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Ner vige Windows -Probleme lösen


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PC Welt - epaper ⋅ Ausgabe 11/2022 vom 07.10.2022

Windows

Vom Betriebssystem gesperrte Dateien löschen

Problem: Kann Windows eine Datei oder einen Ordner nicht löschen, ist in der Regel noch ein Prozess aktiv. Doch auch Systemfehler können den Löschvorgang blockieren. Lösung: Das Tool Lock Hunter (auf Heft-DVD) kann gesperrte Dateien und Verzeichnisse löschen. Dazu klinkt sich das praktische Tool nach der Installation in das Explorer-Kontextmenü ein. Klicken Sie nun etwa mit der rechten Maustaste auf eine Datei und dann auf den Menüeintrag „Whatʼs locking this file?“. Bei einem Verzeichnis lautet der Befehl „What‘s locking this folder?“ Im nachfolgenden Fenster wird der Prozess aufgeführt, der das Löschen verhindert. Klicken Sie auf „Delete It“. Sollte das auf Anhieb nicht funktionieren, kann Lock Hunter das Löschen nach dem nächsten Windows-Start erledigen.

„Wenn eine Software zwar läuft, sie sich aber nicht steuern lässt, ist das so ...

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Bildquelle: PC Welt, Ausgabe 11/2022

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... ein Fall, der gehörig nervt“

Alle Desktop-Symbole inklusive Anordnung sichern

Problem: Sie sind ein Ordnungsfetischist und haben die Icons für Programmverknüpfungen, Dateien und Ordner nach Ihren Wünschen auf dem Windows-Desktop angeordnet. Bei der Installation eines neuen Grafikkartentreibers, einer Software oder schlicht durch ein Versehen gerät diese Ordnung vollkommen durcheinander.

Lösung: Desktop OK (auf Heft-DVD) speichert die Position aller Desktop-Icons – manuell auf Mausklick oder regelmäßig per Auto-Save. In der Übersicht der gespeicherten Layouts werden neben dem Dateinamen Datum und Uhrzeit der Sicherung angezeigt. Mit einem Klick auf den Button „Wiederherstellen“ wird das gewünschte Layout geladen. Damit sind alle Icons, Dateien und Ordner wieder an der zuvor gesicherten Position.

Software vollständig und ohne Rückstände deinstallieren

Problem: Die Deinstallationsroutinen von Programmen hinterlassen oft Reste von Dateien und Registry-Einträgen. Das sorgt für unnötigen Dateimüll und eventuell auch für Ärger mit fehlerhaften Dateizuordnungen.

Lösung: Wesentlich gründlicher als die von Windows gesteuerte Software-Deinstallation arbeitet der Iobit Uninstaller (auf Heft-DVD) mit seinem Installationsmonitor. Das Tool erkennt bereits vorhandene Programme und listet diese nach Installationsdatum oder Größe sortiert auf. In umfangreichen Software-Umgebungen helfen die Suchfunktion und die Anzeige selten genutzter, übergroßer und kürzlich installierter Programme. Auch Windows-Apps und mitinstallierte Komponenten („Bündelsoftware“) erkennt das Tool. In der Software-Liste lassen sich nicht mehr benötigte Programme markieren und mit einem Klick auf das grüne Mülleimer-Symbol in einem Rutsch von der Platte putzen. Dabei sorgt eine Tiefenreinigung dafür, möglichst alle Rückstände zu entfernen. Setzen Sie dazu ein Häkchen vor „Dateireste automatisch entfernen“. Sie können auch einen Wiederherstellungspunkt erstellen, um bei Problemen wieder zur Ausgangssituation zurückzukehren. Mit einem Klick auf „Deinstallieren“ beginnt der Uninstaller seine Arbeit.

