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„NBA 2K21“ IM CHECK: GAME TIME


Basket - epaper ⋅ Ausgabe 11/2020 vom 07.10.2020

Der König der Basketball-Simulationen ist zurück! Während der Start der kommenden Spielzeit noch etwas auf sich warten lässt, könnt ihr euch schon jetzt um die virtuelle Krone duellieren - mit einigen Neuerungen. BASKET verrät, was das Game draufhat!


Artikelbild für den Artikel "„NBA 2K21“ IM CHECK: GAME TIME" aus der Ausgabe 11/2020 von Basket. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Basket, Ausgabe 11/2020

Auch die Current-Gen-Grafik kann sich bei 2K wie jedes Jahr sehen lassen!


Es ist ein durchaus gewaltiger Sprung, den das beste Basketball-Videospiel auf dem Markt im November 2020 nehmen muss. Am 12. erscheint in vielen Ländern weltweit, auch in den USA, die Sony Playstation 5, in Deutschland und den weitern Ländern Europas kommt die neue Konsole eine Woche ...

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... später auf den Markt. Die Xbox Series X erscheint weltweit bereits am 10. November. Während sich Spieler auf eine höhere Leistung, noch realistischere Grafik und ein verbessertes Spielerlebnis freuen, stellt dieser Schritt die Spieleentwickler vor eine große Herausforderung: Einen Spagat schaffen dazwischen, das bestmögliche Produkt für die aktuellen Voraussetzungen zu schaffen - und gleichzeitig auf den auch für die Vidoespielfranchise so wichtigen Sprung auf die nächste Ebene schaffen.

„Die Next-Gen-Version von NBA 2K21 wird sich noch einmal deutlich von der Current-Gen-Variante unterscheiden“, erklärt Mike Wang, Gameplay Director bei NBA 2K. „Die Spieler werden feststehen, das sie alles wiederfinden, was sie bereits aus der Current-Gen-Version kennen, nur mit so viel mehr Möglichkeiten als zuvor.“ So habe man die Produktion der Titel für die beiden Konsolen aufgesplittet, um sicherzustellen, dass beide Titel sich im Gleichschritt entwickeln und voneinander lernen können.

„Wenn wir die Möglichkeit haben, mit den Voraussetzungen einer neuen Konsole zu arbeiten, ist das für uns immer sehr aufregend. Ich denke, die Spieler werden es sofort merken, wenn sie 2K das erste mal in der Next-Gen-Variante starten. Alles fühlt sich einfach komplett anders an.“, sagt Wang. Doch wie sieht es zunächst auf den aktuellen Konsolen aus?

Frust & Lerneffekt

Die erste auffällige Neuerung ist die deutlich veränderte Wurfsteuerung, „Shot Aiming“ lautet das Zauberwort. Während in früheren Editionen vor allem das Timing des Wurfs entscheidend war und Spieler eine horizontale Anzeige bis zum perfekten Moment „befüllen“ mussten, ist die Wurfanzeige diesmal horizontal. Beim Jumper muss der rechte Shot-Stick nun möglichst gerade nach unten geführt werden, um eine höchstmögliche Trefferwahrscheinlichkeit zu erzielen. Fangen Spieler feuer, vergrößert sich der Bereich, in dem ihr den rechten Stick herunterziehen könnt, und den Wurf trotzdem trifft.

Natürlich kann auch die Timingbasierte Steuerung der Vorjahre wieder eingestellt werden - was gerade zu Beginn viele Spielanfänger tun dürften. Denn beherrscht man das neue „Shot Aiming“ noch nicht so richtig, hagelt es in den Anfangsstunden einige Airballs, was durchaus zu Frust führt. Auch wenn man den zu treffenden Bereich mit dem Shot-Stick verändern kann, dauert es doch eine Weile, bis die neue Mechanik komplett verinnerlicht ist. „Den perfekten Wurf zu erreichen, ist in NBA 2K21 deutlich schwieriger geworden, erklärt Wang. Ein Tipp, wie es deutlich besser funktioniert: Der rechte Stick muss nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt losgelassen werden, sondern kann die ganze Zeit nach unten gehalten werden, was das „Aiming“ erleichtert.

Und leuchtet die Trefferanzeige dann einmal grün auf, sorgt dies für noch größere Freude als in den Jahren zuvor. Die neue Wurfsteuerung ist eine Herausforderung, jedoch eine, die es sich zu meistern lohnt. Denn hat man den Shot-Stick einmal verstanden, stehen auf dem Court etliche, schon für Current-Gen extrem realistische Neuerungen auf dem Plan. Vor allem die den Stars getreu nachgeahmeten Dribbling-Moves haben es mehr als in sich, Luka Doncic‘ Stepback, Kyrie Irvings Size-Up-Moves oder James Hardens Eurostep wirken noch einmal deutlich realistischer, je nach Richtung, in die der Stick bewegt wird, haben die virtuellen Athleten gleich eine ganze Reihe neuer Bewegungen drauf. Auch auf die Bewegungen im Post und mit dem Rücken zum Korb wirkt sich dies positiv aus, Floater, Turnaround-Jumper und Ballfakes können nun noch intuitiver eingesetzt werden. Und der Unterschied, ob man mit einem Guard oder kräftigen Forward im Post agiert, ist in diesem Jahr noch deutlich realitischer als je zuvor - was den jeweiligen Stärken der einzelnen Spieler noch einmal zusätzliche Wichtigkeit verleiht.

