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NASCAR 2020: 4 NASCARTitel- Aspiranten – 4 Fragen


Chrom & Flammen - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 08.01.2020

Die 2020er NASCAR-Rennserie startet traditionell mit dem Saisonauftakt Mitte Februar auf dem Daytona International Speedway. CHROM & FLAMMEN stellte beim Media-Day Miami, FL (USA), den vier NASCARTitel- Anwärtern exklusiv vier Fragen.


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Bildquelle: Chrom & Flammen, Ausgabe 2/2020

Denny Hamlin, Kevin Harvick, Martin Truex Jr. und Kyle Busch (von links nach rechts)


1. Frage: Bevor Du Dich entschieden hast, professioneller Rennfahrer zu werden, gab es da einen weiteren Beruf, der für Dich in Frage gekommen wäre?
2. Würdest Du Deinen Kindern raten, Rennfahrer zu werden, oder würdest Du ihnen eher einen anderen Berufsweg vorschlagen?
3. Was sind Deine ...

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... Pläne für die Zeit nach Deiner Profi-Rennfahrerkarriere?4. Welches Rennauto würdest Du neben einem Stock Car mal gerne bewegen?

Stefan Oberndorfer und Kyle Busch


Antworten von Kyle Busch:

1.) Als Kind spielte ich Little-League-Baseball und fing ungefähr zur gleichen Zeit mit dem Rennfahren an. Als ich an den Punkt kam, wo das Baseball-Training, die Spiele, das Arbeiten und das Training mit den Rennwagen ein bisschen zuviel wurden, speziell an den Wochenenden, riet mir letztendlich mein Dad, mich für eine Sportart endgültig zu entscheiden, da ich wohl meine Großmutter langsam verrückt machte. So blieb ich dann beim Racing.
2.) Ich wollte immer, dass meine Kinder letztendlich selbst entscheiden, was sie werden wollen. Wenn mein Sohn also ein Rennfahrer werden möchte, was er übrigens mit zwei Jahren unbedingt wollte, dann soll er es machen. Inzwischen hat er es sich aber etwas anders überlegt und interessiert sich hauptsächlich für Action-Figuren und “Hot-Wheels”-Spielzeugautos. Im Endeffekt soll er tun, was ihn glücklich macht.
3.) Pläne habe ich. Ich möchte erst einmal die USA erkunden und ein paar Superlate-Model-Rennen fahren. Das hatte ich als junger Mann viel gemacht, und damit bin ich aufgewachsen. Das ist immer noch meine Leidenschaft. Und nebenbei kann ich auf den Short-Tracks nach jungen Talenten Ausschau halten, was mir viel Freude macht. Manche dieser jungen Talente werden sonst niemals die Gelegenheit bekommen, sich mit einem ehemaligen NASCAR-Fahrer zu messen. Und wenn ich dann mal keine Rennen mehr fahre, bin ich eh zu alt, um irgendetwas anderes zu machen. Eventuell die Senioren-Golf-Tour.
4.) Neben den Stock Cars würde ich gerne ein bisschen Offroad- Racing betreiben und vielleicht das Indy 500 fahren. Und natürlich würde ich mal gerne einen Formel-1-Renner ausprobieren. Ich hatte mal die Gelegenheit, konnte es aber wegen Terminkollisionen nicht wahrnehmen. Was für eine Schande!

Stefan und Martin Truex Jr.


Antworten von Martin Truex jr.:

1.) Nicht wirklich. Ich hab‘ als Kind zwar auch andere Sportarten wie Baseball und Football betrieben und das auch gemocht, als ich aber dreizehn, vierzehn Jahre alt wurde, sind meine Kumpels alle in die Höhe geschossen und wurden größer, stärker und schneller. Ich halt nicht. Da ich aber ganz gut im Racing war, entschied ich mich dafür und blieb dabei.
2.) Da ich keine Kinder habe, könnte ich diese Frage nur theoretisch beantworten (lacht).
3.) Ich liebe alle Outdoor-Sportarten und draußen zu sein. So kann ich Rennen fahren und fischen gehen. Im Moment habe ich nicht wirklich Pläne für später, aber es gibt wahnsinnig viele Orte, die ich gerne besuchen würde. Oder in fremden Ländern eben fischen und jagen gehen. Momentan haben wir nicht die Zeit dazu, wir sind die ganze Zeit auf Achse und haben nur zwei oder drei Tage zwischen den Rennen. Außer Landes können wir auch nur schwer, da wir praktisch gleich wieder umkehren müssen, wenn wir irgendwo angekommen sind. Ich möchte aber definitiv viel reisen und die ganze Welt sehen. Und nach Deutschland werde ich auch kommen.
4.) Mein größter Wunsch wäre es, ein Formel-1-Auto fahren zu können. Meiner Meinung nach ist es etwas ganz anderes als ein Stock Car, es wäre wirklich cool, das zu erfahren. Ob es sich realisieren lässt, steht aber auf einem ganz anderen Blatt. Und Dirt-Tracks möchte ich auch noch mehr fahren. Ich bin auf Asphalt-Strecken groß geworden, deshalb würde ich gerne mal sowas wie ein Super-Late-Model auf einem Dirt-Track bewegen. Sprint-Cars sind mir etwas zu heftig – diese auf Dirt ohne Erfahrung zu bewegen, erfordert schon eine ganze Menge.