Noch gründlicher arbeitet Iobit Uninstaller, wenn er beim Setup neuer Programme mitläuft und die Aufzeichnungsfunktion aktiviert ist („Install Monitor –› Auto Monitor“). Dann protokolliert das Tool sämtliche Aktionen. Die Übersicht der protokollierten Installationen rufen Sie links in der Navigationsleiste über „Programmprotokolle“ auf. Ähnlich zuverlässig erkennt und entfernt Iobit Uninstaller Browser-Toolbars und installierte Erweiterungen. Dazu unterstützt das Tool die Browser Google Chrome, Mozilla Firefox, Opera und Microsoft Edge.

Fehlermeldung bei der Installation von MSI-Dateien

Problem: Einige Programme werden mithilfe von MSI-Dateien installiert. Bricht die Installation ab, ist meist ein beschädigter Windows-Installer-Service die Ursache. Lösung: Die Neuregistrierung des Installer-Service stellt die Grundeinstellungen wieder her. Dazu klicken Sie auf das Suchsymbol in der Taskleiste und geben cmd ein. Beim Suchtreffer „Eingabeaufforderung“ klicken Sie auf „Als Administrator ausführen“.

Geben Sie dann die folgenden Befehle ein und drücken Sie nach jedem Befehl die Eingabetaste. %windir%\system32\msiexec.exe /unregister %windir%\system32\msiexec.exe /regserver %windir%\syswow64\msiexec.exe /unregister %windir%\syswow64\msiexec.exe /regserver Schließen Sie die Eingabeaufforderung und starten Sie den PC neu. Überprüfen Sie, ob Sie weiterhin Probleme mit dem Windows-Installer haben. Falls das noch nicht hilft, geben Sie sfc /scannow mit Administratorrechten ein. Direkt im Anschluss werden alle geschützten Systemdateien überprüft und die beschädigten Dateien durch eine zwischengespeicherte Kopie aus dem Ordner „%WinDir%\System32\dllcache“ ersetzt.

Windows-Installation über Systemwiederherstellung reparieren

Problem: Sie haben eine neue Software oder einen neuen Treiber installiert – und nun macht das Betriebssystem Probleme. Von Desktop-Fehlermeldungen bis zu Systemabstürzen ist alles dabei. Lösung: In regelmäßigen Abständen und bei manchen Programminstallationen legt Windows automatisch Wiederherstellungspunkte an. Damit lässt sich der PC bei Problemen in einen früheren Zustand zurückversetzen. Am einfachsten gelingt diese Wiederherstellung aus dem laufenden System heraus – sofern die Systemwiederherstellung aktiviert ist.

Das überprüfen Sie in der Einstellungen-App unter „System –› Info –› Systemschutz“. Unter „Schutzeinstellungen“ sollte hinter „Lokaler Datenträger (C:) (System)“ der Status „Ein“ stehen. Ist das nicht der Fall, drücken Sie „Konfigurieren“ und aktivieren den Computerschutz. Um nun zu einem funktionierenden System zurückzukehren, öffnen Sie die „Systemwiederherstellung“ über die Windows-Suche. Im folgenden Fenster klicken Sie auf „Weiter“, wählen den letzten Wiederherstellungspunkt aus und fahren fort.

TOOLS ZUM LÖSEN VON WINDOWS-PROBLEMEN

Sollte der PC nicht starten, booten Sie vom Windows-Installations-Medium – entweder von der DVD oder von einem USB-Stick. Klicken Sie auf „Weiter“ und dann auf „Computerreparaturoptionen –› Problembehandlung –› Erweiterte Optionen –› System wiederherstellen“. Wählen Sie das Zielbetriebssystem aus, wählen Sie über „Weiter“ aus der Liste der vorhandenen Wiederherstellungspunkten den neuesten Eintrag aus und folgen Sie dem Assistenten. Danach sollte der Rechner wieder normal starten und problemlos laufen. Hinweis: In einem Wiederherstellungspunkt werden ausschließlich systemrelevante Dateien gesichert, beispielsweise Windows-Dateien und Treiber. Ihre persönlichen Dateien wie Texte, Fotos, Office-Dokumente oder Mails sind von der Sicherung ausgenommen und bleiben beim Zurücksetzen des Systems unangetastet.

