Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 24 Min.

Neu im Handel erhältliche Modelle: Neuheiten im Überblick


NBahn Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 27.02.2020

Neuentwicklungen von Piko: DB Bye 670 Schürzeneilzugwagen • Hobbytrain: vierachsiger Packwagen F4 der C.I.W.L. • ASM: NSB Expresszugwagen Typ 7 • N-tram: Zahnrad-Dampflok der Achenseebahn und pfälzische Schmalspur-Güterwagen • Minis: VW T3 und Setra S 431 DT • Kato: Touristikzug „Twilight Express Mizukaze”


Artikelbild für den Artikel "Neu im Handel erhältliche Modelle: Neuheiten im Überblick" aus der Ausgabe 2/2020 von NBahn Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: NBahn Magazin, Ausgabe 2/2020

Piko: Die Faltenbälge können gewechselt werden. Die Trittstufen haben eine angedeutete Diagonalrost-Gittergravur


Piko: Nun gibt es auch im Maßstab 1:160 ein Drehgestell der Bauart Krimml


Piko: Der Wagenboden ist umfangreich mit angeformten Aggregaten detailliert


Piko: Seitenansicht des DB Bye 670 der ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 5,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von NBahn Magazin. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 2/2020 von Leserwahl 2020: Das sind die Modelle des Jahres: Innovationen gewinnen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Leserwahl 2020: Das sind die Modelle des Jahres: Innovationen gewinnen
Titelbild der Ausgabe 2/2020 von Modellankündigungen anlässlich der 71. Spielwarenmesse 2020: Neues zu Nürnberg. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Modellankündigungen anlässlich der 71. Spielwarenmesse 2020: Neues zu Nürnberg
Titelbild der Ausgabe 2/2020 von Von Böhme nach Eitze-Hafen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Von Böhme nach Eitze-Hafen
Titelbild der Ausgabe 2/2020 von Rußfreier Kurzstrecken-Pullman. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Rußfreier Kurzstrecken-Pullman
Titelbild der Ausgabe 2/2020 von Geräumig und fensterlos. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Geräumig und fensterlos
Titelbild der Ausgabe 2/2020 von Handlich, vielseitig und mobil. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Handlich, vielseitig und mobil
Vorheriger Artikel
Modellankündigungen anlässlich der 71. Spielwarenmesse …
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Von Böhme nach Eitze-Hafen
aus dieser Ausgabe

... Epoche IV


Piko DB Bye 670 „Schürzeneilzugwagen“

Eilzugwagenmodelle der Vorkriegs- Einheitsbauarten gibt es inzwischen in mehreren Serien. Bisher fehlten für authentische Zugbildungen jedoch die sogenannten „Schürzeneilzugwagen“ (siehe auch NBM 3/19), die ab 1942 gebaut wurden. Nachdem Piko diese Typen schon seit Längerem im H0-Sortiment hat, erscheinen sie als Messeneuheit 2020 auch in der Baugröße N. Ausgeliefert ist bereits der DB By 670 aus der Epoche IV (Art.- Nr. 40620, 49,99 €) mit Revisionsdatum von 1971 und dem Heimatbahnhof Bremen.

Das Modell ist komplett aus Kunststoff gefertigt, wobei Wagenboden und Wände ein Teil sind. Das Dach wird aufgeklippst und kann nach Herausziehen der Faltenbälge abgenommen werden. Die in einem passenden Grün eingefärbte Inneneinrichtung mit gut ausgearbeiteten Sitzbänken ist eingesetzt und verdeckt so die darunter liegende Beschwerungsplatte, die ein Gesamtgewicht von 26 g ermöglicht. Die markanten Griffstangen an den Einstiegen sind geätzte Steckteile. Die Faltenbälge können gegen eingezogene getauscht werden. Die an unserem Muster festgeklebten Scheibeneinsätze haben innenseitig gravierte Griffandeutungen, aber zu mächtige Rahmen. Das Dach ist einfach glatt gehalten und mit angravierten Lüftern detailliert. Der Wagenboden gibt alle wichtigen Aggregate und Bremsanlagen-Komponenten einschließlich des Blechbodens wieder.

Erstmalig gibt es auf 9 mm-Spur eine Nachbildung des für diese Wagen typischen Drehgestells der Bauart Krimml mit in Radebene angedeuteten Bremsbacken, eines davon mit Riemenlichtmaschine. Sie sind in den Boden eingesteckt und so gelagert, dass sich eine dreipunktähnliche Abstützung des Wagenkastens ergibt. Die Räder haben einen Durchmesser von 5,5 mm. Zwischen Wagenboden und Inneneinrichtung sind die spiralgefederten Kurzkupplungskinematiken untergebracht.

Der Wagenkasten ist in Chromoxidgrün mit schwarzer Schürze lackiert. Die hellgraue Dachfarbe soll wohl ausgeblichenem Umbragrau entsprechen. Die Anschriften sind lupenrein lesbar. Die Raucher/Nichtraucher-Schilder haben sogar schwarze Rahmen. Der Wagen ist auf der Strecke Bremen - Diepholz unterwegs.

Die Scheibeneinsätze haben weiße WC-Fenster und kräftig silbern gefärbte Fensterrahmen an den Längsseiten des Wagens. Hier hat man allerdings des Guten zu viel getan und das typische Erscheinungsbild der Vorbilder offensichtlich verfremdet, was sich jedoch durch eine künftige werkseitige Korrektur der Fenstereinsätze beheben ließe.GS

Hobbytrain C.I.W.L. Wien - Nizza - Cannes Express

Der neue vierachsige Packwagen F4


Speisewagen mit schwarzem Langträger


Hinten ein Schlafwagen mit hellem Langträger aus der ersten Modellserie von 2017, vorne der Wagen mit komplett schwarzem Unterteil aus dem aktuellen Zugset


Foto: Radulescu

Nach dem farbenfrohen Simplon- Express (siehe NBM 5/19) bringt Hobbytrain den dritten C.I.W.L.-Expresszug aus den 1910er-Jahren. Die sechs wieder im edlen Teakholz-Braun gefärbten Wagen bilden den kompletten Wien-Nizza-Cannes Express (mit Kurswagen für Reisende aus St. Petersburg) und werden wie zuvor in zwei Dreiersets zu je 279,90 Euro angeboten. Während das Set Nr. H22104 einen Packwagen und zwei Schlafwagen enthält, findet man unter der Katalognummer H22105 einen weiteren Schlafwagen, einen Packwagen und einen Speisewagen. Der vierachsige Packwagen in beiden Sets ist eine Neukonstruktion.

Die Lackierung der Modelle ist satt aufgetragen und entspricht farblich dem Auslieferungszustand mit einem hellen Teakholz- Farbton, ist jedoch ein wenig dunkler als die erste Modellserie. Das Vergleichsfoto unten zeigt den neuen WL 1612 A vor dem etwas helleren WL 1781 A mit hellem Langträger aus der erste Serie von 2017.

