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NATUR: Die besten TIERFOTOS der WELT


HÖRZU - epaper ⋅ Ausgabe 43/2019 vom 18.10.2019

Diese Bilder erzählen faszinierende Geschichten: vom Zauber der Natur und von kleinen und großen Dramen


Ein König im Anflug auf sein Reich

Artikelbild für den Artikel "NATUR: Die besten TIERFOTOS der WELT" aus der Ausgabe 43/2019 von HÖRZU. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: HÖRZU, Ausgabe 43/2019

KANN ES BESSERE AUSSICHTEN GEBEN? Nach der Landung auf einem abgestorbenen Ast überblickt dieser Steinadler sein Revier. Im Norden Norwegens haben sich die Greifvögel, die sonst eher bergiges Gelände im Landesinneren lieben, ans raue Küstenleben gewöhnt. Hier finden sie reichlich Beute, die sie im Sturzflug überraschen – von Fischen über Vögel und Insekten bis zu Füchsen.

Vor Hunden wird gewarnt

WO GIBT’S DENN SO WAS? Da greifen Afrikanische Wildhunde doch glatt einen ...

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WO GIBT’S DENN SO WAS? Da greifen Afrikanische Wildhunde doch glatt einen wehrhaften Geparden an! Doch im Rudel fühlen sie sich stark. Nachdem der Zwölferbande im südafrikanischen Zimanga Private Game Reserve ein Warzenschwein entwischt war, kreisten sie diese Raubkatze ein. Selbstbewusst und vor Aufregung jaulend. Bei so vielen Jägern ergriff der verschreckte Gepard lieber die Flucht.

Adler im Anflug, Wildhunde im Jagdfieber, Schlangen mit Heißhunger auf Frösche: Die Natur ist voller Abenteuer. Wer solche dramatischen Momente für die Ewigkeit festhalten will, braucht viel Geduld und Glück. So entstehen faszinierende Bilder, die uns Zauber und Zerbrechlichkeit der Natur eindringlich vor Augen führen. Die besten Aufnahmen werden jedes Jahr vom renommierten National History Museum in London prämiert. Schon seit 1965 gilt der Wettbewerb „Wildlife Photographer of the Year“ als einer der wichtigsten für Amateure und Profis. Sein Ziel ist es, die Arbeit von Naturfotografen zu fördern und das öffentliche Interesse an Tier- und Naturschutz zu stärken. „Die Fotos lösen Staunen, Freude, Überraschung oder sogar Erschrecken aus“, erklärt die Juryvorsitzende Rosamund Kidman Cox. „Wegen ihnen halten wir inne und denken nach.“

Beim Start des Wettbewerbs vor mehr als 50 Jahren wurden nur rund 500 Bilder eingereicht, inzwischen sind es mehr als 48.000 aus fast 100 Ländern weltweit. Eine Manipulation der Aufnahmen oder der gezeigten Geschichten ist beim Wettbewerb „Wildlife Photographer of the Year“ strikt verboten. Sie sollen die Natur möglichst ungeschönt und unverfälscht zeigen. Für digitale Bearbeitung gelten strenge Regeln. Die neun Jurymitglieder mussten aus den Einsendungen 100 preiswürdige Bilder auswählen, sie kannten dabei weder Namen noch Nationalität des jeweiligen Fotografen. „Während die Auslese der Glanzstücke Freude auslöst, war es schmerzlich, so viele Bilder zurückweisen zu müssen, die Lob und Ausstellung nicht minder verdient hätten“, bedauert Rosamund Kidman Cox. Die spektakulärsten werden jetzt in einem opulenten Bildband präsentiert (siehe Buchtipp) und weltweit in Ausstellungen gezeigt. Deutschlandstart ist am 30. November im Westfälischen Pferdemuseum in Münster.

BUCHTIPP
National History Museum (Hg.) Wildlife Fotografien des Jahres: Portfolio 29 Knesebeck 160 Seiten, 35 Euro

Schlafe, mein Bienchen, schlaf ein

WENN DAS EIGENE BETT ZU WEIT IST. Normalerweise halten sich Pelzbienen in unterirdischen Nestern auf. Doch diese Honigsammler aus dem marokkanischen Teil des Atlasgebirges waren offenbar überarbeitet. Sie flogen auf Grashalme, ließen Fühler und Flügel sinken und schliefen ein. Wenn Bienen zu wenig Schlaf bekommen, sind sie nicht mehr leistungsfähig genug.

Ein Frosch kommt selten allein

TREIBEN DIE ES NICHT ZU BUNT? Wenn es wärmer wird, verlassen die Grasfrösche ihre Winterquartiere. Wie hier in Südtirol suchen sie sich einen Teich, um sich zu paaren. Dabei umklammert das Männchen das Weibchen huckepack so lange, bis es Eier legt – bis zu 2000 Stück in geleeartigen Kapseln. Ein faszinierendes Unterwassertreiben mit vielen Fröschen, Farben und Laich!

Die Mahlzeit kommt per Lieferservice

IST DER KLEINE IMMER NOCH NICHT SATT? Papa bringt die Maus ins Haus. Der kleine Bartkauz kuschelt sich inzwischen ins wärmende Gefieder der Mutter. Sie brüten auf dem hohen Stumpf einer Birke in der schwedischen Provinz Värmland. Heimat der Bartkäuze sind die Wälder knapp unterhalb des Polarkreises.

Wenn’s dem Esel zu wohl wird …

… GEHT ER AUFS EIS. Oder er zieht durch die schneebedeckte Wüste. Diese Gruppe Wildesel, sogenannte Kiangs, machte sich auf die Suche nach nahrhaftem Gras in Chinas Altun Shan National Nature Reserve. Die Tiere mit dem rötlichbraunen Fell leben ausschließlich in diesem Hochland, das auch Teile von Tibet, Nepal, Pakistan und Indien umfasst.

Alles Gute kommt von oben

JA, WO IST DENN DER SCHNABEL? Familienbande sind entscheidend fürs Überleben der Kaiserpinguinküken. Wenn das Kleine ruft, sind die Eltern da: Mal füttern sie, mal putzen sie sorgsam das Daunengefieder, mal gibt es Streicheleinheiten in der eisigen Kinderstube.

Ich hab dich zum Fressen gern

EINMAL KURZ NICHT AUFGEPASST! Schon wurde der kleine Sanduhr-Laubfrosch von der Gebänderten Katzenaugennatter aus Costa Rica geschnappt. Noch guckt er verdutzt, doch bald schon wird das schwache Gift wirken, das sie ihm mit dem Biss verabreicht. Der Frosch hat keine Chance. Die rund 50 Zentimeter lange Schlange ortet die Beute mit der Zunge und schleicht sich lautlos an. Manchmal dauert es Stunden, bis sie zuschlägt.


FOTOS: S. 8-9: AUDUN RIKARDSEN/WILDLIFE FOTOGRAFIEN DES JAHRES; S. 10-11: PETER HAYGARTH/FRANK DESCHANDOL/MANUEL PLAICKNER/ WILDLIFE FOTOGRAFIEN DES JAHRES; S. 12-13: TOMMY PEDERSEN/JAIME CULEBRAS/ STEFAN CHRISTMANN/SHANGZHEN FAN/WILDLIFE FOTOGRAFIEN DES JAHRES