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Neu im Handel erhältliche Modelle: Neuheiten im Überblick


NBahn Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 29.08.2019

Neuentwicklungen von Liliput: Dampfspeicherlokomotive Bauart Meiningen • Mikadotrain/REE Modeles: SNCF RGP 1 TEE-Dieseltriebzug • L.S.Models: druckdichte ÖBB Bmz 73 und Bcmz 73 • Modellbahn Union: Güterwagen Omm 52 • Brawa: schweizer K2 • MTR: SBB Ealos-t und SNCF Tams • Noch: Friedhof und Knitterfelsen

Artikelbild für den Artikel "Neu im Handel erhältliche Modelle: Neuheiten im Überblick" aus der Ausgabe 5/2019 von NBahn Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: NBahn Magazin, Ausgabe 5/2019

Liliput: Wie unterschiedlich formgleiche Modelle durch verschiedene Lackierungen und Dekors wirken können, sieht man hier bei den drei kontrastierenden Frontansichten der Dampfspeicherlokomotiven


Liliput: Steuerungsseite der GKM 4


Liliput: Auch die formgleichen Führerhausfronten der drei ...

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... Dampfspeicherlokomotiven sind durch unterschiedliche Farbgebungen variiert. Die elektrischen Anschlussleitungen für die Lampen sind angeformt


Fotos: Selbmann (31)

Liliput
Dampfspeicherlokomotiven der Bauart Meiningen

Dampfspeicherlokomotiven mag man vom urigen Aussehen her mögen oder nicht. Originell sind sie auf jeden Fall und machen Werksanlagen auf der Modellbahn interessanter. Liliput hat nun erstmals in Spur N diese Lücke in den Vorbildnachbildungen endlich einmal geschlossen. Nach mehrjähriger Ankündigung ist jetzt die in einigen 100 Exemplaren in der DDR gebaute Dreikuppler-Lok der Bauart Meiningen ausgeliefert worden. Es sind dies Dekorvarianten als hellgrüne Museumslok aus Dresden (Art.-Nr. L161001), als moosgrüne GKM 4 des Großkraftwerkes Mannheim (Art.-Nr. L161004) und als verkehrsschwarze UK 5 aus Wesseling bei Köln (Art.-Nr. L161003) zu je 187,90 Euro.

Das 33 g schwere und 60,5 mm lange Modell weist unter anderem folgende technischen Eigenschaften auf: Glockenanker- Motor mit ausgewuch teter Schwungmasse, beidseitig warmweißes LED-Zweilicht-Spitzensignal mit Lichtleitern, eine Digitalschnittstelle Next18 über dem Motor, Kurzkupplungskulissen und Steckkupplungen. Der Fahrwerksrahmen besteht aus Metall, die Getriebeabdeckung und das Lokgehäuse aus Kunststoff. Hinter der Kesselfront verbirgt sich ein Gewichtseinsteckteil.

Der Aufbau hakt vorne in die Lampenringe auf der Pufferbohle ein und wird unter dem Führerhaus beidseitig festgeschraubt. Immerhin liegen die Bremsbacken alle in Radebene. Die Räder haben rote Kunststoff-Einsätze mit durchbrochenen Speichenzwischenräumen. Die Anschriften sind lupenrein lesbar.

Angetrieben wird über Messing- Schnecke und Kunststoff-Zahnräder nur die Achse am Führerhaus, die beiden übrigen werden über das brünierte Gestänge mitbewegt. Für eine sicherere Stromaufnahme sind keine Haftreifen vorhanden, sodass alle sechs Spurkranz-Innenschleifer voll genutzt werden können. Außerdem hat die mittlere Achse ein deutliches Höhenspiel, um sich an die Gleislage anpassen zu können.

Liliput: Leiterseite der fast schwarzen UK 5


Liliput: Chassis mit Next18-Schnittstelle über dem Motor


Liliput: Steuerungsseite der Dresdner Version


Liliput: Fahrwerk mit einer direkt angetriebenen Achse


Die Detaillierung kommt mit wenigen Steckteilen aus. Die meisten Details wie Rohrleitungen, Kesselleiter oder auch Griffstangen sind angeformt. Man kann die Lok also bedenkenlos anfassen im Anlagenbetrieb. Die Fenster haben eingesetzte Scheiben mit angemalten profilierten Rahmen. Die geteilte Türkonstruktion mit unterem Flügel und oberer Fenstersektion kommt in der Gravur nicht ganz so klar heraus. Etwas kurios sind die eng stehenden imposanten Frontlampen unter dem Kessel. Die Modelle „leben“ wesentlich von ihrem Erscheinungsbild, auch von ihrem bunten Dekor. Die Höchstgeschwindigkeit von nur 30 km/h des Vorbildes setzt dem Modell von vornherein eine enge Bezugsgrenze, die auch in der Tendenz respektiert wird. So gibt es zwar noch Drehzahl-Reserven, aber die Lok macht keine Ambitionen, mal eine Streckentenderlok überholen zu wollen. Einen extremen Kriechgang bieten unsere Muster im Analogbetrieb allerdings nicht.

