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NFT & Metaverse The Next Big Bang!


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Startup Valley News - epaper ⋅ Ausgabe 4/2022 vom 01.07.2022

COVERSTORY

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Bildquelle: Startup Valley News, Ausgabe 4/2022

Nachdem Kryptowährungen sich weitgehend etabliert haben und die Goldgräberstimmung rund um Bitcoin und Co. weitgehend abgeflaut ist, sorgen schon die nächsten technischen Innovationen für einiges an Aufsehen, und das nicht nur bei Anlegern auf der Suche nach dem schnellen Geld. Vielmehr ist schon mancherorts die Rede davon, dass das Metaverse und NFTs für eine waschechte Revolution sorgen könnten und früher oder später den Alltag der Menschen vollständig umkrempeln. Die größten Optimisten vergleichen die Bedeutung dieser Technologien mit dem Einfluss des Internets oder von Smartphones. Doch worum genau handelt es sich dabei eigentlich und welche Erwartungen können realistisch gestellt werden?

Das Metaverse: nichts Neues

Spätestens seit Mark Zuckerberg den Faceb o o k- Mu tt e rkonzern in Meta umbenannt hat und das Metaverse lang fristig als Fokus für das Unternehmen definiert hat, ist das ...

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... Thema in aller Munde. Angestrebt wird damit, die Art und Weise grundlegend zu verändern, mit der Menschen miteinander kommunizieren und interagieren, und das unabhängig von Ort und Zeit. Wer mit dem Begriff bisher noch so überhaupt nichts anfangen kann, kann sich das Ganze als eine Art virtuellen Raum vorstellen, in dem Nutzer mit einem eigens erstellten Avatar unterwegs sind und so ziemlich alles anstellen können, was sie sich nur vorstellen oder auch nicht vorstellen können.

Wer schon mal ein modernes Computerspiel gespielt hat, verinnerlicht das Konzept recht schnell. Im Prinzip sind die Nutzer in einem solchen Spiel unterwegs, nur eben in einem gigantischen Ausmaß und perspektivisch mit Millionen von Mitspielern. Die können sich einfach miteinander unterhalten, zusammen Filme schauen, Musik hören, Spiele spielen und dergleichen mehr.

Völlig neu ist der Ansatz dabei nicht. Der Begriff des Metaverse wurde bereits in den frühen 1990er Jahren durch den Autor Neal Stephenson in seinem Roman „Snow Crash“ geprägt. Gedacht war das Ganze laut Stephenson eigentlich als Scherz, was aber niemanden zu stören scheint. Erste Gehversuche mit einem tatsächlichen Metaverse gab es aber schon, noch bevor der Begriff geläufig wurde. Allgemein wird das Spiel Habitat aus dem Jahr 1985 als erster Gehversuch in diese Richtung angesehen. Darin konnten Spieler auf dem altehrwürdigen C64 in virtuellen Welten mit anderen unterwegs sein und sich in einer virtuellen Stadt ansiedeln. Natürlich war das Ganze mit den technischen Möglichkeiten von heute nicht ansatzweise zu vergleichen.

Das Metaverse entwickelt sich weiter

Größere Aufmerksamkeit erhielt das Thema Metaverse erstmals im Jahr 2003, als das Online-Spiel „Second Life“ erstmals online ging. Das wurde von vielen gerne kritisch beäugt, da die Möglichkeiten im Spiel einigen doch zu weit gingen. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an diverse Nachrichtenbeiträge rund um sexuell übergriffiges Verhalten im Spiel sowie einige Gegebenheiten, bei denen sich Handlungen aus dem Spiel direkt auf die Realität auswirkten. Second Life an sich existiert zwar noch immer, ist aber mehr oder weniger in der Versenkung verschwunden und spielt bei heutigen Überlegungen zum Thema Metaverse maximal noch eine untergeordnete Rolle.

Stattdessen dreht sich alles um die Bestrebungen von Giganten der Tech-Branche, in Zukunft ihr eigenes Metaversum auf die Beine zu stellen. Neben Facebook kündigte auch der Fortnite-Entwickler Epic Games an, auf den Zug aufspringen zu wollen. Andere Tech-Riesen wie Google oder Microsoft haben zwar noch keine vollständig eigene Plattform in diesem Bereich angekündigt. Zumindest in Teilen sind die aber längst auch damit beschäftigt, die diversen Metaversen der Zukunft mitzugestalten. Vor allem Cloud-Technologie spielt hier eine wichtige Rolle.