Die Langträger aller Wagen des neuen Zuges sind schwarz. Die Messingbeschriftung ist im Tampondruck wiedergegeben, genauso wie die Zuglaufschilder. Die großen C.I.W.L.-Wappen sind hingegen als lackierte Ätzteile aufgeklebt.

Die Rolleigenschaften aller Wagen sind gut. Die Modelle verfügen über eine Kurzkupplungskulisse mit Normschacht, die wegen der maßstäblich weit auseinander stehenden Drehgestelle aber nicht normgerecht ist. So ergibt sich mit Normkupplung ein sehr großer Abstand. Es liegen allerdings feste Kupplungsstangen bei, die den Abstand auf unter 0,8 mm reduzieren. Alle sechs Wagen verfügen über eine ab Werk eingebaute Innenbeleuchtung mit NEM-Schnittstelle für Funktionsdecoder. HR

Minitrix DRG 18.5 mit 2´2´ T 31,7

Minitrix: DRG 18.5 mit langem Tender


Passend zur Wiederauflage des DRG- „Rheingold“ (siehe NBM 6/19) liefert Minitrix nun erstmalig die Baureihe 18.5 mit langem Tender 2´2´ T 31,7. Es handelt sich um die DRG 18 527 (Art.- Nr. 16181, 399,99 €) des Bw Mainz mit Revisionsdatum von 1931. Die digitalisierte Lok ist serienmäßig mit Geräuschdecoder ausgestattet. Die sechsteilige Wagengarnitur konnte vom vorliegenden Modell auf einer geraden Steigung von rund 3,5 % noch mit vorbildorientierter Geschwindigkeit gezogen werden. GS

ASM: NSB BC7-1 im Tomatensuppendosen-Design


ASM: NSB AB7-3 im einstigen Nydesign rot/schwarz


ASM: NSB B7-6


ASM: Die Inneneinrichtungen sind je nach Wagentyp und Version unterschiedlich gestaltet und bunt gefärbt


ASM: links geschlossene Stirnseite mit Pufferbohlen-Detaillierung, rechts geöffneter Stirnübergang


ASM: Die Wagen haben teilweise unterschiedlich bestückte Wagenböden


Fotos: Selbmann (34)

ASM NSB-Expresszugwagen Typ 7

Modellbahnfreunde skandinavischer Eisenbahnen haben besonders in der Baugröße N einen schweren Stand, denn das Angebot an Großserienmodellen ist minimal. Um so bemerkenswerter ist die Initiative von Arndt Spezial Modelle, einen kompletten Schnellzug aus Norwegen auf die Gleise zu stellen. Die Wagen der Bauserie 7 wirken mit ihren eher schlitzartigen Fenstern sehr modern, stammen jedoch schon aus dem Jahre 1982. Ihre Höchstgeschwindigkeit betrug zunächst 150 km/h und wurde dann auf 160 km/h angehoben. Sie sind ursprünglich auch für den Einsatz mit Neigetechnik konstruiert worden.

Ausgeliefert wurden zunächst zwei Sets zu je 257,00 Euro mit jeweils drei Wagen. So gibt es sie im rot/schwarzen „Nydesign“ als AB7-3, B7-6 und BC7-1 (Art.-Nr. 188685) für die Bildung eines Zuges von Oslo nach Bergen im Zeitraum von 1998 bis 2003. Das zweite Zugprojekt stellt die Wagen in der aktuellen silber/rot/orangenen Farbgebung „Tomatensuppe“ dar. Sie bilden eine Garnitur von Oslo nach Stavanger. Das vorgestellte Set (Art.- Nr. 188691) umfasst die Typen A7-1, B7- 6 und BC7-1.

Die Modelle bestehen aus einem Gehäuse und einer Inneneinrichtung aus Kunststoff, die auf den Metallboden mit angesetzten Aggregaten und Kästen aus Kunststoff geklippst sind. Sie sind umfassend detailliert und haben auch unterschiedlich bestückte Wagenböden. Die Rangierergriffe an den Stirnseiten sind angesetzt. Die Stirnübergänge können wahlweise geöffnet oder als Endwagen mit Tauschteilen dargestellt werden. Außerdem liegen noch Bremsschläuche, Kupplungshaken, Steckdose und EKabel für die Pufferbohlen-Detaillierung bei. Je nach Varianten sind auch Unterschiede bei den Türen und Fenstern berücksichtigt. Auch die mehrfarbigen Inneneinrichtungen sind variiert wiedergegeben.

Die leicht laufenden spitzengelagerten Radsätze liegen in Metallblechhalterungen, die auch einer allfälligen Stromabnahme dienen. Die NEMKupplungsaufnahmen sind kinematisch mit Spiralfeder geführt. Entgegen der zuvor gelieferten LHBPrototypwagenserie der DB (siehe NBM 1/19) ist diesmal serienmäßig keine Beleuchtung eingebaut.

Zur Vervollständigung sind jeweils Sets mit Speise- und Packwagen sowie einer El. 18 in Vorbereitung. Bei der Lok handelt es sich um ein modifiziertes Fleischmann-Modell der SBB Re 460, deren Fertigstellung allerdings noch aussteht. GS

Arnold DR E 04 der Epoche IIIb

Als Dekorvariante ist die DR E 04 14 in dunkelgrüner Lackierung mit feuerrotem Rahmen der Epoche IIIb mit Revisionsdaten von 1963 (Art.-Nr. HN2430, 199,90 €) erschienen. Sie ist dem Bw Magdeburg-Buckau zugeteilt. Ihr Vorbild musste übrigens nach einem Unfall 1939 teilweise wieder ausgebaut werden. Ausführlich haben wir das Basismodell bereits im N-Bahn Magazin 1/13 beschrieben. GS

Arnold: DR E 04 14 der Epoche IIIb


Fleischmann SBB Cargo International 193 492 Night Piercer

Nach Hobbytrain legt auch Fleischmann die 193 492 der HUPAC im SBB Night Piercer-Kleid (Art.-Nr. 739310, 189,90 €) auf. Leider ist das Vorbild inzwischen wieder entklebt und derzeit an WRS vermietet. Das Modell ist akkurat lackiert und umfangreich beschriftet. Die aufwendige Seitengestaltung erfolgt mittels Digitaldruck.

