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Neu im Schaufenster: Fahrzeuge: Dampftenderlok der Baureihe 945–17 in 1:32 von KM 1: Preußische T 161 mit vielen Technik-Funktionen


eisenbahn magazin - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 16.08.2019
Artikelbild für den Artikel "Neu im Schaufenster: Fahrzeuge: Dampftenderlok der Baureihe 945–17 in 1:32 von KM 1: Preußische T 161 mit vielen Technik-Funktionen" aus der Ausgabe 9/2019 von eisenbahn magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: eisenbahn magazin, Ausgabe 9/2019

KM 1: Lokführerseite der DR-94 1332 mit zahlreichen farbigen Bedruckungen


Jürgen Albrecht (2)

Viele Details und zu öffnende Klappen findet man an Führerhaus und Kessel der 94er


Die Firma Schwartzkopff aus Berlin baute fast ausschließlich die nun als 1:32-Modell erhältliche preußische Tenderlok und lieferte im Jahr 1913 sowohl die T 16 als auch die T 161. Der optisch auffälligste Unterschied zwischen diesen Maschinentypen war der Abdampfvorwärmer, der längs auf dem Kessel angebracht wurde. Diese leistungsfähigen Loks wurden im Verschiebedienst, aber besonders gern auf Steilstrecken eingesetzt. Die ...

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... gestiegene Dienstmasse von 82,8 Tonnen sowie die mittlere Radsatzfahrmasse von 17 Tonnen führten zur neuen Baureihenbezeichnung 945–17 bei der DRG. Bis zum Jahr 1924 wurden 1.236 Stück beschafft und bis Anfang der 1970er-Jahre bei beiden deutschen Bahnverwaltungen eingesetzt. Als betriebsfähige Museumsmaschine blieb bei der Rennsteigbahn die Lok 94 1538 erhalten.

Technisch neuester Stand

KM 1 bietet nach der Firma Kiss, die diese Lok 2006 als 1-Modell gefertigt hatte, die Baureihe 94 in der Premium-Edition in zehn verschiedenen Versionen zu einem Preis ab 2.690 Euro an. Optisch braucht sich das nun schon 13 Jahre alte Kiss-Modell nicht zu verstecken. Doch technisch ist das KM 1-Modell weitaus besser und auf dem neusten Stand. Ausgerüstet mit dem Fahrdecoder DCCD- 5, dem Sounddecoder HDKM-16, dem Rauchdecoder DSM-4 und der KM 1-Base-V1.0 bietet die Lok viel Fahrspaß. Allerdings kann auch dieses neue KM 1-Modell nicht mehr mit alten Motorola-Fahrreglern betrieben werden. Auch wurde die neue Pro-Link-Schnittstelle im Werkzeugkasten unterhalb des Führerhauses rechts eingebaut. Sie ermöglicht den Zugriff auf den Sounddecoder, um Updates durchführen zu können. Mit Schiebeschaltern in den Wasserkästen können Motor, Lautsprecher und Raucherzeuger (Schalter in der Rauchkammer) abgeschaltet werden. Über eine Digitalzentrale kann man 29 Funktionen steuern. Neben dem synchronen Dampfausstoß aus dem Schornstein und dem Zylinderdampf gibt es auch einen Dampfausstoß beim Betätigen der Pfeife. Im Auslieferungszustand können Radien ab 1.020 Millimetern (Fine-scale-Ausführung 2.300 mm) befahren werden. Um Überpufferungen zu ver meiden, wird beim Einsatz im 1.020-Millimeter-Gleisradius der Austausch gegen Funktionskupplungen empfohlen. Bei diesem Umbau muss der hintere Luftkessel gegen zwei Luftkesselkulissen getauscht werden, die dem Modell beiliegen. Die Montage weiterer Zurüstteile ist nicht erforderlich.