Das Regelverhalten ist dank des feinfühligen Motors (ca. 34 mA) und der Schwungmasse elastisch und rangierfreundlich. In der Ebene können mehr als 300 g bewegt werden.GS

Minitrix
RP 218 „Betty Boom“

Als Privatbahnlok der Railsystem RP erscheint die 218 469-5 aus der Epoche VI (Art.-Nr. 16289, 259,99 €) in digitaler Ausführung mit Geräuschen. Sie stammt aus einem Baulos der vierten Generation, sodass auch am Modell Änderungen am Dach vorgenommen wurden. Zwar entspricht die grundsätzliche Farbaufteilung dem Schema der DB AG, doch hat sie ein markantes Pin-up-Dekor mit dem Spitznamen „Betty Boom“ in „Nose Art“-Manier von Militärflugzeugen erhalten. Auch die untere Längswand weist eine Grafik auf.GS

Fleischmann
National Express 110.3 „Bügelfalte“ in Blau

Fast in traditioneller DB-Farbgebung gehalten ist die blaue „Bügelfalte“ 110 469-7 von National Express (Art.-Nr. 733605, 164,90 €). Sie hat ein Revisionsdatum vom 1.4.2016 und fuhr allerdings nur bis ins Jahr 2017 hinein mit dem „NX-Keks“, denn inzwischen ist sie als TRI-Lok registriert. Mehr zu ihren Einsatzmöglichkeiten kann man nachfolgend im Beitrag über die NRW RB 48 in diesem Heft lesen.GS

Minitrix: RP 218 469-5 „Betty Boom“


Zweiteilige TEE-Einheit mit Motor- und Steuerwagen


Die Wagen werden über magnetische zweipolig leitende Spezialköpfe (siehe Bild unten) miteinander kurzgekuppelt


Führerstandseite des Motorwagens


Führerstandseite des Steuerwagens mit Übergang im geschlossenen Zustand


Fotos: W. Besenhart (5)

■ Mikadotrain/REE Modeles
SNCF RGP 1 TEE

Die erste Fahrzeuggeneration des europäischen TEE-Rollmaterials bestand aus Dieseltriebwagen für einen möglichst uneingeschränkten grenzüberschreitenden Verkehr. So bauten die SNCF 1955 den zweiteiligen RGP 1 bestehend aus einem Motor- und einem Steuerwagen. Dieser ist auch auf deutschen Anlagen einsetzbar, da er über Belgien bis nach Düsseldorf kam. Die französischen Hersteller Mikadotrain/ REE Modeles bieten nun endlich auch eine maßstäbliche Nachbildung für die Spur N in Kunststoff-Bauweise an. Ausgeliefert wurden zu je 250 Euro für die Epoche III zwei Garnituren des X2770 in TEE-Farben (Art.-Nr. NW130 u. NW131) sowie zwei in der creme/grünen Inlandslackierung als X2720 (Art.-Nr. NW132 u. NW133), die auch gemeinsam mit der rot/cremefarbenen in Frankreich verkehrten. Der Antrieb erfolgt auf beide Drehgestelle über Kardanwellen. Als Besonderheit ist eine magnetische zweipolige Strom leitende Kupplung zwischen den Einheiten vorhanden. Digital benötigt werden ein Lokdecoder für Next 18 und ein Funktionsdecoder für NEM 651. Für die Mehrfachtraktion kann beim Steuerwagen die Führerstandstür vorbildgemäß gegen einen Faltenbalg ausgetauscht werden, um eine zweite Zugeinheit gegensinnig anzukuppeln. Nur die Steuerwagen haben unterschiedlich gestaltete Inneneinrichtungen. Beim Motorwagen sollen Gardinen den eindringlichen Blick auf den Antrieb etwas hemmen.
GS

■ Jägerndorfer Collection
ÖBB 1042 in Blutorange

Sozusagen einer der „letzten Mohikaner“ war die 1042 007-3 der ÖBB, denn es handelte sich um eine der letzten Lokomotiven der ersten Bauserie aus dem Jahre 1963, die sich immer noch im alten blutorangefarbenen Anstrich bis zum Verkauf an das schweizer Eisenbahnverkehrsunternehmen WRS 2015 in Betrieb befand. Die Lokomotive ist nicht wendezugfähig (daher die alte Serie 1042) und weiterhin mit Stromabnehmern in Scherenbauform ausgestattet. Jägerndorfer Collection lieferte Anfang des Jahres das entsprechende Modell (Art.-Nr. 64060, 189,90 €), allerdings mit falscher Betriebsnummer (1142 007 statt 1042 007). Löblicherweise wurden alle schon ausgelieferten Modelle zurückgerufen und die gesamte Serie mit neuem, diesmal richtig beschrifteten Gehäuse versehen. Die Modelle sind sehr fein detailliert und insgesamt deckend lackiert und aufwendig bedruckt. Etwas unsauber erscheint die silberne Bedruckung der seitlichen silber gehaltenen Düsenlüfter.

Die Kurzkupplungskulissen sind normgerecht gestaltet, deren Mittelstellung ist jedoch etwas weich gefedert. Die Fahreigenschaften sind wie bei allen anderen 1042/1142 von JC sehr ausgeglichen.
HR

Fleischmann: NX 110 469-4 in Stirn- und Seitenansicht


Abteilseite des Liegewagens Bcmz 73 in K3-Lackierung mit sichtbaren Bettleitern und Rollos


Gangseite des Liegewagens Bcmz 73 in Upgrade-Lackierung mit entfernten Zugziel-Anzeigekästen


Gangseite mit Handläufen hinter den Fenstern des Sitzwagens Bmz 73 in K1-Lackierung


Sonderserie für den NJ 421 von Lemke Collection: Abteilseite des Bcmz 73 (oben) und Gangseite des Bmz 73