Weitere Innovationen finden ebenfalls ihren Weg in das Metaversum. Bei Facebook spielt das Thema Virtuelle Realität (VR) eine große Rolle und der Konzern hat den VR-Headset-Pionier Oculus vor einigen Jahren nicht grundlos für mehrere Milliarden geschluckt. Der große Erfolg der jüngsten VR-Brille in Form der Oculus Quest 2 spielt eine große Rolle bei Überlegungen zur Zukunft des Metaverse. Denn dieses sollen Nutzer auch in VR genießen können, womit sich Erfahrungen ähnlich denen von populären Filmen wie „Ready Player One“ in die Tat umsetzen lassen sollen.

Kickstart für NFT

In den letzten beiden Jahren gesellte sich ein neuer Megatrend zum Metaverse, der untrennbar mit eben diesem verbunden ist. Sogenannte Non-Fungible Token oder kurz NFT erhielten zunehmend Aufmerksamkeit, nachdem auf Basis dieser Technik virtuelles Land in Spielen verkauft wurde. Das klingt soweit wenig aufregend, doch die Blockchain-basierte Technologie bringt ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal mit sich. Es lässt sich damit ein einmaliger und eindeutiger Bezug zu einer beliebigen Sache herstellen; ganz gleich ob es sich um eine virtuelle oder eine tatsächlich vorhandene physische Angelegenheit handelt. Das bedeutet einfach ausgedrückt, dass ein einmal verkauftes Stück Land in einem virtuellen Metaverse auch tatsächlich nur dem Käufer gehört und von niemand sonst beansprucht werden kann.

Das Thema erlebte einen kleinen Hype und NFT kamen so ziemlich überall zum Einsatz, ob sinnvoll oder nicht. Vor allem Versteigerungen waren und sind ein sehr beliebtes Mittel um NFT unter die Leute zu bringen. Beispielsweise wurde ein NFT für die erste SMS der Welt aus dem Jahre 1992 für sagenhafte 107.000 Euro unter den Hammer gebracht. Deren Inhalt besteht aus nicht mehr als einem kurzen Weihnachtsgruß und der ist nicht einmal Bestandteil des Tokens an sich.

Wie NFT funktionieren

Ein NFT selbst ist erst einmal nicht viel mehr als ein Bezugspunkt und Teil einer Blockchain. Der Token hat an sich aber keinen Inhalt. Wer also beispielsweise ein NFT für die Mona Lisa kauft, erhält lediglich einen Verweis auf das tatsächliche Gemälde, beispielsweise in Form einer Ortsangabe. Bei virtuellen Gütern wird hingegen auf einen Punkt in einer Datenbank oder auch nur auf einen simplen Internetlink verwiesen.

Genau das bringt auch so einige Probleme mit sich, denn die Daten in einem NFT sind nicht veränderbar. Sollte sich also der Ort eines Inhalts mit der Zeit ändern, was oft genug passieren dürfte, ist fraglich, ob der dazugehörige NFT überhaupt noch irgendeinen Wert hat. Die besagte SMS an sich hat der Käufer für seine 107.000 Euro nicht erhalten. Es gibt nicht einmal irgendwelche Lizenzrechte oder dergleichen. Stattdessen handelt es sich bei dem NFT lediglich um einen Nachweis dazu, dass dieses virtuelle Gut in den Besitz des Käufers übergegangen ist. Das ist nur solange etwas wert, wie die Menschen darauf vertrauen.

Es dauerte nicht lange, bis beim Thema NFT die Gier das Kommando übernahm und teilweise haarsträubend hohe Summen für damit verbundene Inhalte gezahlt wurden. Der Absturz war da wohl programmiert und er sollte auch kommen. Mittlerweile haben sich in einigen Extremfällen NFT mit Millionenbewertungen in den einstelligen Centbereich entwickelt. Das Ende der Technologie ist damit jedoch noch lange nicht eingeläutet. Stattdessen steht das Ganze erst noch vor seiner Wachstumsphase, welche durch den überschwänglichen Hype lediglich kurzzeitig unterbrochen wurde.

Die Möglichkeiten sind endlos

Denn so sinnentleert ein NFT für eine SMS sein mag: es gibt durchaus auch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für die Technologie, und die finden sich vor allem im Metaverse. Ein spezielles Kleidungsstück hat dort einen ganz anderen Stellenwert, wenn es eben nur einmal verfügbar ist und sich nicht beliebig oft vervielfältigen lässt. Das gibt Nutzern die Möglichkeit, sich von anderen abzusetzen und genau danach lechzen unzählige Nutzer in den sozialen Netzwerken bekanntlich geradezu.