Ab Werk ist die hauseigene Profikupplung montiert. Die Standardklauenkupplung liegt zum Tausch bei. Der Vectron ist wie bei Fleischmann üblich als analoges Modell (Art.-Nr. 739310, 189,90 €) und digital mit werkseitig eingebautem Zimo-Soundbaustein (Art.- 739390, 274,90 €) erhältlich, Foto siehe nächste Seite. NBM

Minitrix CSD-Sitzwagenset für den „Balt-Orient-Express“

Als drittes und letztes Wagenset (Art. Nr. 15997, 149,99 €) für den D 372/373 „Balt-Orient-Express“ von Berlin nach Bukarest über Prag und Budapest im Fahrplan 1984/1985 (siehe Neuheitenteil im NBM 1/20) liefert Minitrix drei unterschiedliche Schnellzugwagen der tschechoslowakischen CSD im typischen Farbkleid der 1980er-Jahre. Dabei handelt es sich um einen blauen Y/B-70 Lie- gewagen der Bauserie 1984 sowie zwei grüne 2. Klasse Wagen Bm, je einen Y/B-70 (20-41) und einen älteren UICY (20-40), die sich im Dachbereich und durch die Bedruckung unterscheiden. Alle Wagen sind in Bratislava beheimatet. Die Modelle stammen aus bekannter Form und sind gut detailliert und vorbildentsprechend lackiert und bedruckt. Bei den Y/B-70 fehlen nach wie vor die Aggregate der Zweikanal- Heizlüftung am Wagenboden. Der UIC-Y-Wagen ist diesbezüglich korrekt nachgebildet mit Lüftungsgitter im Dach und freiem Unterboden. Alle Inneneinrichtungen sind einheitlich dunkelbraun eingefärbt. Die Laufeigen - schaften sind wie bisher gut. Eine NEM-entsprechende Kurzkupplungskulisse ist ebenfalls eingebaut. HR

Fleischmann NS-Reisezugwagen Plan W2

Fleischmann: SBB Cargo Inter - national 193 492 Night Piercer


Sie sehen aus wie deutsche „Silberlinge“, sind aber keine. 1966 sowie 1968 wurden bei Werkspoor in Utrecht insgesamt 50 Großraumwagen mit mittig angeordneten Einstiegstüren und ähnlichem Erscheinungsbild wie die sogenannten n-Wagen der DB gebaut. Auch das seit Anfang der 1970er-Jahre produzierte Fleischmann-Modell basiert auf dem „Silberling“ und wurde im Laufe der Zeit ständig weiterentwickelt. Waren am Anfang nur die Fenstereinsätze und das Dach mit Sicken und typischen Lüftern an das niederländische Vorbild angelehnt, so folgten später auch eine korrekte Bodengruppe und richtige NS-Drehgestelle ähnlich Mat’ 64. Das unter Fleischmann aktuell angebotene Modell (Art.- Nr. 814712, 38,90 €) mit normgerechter Kurzkupplung ist ein W2 (Inlandswagen) in blauer Lackierung der 1970er-Jahre mit zeittypischer „Grolsch“-Werbung. Das Modell ist fein lackiert und die schlichte Beschriftung akkurat wiedergegeben. Lediglich der recht hohe Glanzgrad der Langträger passt nicht so recht zum seidenmatten Wagenkasten. GS

Hobbytrain SBB Re 4/4 II mit modernisierten Fronten

Modernisierte SBB Re 4/4 II mit Scheinwerfern, Rangiereraufstieg samt Handlauf und angedeuteter UIC-Steckdose


Fotos: Radulescu (3)

Die bei Ajin konstruierten SBB Re 4/4 II der erste Bauserie mit nur einem Stromabnehmer von Hobbytrain gehen jetzt in die zweite Variantenrunde. Im Dekor der 1990er-Jahre, also schon mit eingebauten Standard- Scheinwerfern sowie Rangierertritt und passendem Haltegriff an der Front, werden die feuerrote Nr. 11111 (Art.-Nr. H3023), die grüne Nr. 11117 (Art.- Nr. H2024) sowie die im Farbschema des ehemaligen Swiss Express lackierte Nr. 11108 mit langer Pufferbohle (Art.-Nr. H2025) zu je 179,90 Euro angeboten. Die voluminöse Bodenwanne der 2018 gelieferten ersten Modelle ist nun durch ein zierliches, maßstäbliches und damit vorbildgerechteres Teil mit nachgebildeten Signum-Magneten ersetzt. Die Rangierergriffe an der Front sind aus geätztem Metall, und auch der Frontumlauf wurde passend abgeändert. Die Rangierertritte bestehen dagegen aus Kunststoff. Es liegen je zwei Antennen zur Selbstmontage auf dem Dach bei. Die UICSteckdose zwischen den Frontfenstern ist lediglich mit weißer Farbe angedeutet. Die Fahreigenschaften sind im Vergleich zur Erstauflage optimiert. Die Modelle lassen sich gut regeln und taumeln kaum. Es ist nach wie vor eine sechspolige NEMDigitalschnittstelle vorhanden. Die Loks haben den typischen Schweizer Lichtwechsel mit 3 x Weiß/1 x Weiß rechts unten durch kaltweiße LED, deren Farbtemperatur mit orangefarbenem Lack geändert ist. Die Grundmodelle haben wir ausführlich bereits im NBM1/19 dargestellt. HR

Oben Modell aus der ersten Lieferserie mit großer Bodenwanne, unten überarbeitetes aktuelles Modell mit vorbildgerechten Bodendetails


Links aktuelles Modell mit Rangiereraufstieg, Scheinwerfern und angedeuteter UIC-Steckdose, rechts die Ursprungsausführung


Minitrix: Balt-Orient-Express mit CSD-Wagen der Bauarten UIC-Y und Y/B-70 (oben) sowie dem blauen Liegewagen Y/B-70


Fleischmann: NS-Inlandswagen Plan W2 mit Grolsch-Werbung


Fotos: Radulescu (3)

Piko DB 221 mit Geräuschen

Inzwischen ist auch die digitale Ausführung mit Geräuschdecoder (Art.- Nr. 40501, 209,99 €) der von unseren Lesern jüngst zum Modell des Jahres gewählten DB 221 mit gleicher Loknummer ausgeliefert worden. Der wenig Platz beanspruchende Decoder ist an der Schnittstelle auf der Platinenoberseite untergebracht. Der große rechteckige Lautsprecher befindet sich in der Bodenwanne zwischen den Drehgestellen und strahlt somit nach unten ab. Er ist über Kontaktflächen angeschlossen und wird durch die festgeschraubte Bodenplatte angedrückt.

Piko: Die DB 221 mit Geräuschausstattung.


Der Lautsprecher sitzt in der Bodenwanne


Auch im analogen Betrieb ist der Geräuschgenerator in gewissem Umfange aktiv. Unser Modell konnte mit Werkseinstellungen ab etwa 5,5 V im Stand dieseln. Wenn man mit dem Traforegler langsam abbremst, kommt die Lok auch vor Unterschreiten der Mindestspannung mit lautem Bremsenquietschen zum Stehen.

Der Regelbereich zeigte sich allerdings nach oben eingeschränkt und erreichte nicht die digital mögliche Höchstgeschwindigkeit. Ausführlich haben wir die analoge Version bereits im N-Bahn Magazin 1/20 beschrieben.