Fotos: Radulescu (9)

Jägerndorfer Collection: ÖBB 1042 007-3 im letzten Betriebszustand


Foto: Radulescu

■ L.S.Models/Lemke Collection
Druckdichte Bmz 73 und Bcmz 73 der ÖBB

Fleischmann-Bmz 61 (links) und LSM-Bmz 73 kurzgekuppelt


Roco-Bmz 61 (links) und LSM-Bmz 73 mit Klauenkupplungen


Drehgestell MD 522 nun mit Scheibenbremsen- Nachbildung


Stirnseiten mit eingezogenen Wänden und Eckschlusslampen


Vor knapp zehn Jahren kündigte L.S.Models die „Druckdichten“-Wagenfamilie nach UIC Z1-Baumuster der ÖBB erstmals an. Mit dem Sitzwagen Bmz 21-91.1 und dem Liegewagen Bcmz 59-91.1 kommen endlich die ersten Modelle jeweils in Zweiersets zu je 141,90 Euro in den Handel. Beim Sitzwagen handelt es sich um die Ursprungsversion der Epoche V im Komfort 1-Farbschema (Art.- Nr. 77122) und eine Upgrade- Version der Epoche VI (Art.-Nr. 77132). Die Liegewagen erscheinen als ultramarinblau/achatgraue Epoche V-Wagen im Komfort 3-Lack (Art.-Nr. 77180 u. 77181) und in rot/grauer Upgrade- Farbgebung der Epoche VI (Art.-Nr. 77182 u. 77183) in je zwei Packungen mit unterschiedlichen Betriebsnummer und Detailvariationen.

Ferner gibt es exklusiv für Lemke Collection den zweiten Teil des ÖBB Nightjet EN 421 in seiner 2017er-Version (Art.-Nr. 97035, 319,90 €), der Düsseldorf mit Innsbruck und Wien Hbf verband. Enthalten sind neben einem rot/grauen WLABmz (173) auch ein in NJ-Farben gehaltener Bvcmbz (249.1) sowie die beiden druckdichten Bmz 21-91.1 und Bcmz 59-91.1 im aktuellen Nightjet-Farbschema. Somit stehen alle Lackierungen der Vorbilder zur Verfügung. Die sehr detailreich ausgestatteten Modelle machen schon auf den ersten Blick einen hervorragenden Eindruck. Die Lackierungen und Bedruckungen entsprechen dem hohen LSMNiveau, auch die kleinsten Piktogramme wurden nicht vergessen.

Die Wagen im Ursprungszustand besitzen noch die Zugziel-Anzeigekästen in den Seitenwänden, bei den aktuelleren wurden diese vorbildgerecht entfernt. Die Inneneinrichtungen sind vollständig wiedergegeben mit plastisch modellierten Sitzen in den Abteilen, Leitern in den Liegewagen und bei einigen Versionen zum Teil heruntergezogenen Fensterrollos. Schön sind auch die Wagenübergänge mit eingezogenen Stirnwänden und die Bodenwannen der Wagen wiedergegeben. Die Lackierung der Übergangsbleche ist bei allen Wagen etwas unsauber. Die winzigen eckigen Schlusslichter in den Kastenecken sind transparent und einzeln eingesetzt.

Die Wagen rollen leicht auf vorbildentsprechenden MD-522- Drehgestellen. Diese sind bei L.S.Models schon seit längerer Zeit vorhanden, nun allerdings mit einem Steckteil für die Bremsanlage (Bremszylinder, Gestänge, Bremsscheiben) ergänzt. Die seitlichen Spiralfedern der Kastenabstützung stehen etwas weit nach außen. Die Kupplungskulissen entsprechen genau der NEM-Norm.

Die Vergleichsbilder rechts oben zeigen je einen Bmz 21-91.1 zusammen mit einem Fleischmann/ Roco Bmz 21-71 (Eurofima) in K1-Farbgebung mit Normkupplung sowie neben einem Fleischmann/Roco Bmz 21- 90.1 (SGP) in Upgrade-Farben mit Profi-Kupplungen.
HR

■ Fleischmann
ÖBB-/DR-Eilzuggepäckwagen

Vom Eilzugpackwagen Pw4i-33 beschaffte die DRG nur 14 Exemplare in geschweißter Bauart. Dennoch bot Roco in den 1980er-Jahren ein maßstabsgetreues Modell in vielen Ausführungen an. Nun gibt es unter der Marke Fleischmann Wiederauflagen in zwei Farbvarianten zu je 33,90 Euro. So wird der ÖBB D4üh 60382 (Art.- Nr. 862901) als einziger in Österreich verbliebener seiner Bauart im Tannengrün der Epoche IIIc mit schwarzem Langträger und silbernem Dach angeboten. Sein Pendant Dge 92-14 355 aus der DDR in Dunkelgrün mit grauem Dach der Epoche IVa (Art.-Nr. 862902) war ebenso ein Einzelgänger.

Die Modelle entsprechen der letzten Roco-Ausführung und sind mit einer normgerechten Kurzkupplungskulisse ausgestattet. Beide haben vorbildentsprechend glatte Dächer ohne Zugführerkanzel. Der DR-Wagen ist in Berlin-Lichtenberg beheimatet und hat eine „57“er-UIC-Zulassung, also nicht nur auf DR-Gleise, sondern auch auf dem gesamten PPW-Gebiet.

