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NACHRICHTEN


Binnenschifffahrt - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 20.01.2020

WEHR VIERETH: Instandsetzung von erstem Wehrfeld beendet

Die Grundinstandsetzung des rechten Wehrfeldes der Wehranlage Viereth am Main ist abgeschlossen. Im März stehen die arbeiten am zweiten Wehrfeld an.

Anfang Oktober wurde der neue Wehrverschluss, ein 140t schweres Drucksegment, in das rechte Wehrfeld der Wehranlage Viereth eingebaut. Zwei große Mobilkrane hoben es von einem schwimmenden Ponton an seine vorgesehene Position zwischen den beiden instandgesetzten Wehrpfeilern. Dabei hatten die Kranfahrer nur wenige Zentimeter »luft« übrig, das 30m lange Segment in seine gewünschte Position zu bringen.

Wie das Wasserstraßen-Neubauamt (WNA) aschaffenburg nun mitteilt, sind die anschlussarbeiten abgeschlossen. Nach abschluss der Probeläufe konnte kurz vor Weihnachten eine Wasserabfuhr durch das instandgesetzte rechte Wehrfeld erfolgen.

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Bildquelle: Binnenschifffahrt, Ausgabe 1/2020

Der neue Wehrverschluss wird in das rechte Wehrfeld eingesetzt


WNa aschaffenburg

Zum »Durchatmen« bleibt jedoch wenig Zeit, denn die Vorbereitungen für das zweite Wehrfeld laufen bereits. Das Drucksegment sei bereits zusammengeschweißt, im März sollen die Arbeiten an der Wehranlage dann fortgesetzt werden.

Damit sie im Winter wieder zur Hochwasserabfuhr einsatzbereit sei, sei es es notwendig, die arbeiten in einem Mehrschichtbetrieb und in Wochenendarbeiten zu organisieren, so das WNa aschaffenburg.

BAYERN: Freistaat erwirbt Wasserstraßengesellschaft RMD

Der Freistaat Bayern übernimmt das in den Bereichen Wasserstraßenbau und Hochwasserschutz tätige Unternehmen rhein-Main-Donau (RMD) Wasserstraßen. Der symbolische Kaufpreis beträgt 1€. Das bayerische Kabinett verspricht sich dadurch vor allem einen besseren Hochwasserschutz Niederbayerns. Ziel des Kaufs sei es demnach, die dort vorhandenen Ingenieurkapazitäten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Donau zu sichern. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in München und betreibt zusätzlich ein zentrales Baubüro in Deggendorf.

Der Ministerrat betonte, dass der Hochwasserschutz im gesamten Bundesland Bayern ausgebaut und beschleunigt werden soll. »Dabei spielt die niederbayerische Donau eine besondere rolle«, hieß es. Ziel sei neben der Umsetzung des sanften Donauausbaus die Verbesserung des Hochwasserschutzes zwischen Straubing und Vilshofen. Der Kauf der RMD Wasserstraßen soll die schnelle Umsetzung gewährleisten.

Mit Gesamtbaukosten von rund 1,4Mrd. € gilt der ausbau der Wasserstraße in Kombination mit der Verbesserung des Hochwasserschutzes von Straubing bis Vilshofen als eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Niederbayern. Bis Ende 2019 wurden bereits 495Mio. € investiert. In diesem Jahr sollen noch mal rund 70Mio. € hinzukommen.

SHORTSEA: W.E.C. Lines wird spc-Mitglied

Die Shortseareederei W.E.C. lines hat sich mit Jahresbeginn dem ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (spc) angeschlossen. Mit 17 Schiffen in Eigenbesitz und Charter sind die zurzeit wichtigsten Verbindungen im Kurzstreckenseeverkehr zwischen den Niederlanden, Belgien, Deutschland, U.K. und Portugal, Spanien, den Kanarischen Inseln und Marokko. »Mit unserem Beitritt wollen wir sowohl einen Beitrag zur Stärkung des Kurzstreckenseeverkehrs insgesamt leisten, als auch eine stärkere Wahrnehmung von W.E.C. lines, vor allem in Deutschland, erreichen«, sagt alexander Busse, Geschäftsführer von W.E.C. Deutschland, tochtergesellschaft von W.E.C. lines aus den Niederlanden.