UPGRADE-HÜRDEN FÜR WINDOWS 11 ÜBERSPRINGEN

Problem: Ihr PC unterstützt nicht die Systemvoraussetzungen für Windows 11 und verweigert deshalb das Upgrade von Windows 10.

Lösung: Es gibt inzwischen viele Möglichkeiten und Anleitungen, wie sich Windows 11 auf nicht unterstützter Hardware installieren lässt. Besonders einfach macht es Ihnen das Deskmodder-Projekt Zero Limit (). Das zum Gratis-Download angebotene ISO-Image ist so kompiliert, dass die Prüfungen auf TPM 2.0, Secure Boot sowie RAM und Festplattengröße übersprungen beziehungsweise ignoriert werden. Des Weiteren enthält das ISO die ausgetauschte Datei „appraiserres.dll“ sowie eine generische Datei „ei.cfg“. Diese gibt die Werte für die Editions-ID, den Kanal und die Volumenlizenz an. Die geladene ISO-Datei können Sie direkt unter Windows 10 mounten, also als Laufwerk bereitstellen. Dazu reicht in der Regel ein Doppelklick im Datei-Explorer auf die Datei aus. Falls nicht, nehmen Sie den Umweg über das Kontextmenü der rechten Maustaste und den Eintrag „Bereitstellen“. Starten Sie dann das Inplace-Upgrade mithilfe der Datei setup.exe und folgen Sie den Anweisungen.

Laufende Prozesse mit einem Mausklick beenden

Problem: Sie wollen etwa ein Programm-Update einspielen, doch Windows meldet, dass eine oder mehrere Dateien in Benutzung sind. Sie beenden das Programm, doch die Meldung bleibt. Lösung: Das Tool Process KO (auf Heft-DVD) schließt laufende oder nicht reagierende Prozesse sowie Programme zuverlässiger als der Task-Manager. Process KO lässt sich ohne Installation starten. Bevor Sie an die Arbeit gehen können, setzen Sie ein Häkchen vor „Ich bin ein Profi und weiß, was ich tue!“. Dann klicken Sie am oberen Bildschirmrand auf „Sofort K.O.“, um die Liste aller aktiven Prozesse anzuzeigen. Scrollen Sie durch die Liste bis zum gewünschten Eintrag und klicken Sie ihn an. Ohne weitere Rückfrage wird der Prozess beendet. Über den „KO-Timer“ beenden Sie Prozesse auch zeitgesteuert – beispielsweise wenn Sie in den Nachtstunden eine Datensicherung ausführen und Sie das Backup-Tool anschließend beenden wollen.

Schnellzugriff des Windows-Explorers individuell anpassen

Problem: In seiner Voreinstellung zeigt der Windows-Explorer nach einem Klick auf „Start“ links in der Navigation im rechten Fenster verschiedene Ordner unter „Schnellzugriff“. Doch die Ordner „Dokumente“ und „Bilder“ führen ins Leere, wenn Sie Ihre Dateien an einem anderen Ort als im User-Verzeichnis speichern.

Lösung: Sie speichern Ihre Dokumente auf einer zweiten Festplatte und Ihre Fotosammlung auf einem NAS; also passen Sie die Inhalte unter „Schnellzugriff“ entsprechend an. Im ersten Schritt löschen Sie die Verknüpfungen zu „Dokumente“ und „Bilder“ nach einem rechten Mausklick auf „Von Schnellzugriff lösen“. Um anschließend Ihre eigenen Ordner einzubinden, klicken Sie das entsprechende Verzeichnis im Explorer an und wählen im Kontextmenü den Eintrag „An Schnellzugriff anheften“.

Laufwerksbuchstaben im Explorer selbst festlegen

Problem: Windows hat die Eigenart, für interne und externe Datenträger die Laufwerksbuchstaben in der Reihenfolge des ersten Anschlusszeitpunkts zu vergeben. Das bringt unter Umständen gemountete Netzwerkfreigaben durcheinander.

