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News Tipps & Infos: Das Internet der Zukunft: 5G: Chance oder Gefahr?


Lea - epaper ⋅ Ausgabe 21/2019 vom 15.05.2019

Bis zu 100-mal schneller soll der neue Standard für Mobilfunk sein. Doch Kritiker warnen – etwa vor Strahlenbelastung


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Artikelbild für den Artikel "News Tipps & Infos: Das Internet der Zukunft: 5G: Chance oder Gefahr?" aus der Ausgabe 21/2019 von Lea. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Lea, Ausgabe 21/2019

Spielfilme in bester Qualität in ein paar Sekunden herunterladen, dazu besserer Handy-Empfang: Deutschland bekommt demnächst ein viel schnelleres Internet. Aber was ist das überhaupt, dieses 5G?

5G wird bald so wichtig sein wie die Stromversorgung
Es ist die fünfte Generation der drahtlosen Breitband-Technik in Deutschland. Aktuell telefonieren und surfen wir mit 4G, auch bekannt unter dem Namen LTE. Privatkunden können sich mit 5G über ein extrem schnelles Internet ...

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5G wird bald so wichtig sein wie die Stromversorgung
Es ist die fünfte Generation der drahtlosen Breitband-Technik in Deutschland. Aktuell telefonieren und surfen wir mit 4G, auch bekannt unter dem Namen LTE. Privatkunden können sich mit 5G über ein extrem schnelles Internet freuen: Downloads sind dann mit einer Geschwindigkeit von 10.000 Megabit pro Sekunde möglich. Zum Vergleich: 4G schafft 24 Megabit pro Sekunde. Aber für Privatkunden spielt der Unterschied keine wirklich große Rolle: „5G wird das Rückgrat der deutschen Industrie“, prophezeit Frank Fitzek von „5G Lab Germany“ der Uni Dresden. Denn damit können Millionen Geräte miteinander vernetzt werden. 5G wird so wichtig sein wie Strom aus der Steckdose. Industrie, Energieversorgung, Gesundheitswesen, PC-gesteuerte Häuser, selbstfahrende Autos: Für all das wird in Zukunft 5G genutzt.

Die neue Technik kommt voraussichtlich nächstes Jahr
Südkorea hat sie schon, Teile von Amerika auch – wir werden wahrscheinlich 2020 damit starten. Anfangs auch nur in Großstädten. Zurzeit versteigert die Bundesnetzagentur die Lizenzen, beworben haben sich die Telekom, Vodafone, Telefónica (O2) und 1&1 Drillisch. Der chinesische Anbieter Huawei erprobt mit der Telefónica Deutschland bereits 5G-Anwendungen in München. Die USA warnen allerdings höchst eindringlich vor möglicher Spionage durch die Chinesen.

Die alte Technik kann noch weiter genutzt werden
Das jetzige 4G wird Bestandteil des neuen 5G-Netzes werden – und die Kunden werden wahrscheinlich gar nicht merken, in welchem Netz sie gerade sind. Außerdem gibt es erst einige wenige Smartphones, welche die neue Technik überhaupt nutzen können: Jetzt ab Mai gibt es für rund 600 Euro das „Mi Mix 3“ des chinesischen Anbieters Xiaomi und ab Sommer das „Samsung Galaxy S10 5G“ (899 Euro). Apple wird in diesem Jahr noch kein 5Gfähiges Telefon vorstellen. Experten raten ohnehin, mit dem Kauf noch zu warten, da es bislang ja noch gar keine Netze gibt.

Bis 2022 sollen 98 Prozent der Haushalte angeschlossen sein
Jeder Betreiber muss 1.000 5GFunkmasten errichten. Dazu verlangt die Bundesnetzagentur bis Ende 2022 die Versorgung von mindestens 98 Prozent der Haushalte je Bundesland. Nicht flächendeckend und zu wenig, schimpfen Industrie und Verbraucherschützer: Sie befürchten eine lückenhafte Versorgung.

Gesundheits-Risiko: Stärkere Strahlung?

► Für den Ausbau des 5G-Netzes werden viele neue Funkmasten gebaut, vor allem an Straßen, an Schienen und an Wasserwegen. Und auch näher an den Wohngebieten. Der Grund: Die neuen Frequenzen haben zwar eine höhere Daten-Kapazität, aber eine geringere Reichweite. Viele Menschen haben deshalb Angst vor einer erhöhten Strahlung. Das Bundesamt für Strahlenschutz gibt aber Entwarnung: Wenn die Grenzwerte an den Funkmasten eingehalten werden, geht das Amt nach „derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht davon aus, dass Mobilfunkfelder ein gesundheitliches Risiko darstellen“. Allerdings gibt es „noch offene Fragen hinsichtlich möglicher Langzeitwirkungen bei intensiver Handynutzung“.

IHR GUTES: Recht

Falschparker

§ Wer seinen Wagen im Dunkeln an einer engen Stelle im Halteverbot parkt, trägt eine Mitschuld von 25 Prozent, wenn ein anderes Auto dagegen fährt. Kurz hinter einer Verkehrsinsel war ein Auto bei Dunkelheit gegen ein dort parkendes gestoßen. Das Gericht befand, der Wagen habe den Verkehr behindert.
OLG Frankfurt/ Main, Az.: 16 U 212/17

Reiseversicherung

§ Wenn die Verdauung eines Reisenden kurz vor dem Abflug verrücktspielt, ist das ein Fall für die Reiserücktrittsversicherung. Der Fall: Der Versicherer musste zahlen, weil eine Frau ihren Flug nach China wegen einer heftigen Durchfallerkrankung nicht antreten konnte.
OLG Celle, Az.: 18 U 165/18

Brust-Implantate

§ 1.300 Euro muss eine Frau an ihre Krankenkasse zahlen, nachdem sie ihre Brust-Implantate ersetzen ließ. Sie hatte sich auf eigene Kosten die Brust vergrößern lassen, es kam zu Entzündungen und Rissen an einem Implantat. Die Kasse zahlte 6.400 Euro für die Entnahme, forderte aber eine Beteiligung der Patientin. Zu Recht, so die Richter.
LG Bremen, Az.: L 16 KR 324/1

URTEIL DER WOCHE

Endlich Klarheit für Tagesmütter

Die Jugendämter müssen selbstständigen Tagesmüttern und -vätern die Hälfte ihrer freiwilligen gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen. Das haben die Richter jetzt nach jahrelangem Streit entschieden.
Bundesverwaltungsgericht, Az.: 15 C 1.18


Foto: Getty Images/EyeEm/Mirko Vitali