Stefan und Kevin Harvick


Antworten von Kevin Harvick:

1.) Ursprünglich hatte ich mir überlegt, Architekt zu werden. Es wurde mir aber schnell klar, dass dies eine ziemlich langweilige Angelegenheit werden könnte, und ich wollte einfach etwas Spektakuläreres machen. Somit hat mein Plan A also schon mal nicht funktioniert. Plan B schon.
2.) Zu spät. Mein Sohn steckt bereits mittendrin und hat im Dezember sein erstes Go-Kart-Rennen. Mal schauen, wie er sich schlägt, es wird auf jeden Fall ein Riesenspaß. Ob er Talent hat, wird sich zeigen. Wir fahren manchmal gegeneinander und haben immer Mordsgaudi dabei. Ich persönlich kann mich dabei in meine Kindheit zurückversetzen. Zudem bringt es mir manchmal wieder ins Bewusstsein, wieviel Freude Rennfahren machen kann.
3.) Ich habe einen siebenjährigen Sohn und eine zweijährige Tochter. Unser Leben dreht sich praktisch um die beiden. Da sie noch eine ganze Weile um uns herum sein werden, sind die nächsten sechzehn bis siebzehn Jahre praktisch schon verplant. Wir möchten, dass sie bei Mama und Papa aufwachsen und eine tolle Kindheit haben.
Da mein Sohn Keelan auch schon gerne golft, ist dies eine super Gelegenheit, selbst zu spielen. Reisen steht aber auch noch auf dem Plan, wenn wir nicht mehr praktisch alle Wochenenden im Jahr an der Strecke verbringen. Meine Frau möchte viel mehr reisen, ich muss aber gestehen, dass ich das etwas vernachlässigt habe. Sie erinnert mich öfters daran.
4.) Ich denke, für mich ist der Zug abgefahren. Im Dezember werde ich vierundvierzig Jahre alt. Mein Boss, Gene Haas, besitzt zwar einige Formel-1-Renner, ob das aber klappen wird, steht in den Sternen. Ich sehe auf jeden Fall gerne zu, bin aber nicht sicher, ob ich das machen will, da meine Frau überhaupt nicht davon begeistert wäre. Außerdem sind wir zurzeit ziemlich konkurrenzfähig, was ich auch gerne so beibehalten möchte.

Stefan und Denny Hamlin


Antworten von Denny Hamlin:

1.) Als ich fünf Jahre alt war, habe ich das erste Mal ein NASCARRennen angesehen. Als die Renner vorbeiröhrten, wusste ich sofort, was ich einmal machen wollte. Ich war wie vom Donner gerührt, und seither habe ich niemals wieder daran gedacht, etwas anderes zu machen. Mit sechzehn arbeitete ich in der LKW-Werkstatt meines Dads, um einen Plan B zu haben, sollte es mit dem Rennfahren doch nichts werden. Das Racing stand bei mir aber immer schon im Vordergrund.
2.) Ich bin nicht sicher. Meine beiden Mädels sind mehr an Tanzen und Singen interessiert. Einen Jungen, der mich um ein Go-Kart anbettelt, habe ich noch nicht. Wenn ich einen hätte, würde ich es ihm bestimmt erlauben und ihn machen lassen, was er gerne machen würde.
3.) Reisen steht ganz oben auf der Liste. Ich würde gerne nach Europa, Australien und Hawaii fliegen. Alle Plätze, an denen ich noch nicht gewesen bin, ansehen und die Welt erkunden. Das wäre es. Unser momentaner Zeitplan erlaubt uns praktisch keine Urlaube oder Auszeit. Somit werde ich nach meiner Karriere sicherlich die Welt unsicher machen.
Europa interessiert mich besonders, da Golf dort offensichtlich sehr populär ist und ich selbst sehr gerne spiele. Da es mir dort im Winter aber zu kalt ist, kann ich das erst nach meinem Karriereende machen.
4.) Formel 1 ist vom technologischen Standpunkt aus gesehen sicherlich die faszinierendste Sportart überhaupt. Die Beschleunigung und das Bremsvermögen sind atemberaubend. Rallye-Autos machen bestimmt eine Menge Spaß und sind abenteuerlich zu fahren. Das könnte ich mir gut vorstellen, solange es nicht an einem steilen Berghang entlanggeht.


Fotos: Britta Eggert