Die Lackierungen und im Tampondruck aufgebrachten Beschriftungen sind bei beiden Wagen fein und gut deckend. Türgriffe und Handläufe sind beim DR-Wagen silber, die Deckleisten schwarz abgesetzt. Die Modelle rollen nach wie vor leichtgängig.HR

■ Hobbytrain
C.I.W.L. „Simplon-Express“

Pack/Postwagen FP.1062 und Packwagen F.1117 nun mit erhabenen Wappen aus dem neuen C.I.W.L.-Set


Mit Inbetriebnahme des Simplon- Tunnels 1906 wurde auch der „Simplon-Express“ als C.I.W.L.-Prestigezug zwischen Calais und Mailand über Paris und Lausanne eingeführt. Ab Winter 1906/07 wurde der Lauf bis Venedig verlängert, mit Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 wurde der Zug eingestellt.

Knapp eineinhalb Jahre nach der Auslieferung des ersten C.I.W.L.- Nobelzuges von Hobbytrain als „Ostende-Wien-Express“ kommt nun eine zweite komplette Garnitur in den Handel. Die in zwei Sets lieferbaren sechs Wagen FP, WR und WL (Art.-Nr. H22102) sowie F und zwei WR (Art.-Nr. H22103) zu je 269,90 Euro entsprechen bis auf die Lackierung der Erstauflage.

Ein Merkmal des „Simplon-Express“ waren die creme/teakholzfarbenen Vierachser. Seine Pack- und Postpackwagen waren dagegen im gewöhnlichen Holzfarbton gehalten. Die Lackierung der Modelle ist satt aufgetragen und entspricht farblich dem Auslieferungszustand des Vorbildes mit einem hellen Teakholz-Farbton, jedoch ein wenig dunkler als bei der ersten Modellserie.

Auch die Wagendächer sind nun etwas dunkler. Die Langträger jetzt aller Wagen sind schwarz. Die Messingbeschriftung ist im Tampondruck wiedergegeben genauso wie die Zuglaufschilder. Die großen C.I.W.L.-Wappen sind als lackierte Ätzteile ausgeführt und aufgesetzt. Die Rolleigenschaften der Wagen wurden im Vergleich zur ersten Serie etwas optimiert, auch die Dreiachser laufen nun leichter.

Speisewagen WR.954D (oben) und Schlafwagen WL.1807A mit cremefarbenem Fensterband


Links F aus dem aktuellen Set, rechts FP des älteren Zuges


Minitrix WL links im Vergleich zum Hobbytrain WL


Fotos: Radulescu (2)

Die Wagen verfügen über eine Kurzkupplungskulisse mit Normschacht, die aber wegen der maßstäblich weit auseinander stehenden Achsen und Drehgestelle nicht normgerecht ist. So ergibt sich mit Normkupplung ein sehr großer Abstand zwischen den Wagen. Es liegen allerdings Kupplungsstangen bei, die den Abstand auf ein Minimum von unter 0,8 mm reduzieren.

Unsere Vergleichsbilder unten zeigen den neuen F.1117 zusammen mit dem FP.1063 der ersten Modellserie sowie den WL.1807A zusammen mit dem ebenfalls creme/braun gefärbten sechsachsigen WL.1968A von Minitrix aus der letzte Modellauflage.HR

■ Minitrix
Dreiteiliges CD-Schlafund Liegewagenset

Kurz nach den ersten Farbvarianten (sieheNBM 4/19) liefert Minitrix nun ein Set mit drei unterschiedlichen Liege- und Schlafwagen der tschechischen CD (Art.-Nr. 16737, 149,99 €). Dabei handelt es sich um einen Liegewagen der Bauart Bc 833 im blau/ grauen Farbkleid der 1990/ 2000er- Jahre und je einen Schlafwagen der Bauart WLAB 822 (Görlitzer WLAB-30) mit glatten und WLABee 824 (WLAB62) mit gesickten Seitenwänden in Sonderlackierungen in Dunkelblau/ Gelb. Während der Liegewagen der bekannten Y/B-Sitzwagen-Bauform entspricht, wurden beide UIC YSchlafwagen neu konstruiert. Die Wagen tragen winzige Zuglaufschilder im Tür- oder Begleiterabteil-Fenster für den Schnellzug 364 „Pannonia“ zwischen Prag und Lökösháza. Die seidenmatte Lackierung und die sehr aufwendige, mehrfarbige Bedruckung tragen zum gelungenen Gesamteindruck der Wagen bei. Der WLABee 824 ist mit weißen Gardinen auf halber Fensterhöhe (als Farbverläufe auf der Innenseite des Fenstereinsatzes) ausgestattet. Nicht ganz gefällt der rasterartige Farbverlauf zwischen Blau und Gelb auf der Kastenseitenwand. Die Laufeigenschaften der drei Wagen sind gut. Die eingebauten Kurzkupplungskulissen sind NEM-gemäß. HR

Minitrix: Vergrößerte Ansicht des dreifarbigen auf die Fensterscheiben gedruckten Zuglaufschildes


Minitrix: CD-Schlafwagen der Bauart WLAB 824


Minitrix: Liegewagen Bc 833 und Schlafwagen WLAB 822 der CD


Foto: Radulescu

■ MW-Modell
SBB RIC-Wagen Typ Schlieren BLS

2. Klasse-Wagen der Epoche III


Die Faltenbälge können für die Zugenden ausgetauscht werden


Kuppelabstände mit Standard-Klauenkopf, Fleischmann-KK-Kopf und mit N-tram KK-Kupplung


