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NEUHEITEN 2020: Viel Feinarbeit …


Tourenfahrer - Motorrad Reisen - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 10.12.2019

… im Detail kennzeichnet den neuen Modelljahrgang 2020. Nach dem unfassenden Rundumschlag im letzten TOURENFAHRER haben wir noch eine Menge interessanter Neuheiten und überraschender Einstiege ins Reisesegment aufgetan.


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Artikelbild für den Artikel "NEUHEITEN 2020: Viel Feinarbeit …" aus der Ausgabe 1/2020 von Tourenfahrer - Motorrad Reisen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Tourenfahrer - Motorrad Reisen, Ausgabe 1/2020

Aprilia

Rund um einen neu entwickelten 270-Grad-Reihen-Zweizylinder bauen die Italiener eine neue Mittelklasse-Baureihe auf. Als erstes Modell kommt der SupersportlerRS 660 mit den hochwertigen APRC-Elektronik-Features von Schräglagen-ABS und -Traktionskontrolle bis zum Farb-TFT-Display. Später folgt auf gleicher Basis, ...

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Rund um einen neu entwickelten 270-Grad-Reihen-Zweizylinder bauen die Italiener eine neue Mittelklasse-Baureihe auf. Als erstes Modell kommt der SupersportlerRS 660 mit den hochwertigen APRC-Elektronik-Features von Schräglagen-ABS und -Traktionskontrolle bis zum Farb-TFT-Display. Später folgt auf gleicher Basis, aber mit 95 statt 100 PS eine halbverkleideteTuono 660 mit aufrechter Ergonomie.

Aprilia RS 660: Reihen-Zweizylinder, Hubraum 660 cm3, Leistung 100 PS (73 kW), max. Drehmoment k. A., Trockengewicht 169 kg

Aprilia Tuono 660:


Fotos: Hersteller

Benelli

Das italo-chinesische Unternehmen tritt mit einer richtigen Modelloffensive an, die von derLeoncino 800 mit 82 PS starkem dohc-Reihen-Zweizylinder gekrönt wird. Diese kommt mit formschönem Gitterrohrrahmen aus Stahl und mächtiger, voll einstellbarer 50er-USD-Gabel und Kreuzspeichenrädern. Als Naked Bike mit 17-Zoll-Bereifung, die abgebildete Scrambler-Variante rollt vorn auf 19 Zoll.

Benelli Leoncino 800/Trail:
Reihen-Zweizylinder, Hubraum 754 cm3, Leistung 82 PS (60 kW) bei 9000/min, max. Drehmoment 67 Nm bei 6500/min, Leergewicht 220/224 kg

BMW

Als Klassik-Konzept-Bike stand dieR 18 bereits auf dem Concorso d’Eleganza im Mai, auf der EICMA folgte die nebenstehende VarianteR18 /2 , die als Custom-Cruiser konzipiert ist. Beide nutzen den neuen mächtigen Boxermotor mit 1800 cm3 Hubraum und Luft-Öl-Kühlung, der in einem klassischen Schleifenrahmen sitzt und seine Kraft über eine offen laufende Kardanwelle ans Hinterrad reicht. Wie viel das genau sein wird, steht noch nicht fest.

Brixton

Die bislang mit Einzylindern im 125er- und 250er-Segment aktive Marke steigt mit dem neu entwickelten 500er-Single mit Vierventiltechnik in die große 48-PS-Klasse ein. Beim puristischen RoadsterCrossfire und der X-Variante im klassischen Scrambler-Outfit (Foto) sitzt der dohc-Antrieb mittragend in einem Stahlrohr-Brückenrahmen. Vorn kümmert sich eine USD-Gabel, hinten eine Stahl-Gitterrohrschwinge um die Führung der Speichenräder im 17-Zoll-Format, im Vorderrad bremst ein radial angeschlagener Vierkolbensattel den Vortrieb ein.

Brixton Crossfire 500/X:
Reihen-Zweizylinder, Hubraum 486 cm3, Leistung 48 PS (35 kW) bei 8500/min, max. Drehmoment 43 Nm bei 6750/min, Leergewicht 180 kg

CFMoto

Überraschender Auftritt in der Modern-Classic-Ecke: Aus China kommt mit österreichischer Unterstützung von Kiska-Design und mit KTM-Technologie die Marke CFMoto gleich mit drei Ausstattungsvarianten der700CL-X auf den Markt. Ab der zweiten Jahreshälfte soll es die 700CL-X als Naked Bike, Adventure (Foto) und sportlichen Roadster geben. Technisch umfangreich ausgestattet mit Voll-LED-Beleuchtung, USB-Ladebuchse und Tempomat, der Motor ist Euro-5-konform.

