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Neue Triebkräfte


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MountainBIKE - epaper ⋅ Ausgabe 1/2023 vom 06.12.2022
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Bildquelle: MountainBIKE, Ausgabe 1/2023

Es stürmt oder schneit und das Bike steht frisch gewaschen in der Werkstatt? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, Teile des geschundenen Antriebs in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken oder gleich den ganzen Antriebsstrang samt Innenlager auszutauschen. Entscheidend ist dabei natürlich der Grad der Abnutzung (siehe dazu auch unseren Verschleißreport in Ausgabe 03/2022). Rund zwei Stunden musst du für den kompletten Tausch einplanen. Wechselst du nur einige Parts, solltest du den Rest gründlich reinigen und neu abfetten. Für Tausch und Wartung sind ein paar Fahrrad-Spezialwerkzeuge wie Nietdrücker, Kettenschlosszange oder Innenlager-Tool notwendig, die aber auch in solider Qualität nicht zu teuer sind.

Wir zeigen den kompletten Ablauf anhand von Sram-Eagle-Komponenten mit Sram-DUB-Innenlager. Auf die größten Unterschiede beim Tausch von Shimano-Parts gehen wir in den Texten ein. Komponenten von ...

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... Drittherstellern (E13, Race Face usw.) können hinsichtlich (De-)Montage und Standards weiter abweichen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung ist Pflicht.

Glanzstücke

Während Shimano-Parts meist ein edles silbernes Finish besitzen, kannst du mit Sram-Ketten und -Kassetten deinem Bike auch optisch neuen Schwung geben. Je nach Güteklasse gibt es sie in Silber, Schwarz, Gold, Kupfer oder „Rainbow“. Tipp: Mit Kettenwachs statt -öl gepflegt, hält der Farbzauber viel länger.

Moritz Schwertner (3), Hersteller (3)

VORBEREITUNG

1. KETTENLÄNGUNG Im ersten Schritt solltest du die Kettenlängung checken. Theoretisch geht das per Meterstab, einfacher per Kettenlehre. Dazu die Lehre erst mit der kleinen Nase in das Kettenglied legen, dann die große Nase. Fällt diese zwischen die Glieder, ist ein Kettentausch fällig.

2. SCHALTWERK ARRETIEREN Bei Sram-Schaltwerken solltest du den Käfig gegen die Fahrtrichtung ziehen und diesen per Knopf arretieren. Bei Shimano die Käfigdämpfung auf „Off“ stellen.

3. KETTE ÖFFNEN Mit einer Flach- oder – besser – einer speziellen Kettenschlosszange öffnest du das Kettenschloss, indem du die Glieder des Schlosses nach „außen“ drückst. Wird die Kette nicht weiter genutzt, kannst du sie auch per Nietdrücker öffnen. Apropos: Wenn du die Kette nicht tauschen musst, kann sie für die anderen beschriebenen Antriebsparts-Wechsel problemlos auf dem Bike bleiben.

4. KETTE AUSFÄDELN Die aufgetrennte Kette fädelst du nun aus dem Schaltwerk und ggf. einer Kettenführung (Bild) heraus.

5. HINTERRAD AUSBAUEN Zum Tausch der Kassette musst du das Hinterrad ausbauen. Für den Tausch von Innenlager, Kette oder Kurbelblatt ist das nicht nötig.

INTERVIEW

„Eine teure Kette hält deutlich länger.“

CARSTEN WOLLENHAUPT Technical Marketing Coordinator, Sram

MOUNTAINBIKE: Wo liegen die Unterschiede zwischen euren preiswerten und den ja doch recht teuren Ketten à la X01 und XX1?

Carsten Wollenhaupt: GX-Ketten haben nickelbeschichtete Außenglieder und chromgehärtete Pins, X01- und XX1-Ketten hingegen hartverchromte Pins und Innenglieder und teilweise dazu noch eine komplette Beschichtung, die „Rainbow“ zum Beispiel mit PVD-Titan-Nitrit.

Wie lange halten 12-fach-Ketten eurer Erfahrung nach bei normaler Pflege?

Hier gibt es leider zu viele Faktoren, um eine klare und eindeutige Antwort zu geben. Wichtig: Die Verschleißgrenze der Kette liegt bei 0,8 Prozent Längung. Eine teure X01- oder XX1-Kette hält deutlich8 länger als eine GX-Kette. Das Ganze ist auch abhängig von der benutzten Kassette und eben den äußeren Einflüssen. Eine Pauschalaussage ist daher schwierig.

