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Neue Ziele


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Camping, Cars & Caravans - epaper ⋅ Ausgabe 12/2021 vom 09.11.2021

PROFITEST

EXKLUS IV von 6 EXPERTEN geprüft

Der Caravan im Ganzjahreseinsatz ist das Traumziel vieler Camper, aber das erfordert besondere Eigenschaften von ihm. Diese repräsentiert der schwedische Hersteller Kabe seit Jahrzehnten par excellence, aber auch zu dementsprechenden Preisen.

Der neue Estate tritt – anders als sein Vorgänger Classic, der zuvor den Einstieg in die Kabe-Welt markierte – schon im vollen Ornat an: Glattblech und neues Dekor mit schwarzen Fensterrahmen und kontrastierenden rot-schwarzen Aufklebern im 3-D-Look. Hier sieht nichts nach einer abgespeckten Baureihe im Look vergangener Tage aus. Innen fällt der Estate mit großen mattweißen Schrankklappen ohne Griffe im Kontrast zum neuen dunklen Holzdekor Nussbaum Ombre schon fast aus dem Rahmen des bei Kabe Üblichen.

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Bildquelle: Camping, Cars & Caravans, Ausgabe 12/2021

KATEGORIE OBERKLASSE GEWICHTSKLASSE 2.000 kg LÄNGE/BREITE 736/230 cm LISTENPREIS ab 37.300 ? PREIS TESTCARAVAN 42.857 ?

Wie alle Kabes bringt der Estate hohe Standards bei Komfort und Sicherheit sowie zuverlässige Ganzjahreseigenschaften ...

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... serienmäßig mit. Natürlich sind eine Warmwasser-Fußbodenheizung, getönte Fenster mit Insektenschutz- und Verdunkelungsrollos, Rauchmelder, Gasleckindikator, Stereoanlage, LED-Beleuchtung, 130-Ah-Batterie und vieles mehr ab Werk an Bord.

So hat unser Testwagen, der Estate 520 XL mit 2,30 Meter breitem Aufbau, einen Grundpreis von 37.300 Euro – immerhin 4.000 Euro unter dem Smaragd 520 XL als günstigstem vergleichbaren Vertreter der Kabe Edelsteinserie. Doch auch bei den Schweden haben nun Ausstattungspakete Einzug gehalten. Daher macht den Testwagen das Komfortpaket mit großem Kühlschrank, Nackenkissen, Stauklappe, Handtuchtrockner und Lüftungsklappe für 2.356 Euro komfortabler. Das Design-Paket wertet mit Panoramadachhaube, Alufelgen, Tür mit Fenster und Deichselabdeckung für 1.761 Euro die Optik auf. Und der 1.440 Euro teure Backofen macht die Küchentechnik komplett. Summa summarum kostet der Testwagen satte 42.857 Euro.

KAROSSERIE

„Der Estate ist definitiv ein auf modern getrimmter Kabe mit seinem rot-schwarzen 3-D-Design auf den Glattblechwänden und dem eleganten Heck“, findet Karosseriemeister Rudi Stahl. Die Wände sind auch in-nen unter der isolierenden Bespannung mit Aluminiumblech beplankt. In den feuchtigkeitsgefährdeten Aufbaubereichen sorgen Kunststoffriegel für die Stabilität der Karosse. Typisch Kabe sind die seitlich zugänglichen und damit gut erreichbaren Kurbelstützen. Wie stabil der nur mit Sperrholz beplankte Unterboden ist, zeigen die einfach am Boden statt am Chassis verschraubten Stützen. „Den Holzboden sollte man schon regelmäßig auf Schäden kontrollieren, bevor Feuchtigkeit die Deckschicht unter dem Wagen schädigt, der XPS-Isolierung dahinter macht das ja wenig aus.“

Rahmenfenster gehören auch im Estate zum Standard. Mit den Fenstergrößen und Panoramadachhauben sind die Schweden längst weniger zurückhaltend. So gibt es im 520 XL drei standardgroße Klarglashauben und die Panoramadachhaube kommt im Designpaket. Die breite Tür mit Fliegengitter und Schwellenheizung ist komfortabel und gegen aufdringliche Mücken so wertvoll wie bei frostigen Temperaturen.