WINDOWS FINDET KEINE UPDATES MEHR

Problem: Sie wollen das Upgrade auf die neueste Windows-Release einspielen oder eines der regelmäßig am Patchday erscheinenden Updates. Der Update-Dienst von Windows findet jedoch keine Aktualisierungen. Lösung 1: Zuerst empfiehlt sich die Windows Update-Problembehandlung. Dazu öffnen Sie die Einstellungen-App und gehen über „System –› Problembehandlung –› Andere Problembehandlungen“ zur Übersicht der Assistenten. Klicken Sie hinter „Windows Update“ auf „Ausführen“. Die Problembehandlung sucht nun nach den möglichen Ursachen und versucht, sie zu beheben. Ist der Vorgang abgeschlossen, klicken Sie auf „Schließen“ und starten den PC neu. In den „Einstellungen“ lassen Sie nach neuen Updates suchen und installieren die Aktualisierungen.

Lösung 2: Führt der erste Versuch nicht zum Erfolg, sollten Sie den Windows-Update-Agenten zurückzusetzen. Starten Sie „Eingabeaufforderung“ als Administrator, geben nacheinander die folgenden Befehle ein und bestätigen jeweils mit der Eingabetaste:

net stop bits

net stop wuauserv

net stop appidsvc

net stop cryptsvc

Anschließend löschen Sie die qmgr*.dat-Dateien mit dem Kommando

Del „%ALLUSERSPROFILE%\Application Data\Microsoft\Network\Downloader\qmgr*.dat“

Im Anschluss benennen Sie zwei Ordner um:

ren %systemroot%\SoftwareDistribution SoftwareDistribution. bak

ren %systemroot%\system32\catroot2 catroot2.bak

Setzen Sie jetzt den Update-Dienst und den BITS-Dienst zurück:

sc.exe sdset bits D:(A;;CCLCSWRPWPDTLOCRRC;;;SY)(A;;CCDCLC SWRPWPDTLOCRSDRCWDWO;;;BA)(A;;CCLCSWLOCRRC;;;AU) (A;;CCLCSWRPWPDTLOCRRC;;;PU)

sc.exe sdset wuauserv D:(A;;CCLCSWRPWPDTLOCRRC;;;SY)(A;;C CDCLCSWRPWPDTLOCRSDRCWDWO;;;BA) (A;;CCLCSWLOCRRC;;;AU)(A;;CCLCSWRPWPDTLOCRRC;;;PU)

Nun starten Sie den BITS-Dienst, den Windows Update-Dienst und den Kryptografiedienst neu. Geben Sie dazu in der Eingabeaufforderung nacheinander diese vier Befehle ein und bestätigen Sie nach jeder Eingabe mit der Eingabetaste.

net start bits

net start wuauserv

net start appidsvc

net start cryptSvc

Nun sollte der Update-Dienst von Windows wieder ohne Fehlermeldung starten, wodurch Sie die verfügbaren Aktualisierungen installieren können.

Lösung: Einfacher als mit der Datenträgerverwaltung von Windows vergeben Sie Laufwerksbuchstaben mit Drive Letter Changer (auf Heft-DVD). Nach dem Start der Software werden alle erkannten Laufwerke mit den derzeit zugewiesen Buchstaben angezeigt. Zum Ändern klicken Sie einen Eintrag mit der rechten Maustaste an, wählen „Laufwerksbuchstabe tauschen“ und wählen aus der Liste einen neuen Buchstaben aus. Zusätzlich gibt es in dem Tool die praktische Option, ein Laufwerk mit einem NTFS-Ordner zu verbinden. So wird etwa aus der Netzwerkfreigabe „D:\ Daten\Finanzen“ das Laufwerk „Z:\“.