29 Funktionen können an diesem Tenderlokmodell aktiviert werden


Blick aufs Kesselfeuer

Die Tenderlok zeichnet sich durch einen seidenweichen Lauf und sehr gute Langsamfahreigenschaften aus. Wie von KM 1 gewohnt, hat die Lok auch optisch einiges zu bieten: Rauchkammer, Sanddome, Wasserkästen, Führerhaustüren und Werkzeugkästen lassen sich öffnen; der Führerstand ist vollständig eingerichtet, besitzt einen Echtholzfußboden und farblich abgesetzte Armaturen. Über F 14 kann die Feuerbüchsentür geöffnet werden, was dann den Blick auf das flackernde Glutbett erlaubt. Eine servomotorische Umsteuerung sorgt dafür, dass die Steuerung immer exakt zur Fahrtrichtung ausgelegt ist. Fürs Anschaffen von Lokführer- und Heizer-Figuren in 1:32 liegt dem Modell ein Gutschein bei.

Märklin/Trix H0 : DR-015 nun mit Öltender

Für große Gleisradien können beiliegende Kolbenstangenschutzrohre in die Zylinder der DR-Schnellzuglok eingesteckt werden


Die Pacific-Schlepptenderlok der Reichsbahn-Rekolok-Baureihe 015 erfuhr eine formenmäßig überarbeitete H0-Neuauflage und erschien für 499,99 Euro unter der Artikelnummer 39209 bei Märklin bzw. unter 22909 bei Trix. Unterschiede zu den vorangegan genen Modellen dieser Bauart sind die Nachbildung der Ölhauptfeuerung samt des 2’2’ T 34-Öltenders in Verbindung mit den markanten Boxpok-Treib- und -Kuppelradsätzen, die an dieser Epoche-IV-Lok mit der Betriebsnummer 01 0503-1 erstklassig nachgebildet sind. Stationiert ist der imposante C-Kuppler im Bw Wittenberge der Rbd Schwerin. Die letzte Bremsuntersuchung datiert vom 16. Februar 1973.

Der Antrieb sitzt klassisch in der Lok und treibt den letzten Kuppelradsatz über das Getriebe an. Die Kuppelstangen übertragen das Drehmoment auf die Nachbarradsätze. An Bord ist ein mfx+-Decoder samt Soundbaustein.
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Im in vier Zonen aufgeteilten Deutschen Reich sicherte sich Frankreich den Zugang zu seinem Einflussbereich in Österreich, Vorarlberg und Tirol, regiert von General Jean de Lattre de Tassigny. Frankreichs Truppen in Österreich bekamen ihre Briefe und ihren Sold mit den Postwagen, die in den Schnellzügen D 160/161 und D 170/171 über die Bodensee-Gürtelbahn verkehrten, samt Kurswagen aus Paris und Straßburg. Erstens waren sie die letzten Fernzüge, die noch von der „bayerischen P 8“, den Maschinen der Baureihe 384 (bay P 3/5 H) geführt wurden, zweitens sah man vor diesen bi- oder gar trinationalen Interzonenzügen 1955/56 auch die beiden Pseudo-Tenderloks der Baureihe 7810. Drittens aber zeichnete diese Züge der exotische französische Postwagen aus, der stets hinter der Lok und vor dem deutschen Packwagen lief: ein OCEM-Typ mit Oberlichtdach, zurückgesetzten Einstiegtüren, braun/violett lackiert und ungewöhnlicherweise ohne Ladeöffnungen. Auf historischen Fotos ist meist die vierfenstrige Ausführung dokumentiert, die es bislang nicht als Modell gibt. Den dreifenstrigen Typ jedoch liefert nun der französische Hersteller REE als Epoche-III-Modell (Artikelnummer VB-088/56,90 €). Hinsichtlich Detaillierung und Bedruckung lässt der Wagen nichts zu wünschen übrig. Um die Zurüstteile (Trittbretter) zu montieren, müssen allerdings in die ein Millimeter breiten Seitenwände von unten 0,3 Millimeter große Aufnahmelöcher gebohrt werden. Hat man diese Geduldsprobe gemeistert, lässt sich hinter einer 384 von Brawa, der 7810 von Fleischmann/Günther oder dem von Märklin/Trix angekündigten Club-Modell sowie den auf Börsen noch erhältlichen SNCF-Ostbahn-D-Zugwagen von Roco endlich auch der berühmte „Tassigny-Bodensee-Express“ nachstellen.
KH

REE H0: französischer Postwagen


Klaus Honold