NFT sind damit ein wichtiger Baustein auf dem von Mark Zuckerberg beschworenen Weg, mit dem Mataverse den legitimen Nachfolger der aktuell noch vorherrschenden sozialen Netzwerke zu schaffen. Ob das in letzter Konsequenz auch gelingen wird, lässt sich natürlich nur abwarten. Mit einer ausreichenden Nutzerzahl könnte mit NFT aber tatsächlich ein völlig neuer Markt entstehen, der nur auf innovative Gründer und deren Ideen wartet.

Genauso endlos wie die Einsatzmöglichkeiten sind aber leider auch die Gelegenheiten für Missbrauch der Technologie, was NFTs zuletzt einen eher zweifelhaften Ruf bescherte. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich die Angelegenheit verselbstständigt hat und die Tokens zu kaum mehr als Spekulationsobjekten verkommen sind. Als die Aktienmärkte und Kryptobörsen sich in den letzten beiden Jahren noch im Bullenmodus befanden, hat das hervorragend funktioniert und der Wert stieg scheinbar unaufhaltsam in die Höhe. Diese Zeiten sind jetzt aber erst einmal vorbei.

Eine Zeitenwende auch im digitalen Bereich

Mit der rasant steigenden Inflation, dem Krieg in der Ukraine, der bevorstehenden Zinswende und etlichen anderen Krisen wurde den Spekulanten an den Börsen der Wind aus den Segeln genommen, und das bekamen auch NFT zu spüren. Kaum noch jemand traut sich an derart spekulative Investments heran und es ist mehr oder weniger ein Kartenhaus in sich zusammengefallen. Das führte gerade bei kleinen Anlegern zu massiven Verlusten und einem nachhaltigen Vertrauensverlust in die Themen Kryptowährungen und NFT, was letztlich auch den Aussichten des Metaverse nicht zuträglich ist. Das ist schade, weil auf diese Weise die vorhandenen Möglichkeiten unterschätzt werden. Sollte die schlechte Stimmung weit genug um sich greifen, könnte das den aktuell noch vorhandenen Chancen große Steine in den Weg legen.

Doch so viel Pessimismus soll an dieser Stelle gar nicht verbreitet werden. Auch wenn das Metaverse von den Milliardenzahlen von Facebook bei der Nutzerschaft noch weit entfernt ist und diese vielleicht nie erreichen wird, so spricht einiges dafür, dass wir es dennoch tatsächlich mit der nächsten großen technischen Innovation zu tun haben. Schon allein die enormen Bemühungen der größten Player aus der Tech-Branche sollte aufhorchen lassen. Gerüchteweise bereitet beispielsweise Apple derzeit eine Datenbrille vor, die auf die eine oder andere Weise mit dem Metaverse im Zusammenhang stehen wird.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Ohne jeden Zweifel gibt es bei Metaverse und NFT noch etliche Baustellen zu bewältigen, was an sich aber erstmal nichts Schlimmes ist. Schließlich gab es bisher noch nie eine Technologie, die aus dem Stand die Welt erobert hätte. Selbst das Internet wurde in den 1980er Jahren von vielen noch belächelt und über das erste iPhone lachte der damalige Microsoft-Chef Steve Ballmer in aller Öffentlichkeit. Was daraus geworden ist, dürfte heute jedem bekannt sein.

Wenn die Technik reift, einfacher und zugänglicher wird, steht dem Durchbruch des Metaverse nichts im Wege und damit einher geht mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ein Siegeszug der NFTs. Letztere werden ihre größte Bedeutung sehr wahrscheinlich nicht in Form einzelner Millionentransaktionen erfahren. Weitaus aussichtsreicher ist die Verwendung für kleinere Transaktionen, beispielsweise um virtuelle Güter an die Frau oder den Mann zu bringen. Dass die Menschen absolut bereit sind, für derartige Dinge Geld auszugeben, zeigt der durchschlagende Erfolg der Online-Spiele und damit verbundener Inhalte sehr eindrucksvoll.

Eine Chance für Gründer?

Gerade jetzt, nachdem das Thema sich etwas beruhigt hat, sind Metaverse und NFT auch aus Unternehmenssicht hochinteressant. Da das Ganze noch vollkommen am Anfang seiner Entwicklung steht, sind die Wachstumsaussichten entsprechend gigantisch. Sollte Meta den Erfolg von Facebook auch nur annähernd wiederholen können, käme das einer Revolution im digitalen Sektor tatsächlich gleich, und eben das eröffnet auch Möglichkeiten für innovative Startups.