Nach den BLS-Wagen (sieheNBM 2/19) und den SBB-Liegewagen (sieheNBM 3/19) sind nun die SBB-Sitzwagen ausgeliefert in einem Set der Epoche III der 1950er-Jahre mit dem A 2088 und den B 5123 u. 5129 (Art.-Nr. N-CH- 210a) sowie einem Set der Epoche IV der 1970er-Jahre ebenfalls mit einem A und zwei B (Art.-Nr. N-CH- 210b) zu je 216,00 Euro. Die Dächer tragen Lüfter und haben beim 1. Klasse-Wagen auch Wasserkästendeckel. Sie laufen auf SWS-Drehgestellen. Berücksichtigt sind die unterschiedlich hohen Türfenster des A und B. Von der Konstruktion her betrachtet entsprechen sie den bereits gelieferten früheren Modellen. Wiederum können die Faltenbälge wahlweise aus- oder eingezogen montiert werden. Die Inneneinrichtungen haben farbige Sitzbänke. Überarbeitet wurden die Drehgestelle für einen optimierten Leichtlauf. Die Kurzkupplungskinematik folgt den NEM-Vorgaben, sodass sich bei Einbau eines KK-Kopfes ein entsprechend enger Kuppelabstand ergibt. Für die Wagenbodendetaillierung sind Sets mit je sechs passend lackierten gelben Bremshebeln zum Unterkleben (Epoche III: Art.-Nr. N-XX-904a / Epoche IV: Art.-Nr. N-XX- 904b) zu je 8,90 Euro erhältlich. Als störungsfrei befahrbarer Mindestradius sind 230 mm angegeben.GS

■ Pi.R.A.T.A. Models 1:150
RhB Wr 3822 und Arosa-Express EW B

Der italienische Kleinserienhersteller liefert auf Basis der RhB-Einheitswagen von Kato zwei interessante Modelle aus. Für den roten Speisewagen Wr 3822 (Art.-Nr. Pi9200, 79,00 €) wurden Anpassungen am Gehäuse vorgenommen. So sind die Türen auf einer Seite verschlossen. Der Wagen ist komplett neu von Hand lackiert und mit hauchdünnen Decals beschriftet. 2018 wurde der Originalspeisewagen nach Frankreich verkauft.

Für den Arosa-Express führte die Rhätische Bahn seinerzeit extra ein neues sehr auffälliges Farbschema in einer himmelblauen Grundlackierung mit Blumenmotiven ein. Das Pi.R.A.T.A. Modell des 2. Klasse-Wagens des Arosa- Express (Art.-Nr. Pi9210, 75,90 €) ist sauber lackiert, und die aufwendigen Blütenmotive sind mittels Digitaldruck sauber aufgebracht.NBM

1. Klasse-Wagen mit montierten Bremshebeln rechts als geätzte Neusilber-Zurüstteile


Lackierter Bremshebel


SWS-Drehgestell


Die Inneneinrichtung eines 1. Klasse-Wagens


Pi.R.A.T.A. Models: RhB Speisewagen Wr 3822


Pi.R.A.T.A. Models: 2. Klasse-Wagen des Arosa-Express


Fotos: Franz (2)

■ Brawa
Schweizer Oldtimer K2

Einen K2 gab es nur als rares Sammlermodell von Swisstoys oder Wabu. Nach dem eigenen H0- Modell bringt Brawa nun in N eine Palette dieses verbreiteten Oldtimer- Standardwagens der Schweizer Eisenbahnen. Ausgewählt wurde die Bauform mit geschlossenem Bremserhaus. Die Fotos zeigen exemplarisch den grauen SBB-Wagen der Epoche II (Art.-Nr. 67850), den braunen SBB-Wagen der Epoche III (Art.- Nr. 67851), den braunen BLS K2 3102 der Epoche III (Art.-Nr. 67852) und den weiß/grünen Wagen für den Transport von Valser-Mineralwasser (Art.-Nr. 67854) zu je 34,90 Euro.

Mit diesen vielteiligen Modellen wird qualitativ an die eigene E 44-Serie angeschlossen. So bestehen allein schon die Trittstufen aus mehreren Teilen. Die Radsätze werden in Radebene von Bremsbacken umschlossen, die Stangenpuffer sind angesetzt, ebenso die Bremszylinder unter dem Wagenboden. Die Anschriften sind lupenrein lesbar und erstrecken sich auch auf den Langträger und die Stirnseiten.

Die Fenster des Bremserhauses sind verglast. Serienmäßig sind Kurzkupplungskinematiken eingebaut. Aufgrund der weit außen liegenden Achsen ist ihre korrekte Konstruktion nach NEM nicht realisierbar. So steht die Kupplungs auf nahme um etwa einen Millimeter zu weit nach vorne, sodass selbst mit KK-Köpfen ein Wagenabstand von knapp 2 mm verbleibt. Falls mal ein Puffer schief stehen sollte, empfiehlt es sich, diesen nicht einfach gerade zu biegen, sondern herauszulösen und korrekt neu einzusetzen.GS

Die möglichen Wagenabstände mit N-tram-Kupplungen links und daneben mit einem Paar von Fleischmann-Profi-Köpfen


Wagenabstand mit den üblichen Standard-Klauenköpfen


Neues Wiedereinsetzen eines zu richtenden Puffers


SBB K2 im Braun der Epoche III


BLS K2 als Anregung mit Fine-Scale-Teilen an der Pufferbohle noch weitergehend detailliert


