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Nieren-Patient forderte SchmerzensgeldL: Rehaklinik: verschlampte den Bluttest


Super TV - epaper ⋅ Ausgabe 36/2019 vom 29.08.2019
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KONTROLLE Weil die Laborwerte nicht aktuell waren, wurden die Medikamente falsch dosiert


Die Organtransplantation war gut verlaufen, der Körper stieß die neue Niere und Bauchspeicheldrüse nicht ab. Also kam Bernd M.* (51) in eine Rehaklinik, um sich weiter zu erholen.

Geschädigte Organe

Doch gerade hier ruinierte Ärztepfusch seine Gesundheit: „Bei der Aufnahme wurde Blut abgenommen, um den Medikamentenspiegel zu kontrollieren“, erinnert sich der heute 57-Jährige. Doch irgendetwas ging danach schief. „Ich fragte die Ärzte jeden Tag nach dem Laborwert, wurde aber vertröstet.“ Erst zwei Wochen später lagen endlich Werte vor – zu spät! Ein viel zu niedriger Medikamentenspiegel hatte die Organe geschädigt. Trotz Sofortmaßnahmen in der Uniklinik verlor der Patient seine neue Bauchspeicheldrüse: „Auch die Spenderniere wurde geschädigt: Ich muss wieder dreimal pro Woche zur Dialyse.“ Vor dem OLG Hamm hatte M. nun Erfolg: „Die Ärzte hätten spätestens drei Tage nach Ausbleiben des Laborbefundes nachfragen müssen!“ Die Unterlassung sei ein grober Behandlungsfehler. Da sie nicht nachweisen konnten, weshalb ihr Handeln nicht für den Zustand des Patienten verantwortlich war, bekommt der Mann Erwerbsunfähigkeitsrente plus 85.000 Euro Schadensersatz. (OLG Hamm, Az.: I-26 U 149/17)

Beweislast

Wird ein Behandlungsfehler vom Gericht als „grob“ beurteilt, gilt: Nicht mehr der Patient, sondern die Ärzte müssen nachweisen, dass ihr Handeln die Beschwerden des Kranken nicht verursachte.

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* Name von der Red. geändert / Fotos: AdobeStock (2), Hersteller (3), iStock, PR

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