Lesezeit ca. 11 Min.
arrow_back

Neato D800


Logo von ETM Testmagazin
ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 12/2022 vom 25.11.2022
Artikelbild für den Artikel "Neato D800" aus der Ausgabe 12/2022 von ETM Testmagazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 12/2022

Das Modell & die Station

Äußerlich ähnelt der D800 sehr seinen Vorgängermodellen; nur hinsichtlich der Farbe seines Gehäuses, die von einem edlen, espressoähnlichen Ton ist, unterscheidet er sich von ihnen. Die Stabilität der im Gehäuse verbauten Materialien sowie ihres Verbunds ist noch immer durchweg hochwertig, sodass sie selbst stärkere Stöße während des Saugvorgangs aushalten können. Spaltmaße sind ausgesprochen selten, was aus dem Grund willkommen zu heißen ist, dass so keine Schmutzpartikel, mit denen das Modell bei seiner Arbeit regelmäßig in Kontakt kommt, in das Gehäuse hinein gelangen können. Nur ein minimales Manko ließ sich von unseren Tester:innen wahrnehmen – nämlich dass die beiden Tasten am oberen Teil des Modellkörpers eher schwergängig zu verwenden sind.

Mit Maßen von 323 × 336 × 102 Millimetern (Lmax× Bmax× ?H maxd.Modells) ist der D800 von einer durchschnittlichen Größe; allein ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 3,49€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von ETM Testmagazin. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1050 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 12/2022 von Liebe Leserin, lieber Leser,. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Liebe Leserin, lieber Leser,
Titelbild der Ausgabe 12/2022 von Glatte Wäsche im Handumdrehen – die Kraft des Dampfbügelns. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Glatte Wäsche im Handumdrehen – die Kraft des Dampfbügelns
Titelbild der Ausgabe 12/2022 von Dampfbügelstationen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Dampfbügelstationen
Titelbild der Ausgabe 12/2022 von Der Test im Überblick. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Der Test im Überblick
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
Der Test im Überblick
Vorheriger Artikel
Der Test im Überblick
Wie wirksam ist das Modell?
Nächster Artikel
Wie wirksam ist das Modell?
Mehr Lesetipps

... seine Höhe ist erheblicher, was sich aber nicht weiter als problematisch erwies: Schließlich kann das Modell noch immer unter verschiedene Möbelstücke rollen, um die so verstellten Areale des Fußbodens zu säubern. Auch das Gewicht (m maxd.Modells: 3.690 Gramm) ist maßvoll, sodass es sehr simpel ist, den Saugroboter in einen anderen Teil des Hauses zu heben und von da aus einen Saugvorgang anzustoßen; hier leistet die Mulde an der Oberseite des Modellkörpers exzellente Dienste, lässt sich das Modell an ihr doch sehr sicher packen.

Das Zubehörpack ist nicht wirklich üppig; neben der Ladestation ist schließlich nur ein Reinigungswerk- zeug vorhanden. Schön wiederum ist, dass sich dieses Reinigungswerkzeug in einem Fach an der Station verwahren lässt, sodass man es bspw. bei der regelmäßig vorzunehmenden Bürstenreinigung schnell zur Hand hat. Die Station selbst ist ausgesprochen klein und misst bloß 77 × 173 × 115 Millimeter (Lmax× Bmax× ?H maxd.Station), sodass sie im Haus nicht visuell hervorstechen sollte. Beim Abstellen der Station hat man auch einen erheblichen Spielraum von 2 Metern: Dies ist dem Stromkabel zu verdanken, mit dem man die Station ans Stromnetzwerk des Hauses anschließen muss.