CFMoto 700CL-X:
Reihen-Zweizylinder, Hubraum 692 cm3, Leistung 75 PS (55 kW) bei k. A., max. Drehmoment 67 Nm bei k. A., Trockengewicht 183 kg

Harley-Davidson

Eine komplett neue Motorengeneration namens »Revolution Max« stellt die Basis für den Einstieg der Chopper- und Cruiser-Schmiede in zwei neue Segmente dar. Der flüssigkeitsgekühlte Antrieb kommt mit einem Zylinderwinkel von 60 Grad, der Platz für zwei Fallstrom-Drosselklappenkörper lässt, und zunächst in zwei Hubraum-Konfigurationen: Der für Harley-Verhältnisse mittelgroße 1250-Kubik-Vau befeuert den Adventure-TourerPan America und leitet seine Kraft über eine

Harley-Davidson Pan America: 60-Grad-V-Zweizylinder, Hubraum 1250 cm3, Leistung 145 PS (106 kW) bei k. A., max. Drehmoment 122 Nm bei k. A., Leergewicht k. A.

Kette ans Hinterrad. Klassische Enduro-Zutaten sind lange Federwege, Stollenreifen und Schutzbügel. Beim StreetfighterBronx sorgt der markentypische Zahnriemen für die Kraftübertragung des »kleinen« Motors, der bei beiden Modellen eine mittragende Funktion im Hauptrahmen übernimmt. USD-Gabeln mit radial verschraubten Brembo-Radial-zangen betonen bei Pan America wie Bronx die sportlichen Aspekte. Über elektronische Assistenz ist noch nichts bekannt. Bis Ende 2020 sollen beide zu haben sein.

Harley-Davidson Bronx: 60-Grad-V-Zweizylinder, Hubraum 975 cm3, Leistung 115 PS (85 kW) bei k. A., max. Drehmoment 95 Nm bei k. A., Leergewicht k. A.

Honda

Ungewohnt ungeniert künden bei der neuenFireblade gleich drei »R« von der Kompromisslosigkeit des neuen Supersport-Flaggschiffs. Rennstreckenfans dürften sich über satte 217 PS des rundherum erneuerten Vierzylinder-Triebwerk ebenso freuen wie über den neuen Alu-Brückenrahmen, der eine höhere Steifigkeit und mehr Stabilität verspricht. Neu sind LED-Scheinwerfer, ein Smart-Key-System sowie ein individuell konfigurierbares Fünf-Zoll-Farbdisplay. Die SP-Version zeigt ein elektronisches Fahrwerk.

Honda CBR1000RR-R Fireblade/SP
Reihen-Vierzylinder, Hubraum 999 cm3, Leistung 217 PS (160 kW) bei 14.500/ min, max. Drehmoment 113 Nm bei 12.500/min, Leergewicht 201 kg

Zartes Upgrade für die unterschätzteCMX500 Rebel: Bei unveränderten Leistungsdaten genügt der Antrieb nun der Euro 5, jetzt mit Anti-Hopping-Kupplung. Komfortabler abgestimmt zeigt sich das Fahrwerk, aufgewertet die Ausstattung: LED-Licht vorn und hinten sowie eine Ganganzeige fördern den Besitzerstolz. Die S-Version zieren zudem Faltenbälge, eine dunkle Cockpit-Scheibe sowie eine Scheinwerfer-Verkleidung.

Honda CMX500 Rebel/S: Reihen-Zweizylinder, Hubraum 471 cm3, Leistung 46 PS (34 kW) bei 8500/min, max. Drehmoment 43 Nm bei 6000/min, Leergewicht 191 kg

Indian

Schon im Frühjahr kommt der Retro-Scrambler auf Basis der bekannten FTR 1200. Technisch entspricht dieFTR 1200 Rally dieser, kommt also mit dem 60-Grad-V2 und Stahl-Gitterrohrrahmen, dazu gibt’s LED-Scheinwerfer, einen höheren Alu-Lenker, USB-Anschluss, einen kurzen Windschild sowie Speichenräder mit Aluminium-Felgen und grobstolligen Pneus. Ausschließlich in Titanium-Smoke-Lackierung mit braun bezogener Sitzbank erhältlich.

Indian FTR 1200 Rally: 60-Grad-V-Zweizylinder, Hubraum 1203 cm3, Leistung 123 PS (90 kW) bei 8250/min, max. Drehmoment 120 Nm bei 6000/min, Leergewicht 240 kg

Kawasaki

Analog zur verkleideten Ninja-Schwester fährt die neueZ650 im kommenden Jahr ebenfalls mit LED-Scheinwerfer und -Rücklicht vor. Neu ist auch das 4,3 Zoll große TFT-Farbdisplay mit automatischem Dimmer. Es bietet eine hohe Infodichte, lässt sich mit dem Smartphone verbinden und verfügt per Kawa-App über eine Navigations funktion. Das Fahrverhalten dürfte von der Serienbereifung mit RoadSmart II profitieren, der Beifahrer von einem dicker gepolsterten Sitz.