Windows Defender scannt keine Netzwerklaufwerke

Problem: Der Windows-Virenschutz scannt in der Voreinstellung lediglich die lokalen PC-Laufwerke, freigegebene Netzwerklaufwerke bleiben außen vor. Lösung: Mit wenigen Änderungen an den Einstellungen kann der Windows Defender seine Suche nach Schädlingen auf gemountete Laufwerke ausdehnen. Unter Windows Pro tippen Sie gpedit in das Suchfeld der Taskleiste ein und klicken auf den Treffer „Gruppenrichtlinie bearbeiten“. Das startet den „Editor für lokale Gruppenrichtlinien“. Darin klicken Sie auf „Computerkonfiguration –› Administrative Vorlagen –› Windows-Komponenten –› Microsoft Defender Antivirus“ und öffnen mit einem Doppelklick den Unterordner „Scan“. Klicken Sie dort doppelt auf „Scannen von Netzwerkdateien“, markieren Sie im nächsten Fenster die Option „Aktiviert“ und bestätigen Sie mit „OK“.

Da der Gruppenrichtlinien-Editor kein Bestandteil von Windows Home ist, müssen Sie hier den Weg über die Registry gehen. Öffnen Sie diese mit dem Kommando regedit oder über das Tool Regcool (auf Heft-DVD). In der Registry navigieren Sie zu „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft“. Nach einem Rechtsklick auf den Unterordner „Windows Defender“ wählen Sie „Neu –› Schlüssel“, tippen den Namen Scan ein und bestätigen mit der Eingabetaste. Klicken Sie den neuen Schlüssel dann mit der rechten Maustaste an und gehen Sie auf „Neu –› DWORD-Wert (32-Bit)“. Benennen Sie den neuen Eintrag mit „DisableScanningNetworkFiles“. Öffnen Sie ihn danach mit einem Doppelklick und stellen Sie den Wert auf „0“ ein.

Windows 11 zeigt die Desktop-Widgets nicht an

Problem: Sie können die Widget-Leiste zwar mit der Tastenkombination Windows-W einblenden, es fehlt aber das Widget-Symbol für den Zugriff über die Taskleiste. Lösung: In diesem Fall hilft ein Rechtsklick auf eine freie Stelle der Taskleiste und die Auswahl „Taskleisteneinstellungen“. Bringen Sie den Schieberegler hinter „Widgets“ auf die Ein-Position, damit Windows 11 das Widgets-Icon in der Taskleiste anzeigt. Die Widget-Leiste lässt sich bei Ihnen öffnen. Allerdings erscheinen keine Inhalte. Hier kann der Fehler darin bestehen, dass Sie nicht mit Ihrem Microsoft-Konto angemeldet sind. Zur Problemlösung gehen Sie in die Einstellungen-App, dort links auf „Konten“ und rechts auf „E-Mail & Konten“. Windows 11 zeigt nun Ihr Microsoft-Konto an. Ist keines vorhanden, gehen Sie auf „Microsoft-Konto hinzufügen“ und melden sich damit an.

Erscheint die Widget-Leiste bei Ihnen überhaupt nicht, haben Sie vermutlich aus Versehen die App „Windows Web Experience Pack“ deinstalliert. Windows 11 benötigt sie zum Verwalten der Apps. Installieren Sie die App kostenlos aus dem Microsoft Store ().

Ersatz für die neue Speicheroptimierung von Windows

Problem: Microsoft hat die Weiterentwicklung der alten Datenträgerbereinigung eingestellt und setzt stattdessen auf die Speicheroptimierung in der Einstellungen-App. Lösung: Wer die Datenträgerbereinigung (cleanmgr.exe) zum Aufräumen der Windows-Installation genutzt hat, findet im Gratis-Tool Burnbytes aus dem Windows-Store Ersatz (). Nach dem Start sucht das Programm nach Dateiresten, temporären Dateien, Downloads und mehr. Nach einem Klick auf „Bereinigen“ wird Ihre Auswahl von der Festplatte geputzt; über „Weitere Speichereinstellungen“ können Sie im erweiterten Modus die Säuberung auf weitere Systembereiche ausweiten.