Kato RhB Ge 4/4 II mit Dekor „100 Jahre Chur -Arosa“

2014 würdigte die RhB das 100-jährige Bestehen der Bahnlinie von Chur nach Arosa mit mehreren Werbelokomotiven auf Basis der Ge 4/4 II - darunter auch die Lok 627, die eine dunkelblaue Seitenwerbung mit dem Langwieser Viadukt trägt. Das mehrfarbige Motiv auf dem Modell von Kato (Art.-Nr. 74051, 149,99 €) ist ganzseitig mittels Digitaldruck aufgebracht. Wie üblich ist das Kato Modell im Maßstab 1:150 gehalten und auf normalen N-Gleisen einsetzbar. NBM

Kato: RhB Ge 4/4 II in Jubiläumsdekor der Chur-Arosa-Bahn


Arnold Silowagen Herforder Pils

Als Farbvariante der bekannten Silowagen ist ein Malztransporter im Dekor von Herforder Pils mit Heimatbahnhof Herford (Art.-Nr. HN6430, 29,50 €) erschienen. Er ist in den Epochen IV bis V angesiedelt. GS

Arnold: Silowagen im Dekor von Herforder Pils


Foto: Franz

Athearn 33.900 Gallonen LPG-Tankwagen und FMC 50' DD Box-Car

Ausgeliefert wurden inzwischen zwei im April 2018 angekündigte Modellserien amerikanischer Güterwagentypen. Zum einen handelt es sich um den von FMC ab den 1970er-Jahren gebauten 50' Box Car mit Doppelschiebetüren in der Mitte. Die Abbildung zeigt eine der gelben UP-Varianten (Art.-Nr. ATH17579). Das 32 g schwere Modell ist umfangreich detailliert, fein graviert mit angestecktem Handbremsrad und sauber lackiert. Selbst die winzigen Anschriften auf den Tü- schwarz lackiertem Draht detailliert und hat eine freistehend angesetzte Bremsanlage. Die Bühnenplattformen und der durchbrochen dargestellte Kessellaufsteg bestehen aus geätztem Metallblech. Beide Modellserien laufen sehr leicht, haben niedrige Spurkränze und am Wagenboden befestigte funktionsfähige Henry- Klauenkupplungen. GS

Noch: Biwak-Zelt aus gelasertem Karton


Arnold RENFE Trenhotel Talgo Alvia Picasso

Die sechs Wagen der Grundpackung


Der moderne spanische Talgo- Zug erscheint in der Variante „Alvia Picasso“ aus der Epoche VI. Die Grundeinheit enthält die beiden unterschiedlichen Endwagen und vier Großraum-Zwischenwagen (Art.-Nr. HN4290, 186,00 €). Dazu gibt es zwei Verlängerungssets mit Speisewagen und Cafeteria- Wagen (Art.-Nr. HN4291) und zwei weiteren Großraumwagen der 1. Klasse (Art.-Nr. HN4292) zu je 60,00 Euro, sodass eine zehnteilige Garnitur entsteht. Die Wagen werden durch einfache Steckverbindungen gekuppelt. An den Stirnseiten sind Standardkupplungen mit Kinematik eingebaut. Die Mittelachsen werden durch eine beidseitige Kunststofffeder im Geradeauslauf stabilisiert. Damit diese nicht deformiert wird, darf der Zug nicht längere Zeit auf gebogenen Streckenabschnitten abgestellt/gelagert werden. Die eingerichteten Wagen haben eingesetzte Fensterscheiben und sind sauber lackiert und weitgehend fein beschriftet. GS

Das typische Einachsfahrwerk. Der Zug fährt von Malaga nach Bilbao


Die unterschiedlichen Stirnseiten der Endwagen und der Zwischenwagen, die durch einen Steckmechanismus verbunden sind


Das Einachsfahrwerk wird über Plastikfedern in gerader Lage stabilisiert


Arwico/Piko SBB RBe 4/4 + BDt EW II in Grün mit roten Fronten

RBe 4/4 in der klassischen grünen Lackierung und ohne Lüftergitter über den Türen, jedoch mit neuem Signet


Der in Farbe und Beschriftung passende Steuerwagen BDt EW II


Hinten das alte Arnold-Modell mit Düsengittern über den Türen, vorne der hier beschriebene neue Piko-Triebwagen


Fotos: Peter Hürzeler (4)

Nach dem bereits erhältlichen SBB RBe 540 in der bunten NPZ-Lackierung (siehe NBM1/20) wurde von Piko inzwischen eine weitere Variante des Elektrotriebwagens RBe 4/4 ausgeliefert. Das ren sind komplett lesbar. Weitere Gesellschaften sind Procor, H&S, LP&N, GWF, ESLJ und WP.

Mit 122 mm von beeindruckender Länge ist der 33.900 Gallonen fassende schwarze Flüssiggas-Tankwagen in früher Bauformvariante. Das Foto zeigt den NATX 1021 (Art.-Nr. ATH16533). Der Unterbereich des rund 41 g schweren Wagens ist mit feinen Leitungen und Stangen aus ebenfalls für die Schweiz exklusiv hergestellte Set enthält den SBB RBe 4/4 1461 und einen EW-II BDt, jeweils in Grün mit neuem SBB Logo aber noch grünen Fronten (analog Art.-Nr. 94164, 399,00 SFr./digital mit Geräuschen Art.-Nr. 94165, 499,00 SFr.). Der Steuerwagen 2. Klasse mit Gepäckabteil BDt hat als Besonderheit ein großes Übergangsblech auf der Stirnseite. Die epochengerecht notwendigen Formänderungen wie die alten zurückgesetzten Flügeltüren, runden Stirnlampen und Griffstangen an den Einstiegen sind berücksichtigt. Technisch entsprechen die Fahrzeuge den bereits ausgelieferten Modellen.

@Athearn: FMC 50' DD Box-Car der UP


Athearn: Flüssiggas-Tankwagen mit 33.900 Gallonen Kapazität


Vergleich der Stirnseiten des zu breiten alten Arnold-RBe 4/4 links mit neuem Piko-Modell samt detaillierterer Frontgestaltung


Unsere Abbildungen zeigen den Piko-Triebwagen außerdem im Vergleich zum älteren Modell von Arnold, hier in der abgebildeten Version mit roten Stirnfronten. Peter Hürzeler

Noch Biwak „Jubiläumsgrad“

Aus gelasertem, rot eingefärbtem Karton wird ein Biwak-Zelt (Art.-Nr. 14694, 9,99 €) zur Dekoration zum Beispiel von Berghängen angeboten. GS

Noch Betongitterplatten

Für die Gleisrost-Abdeckung und die Wege zwischen den Gleisen ist ein Set mit Gitterplatten aus Beton (Art.-Nr. 14621, 8,29 €) ausgeliefert worden. Sie bestehen aus 0,8 mm starkem gelasertem grauem Karton. Enthalten sind 15 Stück in den Abmessungen 9 x 6 mm und 21 Stück zu 6 x 6 mm. GS