Graue SBB-Version der Epoche II


Transportwagen für Valser-Mineralwasser


Fotos: W. Besenhart (8)

■ Hobbytrain
Varianten des Siemens Vectron MS

Der Siemens Vectron MS ist immer noch ein Dauerbrenner im Hobbytrain- Sortiment. Die neuesten Modellvarianten sind eine blaue HUPAC-Lok mit BLS-Folierung (Art.-Nr. H2998) und die beim Vorbild nur sehr kurzfristig so gefahrene „Night Piercer“-Version der HUPAC/SBB CI (Art.-Nr. H2999) zu je 149,90 Euro. Ein wenig teurer mit je 154,90 Euro sind die „Rote Zebra“ der RTC/Lokomotion (Art.-Nr. H3002) und die dekorative ÖBB/RCC 1293 als „500. Siemens-Lok für die ÖBB“ (Art.-Nr. H3001). Die digitalen DCC-Versionen mit Zimo-Geräuschdecoder kosten 239,90 Euro beziehungsweise 244,90 Euro.

Die in einem edlen Seidenmatt lackierten Loks sind sehr fein beschriftet. Wie bei der letzte Vectron-Serie sind auch hier die Scheinwerferrahmen schwarz bedruckt. Die Führerstand-Seitenfenster sind vorbildgerecht mit einer silbernen Spiegelfolie gestaltet. Die guten Fahreigenschaften entsprechen den anderen Modellen dieser Serie.HR

■ Jägerndorfer Collection
ÖBB 1189 in Braun

Eine besondere Geschichte hatte die 1189.05 der Zugförderungsstelle Attnang- Puchheim der Österreichischen Bundesbahnen. In der Hauptwerkstätte Linz wurde sie 1955 zusammen mit ihrer Schwester 1189.08 im Rahmen einer Teilausbesserung instandgesetzt und neu lackiert. Dabei wurden ihr Kasten sowie die Vorbauten statt des üblichen Tannengrüns in einem Braunton (ähnlich dem Mariazellerbahn- Rollmaterial) lackiert. Einst angezweifelt, ist diese Farbe durch Farbfotos aus Passau aus dem Jahre 1958 inzwischen belegt. Jägerndorfer Collection bringt nun ein entsprechendes Modell des einzigartigen Originals (analog Art.-Nr. 62050, 299,90 €/DCC mit Geräuschdecoder Art.-Nr. 62052, 447,90 €). Optisch entspricht die mit vielen angesetzten Teilen fein gestaltete Lok fast komplett der im letzten Jahr ausgelieferten Version. Somit stellt sie im mittleren Kastenbereich (Seitenwand/Deckbänder) einen Kompromiss dar, weil dort ein baugleiches Teil wie bei der ÖBB 1089 verwendet ist. Die Griffstangen der Einstiegstüren sind nun am Gehäusemittelteil angraviert und silber hervorgehoben. Die Fahreigenschaften der 1189 wurden bei der Neuauflage überarbeitet. Die Lok läuft etwas ruhiger als die alte Version, ein Taumeln ist bei unserem Mus-ter nicht feststellbar. Die Geräuschkulisse des Soundmodells ist vielfältig und überzeugend.HR

Hobbytrain: Vectron-Varianten als HUPAC/BLS, HUPAC/ SBB CI, ÖBB/RCC und RTC/Lokomotion


Jägerndorfer Collection: ÖBB 1189.05 im Braun der Epochen IIIb/c


Foto: Radulescu

■ Modellbahn Union
Omm 52 der DB und DR

Bei Modellbahn Union setzt man die Serien mit zweiachsigen offenen Güterwagen fort. Diesmal ist es die Bauart Omm 52. Geliefert werden unter anderem Doppelpackungen mit einem Wagen ohne und mit Bremserhaus der DB für die Epoche IIIb (Art.-Nr. MU-NG52001) oder als Wagen der DR mit und ohne Bremserbühne aus der Epoche IV (Art.-Nr. MUN- G52003) zu je 49,99 Euro. Im Grundaufbau mit angeschraubtem Wagenboden und KK-Kinematiken entsprechen sie den vorangegangenen Modellen. Die Kupplungsaufnahmen liegen allerdings nicht ganz normgerecht. So können die üblichen KK-Köpfe bei den Wagenpaaren nicht verwendet werden. Die Detaillierung ist ansprechend ausgefallen, die Beschriftung lupenrein. Eine Herausforderung des Vorbildes sind die abgekanteten Seiten- und Stirnwände. Diese sind im Prinzip an den Modellen nachempfunden, allerdings ohne scharfe Längskanten. So entspräche der Gesamteindruck vielleicht eher einem seit Jahren in Dienst stehenden Wagen, wobei ihn Beulenstrukturen noch authentischer machen könnten. In der Gesamtbreite ist das Modell um ca. 0,3 mm zu schmal.GS

Stirnseiten mit und ohne Bremserhaus der DB-Version


In der Schrägansicht erkennt man die Abkantungen der Seitenwände und im Türbereich


DB Omm 52 der Epoche IIIb ohne Bühne


DB Omm 52 der Epoche IIIb mit Bremserhaus


DR Omm 52 der Epoche IV mit Bremserbühne


Wagenboden des DB-Wagens mit Bremsgestänge


Wagenboden eines DR-Wagens mit Bühne, die auf einfachen Verlängerungen sitzt, deswegen ist eine Kupplungsaufnahme länger