„Im Detail sind die Wagen weiter verbessert“, erkennt Stahl schnell. Im Deichselkasten „könnte nur die Dichtmasse seitlich zwischen Wänden und Frontmaske noch sorgfältiger verarbeitet sein, sonst ist das hier top.“ Der Toilettenschacht hingegen, die zweite oft kritische Aufbauöffnung, ist mittlerweile mit Kunststoff ausgekleidet und die Fugen zwischen den Formteilen sind gut abgedichtet, „so sollte das immer aussehen.“ Nur in der Ski-Schublade vorn ist neben der herausziehbaren Kunststoffschale nichts wasserfest gemacht, hier findet sich immer noch reichlich offenes Holz mit ungeschützten Kanten.

TECHNIK

„Caravans mit eigenem Standlicht – das machen nur die Schweden. Das ist nicht nur bei einer nächtlichen Panne ein echtes Sicherheitsplus“, findet TÜV-Ingenieur Roman Heinzle. Modernen Komfort bringen dagegen das DAB-Radio und der Router. Zur Einspeisedose ohne Ausgänge für 230 und 12 Volt sowie TV-Antenne gibt es fürs Vorzelt eine Universalsteckdose mit allen nötigen Anschlüssen.

Bei der Heizung setzen die Schweden schon immer voll und ganz auf die Warmwasserheizung. Der Gasbrenner und/oder die Elektropatrone heizen ein Wasser- Frostschutz-Gemisch auf, das durch Leitungen und kleine Heizkörper gepumpt die Wärme verteilt. Die Heizkörper oder Konvektoren sind unter den Fenstern auf Höhe der Sitztruhendeckel montiert. Von hier steigt die Wärme an den Wänden auf und zieht dank der perfekten Hinterlüftung durch die Dachschränke und an der Decke lang. Leicht abgekühlt sinkt sie zu Boden und strömt hier wieder Richtung Konvektor. Damit das funktioniert, liegen in den Stauräumen doppelte Böden, unter denen die Luft durchströmen kann, auch wenn der Stauraum vollgepackt ist. Auch im Estate macht – typisch Ganzjahrescaravan – die Warmwasser-Fußbodenheizung das System komplett. Hier ist deren Kreislauf allerdings nicht getrennt vom Wandheizkreislauf der Alde Compact regelbar, darauf verzichtet der Einsteiger.

Die Technik funktioniert perfekt, der Testwagen heizt schnell und fast lautlos auf. Die gewünschte Raumtemperatur, Heizen per Gas oder Strom sowie die Steuerzeiten lassen sich am Touchscreen-Panel leicht programmieren. Die weitere Technik wie die teilweise dimmbare Beleuchtung, die elektrische Installation, die Wasserversorgung, der große Kühlschrank und der Dreiflammkocher sind ebenso wie der Backofen gut eingebaut. Wichtige technische Funktionen wie die Füllstände der Tanks, die Batterieladung und die Beleuchtung sind über das Panel im Eingang gut zu steuern und zu überwachen. Lichtschalter, Dimmer und Steckdosen hat der Estate genug. Ein Radio samt Lautsprecher sind ebenfalls an Bord. Wasserleitungen und die Tanks für Frisch- und Abwasser sind frostsicher innen verlegt und verbaut.