Kawasaki Z650: Reihen-Zweizylinder, Hubraum 649 cm3, Leistung 68 PS (50 kW) bei 8000/min, max. Drehmoment 64 Nm bei 6700/min, Leergewicht 187 kg

Mehr Tourentauglichkeit geben derNinja 1000SX eine neue Front mit vierfach verstellbarer Scheibe. Dicker gepolsterte Sitzplätze, das TFT-Farbdisplay nach Vorbild der Z900 und LED-Lichttechnik verbessern die Ausstattung. Zum umfassenden Assistenzsystem gehören nun vier Fahrmodi, ein Kurven-ABS sowie eine schräglagentaugliche Traktionskontrolle. Sportliche Bridgestone S22 dürften der Dynamik guttun.

Kawasaki Ninja 1000SX:
Reihen-Vierzylinder, Hubraum 1043 cm3, Leistung 142 PS (104,5 kW) bei 10.000/min, max. Drehmoment 111 Nm bei 8000/ min, Leergewicht 235 kg

Bei der überarbeitetenZ900 fallen zunächst neue LED-Scheinwerfer und -Positionsleuchten auf, die zusammen mit der geänderten Verkleidung das Sugomi-Design schärfen. Dazu passt das TFT-Farbdisplay aus der 650er. Ein neues elektronisches Assistenzsystem bietet vier Fahrmodi, die den Leistungseinsatz mit einer dreistufigen und abschaltbaren Traktionskontrolle kombinieren. Überarbeitet wurde der Rahmen mit einer verstärkten Schwingenaufnahme, dazu rollt die Z nun auf Dunlop-Sportmax-Roadsport-2-Pneus.

Kawasaki Z900: Reihen-Vierzylinder, Hubraum 948 cm3, Leistung 125 PS (92 kW) bei 9500/min, max. Drehmoment 99 Nm bei 7700/min, Leergewicht 210 kg

KTM

Mit der390 Adventure bieten die Österreicher einen Abenteurer im Mini-Format, der es faustdick hinter den Ohren hat: Stramme 44 PS aus dem Duke-Einzylinder haben es mit lediglich 172 Kilo zu tun, was Fahrspaß auf und abseits der Straße garantiert. Anders als den 790er-Schwestern erspart KTM der kleinen die Hängebacken, in denen der Tank sitzt. Mit 19-/17-Zoll-Rädern setzt die 390er aber weniger auf Geländeausritte.

Zum überaus potenten Landstraßenfeger wird die890 Duke R durch den aufgebohrten und mit längerem Hub versehenem Twin aus der 790er. Zum charakteristischen Brücken-Stahlrohrgerüst gesellen sich komplett einstellbare Federelemente von WP, abgeschmeckt mit brachialen Brembo-Monoblockzangen.

Trotz ähnlicher Optik ist die1290 Super Duke R ein völlig neues Motorrad – mit leicht erstarktem Euro-5-Motor, verfeinertem Elektronikpaket und mehr auf Stabilität ausgelegtem Fahrwerk. Dazu im Trockengewicht sechs Kilo leichter – Landstraßendynamik par excellence.

KTM 390 Adventure: Einzylinder, Hubraum 373 cm3, Leistung 44 PS (32 kW) bei 9000/min, max. Drehmoment 37 Nm bei 7000/min, Leergewicht 172 kg

KTM 890 Duke R: Reihen-Zweizylinder, Hubraum 890 cm3, Leistung 121 PS (89 kW) bei 9250/min, max. Drehmoment 99 Nm bei 7750/min, Leergewicht 184 kg

KTM Super 1290 Super Duke R:
75-Grad-V-Zweizylinder, Hubraum 1301 cm3, Leistung 180 PS (132 kW) bei 9500/min, max. Drehmoment 140 Nm bei 8000/min, Trockengewicht 189 kg

Moto Guzzi

Moto Guzzi hat seineV85 TT als Travel-Edition aufgelegt und dafür Zutaten aus dem hauseigenen Zubehör angebaut. Dazu gehören eine höhere Verkleidungsscheibe mit rund 60 Prozent mehr Fläche, Heizgriffe, deren Bedienung bei jeder V85 TT vorinstalliert ist, LED-Zusatzscheinwerfer sowie das Konnektivitäts-Modul MIA. Für Tourenfahrer am wichtigsten sind aber die beiden mit Aluminium verstärkten Kunststoffkoffer. Auf der linken Auspuffseite verbleibt ein Volumen von 27,5 Litern, auf der anderen Seite passen 37 Liter hinein.