Die Bedienung

Am Modellkörper des D800 ist bloß ein Tastenpaar vorhanden, das man als Verbraucher:in problemlos erreichen sowie dank der Maße von 15 bzw. 37 Millimetern (∅maxd.Tasten) ohne Weiteres eindrücken kann; die Mechanik ist aber eher schwergängig. Mit dem hier angesprochenen Tastenpaar kann man indes nur die Basics des Funktionsspektrums des Modells erreichen: Mit der einen Taste lässt sich das Modell an- & ausschalten – aber ausschließlich im Modus Eco – und mit der anderen Taste kann man den Roboter dazu veranlassen, Sprachhinweise auszusprechen: Nach einem Tastendruck lässt sich ein kurzer und knapper Hinweis vernehmen, sodass man unmittelbar erkennen kann, wie es um den D800 momentan bestellt ist (bspw. durch den Hinweis „Ich lade mich für meinen nächsten Reinigungslauf auf.“).

Die Tasten sind mit LEDs versehen, die Verbaucher:innen über alles Wesentliche unterrichten sollen: So kann man bspw. Fehler anhand einer rot blinkenden LED erkennen. Neben den Tasten ist außerdem noch ein weiteres Duo an LEDs vorhanden. Die eine von ihnen stellt dar, ob das Modell aktuell mit dem WLAN verbunden ist, während die andere von ihnen den Stand des Stromspeichers anhand drei verschiedener Farben (i. e. Grün, Gelb & Rot) veranschaulicht. All diese LEDs sind auch bei prallem Sonnenschein noch voll erkennbar.

Mehr lässt sich an dem Modellkörper selbst nicht vornehmen: Daher müssen Verbraucher:innen die App MyNeato verwenden, welche mit Android ab Version 7.0 und mit iOS ab Version 13.2 kompatibel ist. Das Einrichten klappt leider nicht immer problemlos, sodass man es ab und an mehrmals versuchen muss. Am Ende haben unsere Tester:innen den D800 aber doch mit allen Smartphones verbinden können. Qualitätsprobleme ließen sich aber leider auch anschließend noch verzeichnen: Die App kann das Modell manchmal verlieren, sodass es sich übers Smartphone nicht mehr ansprechen lässt; wir müssen aber herausstellen, dass sich diese Probleme innerhalb von 30–60 Sekunden von allein behoben haben.

Das Funktionsspektrum der App MyNeato ist nicht auch nur annähernd so vielgestaltig wie das der Apps anderer Roboter; Neato verspricht aber, den Verbraucher:innen im Weiteren noch viele andere Funktionen zu erschließen. Dass die App so überschaubar ist, hat aber auch den Vorteil, dass man sich in den hier vorhandenen Menüs ohne Mühen orientieren kann. Die App lässt sich von vornherein intuitiv verwenden, sodass man innerhalb von nur ein paar Minuten verstehen wird, wie sich welche Funktionen an- & auswählen lassen.

Welche Funktionen aber sind es denn nun, die man aktuell per App in Anspruch nehmen kann? Zunächst lässt sich per App natürlich ein Saugvorgang starten oder stoppen, wobei die Wahl zwischen den Modi Eco und Turbo besteht; leider kann man den Modus noch immer nicht mitten während eines Saugvorgangs verstellen. Dies wäre vor allem dann wertvoll, wenn der D800 Fußböden aus verschiedenen Materialien säubern muss – bspw. an verschiedenen Stellen des Hauses vorhandene Teppiche. Dann ließe sich die Saugleistung an die Ansprüche des Fußbodens anpassen. Schön wiederum ist, dass man den Stand des Stromreservoirs immer einsehen kann; diesen stellt die App auch sehr präzise von 0–100 % dar.

Während des ersten Saugvorgangs im Haus erstellt der D800 eine Karte, an der er sich im Weiteren orientiert. Diese Karte lässt sich in der App durchaus einsehen, aber doch nur partiell verändern: So kann man in ihr bspw. No-Go-Zonen einprogrammieren. Diese Teile des Fußbodens werden von dem Modell dann auch wirklich vermieden. Was sich verbessern ließe: Man kann die Karte leider nicht manuell in verschiedene Zonen einteilen (bspw. Arbeitszimmer, Wohnzimmer usw.); zudem lässt sich nicht in Echtzeit einsehen, welche Teile des Fußbodens von dem Modell schon erreicht wurden und welche es sich noch vornehmen muss. Wer in einem Haus mit mehreren Stockwerken wohnen und den Roboter in allen Stockwerken arbeiten lassen will, wird außerdem monieren, dass der D800 aktuell nur eine einzelne Karte erstellen kann; der Hersteller arbeitet aber daran, das parallele Erstellen und Einspeichern von mehreren Karten zu erlauben, sodass sich der Roboter auch in verschiedenen Stockwerken sinnvoll verwenden lässt.