INNENEINRICHTUNG

„Große, schlicht weiße, völlig gerade Klappen und dazu ein etwas dunkleres Holz – ein interessanter Mix“, findet Schreinermeister Oli Pfisterer. „Die Gestaltung des Mobiliars ist jedenfalls sehr einheitlich und wenn es um jüngere neue Käufer geht, wird das ankommen.“ Die Beschläge sind wertig und gut, doppelte Gasdruckaufsteller halten alle Klappen perfekt offen oder zu. Die Soft-close-Auszüge der Küche, die stabile Schiebetür zum Bad und das Scherentischgestell sind von guter Qualität. Auch die Zentralverriegelung für die Küchenauszüge ist höchst praktisch. Auf dem Campingplatz sind die Schubladen jederzeit zugänglich, ohne irgendwelche Riegel zu betätigen und für die Fahrt sind sie alle mit einem Griff sicher geschlossen. Sehr viel besser als im Classic ist jetzt die Hinterlüftung des Küchenblocks gelöst. Im Classic gab es in der Arbeitsfläche Zirkulationsöffnungen für die Warmluft, dort konnte Wasser reinfließen. „Jetzt strömt die Warmluft hinter der vollflächigen Rückwandverkleidung bis nach oben in die Dachschränke, das ist gut gelöst.“

leimer der Möbelwände und Steher sind dagegen perfekt aufgezogen. Der Bettenunterbau des Estate steht der allgemein sorgfältigen Verarbeitung in nichts nach. Die kräftigen Aufsteller halten zudem den Lattenrost sicher offen. Der Rost selbst ist ohne jede Ein- und Verstellung eine recht simple Ausführung, was dem Preis geschuldet ist. Insgesamt ist das Kabe-Mobiliar technisch solide und optisch gut gestaltet.

WOHNWERT

„Weiße Klappen in einem Schweden?“, wundert sich Wohntesterin Christiane Eckl. „Das ist mal etwas anderes als die sonst eher auf Gemütlichkeit angelegte Einrichtung.“ Auch die schmalen Gardinen ohne Vorhänge unterstreichen den schlichten, moderneren Eindruck im Estate. Und die neuen LED-Deckenleuchten passen so perfekt wie die mattschwarzen Möbelgriffe Die Sitztruhen sind nicht nur praktisch konstruiert, „die Hölzer sind auch perfekt bearbeitet“, freut sich der Profi. Nur an manchen Schichtstoffkanten dürfte das genauso sein. „Die Kanten der Tischplatte und der kleinen Platte im Eingang sowie manche Klappenkante sind auch nicht wirklich gut bearbeitet,“ moniert er. Die starken Umund Wasserarmaturen. Wie bei Kabe üblich, nimmt eine Rundsitzgruppe den Bug des Estate 520 XL ein. Nach hinten schließen sich die große Küche und das französische Bett neben dem Bad an. Links der angenehm breiten Tür erstreckt sich eine Schrankfront. Statt der üblichen Glasvitrine gibt es im Estate einen kleinen Schrank über dem TV-Platz im Einstieg, darunter zwei praktische Schuhfächer. Richtung Heck folgen der kleine kombinierte Kleider- und Wäscheschrank, der Kühlschrank, der große Wäscheschrank und der große Kleiderschrank – alle beleuchtet.

„Stauraum gibt es jedenfalls jede Menge – super. Und im Kleiderschrank trocknen dank Kunststoffrost über der Heizung feuchte Sachen ganz fix.“ Pfiffiges Detail in puncto Ordnung: der Ski-Stauraum vorn. Auch anhebbare Sitztruhen, unter denen sich leicht putzen lässt, sind wirklich praktisch. Licht gibt es, wie in einem Caravan für skandinavische Winter zu erwarten, sehr üppig. Auch Steckdosen und USB- Anschlüsse finden sich, neben gleich zwei TV-Plätzen, reichlich.

