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NATURKOSMETIK IN DER VERANTWORTUNG: WUCHERT MIT EUREN PFUNDEN!


ÖKO-TEST Spezial Kosmetik und Wellness - epaper ⋅ Ausgabe 10/2018 vom 11.10.2018

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Alles, worauf junge, ethisch orientierte Verbraucher von heute Wert legen, verkörpert die Naturkosmetikbranche schon lange: Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Fairness – und qualitativ hochwertige Produkte. Sie müsste ihre Pluspunkte nur viel offensiver herausstellen.


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Foto: WALA Heilmittel GmbH/ Mathias Suchold

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Vom zarten Pflänzchen zur robusten, immergrünen Ranke: Naturkosmetik hat ein beeindruckendes Wachstum hingelegt. Hauptverantwortlich für die gute Entwicklung des grünen Schönheitsmarkts ist vor allem die Generation Y. ...

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... Jene Jahrgänge, die um die Jahrtausendwende herum Teenager waren, suchen vermehrt nach Konsumgütern, die ethische Werte vermitteln und echte Alternativen zu den herkömmlichen Produkten sind. „Diese junge Generation nimmt über ihren Konsum zunehmend gesellschaftlich Einfluss und verdeutlicht über die Auswahl der Marken ihre eigene Werteskala in Bezug auf Umwelt, Fairness und Nachhaltigkeit“, erläutert Branchenexpertin Elfriede Dambacher. Je komplexer die Außenwelt wird, ergänzt sie, umso stärker achten Menschen darauf, wofür sie ihr Geld ausgeben. Und nehmen dort Einfluss, wo sie es können, wenn schon so viele andere Bereiche außerhalb ihrer Wirkungsmacht liegen.

War am Anfang des Naturkosmetikbooms der kritische Blick vor allem auf die Inhaltsstoffe gerichtet, hat sich der Schwerpunkt inzwischen verlagert. Denn dass Naturkosmetikprodukte qualitativ hochwertig und die Rohstoffe darin unbedenklich sind, setzen die Käufer inzwischen als selbstverständlich voraus. „Als Wachstumsturbo hat sich der Wertewandel der jüngeren Verbraucher erwiesen“, so Dambacher. Aspekte wie faire Arbeitsund Handelsbedingungen, ressourcenschonende Herstellungsverfahren und Nachhaltigkeit haben da Priorität. Die Jungen – sie lehnen Konsum nicht ab. Aber verantwortungs-, umweltbewusst und ethisch korrekt soll er bitte sein. Dabei sind die Kunden neuen Typs dank des Internets bestens informiert und mit den bislang üblichen Marketingstrategien nur schwer zu beeindrucken. Ein mit Photoshop glattgebügeltes Gesicht auf den Covern von Hochglanzmagazinen löst ebenso wenig den Habenwollen-Reflex aus wie detaillierte, langatmige Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen.

Gefragt sind spannende und emotionale Geschichten statt staubtrockener Fakten sowie Gesichter, die den Wertewandel authentisch vermitteln.


Auch die konventionelle (Kosmetik-)Industrie ist längst auf den Zug in Richtung Natur aufgesprungen, drängt mit „grünen“ Produkten auf den Markt und will mit Nachhaltigkeitsstrategien punkten. „Konsum mit Umweltschutz oder sozialen Projekten zu koppeln, ist heute allgegenwärtig“, sagt Dr. Jana Friedrichsen vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin. Umso wichtiger ist es für die überwiegend kleinen und mittelständischen Naturkosmetikunternehmen, wahrgenommen zu werden.

Gut zu mir, fair zu anderen: Vor allem bei jungen Verbrauchern lässt sich mit fairen Anbauprojekten punkten.