Darüber hinaus bietet die App noch weitere Optionen, von denen im Speziellen der Timer hervorzuheben ist: Man kann hier präzise einprogrammieren, wann sich das Modell ans Werk machen und welchen Modus es währenddessen ver- wenden soll; anhand eines Wochenplans (Mo. – So. & 00:00–23:59 Uhr) lässt sich die Fußbodenreinigung voll automatisieren. Will man die App nicht verwenden, sondern den D800 per Sprachassistenten ansprechen, so kann man dies per Amazon Alexa und Google Home verwirklichen. Das ließ sich von unseren Tester:innen auch problemlos verwirklichen.

Wirklich viel Arbeit hat man mit dem Modell also nicht – allein den Staubbehälter muss man sich in regelmäßigen Abständen vornehmen. Dank des hier vorhandenen Volumens von 700 Millilitern (Vmax d. Staubbehälters) werden viele Verbraucher:innen dies aber nur ein paar Male pro Monat einplanen müssen. Dies war unseren Tester:innen auch aus dem Grunde willkommen, dass sich der Staubbehälter nur anspruchsvoll leeren lässt: Denn es kann sehr schnell passieren, dass Staub & Co. währenddessen heraus und wieder herab zum Fußboden wirbeln. Darüber hinaus muss man auch andere Teile des Roboters säubern – wesentlich ist die regelmäßige Bürstenreinigung. Diese lässt sich aber ohne Mühen vornehmen, vor allem weil man die Bürsten ohne Weiteres ausbauen kann; das im Zubehörbündel enthaltene Reinigungswerkzeug macht den Reinigungsvorgang übrigens sehr viel simpler. Die äußeren Sensoren des Modells muss man schließlich nur ab und an mit einem weichen Tuch abwischen.

Manche Teile des Modells verschleißen, sodass man sie immer mal wieder auswechseln muss: Wir sprechen hier vornehmlich von dem Akku, den Bürsten und dem Filter.

Dass man den hier vorhandenen Akku wechseln kann, ist alles andere als selbstverständlich und wird auch Verbraucher:innen sehr willkommen sein – denn so muss man im Falle eines vollen Verschleißes keinen neuen D800 erwerben. All diese Teile lassen sich im Onlineshop des Herstellers erwerben.

Der D800 kommt von Werk aus nur mit einer kurzen und knappen Dokumentation daher, die eher einen Quick Start Guide darstellt. Den hier vorhandenen Graphiken ist aber zu verdanken, dass man als Verbraucher:in immer erkennen kann, wie sich das Modell ans Werk schicken lässt – weitere wertvolle Details aber wie bspw. über das Verwenden der App sind hier nicht enthalten. Der Hersteller stellt indes online eine sehr viel detailreichere Version seiner Dokumentation zum Download bereit. Wer diese Dokumentation einmal voll durchlesen sollte, weiß am Ende alles, was er über den D800 wissen muss.

Die Systematik

Eine der wahren Qualitäten des Modells ist sein vollkommen planvolles Manövrieren durchs Haus. Währenddessen kann sich der D800 nämlich an der Karte orientieren, welche er bei seinem ursprünglichen Saugvorgang erstellt. Das Prinzip ist immer ein und dasselbe: Vorab nimmt er sich die äußeren Teile des Fußbodens – also vor allem die Flächen vor den Fußleisten – vor, ehe die anderen Flächen anstehen. Diese schließlich rollt er in parallelen Fahrbahnen ab, um alle Teile des Fußbodens zu erreichen. Wir maßen, dass der Roboter regelmäßig 91 % des Fußbodens abdecken kann – abhängig von den im Haus vorhandenen Hindernissen. Gerade diese Hindernisse können den Roboter veranlassen, von seinem Fahrplan abzuweichen. Daher kommt es in der Praxis ab und an dazu, dass manche Teile des Fußbodens nicht, andere wiederum mehrmals erreicht werden.