Kato USA Chicago & North Western „400“

Die beiden für den Zug erhältlichen EMD E8A mit verschiedenen Betriebsnummern


Oben Chassis der alten Version, unten der aktuellen


Der damaligen Werbespruch der Chicago & North Western Railroad lautete „400 Meilen in 400 Minuten“. Es handelte sich um eine Reihe von Schnellzügen, die alle 400er-Zugnummern führten und Chicago mit Städten wie zum Beispiel Minneapolis/St. Paul verbanden. 1958 wurden für den Flambeau 400 und Peninsula 400 neue Doppelstock-„Galerie“- Wagen von Pullman Standard in Dienst gestellt. Die „Gallerie“- Wagen verfügten nicht über ein durchgehendes Oberdeck, sondern über zwei seitliche, getrennte Gänge mit einem Lichtraum in der Mitte. Für die Langlaufzüge wurden Wagen mit spezieller Inneneinrichtung wie beispielsweise einer Lounge (Parlour) oder einer Bar/Buffet ausgestattet. Nach dem Ende der C&NW-Fernverkehrszüge wurden die Wagen zum Teil von Amtrak und von der RTA, später Metra übernommen und im Nahund Regionalverkehr teilweise bis heute eingesetzt.

Pullman Standard-Doppelstockwagen gibt es bei Kato USA in H0 schon seit einigen Jahren. Nun kommen diese auch in 1:160, zuerst als Metra-Einzelwagen für den Nahverkehr und in einer entsprechenden Buchverpackung als sechsteiliger „400er“-Schnellzug mit passender EMD E8A Diesellok (Art.-Nr. 106-104, 260,00 $). Eine zusätzliche E8A (Ar.-Nr. 176- 5375) ist für 110,00 US Dollar erhältlich.

Die E8 ist eine „alte Bekannte“, wurde aber von Kato ständig weiterentwickelt. Seit 2014 wurde sie mit der neuen, gefederten Stromabnahme ausgestattet und hat somit bessere Laufeigenschaften. Formmäßig ist die Front an das C&NW-Vorbild angepasst mit entsprechendem Schienenräumer, doppeltem Frontlicht und vorbildgemäß überlackierten Number Boards. Schön wurden die seitlichen Lüftungsgitter silbern geprägt, die somit fast wie freistehende Ätzteile wirken.

Dagegen komplett neu sind die Pullman Standard-Doppelstockwagen. Es gibt vier Grundtypen als Coach-Buffet, Coach, Coach- Parlour und Cab Coach, wobei sich die Sitzwagen und Loungewagen nur durch die Inneneinrichtung unterscheiden. Das schlichte Aussehen des Vorbildes ist gut getroffen, die wenigen Details sind konturscharf nachgebildet und die Seitenfenster vorbildentsprechend stark grün getönt. Der Steuerwagen verfügt über einen warmweiß/roten Lichtwechsel, wobei das rote Licht korrekt aus den freistehenden seitlichen Laternen kommt. Eine Kato-typische Schnittstelle für Funktionsdecoder ist vorhanden.

Lackierung und Bedruckung sind tadellos. Während die Loks gelb lackiert und darüber grün schabloniert sind, wurden die Wagenkasten grün lackiert. Die gelbe Farbe entstand im UV-Druck. Ein Farbraster ist mit bloßem Augen nicht zu erkennen. HR

Die Doppelstock-Zwischenwagen des Wendezuges


Noch: Gleisabdeckungsroste aus gelasertem Karton


Fotos: Radulescu (6)

Atlas ALP-45DP der New Jersey Transit

Die ALP-45DP ist eine Zweikraftlokomotive, die von Bombardier Transportation gefertigt wird. Die New Jersey Transit benötigte eine Lokomotive, die Pendlerzüge aus dem nichtelektrifizierten Netz der in New Jersey gelegenen Vororte New Yorks durchgehend in die Pennsylvania Station befördern kann. Weil der Tunnel unter dem Hudson Ri- ver nur von elektrischen Fahrzeugen befahren werden darf, muss die Lokomotive neben dem Dieselantrieb auch über einen vollwertigen Elektroantrieb mit Energieversorgung aus der Fahrleitung verfügen. Die Lokomotive basiert in der elektrischen Ausrüstung auf der NJT ALP-46A, die wiederum aus der deutschen Baureihe 101 entstand. Atlas legt die NJT-Hybridlokomotive mit vier Betriebsnummern (Art.-Nr. 40004040/1/2/3, 149,99 €) und wahlweise mit ESU-Sound (Art.-Nr. 400070/1/2/3, 259,99 €) auf. Die ALP- 45DP verfügt über einen weiß/roten Lichtwechsel und beleuchtete Nummerntafeln. Die Handgriffe sind aus Metall gefertigt und separat angesetzt. Der Stromabnehmer ist ein kleines Modell in sich und sehr fein ausgeführt. Die Lackierung und Bedruckung ist umfangreich und konturenscharf ausgeführt, besonders gefällt der seitliche Farbverlauf von Blau über Violett nach Orange. Angetrieben werden alle vier Achsen von einem fünfpoligen Motor mit zwei Schwungmassen. Die Fahreigenschaften sind ausgewogen. Eine Next18-Schnittstelle ist ebenfalls vorhanden. SF

Die C&NW-Version hat im Vergleich zur Amtrak-Lokomotive verschlossene Nummerndisplays, einen zweiten Scheinwerfer und einen unten geänderten Bahnräumer


Die Front des Steuerwagens mit beleuchteten Schlusslichtern an den Außenseiten


Die Wagen haben ein Decoderfach auf der Unterseite


Tomix JR „Doctor Yellow“

Die dreiteilige Grundeinheit des Zuges


Zur Streckendiagnose haben die Japanischen Eisenbahnen auch mehrere Shinkansen umgebaut, die wegen ihrer Farbe und Funktion „Doctor Yellow“ genannt werden. Auch bei Tomix gibt es ein Modell, das nun wieder erschienen ist. Sein Vorbild ist der 923-0 der JR Central. Der Zug besteht aus zwei Packungen, abgebildet ist die Grundeinheit mit mittlerem Motorwagen (Faller Art.-Nr. 974296/ Tomix Art.-Nr. 92429). Dazu kommen noch vier weitere Zwischenwagen (Faller Art.-Nr. 974302/Tomix Art.-Nr. 92430) zu je 130,00 Euro.

Angetrieben werden alle vier Achsen, wovon eine innere mit einem Haftreifen belegt ist. Der Motor mit beidseitigen Schwungmassen sitzt mittig und arbeitet über zwei Kardanwellen aus Kunststoff und Messing- Schnecken auf das Getriebe der Drehgestelle aus Kunststoff. Der Antrieb wird komplett von der Inneneinrichtungsandeutung abgedeckt. Die Stromabnahme erfolgt bei den Frontwagen über geschwärzte Metalllager von den Achsspitzen, beim Motorwagen über Schleifbleche auf die Achsstummel der aus Halbrädern zusammengesetzten Radsätze. Die antriebslosen Drehgestelle sind angeschraubt, die Antriebsdrehgestelle mit beidseitigen großen Spiralfedern elastisch eingeklippst. Es besteht eine zweipolige durchgehende Stromverbindungen durch den Zug in den Wagen mit zwei Blechstreifen unter der Inneneinrichtung und bei den Kupplungen mit Drahtkontakten. Es ist ein rot/weißer Lichtwechsel vorhanden.