BATTERIE-HYBRID-FRACHTER: »Sendo Liner« erfüllt die Erwartungen

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Bildquelle: Binnenschifffahrt, Ausgabe 1/2020

Die Zwischenbilanz des »Sendo Liner« nach mehr als neun Monaten fällt positiv aus


© Volvo Penta

Die bei Concordia Damen gebaute 110m lange »Sendo liner« der reederei Sendo Shipping gilt als der erste Binnenfrachter, der mit einem Batterie-Hybrid-Antrieb ausgestattet ist. Mit der Einführung im Februar 2019 geht das Unternehmen neue Wege. Ziel war es, ein diesel-elektrisches Schiff zu bauen, dass den CO2-Ausstoß massiv reduziert und emissionsfrei durch den rotterdamer Hafen fahren kann. aus mehreren optionen und Marken wurden zwei D16-Motoren von Volvo Penta mit einer leistung von 450 kW als die am besten geeignete und kraftstoffsparendste option ausgewählt.

»Die Volvo-Penta-D16-aggregate laufen mit optimaler Kraftstoffeffizienz, was zur reduzierung der CO2-Emissionen des Schiffes beiträgt«, sagt Gertjan de Gelder, Sales Director, Koedood Marine Group. Die beiden Motoren dienen als antrieb und Stromversorgung für das gesamte Schiff sowie zum Laden der lithium-Ionen-Batterien mit einer Gesamtkapazität von 564 kWh. Der Frachter könne allein mit Batterie zwei bis drei Stunden laufen, bevor er in den Dieselmodus wechselt, heißt es. »Wir haben Volvo Penta noch nie zuvor in einem unserer Schiffe eingesetzt«, sagt Sebastiaan van der Meer, Inhaber von Sendo Shipping. »aber wir waren so beeindruckt von der leistung, der Kraftstoffeffizienz und dem Service von Volvo Penta, dass wir uns vom Erstkunden zum Botschafter der Marke Volvo Penta entwickelt haben.« In den ersten neun Monaten im Einsatz hätten sich die Volvo-Penta-Motoren im täglichen Betrieb absolut bewährt.

BASEL: Terminal und Anleger renoviert

Die Schweizerischen rheinhäfen (SRH) präsentieren zum Jahresstart das renovierte Kabinenschifffahrts-terminal St. Johann in Basel. auch neue Schwimmsteiger gibt es. Das St. Johann-Terminal wurde zusammen mit der Parkanlage vom Basler architekturbüro Wilfrid und Katharina Steib entworfen. Seit 1989 dient es der wind- und regengeschützten Zollabfertigung für die Fahrgäste der Hotelschifffahrt und für die Überwindung der Höhendifferenz von der Berme auf Parkhöhe mittels rolltreppe oder lift zum Parkplatz. Der Innenraum hat nun eine umfassendes auffrischung bekommen. auf beiden Ebenen wurde ein gespachtelter, mineralischer Bodenbelag eingebaut. Die Wände wurden teilweise in den Beton rohzustand versetzt, sowie beim rolltreppenaufgang und beim unteren ausgang mit mehrsprachigen »Welcome – Basel«–Schriften versehen. Ein besonderer Hingucker ist die lange Mooswand neben der neuverkleideten technikkabine. außerdem bietet neues Mobiliar den Gästen Gelegenheit zum Sitzen.

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Bildquelle: Binnenschifffahrt, Ausgabe 1/2020

Das Terminal St. Johann nach der Frischzellenkur


© SRH

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