Auf jeden Fall haben sie in puncto Glaubwürdigkeit einen großen Vorsprung, ist Elfriede Dambacher überzeugt. Denn für sie sind Nachhaltigkeit, Umwelt- und Naturschutz, Ressourcenschonung und fairer Handel eben keine neu entdeckten Trends, sondern seit Langem gelebtes Selbstverständnis. Aber auch zahlreiche internationale und nationale Newcomer bieten kreative Lösungen, die beides verbinden: den Wunsch nach ethischen und nachhaltigen Produkten und die Lust junger Verbraucher, zu shoppen und Neues auszuprobieren. Etwas schwer tun sich die Naturkosmetikhersteller beim Thema Fairtrade.

Was bei Lebensmitteln schon lange gang und gäbe ist, kommt in der Branche nur schleppend voran. Während auf den meisten Produktseren Siegel für zertifizierte Naturkosmetik prangen, findet man Auslobungen für Fairness bei der Beschaffung von Rohstoffen oder in der Kooperation mit Handelspartnern eher selten. Nach Angaben des Vereins Transfair, der in Deutschland für die Vergabe des Fairtrade-Siegels zuständig ist, sind derzeit gerade mal 136 Kosmetikprodukte entsprechend gekennzeichnet – unterschiedliche Packungsgrößen inbegriffen.

Der Großteil stammt von Fair Squared. Eine recht magere Bilanz nach fünf Jahren, in denen es das Siegel hier auch für Kosmetik gibt. Dabei ist die gerechte und faire Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette für viele Naturkosmetikunternehmen wie Weleda, Wala, Tautropfen, Logocos, Santaverde und Speick seit Langem selbstverständlich. Doch Verbraucher, die etwas über das faire Engagement ihrer Naturkosmetikmarken wissen wollen, werden häufig nur auf deren Internetseiten fündig. Offensive Vermarktung? Häufig Fehlanzeige.

Der Grund für so viel Zurückhaltung ist aber nicht nur, dass Naturkosmetikhersteller es ablehnen, Werte, die selbstverständlich zu ihrer Firmenphilosophie gehören, an die große Glocke zu hängen. Vielmehr liegt es in der Natur der Kosmetik selbst, dass eine Zertifizierung schwierig ist. Denn die bezieht sich ausschließlich auf Rohstoffe aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Regional oder in der EU eingekaufte Rohstoffe lassen sich dagegen nicht als „fair“ ausloben.

Dabei legen Naturkosmetikfirmen gerade darauf großen Wert und versuchen, möglichst viele Zutaten regionaler Herkunft, aus kontrolliert biologischem Anbau oder aus Wildsammlung einzubinden.

Hinzu kommt, dass eine Creme viele verschiedene Bestandteile hat – 10 bis 20 sind es in einer Rezeptur, Hunderte von Inhaltsstoffen in einer Produktpalette.

Dagegen ist die Bandbreite Fairtrade-zertifizierter Rohstoffe, die sich für kosmetische Zwecke eignen, sehr übersichtlich: In der Hauptsache sind das Sheabutter, Kokosprodukte, Arganöl und ätherische Öle. Das heißt, selbst wenn ein Kosmetikprodukt ein faires Siegel trägt, stammen letztlich nur einige wenige Inhaltsstoffe tatsächlich aus fairem Handel. Als Regel für die Vergabe des Fairtrade-Siegels für Kosmetikprodukte gilt, dass alle Inhaltsstoffe, die Fairtrade-Rohstoffe sein können, auch aus dem gerechten Handel kommen und entsprechend zertifiziert sein müssen.

Das seit einiger Zeit diskutierte Thema, aus Fairtrade „Real Trade“ zu machen, ist auch deshalb für die Naturkosmetikbranche Bestätigung und Herausforderung zugleich. Real Trade heißt: Handelsbeziehungen auf Augenhöhe zu pflegen und die Fertigungsstufen in jene Länder zu verlagern, aus denen die Rohstoffe stammen – mit dem Ziel, vor Ort Einkommen zu generieren, Jobs und vor allem Perspektiven zu schaffen. „Etwas grundsätzlich Neues ist die Forderung nach mehr Wertschöpfung im Anbauland nicht“, merkt Brigitte Frommeyer von Gepa an. Der Fair trade-Pionier habe schon Ende der 70er-Jahre den einseitigen Import von Rohstoffen aus den Ländern des Südens kritisiert, weil dies die Menschen dort benachteilige, den Wirtschaftsinteressen der Industrienationen dagegen zugutekomme.