Die Strom leitende Kupplung. Die Übergangsfüllstücke in den Stirnseiten sind drehbar gelagert


Die Übergangsattrappen zwischen den Wagen bestehen aus drehbaren geschlossenen Halbschalen. Die zierlichen Dachstromabnehmer aus Kunststoff haben keine betriebliche Funktion. Die Fensterscheiben sind bündig eingesetzt. Der Zug ist sauber lackiert und fein lesbar beschriftet. GS

Atlas MultiLevel Wagen der New Jersey Transit

Atlas: MultiLevel-Wagen der New Jersey Transit mit Steuerwagen (rechts)


Hybridlok ALP-45DP der New Jersey Transit


Fotos: Franz (2)

Passend zur Hybridlok ALP-45DP legt Atlas die MultiLevel-Wagen (Doppel- stockwagen) von Bombardier in den Farben der New Jersey Transit auf. Insgesamt gibt es drei verschiedene mit und ohne WC (Art.-Nr. 40004048-67, 54,99 €) und als Steuerwagen (Art.- Nr. 40004044-47, 69,99 €). Die Wagen werden werkseitig mit LED-Innenbeleuchtung geliefert. Zahlreiche angesetzte Kleinteile finden sich an den Wagenkästen. Die Verglasung ist vorbildgerecht getönt. Die Inneneinrichtung ist einteilig gehalten. Der Steuerwagen verfügt über einen Lichtwechsel in Weiß/Rot sowie eine Next18-Schnittstelle. Neben Wagen in der Standardlackierung gibt es auch vier Wagen mit den Safety-Slogans - einer Kampagne, um Autofahrer zum Umsteigen auf den Zug zu bewegen.

Preiser Frühes DB-Bahnpersonal und Camperinnen

Ausgeliefert wurden zwei neue Figurensets. Das erste enthält sechs Eisenbahner der DB aus der frühen Epoche III (Art.-Nr. 79224, 11,75 €). Das zweite Set mit sechs weiblichen Wesen dient der Dekorierung unter anderem von Campingplätzen und Heimgärten (Art.-Nr. 79230, 12,50 €). GS

N-tram Nm Güterwagen der Pfälzischen Schmalspurbahnen

Um den regen Güterverkehr zu bewältigen, hatten die Pfälzischen Schmalspurbahnen weit über 100 zweiachsige offene und gedeckte Güterwagen. Die einfach und zweckdienlich gehaltenen Wagen waren mehr oder weniger einheitlich nach Musterzeichnungen der Pfälzischen Eisenbahn gebaut (später: Königlich Bayerische Eisenbahndirektion Ludwigshafen). Nahezu baugleiche Typen wurden auf vielen Schmalspurbahnen eingesetzt.

Den Hauptanteil des Güterwagenbestandes der Pfälzischen Schmalspurbahnen bildeten die Hochbordwagen der Gattung OwL. Massengüter wie Kohle, Baustoffe, Düngemittel, Futter und natürlich Zuckerrüben wurden da- rin ebenso transportiert wie Geräte und Maschinen. Die maximale Zuladung betrug 7,5 Tonnen. Zum Beladen über eine Stirnrampe waren bei den meisten OwL die Stirnseiten abnehmbar. Auf einer Stirnseite war seitlich neben der Handbremskurbel ein erhöhter Bremsersitz angebracht. Um im Winter auch in Personenzüge eingestellt werden zu können, waren einige Exemplare mit Dampfleitungen ausgerüstet.

Preiser: Eisenbahner der Epoche III


Preiser: Camperinnen


Die gedeckten Güterwagen der Gattung GwL hatten ein leicht gerundetes Tonnendach und waren mit einer schmalen, stirnseitigen Bremserbühne ausgestattet. Gegenüber der ersten Serie hatten die Nachbauten der zweiten Serie breitere Schiebetüren und seitliche Lüftungsklappen. Neben allen nässeempfindlichen Gütern waren diese Wagen auch für den Transport von Tieren zugelassen.

Nun lieferbar sind ein gedeckter Güterwagen zu 225,00 Euro und ein offener Güterwagen für 215,00 Euro. Sie werden in bewährter Art vollständig aus feinsten Messing- und Neusilberteilen zusammengesetzt und in kleinen Serien von Hand in Deutschland montiert. Wie alle Nm-Modelle von N-tram sind auch diese mit Micro- Trains-Kupplungen ausgestattet und auf allen handelsüblichen Spur Z-Gleisen (entspricht Nm) einsetzbar. GS

Doppeldiesellok DF11z


Doppeldiesellok DF11G


Minitown Chinesische Doppeldieselloks DF11z und DF11G sowie Güterwagen

Mit Minitown (www.minitownmodels. com) erweitert sich das Sortiment an chinesischen Fahrzeugen für die Spur N. Eine der wohl bekanntesten Lokomotiven der China Railways ist die Dongfeng 11z. Eine solche Maschine zog die Sonderzüge des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un auf seinen Reisen durch China und Vietnam. Sie ist eine zwölfachsige Doppellok mit einer Leistung von 7.220 kW bei einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Beide grünen Lokomotivhälften der 160-fachen Verkleinerung werden auf allen Achsen geräuscharm angetrieben. Die Beleuchtung wechselt mit der Fahrtrichtung auf weiß/rot. Nach Abnahme des Gehäuses verbirgt sich in jedem Lokteil eine Next18-Schnittstelle. Das Modell überzeugt mit seiner Detaillierung, so sind zahlreiche Kleinteile als Ätzteile oder aus Metall und Kunststoff angebracht. Die Spiegel an den Seitenfenstern sind sogar klappbar ausgeführt. Insgesamt sind vier Varianten der DF11z (Art.-Nr. DF117-10001B/2B/3B/4B) im Angebot, die sich nicht nur in der Bedruckung, sondern auch in einzelnen Details in der Form unterscheiden. Lackierung und Bedruckung sind konturenscharf aufgebracht. Ab Werk wird die Lok mit der für China typischen Klauenkupplung ausgeliefert. Über einen Normschacht zum Tausch auf die Standardkupplung verfügt das Modell nicht.