Moto Guzzi V85 TT Travel:
90 Grad-V-Zweizylinder, Hubraum 853 cm3, Leistung 80 PS (59 kW) bei 7750/min, max. Drehmoment 80 Nm bei 5000/min, Leergewicht 184 kg

Moto Morini

Zur erneuten Wiederbelebung mit chinesischem Kapital bringt der italienische Traditionsname Moto Morini die potenteSuper Scrambler mit stilechten Insignien: 17-Zoll-Stollenreifen auf Drahtspeichenrädern, leicht höher gelegter Auspuff und aufrechte Ergonomie. Für den Vortrieb ist der bekannte flüssigkeitsgekühlte 87-Grad-V-Zwo zuständig, ein filigraner Gitterrohrrahmen und mannigfaltig einstellbare Federelemente bilden das Chassis.

Moto Morini Super Scrambler: 87-Grad-V-Zweizylinder, Hubraum 1187 cm3, Leistung 116 PS (85 kW) bei 8000/min, max. Drehmoment 108 Nm bei 7000/min, Leergewicht 202 kg

Um einen neuen 650er-Reihen-Zweizylinder entwickelt Moto Morini eine neue Einsteiger -Baureihe, zu der die gemäßigte Reise-EnduroX-Cape gehört. Diese rollt vorn auf 19, hinten auf 17 Zoll, die üppige 50-Millimeter-USD-Gabel ist wie das angelenkte Zentral federbein voll einstellbar und mit reichlich Federweg versehen. Eine verstellbare Scheibe, die Bluetooth-Schnittstelle und der Sieben-Zoll-TFT-Bildschirm gehören zur Serienausstattung.

Moto Morini X-Cape: Reihen-Zweizylinder, Hubraum 649 cm3, Leistung ca. 70 PS (51 kW) bei k. A.

MV Agusta

Im letzten Jahr noch als Studie zu sehen, betört dieSuperveloce 800 nun – nicht nur – die Italo-Enthusiasten. Der kleine Supersportler auf Technikbasis der F3 800 kommt mit Kohlefaserverkleidung, Gitterrohrrahmen und überarbeitetem Dreizylinder, der jetzt für 148 PS gut sein soll. Besonders auffällig ist der einzelne LED-Rundscheinwerfer, aber auch die neue 3-1-3-Auspuffanlage, bei der zwei Endrohre rechts und eines links vom Hinterrad münden.

MV Agusta Superveloce 800: Reihen-Dreizylinder, Hubraum 798 cm3, Leistung 148 PS (108 kW) bei 13.000/min, max. Drehmoment 88 Nm bei 10.600/min, Trockengewicht 173 kg

Triumph

Erst nach der EICMA stellte Triumph seine neue Mittelklasse-Enduro dem Publikum vor. Die fünfköpfigeTiger-900 -Familie kommt mit einem auf 888 Kubik aufgebohrten, drehmomentstärkeren Dreizylinder mit geänderter Zündfolge und kompakterer Kühlung. Dieser hängt in einem leichteren Stahlrohr-Gitterrahmen und macht alle Varianten fünf Kilo leichter. Während Tiger 900, 900 GT und 900 GT Pro auf Gussrädern in 19-/17-Zoll rollen, kommen die Offroad-affineren 900 Rally und 900 Rally Pro mit Speichenrädern im 21-bzw. 17-Zoll-Format und nennenswerten Federwegen von 240 / 230 mm. Die weitere Unterscheidung erfolgt durch die Elektronikausstattung, dabei sind ABS und Traktionskontrolle bis auf die Einstiegs-Tiger-900 bei allen Varianten schräglagenabhängig gesteuert.

Triumph Tiger 900: Reihen-Zweizylinder, Hubraum 888 cm3, Leistung 95 PS (70 kW) bei 8750/min, max. Drehmoment 87 Nm bei 7250/min, Trockengewicht ab 192 kg

Yamaha

Facegeliftet mit einer deutlich aggressiveren Front inklusive in die Handprotektoren integrierter LED-Blinker tritt dieTracer 700 im neuen Jahr an. Tourenfreunde freuen sich über einen in der Höhe verstellbaren Windschild und eine unter anderem über einen breiteren Lenker angepasste Ergonomie. Bei Telegabel wie Federbein lassen sich Vorspannung und Zugstufendämpfung nun justieren.

Yamaha Tracer 700: Reihen-Zweizylinder, Hubraum 689 cm3, Leistung 73 PS (54 kW) bei 8750/min, max. Drehmoment 68 Nm bei 6500/min, Leergewicht 196 kg