■ MTR
SBB Ealos-t und SNCF Tams

Für den Transport von Stammholz mieteten die SBB einige ehemalige Rolldachwagen der SNCF an. Die Schiebeplane wurde entfernt, und die Wagen erhielten SBB-Anschriften. Gegenüber den bekannten deutschen und italienischen Versionen von MTR verfügt der schweizer Wagen über komplett neue Fronten mit einer halbrunden Stirnwanderhöhung. Wie die vorangegangen Modelle sind die Konturen scharf graviert. Der braun lackierte Wagen ist umfangreich und sauber beschriftet, auch die SBBSchriften auf den überlackierten schwarzen Flächen sind korrekt berücksichtigt. Die Seilanker sind ebenso wie die Bremsstell- und Lastwechselhebel farbig abgesetzt. Das Modell verfügt über eine Kinematik mit NEM-Kupplungsaufnahme, und die Rolleigenschaften sind einwandfrei. Erhältlich ist der SBB Ealos-t mit drei Betriebsnummern (Art.-Nr. ME100104-A/B/C, je 39,90 €).

Für die Französische Staatsbahn ist der Wagen als Tams (Art.-Nr. ME100103- A/B/C/D, je 39,90 €) eingestellt und verfügt über die ursprüngliche Plane. Diese ist vorbildlich in Grau gehalten und nicht abnehmbar. Er ist mit vier Betriebsnummern lieferbar.NBM

■ Piko
GATX Falns

Als Farbvariante wird der unbeladene vierachsige GATX-Schüttgutwagen Falns nun mit hellgrauem Aufbau (Art.- Nr. 40715, 39,99 €) für die Epoche VI geliefert. Er ist lupenrein bedruckt und entspricht von der Konstruktion her dem bereits imNBM ausführlich vorgestellten Basismodell.GS

MTR: SBB Ealos-t


MTR: SNCF Tams mit Schiebeplane


Fotos: NBM (2)

■ Dapol 1:148
Class 68 des TransPennine Express

In einer auffälligen Farbgebung kommt die Class 68 des TransPennine Express (Art.-Nr. 2D-022-009, 141.00 £) daher. Die Nr. 68019 mit dem Namen „Brutus“ ist bei DRS angemietet und soll zukünftig vor den CAF-Wendezügen zwischen Liverpool und Middlesbrough verkehren. Das im britischen N-Maßstab 1:148 gehaltene Modell ist umfangreich und mehrfarbig bedruckt, die Farbübergänge sind sauber lackiert, und der silberne Grundton ist sehr feinpixelig. Das Modell verfügt über eine Next18-Schnittstelle sowie einen Licht-wechsel in Weiß/Rot nach britischem Vorbild. Damit ist die Class 68 für den Wendezug-Betrieb geeignet.

Die CAF-Wagen sind von Revolution Trains als Crowdfunding-Projekt angekündigt. Neben einer analogen Variante ist die TPE Class 68 auch werksseitig digitalisiert und mit Geräuschen erhältlich.SF

Piko: bedruckte Stirnseite des GATX Falns


Piko: GATX Falns in grauer Version


■ Kato USA
Amtrak Viewliner II Gepäckwagen

Um die teilweise noch aus den 1940er- Jahren stammenden „Heritage“-Gepäckwagen ersetzen zu können, gab die amerikanische Amtrak moderne Baggage Cars auf Basis des Viewliner II-Baumusters bei CAF USA in Auftrag. Die Bestellung wurde später von 55 auf 70 Wagen erhöht, die alle seit 2015 im Betrieb sind.

Kato USA bringt die entsprechende Verkleinerung zuerst in zwei Betriebsnummern (Amtk 61006, Art.-Nr. 156- 0955 und Amtk 61058, Art.-Nr. 156- 0956, je 35,00 $). Das Modell ist bis auf das vom Viewliner I übernommene Drehgestell eine komplette Neukonstruktion. Die sehr fein gestalteten Wagen sind präzise lackiert und bedruckt und lassen sich mit der Kato- Innenbeleuchtung passend in Szene setzen.

Wie alle anderen Viewliner II tragen die Baggage Cars nicht das aktuelle Phase VI-Farbschema, sondern die rot/weiß/blauen Streifen der Heritage Phase III-Lackierung mit dem neuen „Amtrak America“-Logo.HR

Dapol: Class 68 des TransPennine Express


Foto: Franz

Kato USA: Amtrak Viewliner II Gepäckwagen


Foto: Radulescu

■ SOWA-N
Ibblps 379 mit internationalen Bierwagenmotiven

Sowa-N (Friedrich Gensheimer, Saarbrücken) bringt ab Oktober 2019 fünf neue Bierwagen- Modelle des Ibblps 379 Schiebewandwagens ohne Kurzkupplungskinematik, darunter vier mit ÖBB-Beschriftungen. Der Heimatbahnhof ist jeweils der Sitz der Brauerei. Die Fahrgestelle sind schwarz und ohne Bedruckung. Alle Dächer sind silbern lackiert.

Aus der Eigenserie stammt der Wagen der Weißbier-Brauerei Valentins aus Pirmasens mit einem weißblauen/preußischblauen Rautenmuster und einem Bildnis des Heiligen Valentins (Art.-Nr. FG 20, 24,99 €).