Wie oft sollte ich meine Kette pflegen?

Auch dies ist schwer zu beantworten, da zu viele Faktoren und Umwelteinflüsse zu berücksichtigen sind. Das sind natürlich die Fahrbedingungen, aber auch die Häufigkeit der Nutzung. Zur Pflege an sich gilt, dass alle unsere Eagle-Ketten mit allgemein erhältlichen Schmiermitteln behandelt werden können bzw. sollten.

Darf ich Sram-Ketten mit Kettenreinigern sauber machen?

Grundsätzlich ja. Zur Kettenreinigung empfehlen wir jedoch biologisch abbaubare Reiniger.

KASSETTE TAUSCHEN

1. KASSETTE DEMONTIEREN Mit einer Kettenpeitsche und einem Kassettenwerkzeug entfernst du die alte Kassette. Die Peitsche ist notwendig, da sich die Kassette nur in Drehrichtung des Freilaufs lösen lässt. Lege die Peitsche wie auf dem Bild zu sehen auf eines der größeren Ritzel. Das Kassetten-Tool in die Vielzahnaufnahme stecken und gegen den Uhrzeigersinn lösen. Oft sind sehr hohe Hand-/Armkräfte nötig!

2. FREILAUF SÄUBERN Säubere, entfette und kontrolliere den Freilauf. Laufspuren der Kassette im Freilaufkörper sind speziell bei Alu-Freiläufen nicht unüblich. Sind deutliche Spuren zu erkennen oder sitzt die Kassette nicht mehr fest, musst du den Freilauf tauschen.

3. FREILAUF FETTEN Fette den Freilauf mit einem Allzweckfett neu ein, um einem „Festbeißen“ der Kassette vorzubeugen.

4. KASSETTE AUFSETZEN Nun die neue Kassette auf den Freilauf setzen. Bei hochwertigen Sram-Kassetten, die aus einem Stück bestehen, ist dies simpel. Mehrteilige Kassetten etwa von Shimano in der richtigen Reihenfolge und ggf. mit korrekt gesetzten Abstandsscheiben auffädeln. Bei alten HG-Freiläufen sowie bei Shimano-Microspline-Freiläufen geben unterschiedlich geformte Nasen im Freilauf zudem den Sitz vor.

5. KASSETTE FESTZIEHEN Die Kassette mit dem Kassettenwerkzeug im Uhrzeigersinn festziehen. Die Kettenpeitsche ist nun nicht nötig. Achte auf das korrekte Drehmoment, Sram empfiehlt 40 Nm.

Das brauchst du: Drehmomentschlüssel, Inbus-Schlüssel (je nach Bike/Kurbel), Torx 25, Kettennietdrücker, Kassettenwerkzeug, Kettenlehre, Kettenpeitsche, Kettenschlosszange, passendes Innenlager-Werkzeug, Schonhammer, Allzweckfett

KETTENBLATT TAUSCHEN

1. KURBEL LÖSEN Sram-Kurbeln lassen sich relativ simpel mit einem 8-mm-Inbus lösen. Dazu den Inbus in die Aufnahme der Kettenblattseite einführen und gegen den Uhrzeigersinn drehen. Achtung: Die Kurbelschraube kann extrem fest sitzen. Solltest du mit einem Inbusschlüssel nicht genug Kraft aufbringen, kannst du zu einem längeren Hebel greifen. Dazu etwa den Inbus mit einem (alten!) Alu-Lenker „verlängern“. Bei Shimano-Kurbeln musst du per 5-mm-Inbus zwei Schrauben lösen und vorsichtig den schwarzen Plastik-Sicherungssplint anheben, dann die Sternkappe lösen.

2. KURBEL ABZIEHEN Normalerweise sollte die Kurbel nun bei leichtem Zug aus dem Tretlager gleiten. Tut sie das nicht, kannst du mit einem Schonhammer vorsichtig nachhelfen. Je nach Innenlager bzw. Kurbelachse können sich nun auch Spacer, Dichtkappen oder Wellenringe lösen. Nutzt du das Innenlager weiter, alle Kleinteile beiseite legen und die Montageposition merken.