Wichtig für die ist allerdings, die Erwartungen in einem realistischen Rahmen zu halten. Weder Metaverse noch NFT werden über Nacht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, dafür sind mittlerweile zu viele große Player in diese Themen involviert. Ebenso wenig wird es aber zu einer gigantischen Explosion bei Nutzerzahlen oder Umsätzen kommen. Wahrscheinlicher ist da schon ein organisches Wachstum, das immer mal wieder von Phasen eines Hypes und anschließender Abkühlungen unterbrochen wird.

Natürlich ist es auch mit großen Risiken verbunden, sich auf das Thema einzulassen. Das liegt bei allen technischen Neuerungen aber in der Natur der Sache. Auch das iPhone hätte furchtbar in die Hose gehen können und Amazon ging mit seinem über Jahre per Risikokapital finanziertem Wachstum ebenfalls eine gigantische Wette ein. Es bleibt nicht aus, dass auch jetzt die Möglichkeit von Fehlschlägen besteht. Die größten Chancen sind stets mit den größten Risiken verbunden. An diesem einfachen Prinzip haben bisher auch digitale Revolutionen nichts ändern können.

Wie NFT den Alltag erobern können

Nachdem die Nachteile zur Genüge dargelegt wurden, gilt es bei NFT auch ein Auge auf die vielen Vorzüge zu werfen, und die sind längst nicht auf das Metaverse beschränkt. Auch in der realen Welt hat die Technologie gute Chancen, einen Durchbruch zu erleben. Es mag sich dabei um kaum mehr als ein paar Zeilen Code handeln, die in einer Blockchain verewigt wurden. Eben das sorgt aber dafür, dass die Informationen leicht verwendet und an diversen Stellen zum Einsatz kommen können. Der geneigte Kunstliebhaber etwa kann seine Sammlung damit in virtuellen Räumen oder im Zweifel auf dem eigenen Smartphone präsentieren. Das ist deutlich einfacher, als eine tatsächliche Sammlung an Kunstwerken von A nach B zu transportieren. Die können in Zukunft an Ort und Stelle bleiben, etwa in einem Museum.

Natürlich basieren derartige Anwendungsmöglichkeiten viel auf dem Prinzip Vertrauen. Denn letztlich hindert niemanden etwas daran, einfach ein paar Bilddateien bekannter Werke beliebig oft zu kopieren. Der Nachweis über den Besitz bringt aber eine gewisse Wertigkeit ins Spiel. Das hat viel mit Selbstdarstellung zu tun und das muss nicht jedem gefallen. Die Chancen und Möglichkeiten lassen sich aber keinesfalls verkennen, und dabei handelt es sich nur um eines von vielen Beispielen für die Einsatzmöglichkeiten von NFT.

Mut zur Lücke

Was genau nun bei Metaverse und NFT in Zukunft den Ton angeben und auf das meiste Interesse treffen wird, vermag auch der Autor dieser Zeilen nicht vorherzusagen. Ansonsten würde er statt diesem Artikel wahrscheinlich unermüdlich Codezeilen in seinen Rechner hauen. Doch allein die Fülle an Möglichkeiten sollte jeden Technik-Fan und Unternehmer aufhorchen lassen. Es kann nur eine gute Idee ausreichen, um auf Basis der neuen Technologien ein Millionengeschäft aufzubauen, ohne zu übertreiben. Man denke nur an die Unsummen, die heute im Bereich der sozialen Netzwerke generiert werden. Das hätte sich zu Beginn des Jahrhunderts auch niemand träumen lassen.

Es ist daher in jedem Fall sinnvoll, Augen und Ohren offenzuhalten und den Themen Metaverse und NFT offen gegenüberzustehen, trotz aller berechtigter Kritik. Die besten Zeiten haben diese Technologien erst noch vor sich und es spricht einiges dafür, dass wir noch lange etwas von ihnen zu hören bekommen. Selbst wenn Facebook bzw. Meta letztlich nicht der große Durchbruch gelingen sollte: die Grundidee hinter dem Ganzen ist schon älter als das Internet und genau das zeigt auch, welches Verlangen die Menschen nach entsprechenden Lösungen haben. Das Leben wird immer digitaler und die Möglichkeiten und Gegebenheiten werden sich diesem Trend letztlich anpassen. Wenn man so will, sind Metaverse und NFT letztlich lediglich die technische Grundlage für Dinge, von denen viele schon seit Langem geträumt haben, auch wenn der eine oder andere sich dessen bisher gar nicht so richtig bewusst war.