Dank „Next-Gen“ fliegen Stars wie Zion jetzt noch realistischer durch die virtuelle Halle.


Mehr Macht den Stars

In NBA 2K21 habt ihr noch größere Kontrolle über alle Aspekte eures virtuellen Akteurs.


Shooting? Passing? Defense? Jetzt gibt’s bei der Auswahl noch mehr Möglichkeiten!


Auch die Bewegungen abseits des Balls sowie das in der realen NBA heute überlebenswichtige Spacing erfuhren eine Auffrischungskur. So stellen die CPUgesteuerten Akteure nun mehr Blocks abseits des Balls, laufen teilweise überraschend clevere Cuts und finden Mittel und Wege sich in den Ecken für den freien Wurf zu positionieren. Selbst im Fastbreak bewegen sich die mitlaufenden Spieler nun intelligenter als zuvor. Kleiner Kritikpunkt: Das Doppeln von Star-Spielern erfolgt seitens des Gegners teilweise so schnell, dass es oftmals für fast schon zu viele offene Würfe sorgt. Auch hier lässt sich jedoch mit einer Anpassung des Schwierigkeitsgrades relativ schnell Abhilfe schaffen, zumal die doppelnden Verteidger desöfteren für Ballverluste sorgen.

Die Starspieler sind im neuen NBA 2K21 wichtiger denn je, findet der Spieler beim Gegner ein gutes Matchup, ist es für ein All Star-Kaliber oft ein Leichtes, dies auszunutzen. Alles Aspekte, an die sich Gamer schnell gewöhnen werden - und die den Spielspaß gerade in Partien gegen einen Kumpel auf dem Sofa noch einmal ordentlich steigern.

„Seid gespannt!“

Der „Next-Gen“-Trailer verspricht ein Feeling wie direkt vom Spielfeldrand!


Auch abseits des virtuellen Courts wartet NBA 2K21 mit einigen Neuerungen auf. Eine der erfreulichsten ist, dass die WNBA, im vergangenen Jahr erstmals im Spiel vertreten, nochmal eine deutlich detailliertere Betreuung bekommen hat. Für die besten Basketballerinnen der Welt wurden die Bewegungsabläufe überarbeitet, Spieler und Spielerinnen können sich nun auch einen weiblichen Charakter designen. „Außerdem kommen in Bezug auf die WNBA noch einige Änderungen auf der Next-Gen-Konsole, seid gespannt!“, sagte 2K-Executive Producer Erick Boenisch.

Auch bei den einzelnen Spielmodi hat sich einiges getan. Der beliebte „MyPlayer“-Modus ist mit einem überarbeiteten CharakterCreator ausgestattet, die Story des „MyCareer“-Modus hat noch einmal mehr Tiefe bekommen und lässt den Spieler bereits auf noch realistischerem High School- und College-Level für Furore sorgen. Ais der „Neighborhood“ ist nun der „2K Beach“ geworden. Auch „MyGM“ und „MyLeague“ sind selbstverständlich zurück und lassen euch die Geschicke einer Franchise für die nächsten Jahrzehnte leiten.

Ein Kritikpunkt vieler Spieler: Wirklich voran kommt man in „My-Career“ nur mit den sogenannten „Microtransactions“, also, indem man echtes Geld dafür ausgibt, den Spieler zu upgraden oder ihm eine Shoppingtour zu spendieren. Auch ohne das Aufbringen von Geld ist eine Weiterentwicklung in dem Modus definitiv möglich, kostet allerdings natürlich etwas mehr Zeit. So oder so hilft der Aufbau des Modus dabei, die neuen Gameplay-Änderungen zu verinnerlichen und künftig noch stärker auf dem virtuellen Court dominieren zu können.

Die Mamba- (99,99 Euro) und Standard-Edition (69,99 Euro)


Vor großem Schritt

Stars wie Damian Lillard führen ihre virtuellen Dribblings nun noch realistischer aus.


