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Nachträglicher Einbruchschutz: SICHERHEIT: Schieben Sie den Riegel vor


Unser Haus - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 24.07.2019

Es gibt auch noch positive Nachrichten: Seit 2015 ist die Zahl der Einbrüche in Deutschland kontinuierlich gesunken, bis unter 100.000 im Jahr 2018. Das liegt nicht zuletzt an verbesserter Sicherheitstechnik.


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Bildquelle: Unser Haus, Ausgabe 9/2019

Das Stangenschloss sichert das Fenster über die gesamte Höhe. Es verfügt zudem über einen Alarm, der bei einem Einbruchversuch lautstark reagiert.


Abus

Der Sicherheitsgriff vereint die Vorteile einer mechanischen Griffsperre mit denen einer Alarmfunktion. Die Sensorik registriert jede mechanische Einwirkung auf Fenster, Glas und Beschläge.


Kömmerling

Mit einem fachgerecht montierten Querriegelschloss ...

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... lassen sich Hausund Wohnungstüren nachträglich einbruchsicher ausrüsten.


Abus

Fenster oder Fenstertüren, insbesondere die an der Gebäuderückseite, sind nach Auskunft der Kriminalpolizei die bevorzugten „Knackpunkte“: In rund 80 Prozent der Fälle wählen Einbrecher bei einem Einfamilienhaus diesen Weg. Ob sie hier zum Erfolg kommen, hängt ganz entscheidend vom Widerstand ab, der sich ihnen entgegensetzt. Kommen Einbrecher nicht innerhalb von zwei bis fünf Minuten ans Ziel ihrer Begierde, brechen sie ihr Vorhaben meist ab, so die Erfahrungen der Kripo. So blieben im vergangenen Jahr 45,4 Prozent der Einbruchdelikte im Versuchsstadium stecken. Um Langfingern den schnellen Erfolg weitestgehend unmöglich zu machen, muss man nicht gleich Haustür und Fenster durch neue in einbruchhemmender Ausführung ersetzen.

Mechanische Sicherungen

Bei Fenstern lassen sich abschließbare Fenstergriffe, Zusatzschlösser an Schließ- und Scharnierseiten, Aushebe- und Kippsicherungen anbringen sowie Rollläden aufrüsten. Das gilt auch für Terrassentüren, durch die immerhin rund die Hälfte aller Einbrüche erfolgt. Ein abschließbares Fenster zu knacken kostet vor allem Zeit. Ein kleines Loch, durch welches das Fenster mit einem Griff geöffnet werden kann, reicht dann nicht mehr aus. Die Scheibe muss in größerem Umfang herausgeschlagen werden. Davor schrecken die Übeltäter zurück. Mehr Schutz als einfache Rollläden bieten die motorisierten Varianten mit Hochschiebesicherung und stabilen Rollpanzern. Den Weg durchs Kellerfenster versperren Gitterrostsicherungen recht wirksam, die über dem Lichtschacht oberhalb des Fensters montiert werden. Schließzylinder mit Aufbohrschutz und Schutzbeschlag, Schließbleche, Hintergreifzapfen und Querriegel machen Haus- und Wohnungs-Eingangstüren nachträglich sicherer. Bei einer schwachen Kellertür jedoch richten auch quer montierte Panzerriegel wenig aus. Dort schafft man sich sinnvollerweise eine stabile Stahltür an, die nicht schon beim ersten Fußtritt bricht.

„Smarte“ Wächter

Vor allem offensichtlich verlassene Häuser ziehen Einbrecher magisch an. Da lässt sich ein Riegel vorschieben: Bereits mit einfachen Zeitschaltuhren kann man zum Beispiel während der Urlaubszeit Anwesenheit simulieren – indem per Zufallsschaltung oder Zeitsteuerung Rollläden geöffnet und geschlossen werden oder das Licht in verschiedenen Räumen an- und ausgeht. Ganze Anwesenheitsszenarien können mithilfe eines Hausautomatisierungssystems abgespielt werden, in das sich auch netzwerkfähige Überwachungskameras integrieren lassen. So kann man übers Smartphone auch von Ferne kontrollieren, ob zu Hause alles in Ordnung ist. Auch viele Alarmanlagen bieten heute die Möglichkeit einer intelligenten Vernetzung. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen mechatronische Sicherheitskomponenten und Alarmsysteme: Deren Präventionsmelder an den Fenstern und Türen melden nicht nur einen Einbruchversuch, sie setzen ihm gleichzeitig einen mechanischen Widerstand entgegen.

Die Außenkamera integriert eine Sirene, Mikrofon und Lautsprecher. Erkennt sie eine Bewegung, schickt das System eine Benachrichtigung und eine Videoaufzeichnung aufs Smartphone, über das der Besitzer dann selbst einen Alarmton auslösen kann.


Somfy

Die speziell verstärkten, einbruchhemmenden Vorbau-Rollladen der Widerstandsklasse RC 2 sind auch für die Nachrüstung geeignet.


Warema

SICHERHEIT WIRD GEFÖRDERT

Die staatliche KfW Bank fördert nachträglichen Einbruchschutz mit einem Investitionszuschuss. Wer sein Eigenheim vor Einbruch schützen will, kann bis zu 1.600 Euro Zuschuss für Maßnahmen zum Einbruchschutz in Bestandsgebäuden erhalten. Die Zuschüsse sind gestaffelt: Die ersten 1.000 Euro der förderfähigen Investitionskosten werden mit 20 Prozent bezuschusst. Für alle zusätzlichen förderfähigen Kosten, die über 1.000 Euro hinausgehen, wird ein Zuschuss von 10 Prozent gewährt. Mehr Infos finden Sie unterwww.kfw.de.