Die Dongfeng 11G ist eine von 2003 bis 2010 gebaute zwölfachsige Doppellokomotive mit Dieselantrieb. Die weiß/blau lackierte Maschine wird vorwiegend vor Schnellzügen mit bis zu 18 Wagen eingesetzt. Im Gegensatz zur DF11z geht Minitown bei der DF11G (Art.-Nr. DF115- 10112B/10378B/10078B) einen anderen Weg - hier ist nur eine Lokhälfte angetrieben. Dennoch verfügt der nicht angetriebene Teil ebenso über eine elektrische Ausrüstung mit weiß/rotem Lichtwechsel und einer Next18- Schnittstelle. Das Modell ist umfangreich detailliert mit zahlreichen angesetzten Teilen, die Fronten sind ebenfalls vollständig zugerüstet. Der Faltenbalg zwischen den Lokomotivhälften ist federnd gelagert. Aufgrund der relativ kurzen Kupplung und der Länge der Lok empfiehlt Minitown einen Mindestradius von 280 mm. Die passenden Schnellzugwagen der Bauart 25T von Bombardier hat Minitown bereits angekündigt.

Minitown liefert auch verschiedene achtteilige Wagensets mit Güterwagen der China Railway. Aktuell sind Sets mit dem gedeckten Güterwagen der Bauart P64A/AK (Art.-Nr. FP641- 10004/5) sowie dem Hochbordwagen C64/K (Art.-Nr. FC640- 10001/2/3) erhältlich. Die aus wenigen Teilen bestehenden Modelle sind sehr fein ausgearbeitet, die Handbremsanlage sowie der Kupplungsöffner an den Stirnseiten separat montiert. Die Form der Drehgestelle ist ähnlich denen in den USA. Die Hochbordwagen verfügen über eine eingesetzte Kohleladung aus Kunststoff. Die beiden Seitentüren der gedeckten Güterwagen lassen sich öffnen. SF

Gedeckter Güterwagen und offener Wagen mit Kohleladung


Fotos: Franz (3)

N-tram Nm-z Achenseebahn Dampflok mit Zahnradantrieb

Seit 1889 führt vom Bahnhof Jenbach eine kleine meterspurige Zahnradbahn zum rund 400 Meter höher gelegenen Achensee. Die 6,8 Kilometer lange Strecke wird knapp zur Hälfte im Zahnradbetrieb mit einer maximalen Steigung von 16 Prozent bewältigt. Sie wird noch heute mit dem nahezu unveränderten Fahrzeugpark aus der Anfangszeit betrieben. Die Lokomotiven wurden 1889 von der Lokomotivfabrik Floridsdorf bei Wien gebaut. Ein besonderes Merkmal dieser Bauserie ist die Schräglage des Kessels und des Führerhauses. Damit ist auf den Steigungen, in denen die höchste Leistung gefordert ist, eine vollständig Kesselfüllung und somit optimale Dampferzeugung möglich.

Der Antrieb erfolgt über eine Blindwelle, die durch ein Zahnradgetriebe mit einer Untersetzung von 2:1 das Antriebszahnrad antreibt. Die beiden Treibachsen für den normalen Reibungsbetrieb sind durch Kuppelstangen mit der Zahnradwelle gekoppelt. Im Betrieb läuft dabei die Blindwelle doppelt so schnell wie die Kuppelstangen und auch noch in entgegengesetzter Richtung.

Es sind alle charakteristischen Antriebsmerkmale des Vorbilds umgesetzt. Es fasziniert, diesen seltsamen Bewegungsablauf bei einem nur 36 Millimeter langen Modell zu beobachten. Neben dieser außergewöhnlichen Technik sind weitere Besonderheiten zu entdecken. Trotz der Kleinheit lohnt sich ein Blick in das Führerhaus, das mit allen Bedienelementen nahezu vollständig nachgebildet ist.

Ebenso wenig fehlen die hochgerollten Vorhänge unter dem Dach. Sogar die Frontfenster sind drehbar beziehungsweise gedreht eingebaut. Sie dienen beim Original der besseren Belüftung des Führerstandes.

N-tram: offener und gedeckter Güterwagen der schmalspurigen Pfälzischen Eisenbahnen


N-tram: Dampflok der Achenseebahn mit echtem Zahnradantrieb


N-tram: Zahnradlok der Achenseebahn mit Stehkesseldetaillierung


Fotos: N-tram (3)

Wie bei N-tram üblich, werden auch die Modelle der Achenseebahn aus Messing und Neusilber in Handarbeit gefertigt und ausschließlich in Deutschland produziert. Der Antrieb des 27 Gramm schweren Modells erfolgt durch einen eisenlosen Glockenanker- Motor. Für eine sichere Stromabnahme sorgt eine Dreipunktlagerung mit Pendelachse. Selbstverständlich sind wie beim Vorbild normaler Reibungsbetrieb wie auch Zahnrad-Antrieb möglich. Auf beiden Seiten ist eine spezielle Kupplung angebracht, die den Betrieb im Zahnstangenbereich ermöglicht. Der Preis beträgt 1210,00 Euro.

Für den Modellbetrieb werden Zahnstangen zum Einsetzen in alle handelsüblichen Spur Z-Gleise (entspricht Nm) angeboten. Wagenmodelle der Achenseebahn stehen in Kürze ebenfalls bereit. Hierzu werden wir demnächst noch ausführlicher informieren. GS

Kato Twilight Express Mizukaze

Kato: Japanischer Touristikzug „Twilight Express Mizukaze“ mit Aussichtsbalkon und oben sitzendem Führerstand


Foto: Franz

Mit dem „Twilight Express Mizukaze” (Art.-Nr. 10-1570, 409,90 €) legt Kato nun den dritten in Japan verkehrenden Luxuszug für Schienenkreuzfahrten auf. Er ist ausgestattet für nur 34 Fahrgäste verteilt auf 17 Luxussuiten. Der Diesel- Hybrid-Zug kommt im Westen Japans zum Einsatz. Jeder Wagen ist wieder ein Unikat und verfügt über eine individuelle Inneneinrichtung. Ein interessantes Detail sind die beiden Aussichtsbalkone mit ihrer goldenen Reling unterhalb der Führerstände an den beiden Endwagen. Die hochglänzende Lackierung ist makellos und die Beschriftung konturenscharf. Der Zug kann mit der von Kato erhältlichen Innenbeleuchtung ausgestattet werden. Der fünfpolige Motor mit Schwungmasse sitzt im vierten Wagen. Das Modell verfügt über die drei Kato-Schnittstellen im Motorwagen und den beiden Endwagen - wer die Original Kato-Decoder nicht nutzen möchte, kann auch jene von Zimo für den ICE4 verwenden. Das Spitzenlicht wechselt mit der Fahrtrichtung in Weiß/Rot - hier fällt besonders die rote Lichtleiste unterhalb des Führerstandes auf. SF

GMA-Verlag Sammler-Katalog Piko Spur N 2020

Nun ist eine weitere Produktionsübersicht über einen N-Hersteller von Richard Carthago erschienen. Diesmal hat man sich der alten und der aktuellen Firma Piko zugewandt. Enthalten sind Fahrzeuge, Gebäudemodelle und Katalogdeckblätter aus der DDR-Zeit bis heute, wobei die Abbildungen auf den Seiten der alten Produktion größer ausfallen als beim jüngeren Sortiment. Das 161 Druckseiten umfassende Buch ist in Farbe (ISBN-13: 978-1655010477, 39,95 €) und in Schwarz/Weiß (ISBN-13: 978- 1655025020, 29,95 €) erhältlich. Info über www.gma-mbh.com. GS