Darüber hinaus kann der D800 viele Hindernisse wirksamer erkennen als die anderen Modelle des Herstellers, die wir uns in den letzten Monaten schon vornahmen. Was aber verdrießlich ist: Flachere Hindernisse mit einer Höhe von unter 80 Millimetern (Hmaxd.Hindernisses) lassen sich von den Lasersensoren nie im Vorhinein erkennen. Nach 2–4 Malen des Anstoßens sieht sich der Roboter aber endlich dazu veranlasst, auch solchen Hindernissen auszuweichen, ohne sie – wie noch die anderen Modelle – überrollen zu wollen. Die Stoßsensoren an der Vorderseite des Modells erwiesen sich in solchen Situationen daher als sehr wirksam. Verlässlich sind aber auch die Wandsensoren, anhand derer sich der D800 an den Wänden halten und so die Flächen vor den Fußleisten voll abrollen kann, sowie die Sturzsensoren, von denen sich Treppen aus vollkommen verschiedenen Materialien (Holz, Stein und Stahl) problemlos erkennen ließen. Auch Hindernisse wie bspw. Türschwellen stellen kein Problem dar: Sie kann der Roboter erklimmen, ohne dass er dadurch auch nur ein paar Millimeter von seinem Fahrplan abkommen würde.

Der D800 weiß immer, wo seine Station im Haus ist und kann sich dadurch verlässlich in die Station rollen, ehe sein Stromreservoir leer ist. Dabei ist es auch gleichgültig, wie viele Meter er sich zu diesem Zweck durchs Haus schieben muss; der Roboter ermittelt schließlich anhand seines aktuellen Abstandes zur Station sehr präzise, wann er zurückkehren muss. Nur sehr selten ließ sich von unseren Tester:innen verzeichnen, dass sich das Modell zwar in die Nähe der Ladestation rollte, sie dann aber doch nicht sicher erkennen konnte, sodass sich der D800 am Ende nicht wieder laden ließ.

Die Saugleistung

Die Saugleistung des Modells ist durchaus ansehnlich, aber von verschiedenen Faktoren abhängig – einmal von dem Material des Fußbodens und einmal von dem Modus. Fußböden aus Holz, Stein & Co. kann man schon im sparsamen Modus Eco ordentlich säubern, werden doch durchschnittlich 87% aller Grob- & Feinpartikel während eines Saugvorgangs eingesogen, wobei die Größe der Partikel nicht weiter wesentlich ist. Die Wahl des Modus Turbo ist durchaus wahrnehmbar: Mit ihm verschwinden schließlich 95% aller Grob- & Feinpartikel. Während der Teppichreinigung schließlich ist immer der Modus Turbo einzuprogrammieren: Hier werden während eines Saugvorgangs 94% aller Grob- & Feinpartikel eingesogen. Bei der Randreinigung soll der D800 schon dank seiner ausbauchenden D-Form brillieren, was sich aber leider nicht voll bewahrheitet hat: Während Grob- & Feinpartikel bspw. vor den Fußleisten voll verschwinden, verbleiben viele von ihnen doch in den Ecken des Hauses (14 %). So kann das Modell voll in die Ecken hinein rollen, die in ihnen verteilten Grob- & Feinpartikel aber nicht erreichen – denn die Borsten der vorderen Eckbürste messen nur 25 Millimeter (L maxd.Borsten).

Strom & Schall

Der Akku des D800 ist schwächer als der des Vorgängermodells (U & Q: 14,4 V & 2.100 mAh versus14,4 V & 6.200 mAh), was sich auch anhand der maximalen Dauer des Saugvorgangs erkennen lässt: So maßen wir bspw. im Modus Eco eine solche von 98 Minuten (T maxd.ModusEco) und im Modus Turbo eine solche von 69 Minuten (T maxd.