Bei den österreichischen Wagen gibt es eine Version der Brauerei Fohrenburg aus Bludenz (Art.- Nr. SO 2016, 24,99 €) mit grünem Wagenkasten, Brauereiwappen und zwei gefüllten Biergläser dekoriert. Ein weiteres Modell ist der Ottakringer Brauerei aus Wien (Art.-Nr. SO 2017, 23,50 €) gewidmet. Auf dem weißen Wagenkasten sieht man das Brauerei-Logo und den Darreturm mit dem Gründungsjahr der Brauerei. Dazu kommen noch zwei Wagen der Brauerei Puntigamer aus Graz mit blauem Farbverlauf, zwei anstoßenden Bierkrügen und dem Schriftzug „Nachschub ist im Anrollen“ (Art.-Nr. SO 2018, 24,99 €) oder mit dunkelblauen Seitenwänden und weißen Stirnwänden (Art.- Nr. SO 2019, 23,50 €).Jürgen Andres

Österreichvariante Ottakringer aus Wien


Österreichvariante Puntigamer aus Graz mit Biergläsern


Österreichvariante Puntigamer aus Graz


Österreichischer Wagen Fohrenburger aus Bludenz


Fotos: Andres (5)

Deutsche Variante Valentins aus Pirmasens


■ Noch
Knitterfelsen®

In der Serie der sogenannten „Knitterfelsen ®“ aus bedrucktem formbaren Fotopapier (45 x 25,5 cm) sind unter anderem erschienen die beiden Dekors „Seiser Alm“ mit grünen Vegetationsflächen (Art.-Nr. 60305) und „Großglockner“ (Art.-Nr. 60301) zum Preis von je 11,90 Euro. Beim Formen und Einbauen muss man für eine optimale Wirkung darauf achten, dass das Felsenbild nicht kopfsteht, da ansonsten die Schattenwirkung und damit die plastische Darstellung der Felsvorsprünge nicht stimmig ist.GS

Noch: Ausschnitt bearbeiteter Knitterfelsen® „Seiser Alm“


Noch: Ausschnitt bearbeiteter Knitterfelsen® „Großglockner“


■ Noch
Historischer Friedhof

Als einbaufertiges hartgeschäumtes Landschaftselement in grauer Färbung wird ein altes Friedhofsgelände (Art.-Nr. 58612, 19,99 €) angeboten. Neben den Grabmalen hat es auch Mauer- und Ruinenreste nachgebildet. Der Sockelbereich ist stellenweise etwas begrast.GS

Noch: historischer Friedhof als begrastes Formteil


Oxford Diecast: britischer Scania BP-Tankwagen


Foto: Franz

Herpa: MB Actros MP4 „Leimgruber“-Gardinenplanen-Sattelzug


Rietze: Berliner MAN Lion’s City DL 07


Fotos: Radulescu (2)

■ Oxford Diecast 1:148
Scania-Tanksattelzug von British Petroleum

Im aktuellen Design des britischen Mineralölkonzern British Petroleum BP gibt es nun eine weitere Variante des Tanksattelzuges (Art.-Nr. NSHL01TK, 17,99 €). Vorgespannt ist dem dreiachsigem Trailer eine Sattelzugmaschine vom Typ Scania HL 6x2. Der gesamte Lkw ist schlicht in Weiß lackiert und trägt die stilisierte Sonne und den BPSchriftzug. Zur Detailbedruckung gehören unter anderem die Gefahrgut- Tafeln am Heck und seitlich des Aufliegers sowie die Nummernschilder.SF

Wiking: Futtermittelanhänger


■ Herpa
MB Actros MP4 „Leimgruber“- Sattelzug

Der 2011er Mercedes-Benz Actros der Baureihe MP4 mit Gigaspace-Führerhaus ist derzeit das einzige moderne Sattelzug-Modell im Herpa-Programm. Neu ist ein Gardinenplane- Auflieger der schweizer Firma Leimgruber, eine Filiale der Planzer-Gruppe (Art.-Nr. 066785, 27,90 €) Das Modell gefällt durch seine insgesamt feine Gestaltung mit sauberer Dekorierung im Tampondruck. Die flachen Radfelgen sind inzwischen in einem gefälligeren silbernen Farbton abgesetzt.HR

■ Rietze
Berliner Doppeldecker

Rietze bietet eine weitere Farbvariante des bekannten Doppelstock- Stadtbusses vom Typ MAN Lion’s City DL 07 mit Ganzwerbung „Einer geht noch rein“ für eine BVG-eigene Werbekampagne (Art.-Nr. 16986, 18,90 €). Die Gestaltung ist sehr aufwendig mit vielen Details und Piktogrammen. Im Vergleich zu den früheren tampongedruckten Ausführungen entspricht diese im Digitaldruckverfahren aufgebrachte Lackierung und Beschriftung jedoch nicht mehr dem optimal möglichen Modellbaustandard der heutigen Zeit.HR

■ Wiking
Bootsgespanne mit Pkw und Futtermitteltransporter

Wieder aufgelegt wurde das bekannte Set mit zwei Bootsgespannen von 1969 mit einem Mercedes oder einem VW Kombi als Zugwagen (Art.-Nr. 092139, 8,99 €). Außerdem lieferbar ist der unbeladene zweiachsige Joskin-Futtertransporter- Anhänger mit hellgrünem Aufbau (Art.-Nr. 095538, 8,99 €).GS

Wiking: Bootsgespanne mit Mercedes oder VW Kombi