GMASammlerkatalog Piko Spur N


Wiking Land Rover in Beige

Als Farbvariante ausgeliefert wurde das bekannte Modell des Land Rover mit Faltdach nun in Beige (Art.-Nr. 092303, 9,99 €). GS

Wiking: Farbvariante des Land Rover mit Verdeck


Foto: M. Menke

Oxford Diecast 1:148 Land Rover, Jaguar XF und Scania Tankwagen

Mit dem Land Rover Discovery der vierten Generation zieht ein weiterer PKW für die Epoche VI in das Programm des englischen Modellautospezialisten ein. Erhältlich ist der Land Rover in zwei Farben (Art.-Nr. NDIS001/2, 5,99 €). Das Modell ist fein detailliert und verfügt über zahlreiche Drucke wie Nummernschilder und Firmenlogos. Auch eine Inneneinrichtung ist vorhanden. Die bekannte edle Limousine Jaguar XF erscheint in einer neuen Farbe - racing green (Art.-Nr. NXF002, 5,89 €). Für EXOL ist der blaue Tanksattelzug mit Scania HL Zugmaschine (Art.-Nr. NSHL04TK, 16,99 €) unterwegs. Die Zugmaschine verfügt zusätzlich über einen orangefarbenen Warnlichtbalken auf dem Dach. SF

Oxford Diecast: Land Rover Discovery und Jaguar XF


Oxford Diecast: Scania HL Tanksattelzug der Firma Exol


Fotos: Franz (2)

Minis VW T2 und T3

Einige neue Varianten erscheinen bei den VW-Transportern und VW-Bussen. Den T2 gibt es als blauen EDEKAWagen (Art.-Nr. LC3879, 10,98 €), im Melonengelb der Deutschen Bundespost mit Hochdach (Art.-Nr. LC3896, 10,98 €), als Transporter der Firma Elektro Kimml aus Garmisch-Partenkirchen mit Miele-Werbung (Art.-Nr. LC432) sowie in den Bus-Varianten als Fahrzeug der DLRG (Art.-Nr. LC3895, 10,98 €) und als Camper „Hotel Cali- fornia“ (Art.-Nr. LC3891, 11,98 €). Ein Dreierset mit grauen Wagen der DB bietet zwei Ausführungen mit kurzer bzw. langer Pritsche (Art.-Nr. 29,95 €).

Minis: VW T3 in den Doppelsets der ÖBB (links) und des Deutschen Roten Kreuzes rechts


Minis: VW T2 in den Ausführungen als Camper, der DLRG, als Edeka- Lieferwagen und von der Deutschen Bundespost


Minis: Wagenset mit VW T2 der Deutschen Bundesbahn


Der wassergekühlte T3 ist erhältlich als blau/weißer Westfalia Camper (Art.-Nr. LC4336, 11,98 €), in einem Doppelset des Deutschen Roten Kreuzes mit einem Transporter mit kurzer Pritsche und einem Bus mit Hochdach (Art.-Nr. LC4332, 21,98 €) und in einer ÖBB-Packung mit einem Pritschenwagen mit kurzer Ladefläche und einem Bus (Art.-Nr. LC4331, 21,98 €). Die Modelle haben farblich abgesetzte Lampen, angedeutete Nummernschilder, silberne Felgen und vorbildspezifische Schriftzüge. GS

Minis/Arwico VW T3 für die Schweiz

Speziell für den Schweizer Handel liefert Lemke zwei Doppelpackungen mit VW T3 aus. Das erste Set hat je einen Wagen in Polizei- und in Feuerwehr- Lackierung. (Art.-Nr. LC4335, 25,70 SFr.). Ihre Dekors sind überregional neutral gehalten. Das zweite Set enthält einen Kastenwagen und einen Krankentransporter mit Blaulicht der Schweizer Armee (Art.-Nr. LC4337, 25,70 SFr.). P. Hürzeler

Minis: VW T3 als Camper mit Hochdach und als Lieferwagen mit Miele-Werbung


Minis: VW T3-Sonderserien für die Schweiz, oben Set mit Polizei- und Feuerwehrwagen, unten die Doppelpackung mit Modellen der Schweizer Armee


Fotos: Hürzeler (2)

Minis Moderner Doppelstock- Reisebus Setra S 431 DT

Der Setra S 431 DT wird seit 2002 her - gestellt und ist sozusagen ein Dauerbrenner im Programm von Daimler Omnibusse. Der 13,89 m lange Reisedoppeldecker ist als Dreiachser ausgeführt und bildete die Spitze der damaligen Setra Top Class 400-Reihe. Auch wenn inzwischen seit 2017 mit dem S 531 DT ein Nachfolger existiert, wird der S 431 DT noch hergestellt, vor allem für das wachsende Fernbusgeschäft. Nachgebildet ist die ab 2013 gefertigte Version mit Euro 6 Motor und entsprechenden Lüftungsöffnungen im Heckbereich. Es werden mehrere Versionen wie zum Beispiel als DB IC Bus München- Zürich (Art.-Nr. LC4461), BEX/DB IC (Art.-Nr. LC4473), ÖBB Intercity Bus (Art.-Nr. LC4465), Flixbus (Art.-Nr. LC4470), Flixbus/Meinfernbus (Art.-Nr. LC4471), Schweizer Postbus (Art.-Nr. LC4476) oder als französischer Fernbus der SNCF-Billigsparte Ouibus (Art.-Nr. LC4472) zu je 29,98 Euro angeboten. Das rund 8,5 cm lange Modell überzeugt durch seine gut getroffenen Proportionen, die feine Gravur und die aufwendige Lackierung und Beschriftung. Die Setra-typischen Rückspiegel sind extra angesetzt. Fenster und Oberteil der Karosserie bilden eine Einheit. Durch die vorbildentsprechend dunkel eingefärbte Verglasung ist die Inneneinrichtung mit nachgebildeten Sitzen zu erkennen. Während mehrfarbige Drucke die Frontscheinwerfer simulieren, sind die Rücklichter einzeln eingesetzt und silbern bedruckt. Die Beschriftung ist sehr komplett, sogar mehrfarbige Kennzeichen, die Rückfahrkamera und das Abstandsradar vorne sind vorhanden. Die mit authentischen Radkappen versehenen Felgen lassen sich drehen. HR

Minis: Setra S 431 DT in den Versionen Schweizer Postbus, österreichischer ÖBB Intercity Bus und als französischer SNCF Ouibus


Minis: Setra S 431 DT in den Dekors BEX/DB IC Bus und DB IC Bus München - Zürich


Minis: Setra S 431 DT in Flixbus-Varianten


Minis: Die aufwendig dekorierten Front- und Heckseiten der Setra S 431 DT


Fotos: Radulescu (5)