Modus Turbo).Für viele Verbraucher:innen wird auch das schon vollkommen ausreichen: Wir sprechen hier schließlich von von 70 resp. 45 Quadratmetern (A maxd.ModusEcoresp.Turbo), die das Modell in einem Mal abrollen kann. Schön ist

Die App erstellt Saugvorgangsprotokolle: So kann man sich auch anschließend noch ansehen, wie sich das Modell während eines Saugvorgangs durchs Haus schob, vor welche Hindernisse es währenddessen stieß et cetera.

Vollkommen automatisieren lässt sich die Arbeit des Modells anhand des Timers: Hier kann man schließlich einprogrammieren, wann sich das Modell die Fußböden vornehmen soll (Mo. – So. & 00:00 – 23:59 Uhr).

Dieses Menü erschließt den Verbraucher:innen verschiedene Optionen, um die Arbeit des Modells weiter zu personalisieren. Das Spektrum der hier vorhandenen Optionen ist aber nicht wirklich enorm.

Die vom Modell erstellte Karte lässt sich verwenden, um No-Go-Zonenin ihr einzuzeichnen: Diese Teile des Hauses werden von dem Modell anschließend vermieden – das klappte immer sehr verlässlich.

außerdem, dass der Stromspeicher des Modells sehr viel schneller wieder voll ist: Nach nur 100 Minuten (T max) kann sich der D800 schon wieder ans Werk machen.

Während des Saugvorgangs lässt das Modell einen erheblichen Schallausstoß vernehmen, was den ein oder anderen, der währenddessen bspw. Filme, Serien & Co. schauen will, sicherlich stören wird. Wir ermittelten im Modus Eco Spitzen von 66,6 Dezibel (LPmaxd.

Modus Eco aus d:1 Meter) und im Modus Turbo solche von 72,0 Dezibel (L Pmaxd. Modus Turbo aus d: 1 Meter) – dieses Schallen kann man auch aus anderen Teilen des Hauses wahrnehmen. Gerade daher ist es so wertvoll, dass dem Modell ein Timer verliehen wurde: Diesem ist es schließlich zu verdanken, dass man den D800 auch dann arbeiten lassen kann, wenn alle außer Haus sind; so muss man sich um den Schallausstoß auch nicht weiter scheren.

Optional erhältliches Zubehör: Für Tierhalter:innen und mehr

Für den D800 lässt sich auch noch wertvolles Zubehör erwerben, welches i. Ü. auch mit den Modellen D8, D9 und D10 kompatibel ist. Zuvörderst ist hier die spezielle Tierhaarbürste zu nennen, die sich anstelle der von Werk aus vorhanden Walzenbürste ans Modell anschließen lässt. Sie kann sich durch ihre vielen und obendrein auch sehr viel stabileren Lamellen auszeichnen. Dadurch kann die Bürste bspw. auch weiches Tierhaar wirksamer von den Fußböden abnehmen, wie sich anhand des von unseren Tester:innen verteilten Tierhaars (u. a. von British Shorthairs) prima erkennen ließ. Sie ist bspw. im Onlineshop von Neato erhältlich (49,99 €, UVP).

Außerdem kann man den D800 verwenden, um ansprechende Aromen im Haus zu verteilen. Verwirklichen lässt sich dies durch kompakte Kapseln, die man an den Filter des Modells anschließen kann. Die drei verschiedenen Aromen, aus denen sich hier wählen lässt – Apfel-Melone (Sweet), Citrus (Fresh) und Lavendel (Calm) – nahmen unsere Tester:innen schon nach dem Abschluss eines einzelnen Saugvorgangs deutlich im Haus wahr. Schön vor allem: Die Aromen wirken ausgesprochen natürlich. Auch die Kapseln lassen sich bspw. online erwerben (6 Kapseln – 24,99 €, UVP).