hat aber einen Fehler gemacht“, sagt Rummenigge, „dass er nicht mich kontaktiert hat, sondern unseren Präsidenten Willi O. Hoffmann. Dann eri Conte Pontello, Fiorentinas Präsident, zum Abendessen in die V i lla d’Este(Luxus-Hotel;d.Red.)Florenz war bei aller Schönheit der Stadt eben nicht der Topverein. Ich gehörte zu der Zeit, und das soll bitte nicht arrogant klingen, zu den drei bis fünf besten Spielern der Welt. Juventus Turin machte mir jedes Jahr ein Angebot.“

Mit Giampiero Boniperti kam nach München, ließ sich von Rummenigges Ehefrau Martina mit köstlichem hausgebackenen kam Stunden sprachen wir über Gott und die Welt. Boniperti war ein überaus intelligenter, charmanter Mensch. Doch noch war es nicht so weit. ‚Ich gehe nicht gegen den Willen von Bayern München‘, sagte ich. Als 1983 dannmitRummeniggedasberühmtberüchtigteDuo„Breitnigge“;d.Red.)habe danken eines Wechsels gespielt.“

Als der Name Inter Mailand durchsickerte, zündete Rummenigge André, sein ältester Sohn, hätte gesagt: „Mamma mia, ich mag keine Spaghetti.“ Von wegen. In Wirklichkeit fühlte sich André dann nahe Como so wohl, dass er Jahre später beim Abschied die Oberin umarmte, minutenlang weinte und schluchzte, sie nicht mehr

DER VERTRAG WURDE NOCH AUFGESETZT UND MUSSTE VON EINEM GERICHTSDOLMETSCHER ÜBE RSETZT WERDEN

Dass Außenseiter Inter Mailand, damals zwölfmaliger italienischer Meister, im Rennen gegen Juventus (20 Meistertitel) siegte, war einem Zufall zu verdanken. „Im Radiosender Bayern 3 sagte ich auf die Frage, ob ein Wechsel ins Ausland reizen würde: ,Wenn ich ehrlich bin: Ja!‘ Die Sendung hatte am Bodensee ein Freund von Sportdirektor Sandro Mazzola (70LänderspielefürItalien;d.Red.)neue Präsident Ernesto Pellegrini, wie es sich für jeden anständigen Präsidenten gehört, einen neuen Star präsentieren wollte, kam Mazzola nach München. Wir haben uns zügig geeinigt. Die Inter-Legende wusste, dass alles schnell gehen musste. Noch in der Nacht setzte er einen Vertrag auf. Da ich keinen Berater hatte, schaltete ich meinen musste erst von einem Gerichtsdolmetscher übersetzt werden.“

Doch Juventus gab nicht auf, Präsident Boniperti rief wieder an. „In Italien gibt es Gerüchte, dass das?“ Als Rummenigge bestätigte, sagte er: „Ich komme morgen nach München. Wir machen alles, was du und was die Bayern fordern.“ Boniperti rief fortan jeden Tag an. Am Ende schaltete Agnelli, der legendäre Fiat-Chef, mit offenen Karten: „Tut mir leid. Ich fühle mich mehr zu Inter Mailand hingezogen. Da spielte auch eine Rolle, dass Mailand als Stadt attraktiver war als Turin.“

Jetzt musste allerdings die Hürde Uli Hoeneß, bzw. FC Bayern genommen werden. Rummenigge legte Wert auf einen seriösen Wechsel, ging zu Hoeneß. „Uli, die Zeit ist gekommen. Ich werde im September 29. Das ist eine der letzten Möglichkeiten zu wechseln.“ Hoeneß und Geschäftsführer Karl Hopfner führten mit Mazzola die Verhandlungen, am Ende landeten – wie erwähnt – die 11,5 Millionen Mark bei Bayern. Und alle fühlten sich als Sieger. Der nun schuldenfreie Präsident Willi O. Hoffman schenkte Rummenigge einen schmucken Gamsbart-Hut: „Wenn du Heimweh bekommst, setze ihn auf.“ Rummenigge („Ich habe den Hut in Italien oft angeschaut“) bzw. Sohn André halten ihn bis heute in Ehren.