Auma Obama, eine der Protagonistinnen der Real-Trade-Bewegung, sieht zwar den fairen Handel grundsätzlich als richtigen Weg an. Dennoch, mahnt die Halbschwester des ehemaligen US-Präsidenten, gebe es Verbesserungsbedarf. „Für westliche Firmen und Konsumenten funktioniert Fairtrade“, so Obama. Er stimme aber nicht unbedingt mit den Vorstellungen, Hoffnungen und Wünschen der südlichen Fairtrade-Partner überein.

Denn die Handelsbeziehungen zwischen Europäern und ihren Partnern in Afrika oder Asien beruhten noch immer „auf Goodwill – das aber ist keine Basis für nachhaltige Wirtschaft und reicht auf lange Sicht nicht aus“. Bei Real Trade, so die Kenianerin, gehe es nicht um Almosen, sondern um Handel zwischen gleichberechtigten Partnern.

Dass dieser Weg einen langen Atem braucht, zeigen Unternehmen wie Wala (Dr. Hauschka) und Weleda, die etliche ihrer Anbauprojekte so gestaltet haben, dass so viel Wertschöpfung wie möglich in den Erzeugerländern bleibt. Für die Rosenanbaupartnerschaften von Wala sind das die Türkei, der Iran, Afghanistan und Äthiopien. Um die Wertschöpfung in dem ostafrikanischen Land zu belassen, ließ Wala dort eine Anlage errichten, die das wertvolle Rosenöl vor Ort destilliert. Die Destille produ ziert und vermarktet inzwischen auch andere ätherische Öle.

Auch Weleda bezieht etliche Zutaten als fertige Rohstoffe – etwa Sesamöl von mexikanischen Kleinbauern oder Ylang-Ylang-Öl aus Madagaskar, für das eine Kooperative die frischen Blüten in Wildsammlung erntet und in einer eigenen Destille verarbeitet. Ohnehin greift Weleda für den Rohstoffeinkauf vorwiegend auf verarbeitete Pflanzen – Öle, Extrakte, Pulver und Pellets – zurück, für die viele Verarbeitungs- und Fertigungsschritte in dem Land stattfinden, in dem sie angebaut werden. Trotz der positiven Beispiele ist eines der größten Probleme der Partner vor Ort, „das in den westlichen Ländern erwartete Qualitätsniveau zu erreichen“, so Wala-Sprecherin Inka Bihler-Schwarz. Daher benötigten sie häufig Unterstützung, um ihre Rohstoffe zu verbessern und Zugang zum Markt zu bekommen. Dass das gelingen kann, zeige die Firma Agrifaso aus Burkina Faso, von der Wala seine Bio-Sheabutter bezieht. Bei der Bio-Zertifizierung habe Wala den westafrikanischen Partner finanziell unterstützt, inzwischen aber sei das Unternehmen Agrifaso unabhängig und behaupte sich als einer der größten Produzenten biologisch erzeugter Sheabutter am Markt.

Letztlich ist die Zusammenarbeit mit lokalen Kooperativen und Bauern gelebter Naturund Artenschutz, betont Annette Piperidis, die bei Weleda für die nachhaltige Rohstoffbeschaffung zuständig ist. „Wir wollen dafür sorgen, dass die Menschen vor Ort feste Einkommen haben und nicht in die Städte abwandern.“ Sonst könnte es passieren, dass Regionen, die durch den Anbau geschützt sind, zu Industriegelände umgewidmet werden. Dadurch würde die Artenvielfalt dort verloren gehen. „Doch als Unternehmen, das natürliche Rohstoffe einsetzt“, so Piperidis, „sind wir existenziell auf eine intakte, diverse Natur angewiesen“.