Ausgeblendete Programmfenster auf dem Desktop zeigen

Problem: Es gibt Programme wie zum Bespiel den Free Download Manager, die zwar aktiv, jedoch nicht im Desktop-Bereich sichtbar sind. Lösung: Öffnen Sie über die Tastenkombination Windows-X den Task-Manager und klicken Sie auf den zugehörigen Eintrag. Im Bereich „Prozesse“ erscheint im Beispiel auch der Free Download Manager. Klicken Sie auf die Pfeilspitze am Anfang der Zeile, um die Unterzeile einzublenden, anschließend mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und wählen „Maximieren“. Nun wird das Programmfenster auf dem Windows-Desktop angezeigt, Sie können es verkleinern und verschieben.

Die bisherige Ribbon-Leiste im Explorer wiederherstellen

Problem: Microsoft hat Optik und Bedienung des Windows-Explorers geändert. Sie kommen nun gar nicht mehr zurecht und wünschen sich das alte Design zurück.

Lösung: Es gibt zwar keine direkte Funktion, um den Explorer auf das alte Anzeigeband (Ribbon) zurückzusetzen. Mit einem Registry-Tweak ist das aber trotzdem mit wenigen Mausklicks erledigt. Öffnen Sie den Registrierungseditor mit dem Befehl regedit und gehen Sie zum Eintrag „Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ Microsoft\Windows\CurrentVersion\Shell Extensions\“. Klicken Sie im rechten Bereich auf eine leere Stelle und fügen Sie über „Neu –› Schlüssel“ den Eintrag „Blocked“ hinzu. Über „Neu –› Zeichenfolge“ erstellen Sie anschließend einen neuen Eintrag mit dem Namen {e2bf9676-5f8f- 435c-97eb-11607a5bedf7}. Wechseln Sie dann zum Pfad „Computer\HKEY_LOCAL_ MACHINE\SOFTWARE\WOW6432Node\ Microsoft\Windows\CurrentVersion\Shell Extensions\“, und legen Sie auch dort den Schlüssel und die Zeichenfolge an. Nach einem Systemneustart sehen Sie im Windows-Explorer die Ribbon-Leiste. Um den Vorgang rückgängig zu machen, entfernen Sie die beiden Schlüssel „Blocked“ in der Registry und starten Windows neu.

Bluetooth-Geräte lassen sich nicht mit dem PC verbinden

Problem: Windows 11 ist vom Start weg bereit für Bluetooth, sofern die entsprechende Hardware vorhanden ist. Allerdings gibt es Fallstricke, die im Alltag für Probleme sorgen. Beispielsweise kann Bluetooth in Windows zwar aktiviert werden, das Koppeln oder Verwenden eines Bluetooth-Geräts aber scheitert.

Lösung: Bringen Sie zuerst den Bluetooth-Treiber auf den neuesten Stand. In den meisten Fällen kommt ein Bluetooth-Chip von Intel zum Einsatz. Der Hersteller aktualisiert den fehleranfälligen Treiber regelmäßig. Suchen Sie über Google nach „Intel Wireless Bluetooth für Windows 10 und Windows 11“. Folgen Sie dem Treffer zur Intel-Seite und laden dort das Treiberpaket herunter. Führen Sie die Installation durch und starten den PC neu.

Gibt es weiterhin Bluetooth-Verbindungsprobleme, ist der in Windows 11 eingebaute Fehlersuchassistent einen Versuch wert. Öffnen Sie die Einstellungen-App und gehen Sie zu „System“ und „Problembehandlung“. Klicken Sie auf „Andere Problembehandlung“ und hinter „Bluetooth“ auf „Ausführen“. Warten Sie, bis das System mögliche Fehler erkannt und behoben hat. Können die bisherigen Maßnahmen die Verbindungsprobleme nicht lösen, deaktivieren Sie alle Bluetooth-Geräte, indem Sie diese aus Windows 11 entfernen, und verbinden nur das problematische Gerät.