Rummenigge erlebte drei wunderbare Jahre in einer traumhaften Villa im Örtchen direkt am Ufer des Co-Sees, als Nachbar der Blevio mer Chanson-Sängerin Milva („Hurra, wir leben noch“). Gegen Juventus gab es nach zwei Jahren Pause wieder eine n Sieg, 4:0 mit zwei Rummenigge-Toren. Boniperti kam in die Kabine, nahm „Ich wusste schon, warum ich dich hätte.“

Rummenigge profitierte von dem Wechsel auch als Mensch. „Ich musste mich neu erfinden, musste Aufgaben übernehmen als Flaggschiff des Vereins. Alle zwei Wochen zu Fanklubs fahren. In Genua warteten in einem Theater 5000 Inter-Anhänger auf mich. Ich habe eine Rede gehalten. Sie haben mir beinahschenke, das war mir fast schon peinlich. Dann habe ich bei einem Quiz im Fernsehsender ‚canale 25 000 Mark gewonnen. ‚Das spende ich dem Kinderhort in meinem Wohnort Blevio‘, sagte ich noch in der Sendung. Als ich um 23 Uhr nach Hause kam, stand Straße, alle haben Beifall geklatscht. Bis heute besuche ich dort den Metzger, den Bäcker.“

In ten Saison bahnte sich nach 64 Ligaspielen mit 24 Toren das Ende ihn in den Arm, sagte: lieber bei Juve gesehen Rummenigge riss sich bellenzweiter, auf dem besten Wege zur Meisterschaft, die Achillessehne, kam nicht mehr richtig auf die Beine. Obwohl er sich Pellegrini über einen neuen Zweijahresvertrag ihn Trainer Giovanni Trapattoni fallen. „Ich brauche Spieler auf dem Krankenbett.“ Heute, nachdem er Trapattoni zu den Bayern geholt hatte, sind sie dicke Freunde.

Am Ende der Karriere wechselte Rummenigge für zwei Jahre zu Servette Genf, wurde 1989 Schweizer Torschützenkönig. Das Kapitel FC Bayern dagegen war noch lange nicht vorbei. 1991 holte der damalige Präsident Dr. Fritz Scherer Rummenigge und Franz Beckenbauer als Vizepräsidenten zurück ins Boot. 2002 stieg Rummenigge sogar zum Vorstands-Vorsitzenden auf, ehe er im Juni 2021 abgab an Oliver Kahn.

„Ich hätte diese zweite Karriere ich einen schlechten, weniger harmonischen Abgang als Spieler gehabt hätte“, sagt Rummenigge.

Gemeinsam mit Hoeneß führte Rummenigge die Bayern, trotz oder gerade wegen mancher Reibereien, zu fast noch größeren Erfolgen als in den glorreichen 70er-Jahren. Einen Höhepunkt erlebte Rummenigge auch 2008 bis 2017 als Präsident der europäischen Spitzenklubs (ECA), wo er die Sitzungen souverän in vier Sprachen (Französisch, Italienisch, Englisch, Deutsch) leitete. Ohne den Sprung zu Inter hätte er das niemals geschafft. Rummenigge: „Für mich war das aus heutiger Sicht Gold wert. Nicht nur finanziell, auch als Person. Ich bin gereift und habe ein gewaltiges Netzwerk aufgebaut. Die Zeit hat mich sehr geprägt.“

Inter hatte Jahre später ein zweites Mal angefragt. Rummenigge war Kandidat für eine führende Position im Klub. Wenn Inter nächste Woche zum Champions-League-Gruppenspiel nach München kommt, ist Rummenigge natürlich schon verabredet – mit Generalsekretär Beppe Marotta, „einem sehr guten Freund“. Er ist nicht der einzige gute Freund. Beim Verband in Florenz wurde Rummenigge als erster Deutscher in die italienische „Hall of Fame“ aufgenommen. In Deutschland musste er trotz seiner 95 Länderspiele länger darauf warten. „Ich muss darüber schmunzeln – ist halt so.“ Als hätten sie es beim DFB gehört: Vorige Woche wurde Rummenigge mit Verspätung dann doch noch die Ehre zuteil.

Nächste Woche Als Rehhagel mit Aufsteiger Lautern sensationell Meister wurde

Breitner knackte die Millionen-Schallmauer

Er war der erste Brasilianer in der Bundesliga und der bis dahin teuerste Transfer. Im Sommer 1964 holte der 1. FC Köln José Gilson Rodriguez, genannt Zézé, für 150 000 Mark (75 000 Euro) von Madureira. Ein teures Missverständnis. Seine Bilanz: fünf Bundesliga-Spiele, ein Tor. Zézé kam nicht nur mit den Gegnern nicht klar, sondern auch nicht mit dem kalten Winter. Er ließ sich von einem Arzt eine „Schnee-Allergie“ attestieren und ging zurück in die Heimat.

Die Millionen-Schallmauer fiel erstmals 1974, als Paul Breitner für drei Mio. Mark (1,5 Mio. Euro) zu Real Madrid wechselte. Zwei Jahre später holte auch die Bundesliga ihren ersten „Millionen-Mann“. Wieder war es Köln, das viel Geld auf den Tisch legte und den Belgier Roger van Gool für eine Mio. Mark (500 000 Euro) aus Brügge verpflichtete. Die Höhe der Ablösesummen ist rasant gestiegen. 2017 ging Dortmunds Dembélé für 125 Mio. Euro zum FC Barcelona. Möglich, dass der BVB im Sommer 2023 wieder richtig kassiert. Ein Wechsel von Jude Bellingham