Mit vier Dachschränken und gleich sechs Auszügen hat der 520 XL auch in der Küche viel Stauraum zu bieten. Zudem ist sie im Testwagen mit ausziehbarem Ablagebrett, einem Dreiflammkocher, Dunstabzug, Backofen, Doppelmülleimer für Mülltrennung und großem Hochkühlschrank gut ausgerüstet und sieht auch klasse aus. „Auf der Rückwandverkleidung um das Fenster fehlt ein Gewürzregal oder etwas ähnliches. Und der Blick auf die unverkleidete Fenstermechanik dahinter müsste auch nicht unbedingt sein.“

Das Schlafabteil dahinter ist nicht üppig, aber mit dem stoffbespannten großen Kopfteil am Bett und sehr variabler Beleuchtung – das indirekte Licht lässt sich seitlich und am Kopfende getrennt schalten – wohnlich gestaltet. Die Federkernmatratze ist zwar nur knapp 1,90 Meter lang – „da wird es der jüngeren Kundschaft womöglich doch schnell knapp“ –, bietet aber guten Komfort, wenn Länge und Breite reichen. Der Durchgang ins Bad neben dem Bett ist im Testwagen ebenfalls ziemlich schmal, reicht aber. Das Bad ist groß genug und auch hier punktet der Kabe mit einer feinen technischen Spezialität, dem beheizten Handtuchtrockner aus dem Komfortpaket.

FAHRSTABILITÄT

Der neue Estate 520 XL rollt auf einem Zwei- Tonnen-Schräglenkerchassis von Al-Ko. Auf dem Prüfstand liefert er zwar deutlich unterdurchschnittliche Werte für seine Größenklasse, auf der Straße jedoch zeigt er sich unproblematisch. Nun bietet er mit zwei Tonnen Gesamtmasse für seine Größenklasse sehr viel Zuladung und um einigermaßen sinnvolle Vergleichswerte zu bekommen, wurde der Estate 520 XL mit 1.800 Kilogramm gemessen. Und selbst in dieser Gewichtsklasse ist sein Aufbau um fast neun Prozent kürzer als der Durchschnitt. So schneidet er im Pendelversuch mit zwei Tonnen Gesamtmasse in seiner Größenklasse zwangsläufig schlechter ab als ähnlich große, aber insgesamt leichtere Wagen. Dagegen sehen seine Messwerte im Vergleich mit anderen 1.800-Kilogramm- Caravans ausgesprochen gut aus.

Ein echter Pluspunkt ist die reichliche Zuladung. Wer die zwei Tonnen Gesamt-masse nutzt, kann in den leeren 520 XL volle 554 Kilogramm zuladen. Das bringt auch die Stauraumkapazitäten dieses Wagens an ihre Grenzen. Da ist noch jede Menge Luft für Extras wie eine Klimaanlage oder einen Rangierantrieb. Die Batterie ist ja ohnehin schon an Bord. Neben der mechanischen Stabilisierung und der Schräglenkerachse ist der Kabe mit Stoßdämpfern und selbstnachstellenden Bremsen ausgerüstet, deren Gestänge extra aufgehängt ist.

FAZIT

Der Estate ist – Einsteiger hin oder her – ganz sicher kein Sonderangebot. Doch er bietet absolute Ganzjahrestauglichkeit und liegt preislich einige tausend Euro unter den vergleichbaren Modellen der Edelsteinserie. Dies und die modernere Optik dürfte in der Tat Kunden ansprechen, de-nen ein Kabe bisher zu teuer und vor allem zu gediegen erschien. Zumal der Kunde ja nicht auf die speziellen Qualitäten und Eigenheiten verzichten muss, die einen Kabe zum Kabe machen – auch der Estate kann mit der Warmwasserheizung und innenliegenden Tanks Wintercamping.

Die Alde-Warmwasserheizung samt integrierter Fußbodenheizung bleibt die ultimative Lösung für die kalte Jahreszeit, die sich im Estate gegen Aufpreis noch mit separaten Regelkreisen für Schlaf- und Wohnbereich aufwerten lässt. Den Aufbau schreckt auch viel Schnee auf dem Dach nicht.

Der 520 XL bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis nicht nur für winterbegeisterte campende Paare. Die starke Isolierung hält Wärme so gut draußen wie Kälte. Wer eine modernere Wohnwelt sucht und für ein paar tausend Euro weniger kleine Abstriche in Kauf nimmt, hat mit diesem Kabe ein gutes Angebot.