3. KETTENBLATT DEMONTIEREN Sram-Kurbeln mit Directmount besitzen drei T25-Schrauben, die du mit dem entsprechenden Torx-Schlüssel lösen musst, um das Kettenblatt abzunehmen. Bei anderen Kurbelherstellern kommen teils andere Befestigungen zum Einsatz. Viele E-MTB-Kettenblätter sind etwa mit der eigentlich veralteten 4-Loch-Montage versehen.

4. AUFNAHME SÄUBERN Entferne mit einem Lappen und, je nach Verschmutzungsgrad, etwas Reiniger Schmutz und eventuelle Fettreste an der Aufnahme für das Kettenblatt.

5. AUFNAHME FETTEN Im Anschluss solltest du die Aufnahmepunkte des Kettenblatts mit einem Allzweck-Fett leicht bestreichen. Dies hält Feuchtigkeit und Dreck zumindest für die ersten Matschund Nassfahrten fern.

6. KETTENBLATT MONTIEREN Setze das Kettenblatt auf. Sram-Kettenblätter mit Directmount haben nur eine mögliche Position, falsch montieren kannst du sie also nicht. Wenn du alte Schrauben wieder verwendest, solltest du die Gewinde mit etwas Schraubenkleber bestreichen. Schrauben mit Torx-25-Schlüssel im Uhrzeigersinn eindrehen und final mit einem Drehmomentschlüssel auf 9 Nm anziehen. Bleibt das Tretlager im Bike, geht es nun mit dem Einbau der Kurbel (eine Seite weiterblättern) weiter.

TRETLAGER TAUSCHEN

1. TRETLAGER LÖSEN Je nach Tretlagertyp benötigst du unterschiedliches Werkzeug. Pressfit-Lager (siehe rechts) musst du mit Austreiber und Hammer aus dem Rahmen treiben. Tretlager haben ein Rechts- und ein Linksgewinde! Verschraubte Lager drehst du mit dem passenden Innenlager-Tool bzw. einer -Nuss beide „nach vorne“, aus dem Rahmen. In unserem Fall (Sram DUB) besitzt die Nuss zwölf „Nasen“, bei Shimano-Hollowtech-II-Lagern sind es 16.

2. TRETLAGER ENTNEHMEN Die meisten Tretlager besitzen eine Plastikhülse, um Dreck fernzuhalten. Ziehe diese mit aus dem Rahmen. Auch eventuell verbaute Abstandsringe entnehmen.

3. TRETLAGERSITZ REINIGEN Entferne Fett- und Schmutzreste so gründlich wie möglich aus dem Lagersitz, um Knarzen und Co. vorzubeugen.

4. TRETLAGERSITZ FETTEN Jetzt den Lagersitz mit Allzweck- oder Lagerfett reichlich(!) einstreichen.

5. TRETLAGER MONTIEREN Je nach Innenlager und Breite deines Tretlagergehäuses musst du auf einer oder auf beiden Seiten Abstands-Spacer unterschiedlicher Dicke auf das Gewinde der Lager setzen – Anleitung beachten! Drehe die Lagerschalen in den Lagersitz. Beachte wieder die unterschiedlichen Gewinde! Auf der Nicht-Antriebsseite wird das Lager im Uhrzeigersinn eingedreht, auf der anderen Seite andersherum, also beide „nach hinten“. Zum Anziehen Herstellervorgabe beachten, Sram-Tretlager benötigen 50 Nm.

Tretlagerstandards

Kaum ein Bauteil am MTB weist so viele Standards auf. Es wird in Breite, Durchmesser und Art unterschieden. Letzteres bedeutet: entweder verpresst („Pressfit“, siehe Bild unten) oder verschraubt (BSA), wie in unserer Anleitung. Dabei kommen die „alten“ Schraublager wieder in Mode, da Pressfit-Lager absolut exakt im Rahmen sitzen müssen, um nicht zu knarzen bzw. zu schnell zu verschleißen.

Der Durchmesser bei Tretlagergehäusen mit Pressfit beträgt meist 41 mm. 42 mm (BB30) oder 46 mm (PF30) werden seltener. Bei BSA sind es circa 33,6–33,9 mm. Die Breite wird in der Regel über Spacer eingestellt, DH- und Fatbikes brauchen teils extrabreite Lager. Und: Kurbelwelle und Tretlager müssen kompatibel sein. So passen Shimano-Kurbeln nicht in Sram-DUB- oder -GXP-Lager, Sram-Kurbeln nicht in Shimano Hollowtech II.