Keine Frage: Jahrelange Fans der 2K-Simulation werden auch mit NBA 2K21 wieder voll auf ihre Kosten kommen - für Beginner gilt das, nach einer kurzen Lernkurve mit der neuen Wurfmechanik, genauso. Noch immer setzt das Spiel Maßstäbe für Sportsimulationen - auch wenn es in diesem Jahr einen schwierigen Spagat schaffen muss. Was genau die größten Änderungen für die kommende Generation Videospiele ist, lässt 2K aber noch offen. Was verraten wird, ist, dass man gerade für die Next-Gen-Variante auf die Stars gehört hat, die man selbst möglichst realitätsnah abbilden möchte. „Wir wurden von einigen NBA-Stars mit Verbesserungsvorschlägen überhäuft, was uns dabei hilft, ein noch besseres Spielerlebnis zu schaffen“, sagt Mike Wang, der das Feeling des Spiels auf der neuen Konsole kaum erwarten kann.

Dem können wir uns nur anschließen. Und haben mit Sicherheit bis dahin auch den neuen Shot-Stick voll verinnerlicht…

NBA-STARS AUF DEM 2K-COVER

Jahr Athlet (Version)

2K10 Kobe Bryant (Standard Edition)

2K11 Michael Jordan (Standard)

2K12 Michael Jordan, Larry Bird, „Magic“ Johnson (Standard)

2K13 Kevin Durant, Blake Griffin, Derrick Rose (Standard)

2K14 LeBron James (Standard)

2K15 Kevin Durant (Standard)

2K16 James Harden, Stephen Curry, Anthony Davis (Standard)

2K17 Paul George (Standard), Kobe Bryant (Legend Edition)

2K18 Kyrie Irving (Standard, Shaquille O‘Neal (Legend Gold Edition)

2K19 Giannis Antetokounmpo (Standard), LeBron James (20th Anniversary Edition)

2K20 Anthony Davis (Standard), Dwyane Wade (Legend)

2K21 Damian Lillard (Standard), Zion Williamson (Next Gen Edition), Kobe Bryant (Mamba Forever Edition)

DIE NEUERUNGEN IM ÜBERBLICK

Anspruchsvolle Wurfmechanik: Während es in älteren Versionen des Spiels vor allem entscheidend war, beim Jump Shot das richtige Timing zu finden, kommt es diesmal mehr auf das Zielen des Wurfs an. Zieht der Spieler den rechten Stick nach unten, erscheint über dem Kopf des virtuellen Athleten eine Anzeige, da es möglichst gerade und genau zu treffen gilt. Gelingt dies einige male, vergrößert sich diese Anzeige, der Baller trifft nun mit höherer Wahrscheinlichkeit.

Verbesserte Dribbling- und Signature-Moves: Dribbling-Moves wie Size-Ups, Behind-the-Backs oder Hesitations lassen sich nun mithilfe des rechten Sticks noch intuitiver und zielgerichteter steuern - ohne, dass der Akteur im Spiel ausversehen zum Wurf abdrückt! Hier hat 2K vor allem auf seine Stars geachtet und formte die „Signature“-Bewegungen der meisten Stars fast lebensecht nach! So finden sich mit den Stars etliche Möglichkeiten, den Gegner schwindelig zu spielen, und ihn mit einem Crossover auf die Bretter zu schicken!

MyPlayer-Neuerungen: Eine Sache, die sich Coverathlet Damian Lillard für den „MyPlayer“-Modus laut NBA 2K21 wünschte, war es, einen riesigen Point Guard erstellen zu können - so hob das neue Game die Größenbeschränkung für die Position an. Insgesamt hat der Spieler nun mehr Möglichkeiten, um sich sein virtuelles Ebenbild zu kreieren, ob per Face Scan oder etlichen Anpassungsmöglichkeiten für die einzelnen Gesichtsbereiche. Jeder Milimeter mehr Spannweiter oder jedes Kilogramm Muskeln mehr oder weniger wirkt sich wirklich auf den Spieler ausi

„Long Shadow“ in MyCareer: Im neuen Spiel erzählt der Modus die Karriere von Junior, den der Gamer von der High School aus in die NBA zocken und dabei auf gleich zehn authentisch nachgebildete Colleges zählen kann: Unter anderem sind UCLA, Villanova, UConn oder Michigan State mit dabei! Auch die Coverathleten Damian Lillard oder Zion Williamson (für Next-Gen-Edition) lassen sich auf deinem Weg in die NBA blicken und runden einen hochbesetzten Cast ab - einfach mal reinschauen!

MyTeam-Update: Auch für den beliebten „MyTeam“-Modus gibt es einige Neuerungen: Vor allem der „Seasons“-Modus, der sich über einen sechswöchigen Zeitraum erstreckt, dürfte bei Fans für Freude sorgen, zudem gibt es etliche neue Möglichkeiten, an die heißesten Karten zu kommen und diese so zu modifizieren, das am Ende euer perfektes „MyTeam“ auf dem Court steht! Auch wenn die Herausforderungen, um an die Top-Objekte zu kommen, sportlich sind - es lohnt sich!


Fotocredit: Getty Images