Gerade weil Naturkosmetikunternehmen bei Themen wie Fairness, Nachhaltigkeit, Regionalität oder Bio im Vergleich zur klassischen Kosmetikindustrie so klar im Vorteil sind, müssten sie das viel deutlicher als bisher publik machen. Branchenexpertin Elfriede Dambacher ist jedenfalls der Meinung, dass es nicht reicht, nur Gutes zu tun. Man muss auch darüber reden, „um die vielen Konsumenten zu erreichen, die heute zunehmend Wert darauf legen“.

FÜNF BEISPIELE FÜR SOZIALE, FAIRE UND NACHHALTIGE ANSÄTZE VON NATURKOSMETIKUNTERNEHMEN:

I + M BERLIN
Fair, organic, vegan: Mit diesen Firmenwerten hat Naturkosmetikpionier I + M Berlin in Sachen Trends auch heute noch die Nase vorn und beansprucht für sich, die politische Kosmetikmarke in Deutschland zu sein. Seit 2000 sind alle Produkte vegan. Außerdem unterstützen die Berliner faire Projekte in aller Welt, zum Beispiel durch den Verkauf limitierter Fair Editions. Motto: „Die Welt mit Schönheit verbessern.“

LAMAZUNA
Das französische Label Lamazuna hat eine Vision: Jeder sollte weniger Müll produzieren. Daher verzichtet Lamazuna für seine veganen Kosmetik- und Hygieneprodukte komplett auf Plastik. Die handgefertigten festen Shampoos und Zahncremes kommen am Holzstiel in fröhlich-bunte Pappboxen, die recycelbar sind. Zwei Prozent des Gewinns gehen an Projekte zur Amazonas-Aufforstung.

MYRTO-NATURALCOSMETICS
Für funktionierende Produkte fällt auch der Naturkosmetikbranche der Verzicht auf Palmöl schwer. Die Manufaktur Myrto-Naturalcosmetics aus Bergisch-Gladbach geht diesen Weg dennoch: Ihre Cremes, Lotionen und Conditioner halten ohne Emulgatoren durch Obst- und Getreidefasern zusammen. Anstelle von Konsistenzgebern aus raffiniertem Palmöl kommen kalt gepresste Bio-Pflanzenöle und -butter zum Einsatz.

STOP THE WATER WHILE USING ME
Der Markenname ist Programm: Das Label mit dem puristischen Design ruft zum nachhaltigen Umgang mit Wasser auf. Das heißt, es zu sparen und nicht zu verschmutzen. Ein Teil der Erlöse für die Shampoos, Conditioner, Duschgele und so weiter fließt in die Initiative Good Water Projects, die sich mit Nichtregierungsorganisationen in Gegenden engagiert, in denen sauberes Trinkwasser Mangelware ist.

FAIR SQUARED
Als eine der ersten Kosmetikserien weltweit erhielten die Produkte der alternativen Handelsorganisation das Fairtrade-Siegel. Das Sortiment besteht aus 100 Artikeln, vor allem Naturkosmetik- und Hygieneprodukten, die fair gehandelte Rohstoffe enthalten, etwa Latex aus Indien und Sri Lanka, Sheabutter aus Ghana oder Arganöl aus Marokko.

WERTSCHÖPFUNG VOR ORT

Pure Africa ist eine Körperpflegeserie aus Nigeria, zu der die schwarze Seife Dudu-Osun und die Sheabuttercreme Dudu-Shea gehören. Spa Vivent aus Hollenstedt bei Hamburg, das die Marke für den europäischen Markt importiert, betont, dass sämtliche Inhaltsstoffe wie Sheabutter, Pottasche, Aloe vera usw.aus dem afrikanischen Land am Golf von Guinea stammen und auch dort verarbeitet werden. Erica Ramsay, Geschäftsführerin von Spa Vivent, betont: „Wir halten die Wertschöpfungskette vor Ort und importieren statt Rohstoffen hochwertige, unter fairen, ethischen Arbeitsbedingungen gefertigte Naturprodukte.“