DAS INNENLEBEN AUF EINEN BLICK

TECHNISCHE DATEN

Fahrwerk: Al-Ko Schräglenkerchassis, Reifen 205 R 14 C auf Alufelgen, LI 109 = 1.030 kg, selbstnachstellende Bremse

Aufbau: Aluminium-Schaumsandwich, XPS-Isolierung Dach/Wand/ Boden 36 mm, Tür einteilig 169 x 56 cm mit Ablagen, Umlaufmaß 9.900 mm

Fenster: 5 Rahmenfenster, alle zu öffnen, mit Sicherheitsriegeln und Komfort-Rollos, 3 Miniheki

Füllmengen: Gas 2x 11 kg, Frischwassertank 40 l, Abwasser 32 l, beide innenliegend

Innenausstattung: Maße (H xBx T): Möbelbau in Nussbaum Ombre, frz. Bett 190 x 130/100 cm, Sitzgruppe 205 x 166/127 cm, 12 Hängeschränke unterteilt, 3 mit Fachboden, Rüttelborde, 2 Kleiderschränke 115 x 27 x 16 cm u. 128 x 56 x 58 cm, 3 Sitzstaukästen, 1 Bettstaukasten, Wäscheschrank 19 x 33 x 58 cm, Staufach 60 x 56 x 50 cm

Küchenblock: Maße (H xBx T): 93 x 167 x 65 cm, Edelstahlrundspüle, Dreiflammkocher mit Taktfunkenzündung, Dometic-Kühlschrank 122 l, Dunstabzug, 6 Auszüge, 1 Doppelmülleimer, Ablagebrett ausziehbar, 4 Spots, 3 Leuchten 12 Volt, indirekte LED-Leisten, 2x 230 Volt Steckdosen Dusch-/Toilettenraum: Maße (H xBx T): 196 x 127 x 77 cm, Toilette drehbar, Ablagen, Papierhalter, 4 Spots 12 Volt, indirektes Licht, 3 Schränke, 3 Spiegel, 1x 230 Volt, beheizte Handtuchstange

Heizung: Alde Compact 3020 Warmwasser, Fußbodenheizung

Energieversorgung/ Technik: Elektroversorgung 13-polig, Umformer, Beleuchtungssystem 12-Volt-LED, 26 Spots, teilweise dimmbar, 4 mit USB-Ausgang, indirektes Licht, 8 Steckdosen 230 Volt, Vorzeltleuchte LED, DAB-Radio, DAB-Antenne und Lautsprecher, FI-Schalter, Rauchmelder, Batterie 130 Ah, 30 A Ladegerät, Flaschenkasten und Skifach beleuchtet, Gasleckwarner

Extras im Testwagen: Komfortpaket: Nackenpolster, 177/171-l-Kühlschrank, Serviceklappe, Handtuchtrockner, Lüftungsklappe 2.356 €, Designpaket: Heki 2, Alufelgen, Türfenster, Deichselabdeckung 1.761 €, Backofen 1.440 €

Optionales Zubehör: Ersatzrad 240 €, Klimaanlage 2.860 €, Gasflaschenumschaltung mit Crashsensor 394 €

Nebenkosten: (TÜV/Brief): 250 €

BEWERTUNG

MITBEWERBER

PREISE

MEIN URTEIL

Der Estate ist ohne Zweifel ein echter Kabe. Es fehlt zwar etwas an der Detailverarbeitung, aber für den günstigeren Preis spart der Hersteller nicht bei den essenziellen Qualitäten, für die man einen Kabe kauft. Aufbau und Heizungstechnik sind so ganzjahrestauglich, wie man das hier erwartet. Erfreulich ist außerdem, dass manche früher bemängelte Nachlässigkeiten und konstruktive Schwächen abgestellt sind. So ist der 520 XL ein sehr guter Reisecaravan für zwei Personen mit viel Ausstattung, der alle Chancen hat, auch neue Kundenkreise anzusprechen.