KURBEL MONTIEREN

1. KURBELWELLE SÄUBERN Auch die Kurbelwelle kann über die Zeit recht stark verschmutzen. Reinige sie daher mit einem fusselfreien Tuch und einem fettlösenden Reiniger. Unsere Empfehlung ist Isopropanyl, da dies unter anderem das Eloxal nicht angreift.

2. KURBELARM FETTEN Auch hier fettest du im nächsten Schritt die Enden der Kurbel als Schutz vor Nässe, Korrosion und Dreck.

3. KURBEL EINSETZEN Fädle eventuell wieder Dichtring, Wellenring o. Ä. auf die Kurbelwelle und schiebe diese dann vorsichtig durch das Tretlager. Aufgrund der engen Passung kann das etwas störrischer vonstatten gehen. Tipp: An der Kurbel leicht(!) radial zu wackeln reicht meist aus.

4. KURBEL FESTZIEHEN Auch auf die rechte Seite muss zum Beispiel bei alten Sram-GXP-Lagern ein Dichtring. Stimmt alles? Dann die Kurbel final montieren. Sram-Kurbeln ziehst du mit dem 8-mm-Inbus nun wieder zunächst handfest an. Das Anzugsmoment gibt Sram mit hohen 54 Nm an.

Das Spiel der Kurbel musst du in der Regel nicht neu einstellen, solange sich der dazu benötigte schwarze, geriffelte Ring auf der Nicht-Antriebsseite bei der Demontage nicht verstellt hat. Bei Shimano-Kurbeln muss der linke Arm zunächst per Splint gesichert werden, dann das Spiel per Sternkappen-Tool einstellen, final die beiden Inbus-Schrauben anziehen.

Preise: Ketten und Kassetten

Egal ob Sram oder Shimano: Antriebsteile sind seit der 12-fach-Revolution zwar zumeist haltbarer, aber auch teils teurer geworden. Dennoch lohnt sich für Vielfahrer unserer Erfahrung nach der Griff zu den Highend-Modellen. Weniger wegen des Gewichts, mehr wegen der besseren Haltbarkeit. Gut: Die Zeiten der Parts-Knappheit sind größtenteils vorbei, oftmals bekommt man die aufgeführten Parts deutlich unter den Hersteller-UVPs.

KETTE TAUSCHEN

1. HINTERRAD EINSETZEN Setze nun das Hinterrad wieder sachte in die Ausfallenden ein. Achse nachfetten und nach Herstellerangabe anziehen.

2. KETTENLÄNGE BESTIMMEN Um die Kettenlänge zu bestimmen, ist es am einfachsten, wenn du dich an der alten Kette orientierst. Lege oder halte die Ketten aneinander. Achtung: Längung der alten Kette beachten, im Zweifel die Glieder abzählen.

3. KETTE ABLÄNGEN Mit dem Nietdrücker treibst du an der markierten Stelle das Niet aus den Laschen. Abgetrennte Glieder aufbewahren, falls du die Kette nach einem Riss mal flicken musst.

4. KETTE EINFÄDELN Fädele die Kette durch das Schaltwerk. Achte auf den korrekten Lauf durch den Käfig: In der Draufsicht läuft die Kette am oberen Schaltröllchen rechts vorbei, am unteren links. Sram- und Shimano-12-fach-Ketten haben keine vorgeschriebene Laufrichtung, Shimano-Ketten sind aber seitengebunden: Die Schrift muss nach außen zeigen.

5. KETTE SCHLIESSEN Jetzt verschließt du per Kettenschloss und Kettenschlosszange. Du kannst die Kette auch ohne Zange verschließen: Dazu muss sich das Schloss oberhalb der Kettenstrebe befinden, dann Hinterradbremse ziehen und kräftig auf die Kurbel drücken. Das Schloss sollte hör- und sichtbar „einrasten“.

FUNKTIONSCHECK 

ENDKONTROLLE Löse die Schaltwerksarretierung (Sram) bzw. stelle die Käfigdämpfung wieder auf „On“ (Shimano). Auch wenn du nicht alle Parts auf einmal getauscht hast, solltest du die Funktion des kompletten Antriebsstranges prüfen. Sind alle Komponenten mit dem korrekten Drehmoment festgezogen? Gibt es irgendwo Spiel? Danach empfiehlt sich eine Probefahrt. Wichtig: Frische Ketten und Kassetten müssen sich erst aufeinander einspielen und laufen zu Beginn meist hörbar rauer als bereits gefahrene Komponenten.